"Was hier geschrieben steht durch Meinen Knecht, das wird unwiderruflich in Erfüllung gehen." (3.Hi, Seite 492)


 

Die Wiederkunft Jesu und das Gericht

Gerd Kujoth


1. Jesu Voraussage über Seine Wiederkunft, über das Gericht der Juden
und das große Weltgericht

2. Die Zeit vor dem großen Gericht und der Wiederkunft Jesu
3. Das allergrößte und schärfste Gericht vor der Wiederkunft Jesu
4. Die große Trübsal- und Drangsalzeit, wie sie noch niemals gewesen ist
5. Der Antichrist
6. Michael der Vorläufer
7. Die persönliche Wiederkunft Jesu
8. Die Entrückung
9. Das der persönlichen Wiederkunft Jesu nachfolgende Gericht
10. Die Gefangenschaft in der Materie der Erde
11. Wann wird das alles geschehen?
12. Findet ein vorausgesagtes Gericht unabänderlich statt?
13. Der Mensch zerstört die Erde irdischer Vorteile wegen
14. Die Gerichte sind Folgen geistiger Trägheit und Gottvergessenheit
15. Wie kann ein Gericht gemildert oder gar aufgehoben werden?
16. Die Gerichte treffen ein, weil sich die Menschen nicht ändern.
17. Das tausendjährige Reich oder das wiedererrichtete Paradies
18. Das allerletzte Gericht um tausend Jahre später



1. Jesu Voraussage über Seine Wiederkunft, über das Gericht der Juden und das große Weltgericht

Als Jesus bei Seiner Himmelfahrt vor den Augen der Jünger emporgehoben wurde und eine Wolke Ihn aufnahm, da verhießen ihnen zwei Engel: „Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in derselben Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel auffahren sehen!“ (Apg. 1,11)


Warum kommt Jesus wieder auf die Erde? – In der Offenbarungsschau des Johannes spricht Jesus: „Siehe, ich mache alles neu!“ und Johannes sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. (Off. 21,1-5)


Petrus schrieb: „Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.“ (2.Petrus 3,13)

 

Jesus fuhr in den Himmel auf und hat zuerst einen neuen Himmel eröffnet, und Er wird wiederkommen, um die Erde geistig und materiell zu erneuern, indem Er das durch den Sündenfall verlorene Paradies wieder herstellen wird. (5.GEJ 235,10)

 

Jesu Wiederkunft auf die Erde ist eine Wiederkunft in den Wolken des Himmels, zuerst geistig, dann aber auch persönlich. Die geistige Wiederkunft Jesu ist die Wiederkunft in Seinem neuen Wort, denn Jesus sagte: „Ich werde zuerst unsichtbar kommen in den Wolken des Himmels, was so viel sagen will als: Ich werde vorerst Mich den Menschen zu nahen anfangen durch wahrhaftige Seher, Weise und neuerweckte Propheten!“ (9.GEJ 94,3)

 

Die geistige Wiederkunft Jesu in Seinem neuen Wort ist bereits schon geschehen, denn Er ist Selbst das Wort. „Und es sind die ‚Wolken des Himmels’ die unendliche Weisheit Selbst in diesem lebendigen Worte.“ (1.Hi. Seite 338,11)

 

Die persönliche Wiederkunft in den Wolken steht uns noch bevor, und so sind die Wolken des Himmels zweifach zu verstehen, zuerst geistig, dann aber auch sichtbar am Himmel. Die persönliche Wiederkunft Jesu ist auch eine zweifache, zuerst wie nach Seiner Auferstehung, als Er Seinen Jüngern erschien und dann auch sichtbar in den Wolken des Himmels.

 

Jesus sagte, dass auf große Offenbarungen stets ein Gericht folgt. (6.GEJ 150) – Und warum? – Und was ist ein Gericht? – Sitzt da Jesus auf einem Stuhl hoch am Himmel, und unten auf der Erde stehen die Gesetzesbrecher, die er zu einer Strafe verurteilt? – Nein – Jesus sagte: „Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.“ (Joh. 3,19)

 

Als Jesus vor 2000 Jahren auf die Erde kam, da war das die größte und unmittelbarste Offenbarung Gottes an die Menschen, (6.GEJ 150,13) denn mehr als Gott Selbst im Fleische kann zu den Menschen dieser Erde ewig nicht kommen. (6.GEJ 204,14) Er kam als das Licht in die Welt, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. (Joh. 12,46) Aber der Tempel und die große Masse der Juden, zu denen Er kam, glaubten nicht an Ihn und blieben in der Finsternis. Damit waren sie schon gerichtet, und die Folge des Gerichtes ist das Fallen in eine Grube, die in der Nacht nicht gesehen werden kann. (1.GEJ 21,13) Die Grube bei den Juden war, dass sie in ihrer geistigen Finsternis sich gegen die Römer auflehnten, wodurch sie sich selbst ihren Untergang bereiteten keine 50 Jahre nach Jesus. (6.GEJ 153,5)

 

Die Jünger bewunderten die großen prächtigen Gebäude des Tempels in Jerusalem, als sie vom Ölberg auf die Stadt blickten, aber Jesus sprach zu ihnen: „Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird kein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht abgebrochen wird!“ (Math. 24,2)

 

Nach einigen weiteren Hinweisen über das Gericht der Juden kommt Jesus auf ein ferneres und noch größeres Gericht zu sprechen, das sich über die ganze Erde erstrecken wird und sagt: „Wie es aber gehen wird mit dem Gerichte Jerusalems, so wird es auch gehen mit einem künftigen, großen Weltgerichte, wenn Ich der großen Hure Babels ein völliges Ende machen werde.“ (6.GEJ 174,1)

 

Was den Juden zur Zeit des Gerichtes begegnete, nämlich die Zerstörung Jerusalems und des Tempels, das wird sich auch in der jetzigen Endzeit wiederholen, denn Jesus sagte: „Die Gräuel des Krieges und der Zerstörung werden wieder auftreten, nur in anderen Formen.“ (PH 53,7)

 

Es wird aber das ein Gericht sein wie zu der Zeit Noahs und wie zu der Zeit Sodoms und Gomorras.“ (6.GEJ 174,1)

 

Dieses Gericht ist ein zweifaches, weil auf jede große Offenbarung ein Gericht folgt, wenn die Offenbarung nicht angenommen und befolgt wird. (6.GEJ 150)

 

Jesus sagte: „Aber darauf wird geschehen eine allergrößte Offenbarung durch Meine abermalige Darniederkunft auf diese Erde; aber dieser Offenbarung wird auch schon vorangehen ein allergrößtes und schärfstes Gericht und nachfolgen eine allgemeine Sichtung der Weltmenschen durchs Feuer und sein Geschoß, auf dass dann Ich Selbst eine ganz andere Pflanzschule für wahre Menschen auf dieser Erde werde errichten können, (nämlich das Paradies) die dann dauern wird bis ans Ende der Zeiten dieser Erde.“ (6.GEJ 150,17)

 

Vorher sagte Jesus, dass auf jede große Offenbarung ein Gericht folgt. Aber nun sagt Er, dass auf der allergrößten Offenbarung durch Seine persönliche Wiederkunft, neben dem nachfolgenden, auch noch ein allergrößtes und schärfstes Gericht vorangehen wird. – Warum geht nun ein Gericht einer Offenbarung voran? Jesus sagte doch, dass ein Gericht immer eine Folge der Nichtannahme einer Offenbarung ist; wie kann nun ein Gericht vorangehen? – Weil die große Offenbarung Seiner Wiederkunft eine zweifache ist, zuerst geistig und dann persönlich. Das vorangehende Gericht geht zwar der persönlichen Wiederkunft Jesu unmittelbar voran, ist aber die Folge auf die Nichtannahme der geistigen Wiederkunft Jesu in Seinem Wort. Diese geistige Wiederkunft Jesu, ist die große Offenbarung, welche durch Jakob Lorber und einige andere gegeben worden ist.

 

Jesus erinnerte Jakob Lorber später einmal an den wichtigsten Tag Seiner Darniederkunft durch Wort und Tat geistig, als diese große Offenbarung am 15. März 1840 begann, und Er riet uns, dieses Tages allezeit zu gedenken und sagte: „denn er ist eigens dazu ausersehen, dass da an diesem Tage von Mir Großes den Völkern der Erde gegeben wird – entweder eine große Gnade oder ein großes Gericht: Gnade, so die Menschen durch ihren liebegerechten Wandel sich derselben verdient und würdig gemacht haben, ein Gericht, so die Völker von Mir gänzlich abfallen und so ganz eigentlich an gar keinen Gott mehr glauben und denselben verwerfen.“ (3.Hi. Seite 468,1)

 

Was vor 2000 Jahren geschah, das wiederholt sich jetzt bei der Wiederkunft. Es glaubten die Menschen zurzeit Jesu immer weniger an Gott. Der Glaube an Jesus hätte eine Wende bringen können, aber die Priester und Pharisäer des Tempels und der größte Teil der Juden lehnten Ihn und Sein Wort ab und so kam über sie das Gericht.

 

Auch in der heutigen Zeit glauben immer weniger Menschen an Gott, und das ist schon durch Paulus prophezeit worden, dass vor der Wiederkunft Jesu der Glaubensabfall kommt. (2.Tess. 2,2-3) Der Glaube an die Neuoffenbarung hätte eine Wende bringen können, aber die Priester, die Leiter der Kirchen und anderer christlicher Gemeinschaften und die große Masse der Christen haben die neue große Offenbarung aus den Himmeln abgelehnt.

 

Der Grund“, sagt Jesus, „dass schon seit mehreren Jahren (1872 kundgegeben) Meine direkten Mitteilungen reichlicher fließen als in früheren Zeiten, und dass Ich euch so viel Himmelsbrot gebe, wie es seit Meinem irdischen Lebenswandel nie geschehen ist, ist der, weil gerade jetzt der Zeitpunkt sich nähert, an dem die Welt ihren Gipfelpunkt in den Verirrungen und im Abweichen von Meinen Schöpfungszwecken erreichen wird. Damit nun – zumal dies Meine Wiederkunft bedingt – nicht alle Menschen verlorengehen, so habe Ich bestimmt, dass von nun an einzelnen, wie einst Meinen Jüngern, Mein Wort und Meine Lehre unverfälscht zukommen soll, nicht verschleiert wie in den Propheten, sondern klar und verständlich, wie Meine Jünger es einst die Völker lehrten.“ (PH 26,21)

 

Es naht sich die Zeit, wo alle dunklen Stellen der heiligen Schrift, sowie die Offenbarung Meines Lieblings Johannes, nach und nach ihre Lösung finden werden.“ (BFP Seite 3, Gottfried Mayerhofer)

 

Klar und verständlich hat Jesus Seine Lehre neu geoffenbart und trotzdem wird sie in großem Maße abgelehnt. Die Folge davon ist ein allergrößtes und schärfstes Gericht, das der persönlichen Wiederkunft Jesu vorangeht. Es wird aber der persönlichen Wiederkunft auch noch ein Gericht folgen, weil die Weltmenschen nicht glauben werden, dass Jesus wiedergekommen ist. Das ist dann die allgemeine Sichtung der Weltmenschen durchs Feuer und sein Geschoss.

 

Gegen Ende der angezeigten Zeit“, sagte Jesus, „werde Ich auch stets größere Propheten erwecken, und mit ihnen werden auch die Gerichte sich mehren und ausgedehnter werden. Da werden auch kommen große Erderschütterungen und sehr verheerende Stürme der Elemente, große Teuerungen, Kriege, Hungersnot, Pestilenz und noch viele andere Übel, und der Glaube wird – außer bei höchst wenigen – nicht unter den Menschen sein, die im Eise des Menschenhochmutes ganz erkalten werden, und ein Volk wird ziehen wider das andere.“ (6.GEJ 150, 15)


2. Die Zeit vor dem großen Gericht und der Wiederkunft Jesu

Nachdem Jesus auf dem Ölberg vom Weltgericht gesprochen hatte, fragten Ihn Seine Jünger: „Sage uns, wann wird das alles geschehen? Und welches wird das Zeichen deiner Wiederkunft sein und des Endes der Welt?“ (Math. 24,3)

 

Da gab ihnen Jesus zur Antwort: „Es wird das also leicht zu erkennen sein, wie man an einem Feigenbaume erkennt, dass das Frühjahr nahe ist, wenn seine Triebe saftig werden und aufzubrechen anfangen.“ (6.GEJ 174,4) (Math. 24,32)

 

Und Jesus beschrieb ihnen die Zeichen, an denen sie die Zeit erkennen könnten und die Seiner Wiederkunft und dem großen Weltgericht vorangehen würden und sprach: „Wie es jetzt steht, also wird es in nahe 2000 Jahren nach uns wieder stehen, und der Anfang dazu wird schon um vieles früher dasein! Hier ist das Judentum nun um vieles ärger denn das Heidentum – denn bei den Heiden gilt doch noch die Vernunft etwas, während sie bei den Juden mit Füßen getreten wird –; in jener Zeit aber wird Meine Lehre, also das Christentum, ärger sein als jetzt das Judentum und Heidentum zusammen. Da wird dann sein eine große Drangsal unter den Menschen.

Das Licht des wahren, lebendigen Glaubens wird erlöschen und die Liebe völlig erkalten. Der Hochmut der wohlhabenden Menschen wird alle Grenzen übersteigen, und die Herrscher und Priester werden sich für um vieles höher halten als nun die Juden ihren ungekannten Jehova und die Heiden ihren Zeus.“ (6.GEJ 149,1-2)

 

Der Glaube an eine aus den Himmeln an die Menschen geoffenbarte reine Lebenslehre und Gotteserkenntnis wird in einen finstersten toten Aberglauben voll Lug und Trug verwandelt werden.“ (1.GEJ 72,2)

 

Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen, und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten.“ (Math. 24,11-12)

 

Habt acht, dass euch niemand verführt! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen.“ (Math. 24,4-5)

 

Ihr aber und eure wahren Nachkommen“, sagte Jesus, „sollen nicht darauf achten, so sie auch den Ruf aus dem Munde der Falschen vernehmen werden, nach dem Christus hier oder dort sei. Denn Ich werde nie mehr in einem Tempel, aus Menschenhand erbaut, Wohnung nehmen, sondern nur im Geiste und in der Wahrheit derer, die Mich suchen, bitten, an Mich allein glauben und Mich also auch über alles lieben werden; ihr Herz wird Mein wahrer Wohntempel sein, und in diesem werde Ich auch zu ihnen reden, sie lehren und ziehen und führen.“ (8.GEJ 163,4)

 

Jesus sagte voraus, dass aus Seiner Lehre ein neues Heidentum entstehen wird, ein neues Babel oder Babylon, (8.GEJ 46-47) denn es würden bald falsche Gesalbte aufstehen, würden auch Zeichen (Zeremonien) tun, würden Macht ausüben über Könige und Fürsten, würden sich bald eine große Weltmacht aneignen und mit Feuer und Schwert die Menschen verfolgen, die sich nicht zu ihnen würden bekennen wollen, und sich am Ende in viele Sekten und Parteien spalten. (7.GEJ 172,7) Dieses Babylon bezeichnete ein Engel in der Offenbarung des Johannes als die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden, wobei Hurerei als Gleichnis zu verstehen ist. Johannes sah das Weib trunken vom Blut der Heiligen und der Zeugen Jesu. (Off. 17,5-6) Diese Hure ist der eigentliche Widerchrist (2.Hi. Seite 270,6) und ist gleichzeitig die große Stadt, mit sieben Bergen, auf welchen das Weib sitzt, (Off. 17,9) die das Reich über die Könige auf Erden hat, (Off. 17,18) in der das Blut der Propheten und Heiligen gefunden worden ist. (Off. 18,24)

 

Ich bin zu euch gekommen“, sagte Jesus, „als die Wahrheit, der Weg und das Leben und werde von der Erde hinwegfegen die Lüge und ihre bösen Werke. Ich werde zwar in Kürze diese Welt verlassen, und es wird in der Zeit Meiner sichtbaren Abwesenheit die Lüge und ihr Falsches und Böses noch eine Zeit fortwuchern unter den Menschen auf der Erde; aber Ich werde dann zur rechten Zeit wiederkommen mit aller Macht und Kraft zu euch Menschen und werde der Herrschaft der Lüge und des Truges ein Ende machen!“ (9.GEJ 69,12)

 

Dann vernahm Johannes, wie der Engel den Fall der großen Stadt Babylon verkündete (Off. 18,2) wie in einer Stunde das Gericht über sie kam, in dem sie mit Feuer verbrannt wurde. (Off. 18,8+10) Und Johannes hörte, wie sich große Scharen im Himmel freuten und sprachen: „Halleluja! denn der allmächtige Gott hat das Reich eingenommen.“ (Off. 18,20+19,1-6)

 

Aber auch schon vor dem Ende der großen Hure Babel werden die falschen Propheten entlarvt werden, denn, sagte Jesus, „Ich werde dann auch von Zeit zu Zeit Männer und Mägde erwecken und ihnen geben das rechte Licht, und dieses Licht wird stets größer und mächtiger werden und am Ende verschlingen alle Werke der großen Hure Babels. Also wundert euch nicht, dass es nun also ist; denn es war schon oft also und ärger noch, und es wird dereinst noch ärger werden.“ (6.GEJ 149,3)

 

Es werden dann sein große Kriege vereinzelt unter den Völkern, und es wird ziehen ein Volk wider das andere; auch wird dann eine große Teuerung sein, und es werden entstehen allerlei pestilenzartige Krankheiten, wie sie unter den Menschen bis jetzt noch nie bestanden. Auch werden vorangehen große Erdbeben, auf dass sich die Menschen dadurch zur Buße und zur Liebetätigkeit ermahnen sollen. Wohl denen, die sich danach kehren werden! Aber gar viele werden sich nicht daran kehren und werden das alles den blinden Kräften der Natur zuschreiben, und die Weissager werden Betrüger gescholten werden, und viele wird man um Meines Namens willen in die Kerker werfen und ihnen unter großen Strafandrohungen verbieten, in Meinem Namen zu reden und zu verkünden ein kommendes Gericht. Wer da nicht nach dem Willen der großen Hure Babels tun wird, der wird seine große Not haben.“ (6.GEJ 174,5-6)

 

Jesus sagte voraus, dass am Ende eine Zeit kommen würde, in der die Menschen zu großer Klugheit und Geschicklichkeit in allen Dingen gelangen würden und allerlei Maschinen erbauen würden, die alle menschlichen Arbeiten verrichten, wie lebende, vernünftige Menschen und Tiere. Dadurch aber würden dann viele Menschenhände arbeitslos, wodurch die armen Menschen Hunger leiden würden. (5.GEJ 108,1)

 

Die Menschen würden sich durch ihren scharfen Verstand das Feuer zu Diensten machen, und dieses würde die Schiffe auf allen Meeren mit der Schnelligkeit der Winde umhertreiben. Sie würden eherne Wagen und Straßen machen, und statt der Zugtiere würden sie Feuer vor den Wagen einspannen und mit seiner Gewalt schneller als ein abgeschossener Pfeil über die Erde dahinfahren. (8.GEJ 185,7) Auch würden sie in der Luft herumfliegen wie die Vögel, weithin über Meere und Länder und würden reden mit der Zunge des Blitzes von einem Ende der Welt bis zum andern. (5.GEJ 46,1) Und sie würden große künstliche Augen erfinden, mit denen sie in die weiten Tiefen des gestirnten Himmels hineinblicken könnten. (6.GEJ 101,13)

 

Und so die stolzen und habgierigen Könige, miteinander Krieg führen werden“, sagte Jesus, „so wird dabei das Feuer auch den entscheidendsten Dienst zu versehen bekommen; denn durch seine Gewalt werden eherne Massen in Kugelgestalt von großer Schwere in Blitzesschnelle gegen den Feind, gegen die Städte und Festungen geschleudert werden und große Verheerungen anrichten.“ (8.GEJ 185,8)

 

Und die Machthaber werden sich der Menschen abermals wie der Tiere bedienen und werden sie ganz kaltblütig und gewissenlosest hinschlachten lassen, so sie sich nicht ohne alle Widerrede dem Willen der glänzenden Macht fügen werden! Die Mächtigen werden die Armen plagen mit allerlei Druck und werden jeden freieren Geist mit allen Mitteln verfolgen und unterdrücken.“ (1.GEJ 72,2)

 

Da werden die Gerichte aber auch gleich fortdauern, und es wird selten einen Herrscher geben, der wegen seiner Finsternis samt seinem Volke nicht ein arges Gericht zu bestehen haben wird.“ (6.GEJ 150,14)

 

Den Anfang werden die Juden bald erleben und später auch andere Reiche mit ihren Fürsten und Völkern; nach etwa nicht völlig 2000 Jahren aber wird abermals kommen ein größtes und allgemeinstes Gericht zum Heile der Guten und zum Verderben der Weltgroßen und völlig Lieblosen.“ (9.GEJ 30,6)

 

„Und da werden die Menschen in große Furcht und Angst versetzt werden vor Erwartung der Dinge, die da über die Erde kommen werden! Das alles wird darum zugelassen werden, um die Menschen von ihrem Hochmut und von ihrer Selbstsucht und von ihrer großen Trägheit abzuwenden.“ (8.GEJ 185,4-5)

 

Ich sage es dir“, sagte Jesus, „Solange nicht die wahre, reine Liebe und die ihr entsprechende Demut die Völker ordnen und leiten wird, so lange auch wird es im allgemeinen finster sein auf der Erde. Dass es immer einzelne geben wird, die im Lichte sein werden, das ist sicher und gewiss, aber deren wird es stets nur wenige geben. Denn solange es weltgroße und über alle Maßen stolze und ruhmsüchtige Herrscher in der Welt geben wird, so lange auch wird in allen Schichten der Menschheit der Same des Hochmuts und der Mitherrschgier fortwuchern, und es werden Nacht, Finsternis, Selbstsucht, Neid, Geiz, Verfolgung und Verrat als die wahren Elemente der Hölle vom Boden der Erde nicht weichen bis zu einer Zeit des großen Gerichtes, in der Ich die Erde von neuem durchs Feuer reinigen werde. Nach solcher Zeit wird kein König mehr herrschen über ein Volk der Erde, sondern allein das Licht Gottes.“ (6.GEJ 76,8)


3. Das allergrößte und schärfste Gericht vor der Wiederkunft Jesu

Die vorhergeweissagten Erscheinungen vor der Wiederkunft Jesu sind nun schon lange eingetroffen, und der Menschen Herzen sehen nun aus wie diese Zeiten mit ihren grauenhaften Erscheinungen. Sie sind voll Herrschsucht, Geiz, Neid, Fraß, Völlerei und Hurerei, voll Hader, Zank, Schmähsucht, voll Raub, Krieg und Mord, und die Lieblosigkeit und vollste Unbarmherzigkeit hat sich ihrer bemächtigt. (Paulus schildert die Menschen der Endzeit als selbstsüchtig, geldgierig, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unenthaltsam, zuchtlos, dem Guten feind, treulos, leichtsinnig, aufgeblasen, das Vergnügen mehr liebend als Gott; dabei den Schein von Gottseligkeit habend, deren Kraft sie aber verleugnen. (2.Tim. 3,1-5) Die Vorbereitungen für die Wiederkunft Jesu sind schon beinahe alle ins Werk gesetzt worden und sie wird geschehen in der Bälde. Der Tag ist nahe herangerückt, dass die letzte große Verheißung in Erfüllung gehen wird. Diese große Verheißung ist die abermalige, letzte und bleibende Ankunft Jesu auf diese Erde. (3.Hi. Seite 472,5-8)

 

Diese Zeit aber“, sagte Jesus, „ist nun wie ein Morgenrot zu jenem Tage, der da kommen wird entweder zum Heile für die Gerechten und für alle jene, die eines sanften und guten Herzens sind und liebhaben ihre Brüder und Schwestern in Meinem Namen; aber dieser Tag wird auch kommen wie ein Dieb über alle jene, die Meiner nicht achten und haben ein hartes und stolzes Herz und halten sich für besser und angesehener als ihre Brüder in was immer und wegen was immer.“ (3.Hi. Seite 473,11)

 

Es zeigt aber ein natürliches Morgenrot keinen günstigen schönen Tag an, denn man sagt: Des Morgens Rot ist des Tages Not und des Abends Tod! – Aber also wird es beim geistigen Morgenrot nicht sein, wohl aber ganz umgekehrt; denn wie das natürliche Morgenrot alle Herzen erquickt, so wird dies geistige große Morgenrot alle Herzen mit großer Furcht und Bangigkeit erfüllen; denn es wird seine Farbe vom Blute und vom großen Brande der Welt, darunter zu verstehen sind die großen und kleinen Kriege, nehmen.

Aber wie das natürliche Morgenrot ein ungünstiges Zeichen für den darauffolgenden Tag ist, so wird aber das an sich selbst schlimme geistige Morgenrot nur als ein sehr günstiger Vorläufer des kommenden großen Tages des Heils zu betrachten und zu nehmen sein.“ (3.Hi. Seite 473,13-14)

 

Der kommende große Tag des Heils ist die bleibende Ankunft Jesu und die Wiederherstellung des verlorengegangenen Paradieses auf der Erde. Dem geht ein schlimmes geistiges Morgenrot voraus, welches zwar den herrlichen Tag verkündet, aber seine Farbe vom Blute des vorhergehenden Gerichtes nimmt.

 

Vor Meiner Ankunft auf dieser Erde“, sagte Jesus, „wird noch sehr viel Unkraut und dürres Gras und allerlei untaugliches und unfruchtbares Gestrüpp mit der größten Gerichtsschärfe vertilgt werden; denn wo zwei sind, wird schier einer angenommen und der andere ausgeschieden werden – also eine gewaltige Sichtung bis über die Hälfte!“ (3.Hi. Seite 491,99/104)

 

Der persönlichen Wiederkunft Jesu geht ein allergrößtes und schärfstes Gericht voraus, bei der über die Hälfte der Menschheit sterben wird. Das ist die Folge der Nichtannahme der großen Offenbarung oder des neuen Jerusalems, das vom Himmel auf die Erde herabgekommen ist. (Off. 21,2) Hätten die christlichen Völker die neuen Offenbarungen angenommen und ihr Leben danach eingerichtet, so sähe die Welt heute anders aus. Nun aber sieht die Welt so aus, wie zur Zeit Noahs und Sodom und Gomorras und als Folge davon kommt ebenfalls ein Gericht in den Ausmaßen wie zur Zeit Noahs und Sodom und Gomorras.

 

Jesus sagte voraus, dass vom Anfang des Maschinenzeitalters an von Ihm abermals Menschen erweckt werden, die die Wahrheit Seines Namens über zweihundert Jahre lang verkünden werden. (Emanuel Swedenborg, Jakob Lorber, Gottfried Mayerhofer, Leopold Engel und andere) Aber die Zahl derer, die sich daran kehren würden, wäre nur eine geringe. (5.GEJ 108,1)

 

Wenn aber auch die Zahl der Reinen und Guten wie zu den Zeiten Noahs sich sehr verringern wird“, sagte Jesus, „dann soll die Erde abermals beschickt werden mit einem allgemeinen Gerichte, in welchem weder der Menschen noch der Tiere, noch der Pflanzen geschont wird. Es werden da den stolzen Menschen nichts mehr nützen ihre feuer- und todspeienden Waffen, nichts ihre Burgen (Bunker) und ehernen Wege, auf denen sie mit der Schnelligkeit eines abgeschossenen Pfeiles dahinfahren werden; denn es wird ein Feind aus den Lüften angefahren kommen und wird sie alle verderben, die da allzeit Übles getan haben. Das wird sein eine wahre Krämer- und Wechslerzeit.

Aber was Ich erst jüngsthin einmal zu Jerusalem im Tempel den Wechslern und Taubenkrämern tat, das werde Ich dann im Großen tun auf der ganzen Erde und werde zerstören alle die Kramläden (Handelsunternehmen, Einkaufszentren) und Wechselbuden (Banken, Börsen) durch den Feind, den Ich aus den weiten Lufträumen der Erde zusenden werde wie einen dahinzuckenden Blitz mit großem Getöse und Gekrache. Wahrlich, gegen den werden vergeblich kämpfen alle die Heere der Erde; aber Meinen wenigen Freunden wird der große, unbesiegbare Feind kein Leids tun und wird sie verschonen für eine ganz neue Pflanzschule, aus der neue und bessere Menschen hervorgehen werden!“ (5.GEJ 108,2-3)

 

Was meinte Jesus mit dem „Feind aus den Lüften“? Darüber sind schon verschiedene Ansichten geäußert worden. Mit diesen Worten beschrieb Jesus beide Gerichte. Das der persönlichen Wiederkunft vorhergehende Gericht ist eine weltweite Naturkatastrophe, das nachfolgende Gericht aber ist ein weltweites Feuergericht. Diese beiden Gerichte laufen unterschiedlich ab, haben aber doch auch Gemeinsamkeiten, die Jesus mit diesen Worten beschrieb.

 

Dem vorhergehenden Gericht geht ein weltweiter wirtschaftlicher Niedergang voraus, dem Aufstände in verschiedenen Ländern der westlichen Welt folgen, wie sie in Nordafrika und im Nahen Osten begannen. Es beginnen kriegerische Auseinandersetzungen, aber es wird keinen dritten Weltkrieg, in Form eines totalen Atomkriegs geben, in dem sich die Menschheit selbst auslöschen würde. Bevor die kriegerischen Auseinandersetzungen überhandnehmen, wird der Feind aus den Lüften angefahren kommen und dem Krieg ein Ende bereiten; denn gegen diesen Feind werden die Heere der Erde mit ihren Kanonen, Panzern und Atomraketen vergeblich kämpfen.

 

Nachdem Jesus zu Seinen Jüngern über die Endzeitereignisse gesprochen hatte, da sagte Er zu ihnen: „Das was Ich euch jetzt gesagt habe, aber, behaltet für euch; denn in dieser Zeit würde das wohl niemandem zu seinem Heile etwas nützen, so er auch davon alles klar wüsste. Zur rechten Zeit aber werde schon Ich Selbst den Menschen, wenn sie Tieferes werden vertragen können, solche Dinge umständlich kundmachen.“ (6.GEJ 207,14)

 

Das hat Jesus auch wahrgemacht, denn je näher es dem Gerichte zuging, umso mehr kamen neue Propheten, und viele Jünglinge bekamen Gesichte und so manche Mägde Weissagungen von den Dingen, die da kommen werden. (6.GEJ 174,3)

 

Dabei ragen besonders die Offenbarungen heraus, die uns durch Bertha Dudde gegeben wurden. Durch sie hat uns Jesus die Endzeitereignisse besonders deutlich dargestellt, denn wir müssen nun Genaueres darüber wissen, weil wir kurz vor diesen Ereignissen stehen.

 

In den Gesichten der Jünglinge und in den Weissagungen der Mägde kommt es immer wieder vor, dass sie von einem Himmelskörper berichten, der so nah an der Erde vorbeizieht, dass er große Naturkatastrophen auf der Erde auslöst.

 

Durch Bertha Dudde wurde offenbart: „Die Menschen glauben nicht an ein Ende, und so lasse Ich nun Meine letzte Mahnung erfolgen. Ich bringe noch einen letzten Hinweis den ungläubigen Menschen in Form eines Naturgeschehens, das in seinem Umfang gleichfalls gewaltig ist, aber doch die Erde nur begrenzt betreffen wird, auf dass nun auch das vorausgesagte Ende den Menschen glaubwürdiger erscheine, auf dass sie es dann nicht mehr für unmöglich halten und sie ernstlich mit sich selbst ins Gericht gehen, ob und wie sie an jenem Ende vor Mir bestehen können.“ (BD 6601)

 

Ich will euch wissen lassen, dass ein Stern im Anzuge ist, der sich durch seine Geschwindigkeit überaus schnell der Erde nähert, und dass diese Erscheinung kurz zuvor sein wird, da Ich die stete Ankündigung wahr mache. Dann wisset ihr Eingeweihten, welche Stunde geschlagen hat, dann tut nach Meinem Willen, gebt den Mitmenschen Kenntnis von dem Bevorstehenden, und lenket aller Aufmerksamkeit darauf.“ (BD 4661)

 

Nach vielen Voraussagen und Visionen wird es zu Vulkanausbrüchen und weltweiten Erdbeben kommen, die dort am heftigsten sind, wo auch heute schon Erdbeben vorkommen. Viele hohe Berge werden dabei erschüttert und das Geröll wird in manche Gräben und Täler stürzen und sie auffüllen. (8.GEJ 48,8) Es werden auch Tsunamis ausgelöst, die viele Küsten der Erde überschwemmen. Heftige Stürme und Unwetter werden über die Lande ziehen und vieles zerstören. Viele Meteore werden wie dahinzuckende Blitze mit großem Getöse und Gekrache die weiten Lufträume der Erde durchziehen und auf die Erde aufschlagen.

 

Ist es Jesus, der den Feind durch die weiten Lufträume der Erde zusendet, oder verursachen das die Menschen selbst? Jesus sagte: „Es wird also sein, wie vor den Zeiten Noahs: Die Menschen werden von ihren vielen Weltkenntnissen und erworbenen Fertigkeiten einen stets böseren Gebrauch machen und werden ganz freiwillig allerlei Gerichte aus den Tiefen Meiner Schöpfung über sich und am Ende über die ganze Erde heraufbeschwören. Da aber sage auch Ich dann mit euch, Meinen biederen Römern: volenti non fit iniuria!“ (Dem Wollenden geschieht kein Unrecht.) (5.GEJ 108,4)

 

Die Menschen schaffen sich ihre Gerichte selbst. Die Bewohner der großen Stadt Hanoch unterminierten die Berge und sprengten sie in die Luft, um ihre dort wohnenden Feinde zu besiegen. Dadurch öffneten sie die Schleusen eines riesigen unterirdischen Wasserbeckens, und es entzündeten sich große unterirdische Lager brennbarer Materialien wie Erdöl, Erdgas und Schwefel. Das Wasser drang an die Oberfläche und überflutete einen großen Teil der Erde. Der Brand wurde durch das Wasser gelöscht, aber es stiegen große Dampfwolken auf, so dass es anschließend vierzig Tage lang regnete. Alle Menschen dieses Erdteils, bis auf die, welche in die Arche gingen, ertranken.

 

Die Juden dagegen wollten die Römer mit Waffengewalt aus ihrem Land vertreiben, aber die Römer besiegten sie, und das war ihr Untergang.

 

Aber nicht immer erfolgt ein Gericht auf diese Weise. Jesus legte in Jerusalem auch Selbst Hand an und trieb mit einer Geißel aus Stricken die Wechsler und Viehverkäufer aus dem Tempel. (Joh. 2,14-16) Diese kamen aber bald darauf wieder zurück und das Verkaufen und Geldwechseln erfolgte wieder wie zuvor. Später aber waren es die Römer, die den ganzen Tempel zerstörten, womit auch das Geldwechseln und Viehverkaufen endgültig ein Ende nahm. So wird Jesus in dem vorhergehenden Gericht die Kramläden (Handelsunternehmen, Einkaufszentren) und Wechselbuden (Banken, Börsen) auf der ganzen Erde verderben durch den Feind aus den Lüften. Diese werden aber wieder errichtet, wie auch die Wechsler und Viehverkäufer wieder in den Tempel zurückkehrten. In dem nachfolgenden Gericht werden das die Menschen endgültig selbst verursachen, wobei die die Werke auf der Erde verbrennen, durch einen anderen Feind aus und in den Lüften.

 

Die Menschen sind immer selbst die Verursacher der Gerichte, die über sie kommen, wenn auch nicht immer direkt durch die Taten nach ihren vielen Weltkenntnissen und erworbenen Fertigkeiten. Die Einwohner von Sodom und Gomorra unternahmen nichts an materiellen Maßnahmen, was den Feuerausbruch aus der Erde zur Folge gehabt hätte, aber durch ihr sündiges Verhalten konnten sie das unterirdische Feuer nicht zurückhalten, es schoss aus der Erde in die Höhe, fiel dann auf die Städte nieder und zerstörte sie. Mindestens zehn geistesstarke und reine Menschen wären in jeder Stadt nötig gewesen, um die argen Geister der rohen und gerichteten Natur in der Erde zurückhalten zu können. Aber da gab es nur noch den Lot, der noch als der einzige vor Gott Gerechte in einer der Städte lebte, aber seine Kraft allein reichte nicht aus. (8.GEJ 189,19-21)

 

In der heutigen Zeit ziehen die Sünden der Weltmenschen den Himmelskörper an, denn es gibt auch jetzt wieder zu wenig geistesstarke, reine Menschen, die ihn mit genügend großem Abstand von der Erde fernhalten könnten.


4. Die große Trübsal- und Drangsalzeit,

wie sie noch niemals gewesen ist

 

„Zur Zeit der neuen Seher und Propheten“, sagte Jesus, „aber wird eine große Trübsal und Bedrängnis unter den Menschen sein, wie sie auf dieser Erde noch niemals da war; aber sie wird Meiner dermaligen Auserwählten wegen nur eine kurze Zeit dauern, auf dass diese an ihrer Seligwerdung nicht sollen einen Schaden erleiden.“ (9.GEJ 94,8)

 

Die Zeit vom vorhergehenden Gericht bis zum nachfolgenden Endgericht wird nicht lange dauern, nur etwa sieben Jahre. (BD 0356; 0678) Das entspricht den sieben Jahren vom Anfang des jüdischen Krieges im Jahre 66 bis zum endgültigen Sieg der Römer über die Juden im Jahre 73 durch die Eroberung von Masada. Sie wird eine Trübsal- und Drangsalzeit sein, die zwar zum Teil auch schon über die ganze Endzeit andauerte, aber in dieser Zwischenzeit ihren Höhepunkt erreicht, denn dann ist die Welt auf dem Gipfelpunkt ihrer Verirrungen und im Abweichen von Gottes Schöpfungszwecken angekommen. (PH 26,21)

 

Doch der allerärgste und allerfinsterste Zustand wird nicht lange währen und es wird kommen, dass die falschen Lehrer und Propheten sich selbst am Ende den Todesstoß geben werden. Denn es wird da Mein Geist, das ist der Geist aller Wahrheit, unter den vielfach bedrängten Menschen wach werden, die Sonne des Lebens wird gewaltig zu leuchten beginnen, und die Nacht des Todes wird sinken in ihr altes Grab.“ (9.GEJ 40,2)

 

Durch das vorhergehende Gericht werden Milliarden Menschen in die jenseitige Welt hinübergegangen sein, und vieles liegt zerstört am Boden. Die Versorgung der Menschen ist zusammengebrochen und die Not ist groß. Das verursacht eine große Trübsal unter den Menschen. Wer sich aber an Jesus wendet, dem wird Er aus der Not helfen, aber dafür wird intensives Gebet notwendig sein.

 

In dem Gleichnis vom Richter und der Witwe, die immer wieder zu dem Richter ging und ihn auf den Knien um Hilfe anflehte, zeigt uns Jesus, dass wir im Bitten nicht nachlassen sollen, um Hilfe zu erhalten, denn dann werden Wunder geschehen. Dieses Gleichnis hat uns Jesus zwar für jede Zeit gegeben, besonders aber für die kommende Trübsal- und Drangsalzeit. (Luk. 18,1-8)

 

Wenn aber schon“, sagte Jesus, „ein nach dem Gesetze streng gerecht richtender Richter das anhaltende Bitten einer bedrängten Witwe wohl erhört und ihr hilft, sollte dann Gott nicht noch eher Seine Auserwählten retten, die Tag und Nacht zu Ihm rufen, und sollte Er etwa weniger Geduld und Liebe mit und zu ihnen haben, als solches der Richter mit und zu der Witwe hatte?

Wahrlich sage Ich euch, Er wird sie erhören und erretten in Kürze, und das nun in dieser Zeit, wie auch in der fernen, allwann Er als Menschensohn, wie nun, auf diese Erde wiederkommen wird!“ (9.GEJ 88,2-6)

 

In der Trübsalzeit tritt der Antichrist auf, der die Welt beherrschen wird. Etwa zur selben Zeit tritt auch der inkarnierte Elias oder Johannes der Täufer auf, der wieder der Vorläufer Jesu sein wird. In dieser Zeit kommt Jesus persönlich wieder auf die Erde, zunächst in der Art, wie Er Seinen Jüngern nach der Auferstehung erschienen ist. Dann aber beginnt für die Christen die große Drangsal, indem der Antichrist sie auffordert, sich von Jesus loszusagen.

 


5. Der Antichrist

Nach dem vorhergehenden Gericht stehen zunächst alle Räder auf der Welt still, Armut und Hungersnot sind eingekehrt. Da verschafft sich ein Mann Gehör und verspricht der Menschheit, den Wohlstand wieder herzustellen. Dadurch bekommt er großen Zulauf, die Menschen jubeln ihm zu, und wegen seiner großen weltlichen Fähigkeiten kann er sich an die Spitze der Welt setzen. Wer ihm folgt und treu ergeben ist, dem wird es materiell gut gehen. Wer ihm aber nicht folgt, der wird Schwierigkeiten bekommen. Wenn er als Führer der Menschheit auftritt, so können diejenigen Christen, die um die Endzeitereignisse wissen, ihn als Antichristen erkennen.

 

Zwar ist der eigentliche Antichrist der falsche Prophet, der mit religiösen Zeremonien die Menschen zu beeindrucken sucht und Macht über sie ausübt, aber es kommt auch ein staatlicher Antichrist. Solche Antichristen, welche die Christen verfolgten, gab es schon manche, wie Hitler, Stalin oder Mao, aber diese herrschten nur über ihre oder einige Länder. Der kommende Antichrist aber wird über die ganze Welt herrschen.

 

Schon Hildegard von Bingen bekam Offenbarungen über die Endzeit und den Antichristen, den Sohn des Verderbens, welcher der Widersacher ist, der sich über alles erhebt, was Gott oder Gottesdienst heißt. (2.Tess. 2,3-4) Durch sie hat es der Herr wahrgemacht, als Er sagte, dass die Verkündigung des Gerichtes schon um siebenhundert Jahre vorher geschehen müsse, damit am Ende niemand sagen kann, er sei nicht hinreichend ermahnt worden. (6.GEJ 174,7) Ihr wurde vom Herrn offenbart, dass der Antichrist erst kommen würde, wenn die letzte Zeit schon schwindet und die Welt ihren Lauf aufgibt. Den Erdkreis unterwürfe er sich mit teuflischer List und würde die Menschen täuschen mit scheinbaren Wundern. Er würde versuchen, die Menschen zuerst schmeichlerisch und sanft zu verführen, indem er sich als Gott darbieten würde, bis zu der Zeit, da er die Christen bedrängen und grausam verfolgen würde. (SCI Seite 553-577)

 

Es ist der zu erwartende Antichrist eine Persönlichkeit“, sagt Jesus, „die aus dem Rahmen des Natürlichen heraustritt; es ist ein außerordentlich begabter Mensch, dessen besondere Stärke in seiner Weltsicherheit liegt, in seinem Auftreten denen gegenüber, die die Verantwortung tragen für das Wohl des Volkes. Und darum wird er Erfolg verzeichnen können, man wird ihm die von ihm angestrebte Oberherrschaft zubilligen, man wird annehmen, durchgreifende Änderungen zum Besten der Allgemeinheit durch ihn erwarten zu können. Und sie werden ihn alle anerkennen, er wird diese Vorzugsstellung ausnutzen zu Maßnahmen jeglicher Art.

Sonderlich aber wird er einschreiten gegen den Geist des Übersinnlichen, gegen alle religiösen Verbindungen sowie auch gegen Kirchen oder geistige Strömungen, die Jesus Christus und Seine Lehre zum Grundgedanken haben.“ (BD 4029)

 

Wie Satan von der Seele des Judas Iskariot Besitz nahm, (11.GEJ 71,17 / Luk. 22,3 / Joh. 13,2) so nimmt Satan auch von der Seele des Antichristen Besitz (BD 5606) und gibt durch ihn der Menschheit seine Anordnungen kund. Er stellt sich selbst als Messias und Retter der Welt hin und verspricht, ein materialistisches Paradies auf der Erde zu errichten.

 

Jeder Mensch“, sagt der himmlische Vater, „der sich von Jesus Christus abwendet, der Ihn verleugnet, der Ihn abweiset, so Er ihm im Wort entgegentritt, ist in der Gewalt des Antichristen; er ist selbst ein Antichrist, der willig ausführet, wozu ihn der Satan antreibt. Hütet euch vor diesen Antichristen, und ob sie gleich edle Ziele anzustreben vorgeben, sie sind in seiner (Satans) Gewalt und daher auch Meine Gegner.“ (BD 5223)


6. Michael der Vorläufer

Etwa zur gleichen Zeit wenn der Antichrist auftritt, macht sich auch der Engelsfürst Michael den Menschen bemerkbar, der auch schon als Elias und Johannes der Täufer auf Erden weilte.

 

Als Jesus auf dem Berge verklärt wurde, erschienen die beiden Geister der großen Propheten Moses und Elias, (Math. 17,1-3) verneigten sich tief vor Ihm und sprachen davon, dass sie auf Erden ein großes Ansehen um des Namens Gottes gehabt hätten, doch wären sie nun lieber mit Jesus auf der Erde, obwohl Seine Jünger um Seines Namens willen verachtet und verfolgt würden!

 

Da sagte Jesus zu Elias: „Du warst in jüngster Zeit doch auch mit Mir auf der Erde, – hat dir des Herodes Werk an deinem Fleische wohlgetan?“

Sagte Elias: „Auf Erden nicht, aber umso wohler hier, und ich möchte trotz aller der größten Seligkeit, die nun für ewig mein Teil ist, Dir zulieb noch hundertmal den Fleischesweg durchwandeln, so elend und dornig er auch ist!“

Sagte Jesus: „Am Ende der Zeiten dieser Erde wirst du wohl noch einmal im Fleische zu den Menschen der Erde gesandt werden, aber nicht mehr mit verdeckter innerer Geistessehe, sondern also und noch heller denn die beiden früheren Male unter den Namen ,Sehel‘ und später ,Elias‘.“ (5.GEJ 235,5-9)

 

"Es ist nun die Zeit da, die Ich dir dereinst auf Erden gezeigt habe, da Ich alles neu schaffe: zuerst Meine Geisterwelten, und später einmal wird dasselbe auch mit der Materie geschehen, bis sie den rechten Grad der Vollgärung erlangt haben wird!“ (5.GEJ 235,10)

 

Später berief Jesus noch einmal Elias Michael zu Sich, der den Anwesenden nur in der Person Johannes des Täufers bekannt war und sagte zu ihm: „Du warst Mein Vorläufer jetzt in der Zeit der Heimsuchung der Menschen, du wirst es auch wieder sein, wenn jene große Zeit anbricht, von der Ich gesprochen habe. Jedoch werden dich die Menschen alsdann nicht erkennen, trotzdem du es wissen wirst, wer du eigentlich bist; denn diese letzte Fleischprobe, die dir bevorsteht, soll der Grundstein werden zu dem Gebäude des anbrechenden Friedensreiches!“ (11.GEJ 30,1)

 

Michael wird gewaltig seine Stimme erheben und zur Menschheit von der Wiederkunft Jesu und dem nachfolgenden Endgericht sprechen und wird sie vor dem Antichristen warnen. Viele Christen werden auf seine Stimme hören und sich um ihn scharen. Das sind die Auserwählten, die den Stamm für ein neues Menschengeschlecht auf der Neuen Erde bilden werden. Die Weltmenschen aber hören nicht auf den Vorläufer und werden ihn verfolgen. Doch Michael wird trotz Verfolgung furchtlos zur Menschheit sprechen, bis er getötet wird.

 

Jesus sagte zu ihm: „Zwar werden die Menschen sich wenig zu diesen deinen nächsten Lebenszeiten um dein Wort kümmern; aber es wird ihnen mit glühenden Lettern in die Seele geschrieben werden, auf dass sie es dennoch fühlen, wenn sie frei vom Leibe sein werden. Dieses dein Wort wird aber sein Mein Wort, und Ich werde Rechenschaft fordern von jedem, der es vernommen hat und missachtete!“ (11.GEJ 30,2)


7. Die persönliche Wiederkunft Jesu

Jesus wird wiederkommen wie ein Dieb in der Nacht. (1. Thess. 5,2) „Dieser große Tag aber ist schon da“, sagte Jesus, „und breitet sich im verborgenen aus und kommt heimlich wie ein Dieb. Wohl euch, die ihr ihn erkannt habt und euch schon lange sonnet an seinen lebendigen Strahlen!“ (2.Hi. Seite 271,15-16)

 

Jesus nähert sich den Menschen zuerst durch neuerweckte Propheten, und viele Mägde werden weissagen und viele Jünglinge werden helle Träume haben von der Ankunft Jesu. Viele werden sie anhören und sich bessern; aber die Weltmenschen werden sie für irrsinnige Schwärmer schelten und ihnen nicht glauben, wie das auch mit den Propheten vor der Zeit Jesu der Fall war. (9.GEJ 94,3)

 

Ich werde von Zeit zu Zeit Menschen erwecken“, sagte Jesus zur Zeit Seines Erdenwandels, „denen Ich alles das, was jetzt bei dieser Meiner Gegenwart ist, geschieht und gesprochen wird, durch ihr Herz in die Feder sagen werde, (Das ist: Das große Evangelium Johannes) und es wird dann das einfach Geschriebene auf eine eigene, den dermaligen Menschen wohlbekannte kunstvolle Art in einer ganz kurzen Zeit von einigen Wochen und Tagen in vielen Tausenden gleichlautenden Exemplaren können vervielfacht und so unter die Menschen gebracht werden; und da die Menschen in jener Zeit beinahe durchgängig des Lesens und Schreibens wohl kundig sein werden, so werden sie die neuen Bücher auch selbst wohl lesen und verstehen können.

Und diese Art der Ausbreitung Meiner neu und rein wiedergegebenen Lehre aus den Himmeln wird dann um vieles schneller und wirksamer zu allen Menschen auf der ganzen Erde gebracht werden können denn so wie jetzt durch die Boten in Meinem Namen von Munde zu Munde.

Wenn auf diese Art Meine Lehre unter die Menschen, die eines guten Willens und tätigen Glaubens sein werden, gebracht sein wird und zum wenigsten ein Drittel der Menschen davon Kunde haben werden, so werde Ich denn auch hie und da persönlich und leibhaftig sichtbar zu denen kommen, die Mich am meisten lieben und nach Meiner Wiederkunft die größte Sehnsucht und dafür auch den vollen und lebendigen Glauben haben werden.“ (9.GEJ 94,4-6)

 

Jesus kommt nicht eher sichtbar wieder auf die Erde, als bis nicht wenigstens ein Drittel der Menschheit von den neuen Offenbarungen Kunde haben wird. Da Er aber auch nicht eher wiederkommt, als bis nicht das vorhergehende, allergrößte und schärfste Gericht erfolgt ist (6.GEJ 150,17), so heißt das, dass nach dem vorhergehenden Gericht ein Drittel der dann noch lebenden Menschheit von den neuen Offenbarungen Kunde bekommen wird.

 

So mancher fragt sich: „Wie kann das geschehen, dass sich die Neuoffenbarungen so weit verbreiten können, sind sie doch bis jetzt noch so gut wie unbekannt?“ – Dennoch wird das geschehen und zwar auf ganz einfache Weise. Wenn das vorhergehende Gericht mit dem Himmelskörper und den gewaltigen Naturkatastrophen geschehen ist und den Journalisten bekannt wird, dass dies schon lange in den neuen Offenbarungen vorausgesagt wurde, so werden sie sich darauf stürzen und dies in den Massenmedien weltweit verbreiten, sobald die Technik dazu wieder funktionieren wird. Diese Nachricht wird dann in den freien, christlichen Ländern der Welt verbreitet werden, und wenn auf diese Weise wenigstens ein Drittel der Menschheit erfahren haben wird, dass es Neuoffenbarungen gibt, auch wenn sie bei weitem nicht alle daran glauben werden, aber doch wenigstens davon gehört und vielleicht auch etwas Weniges gelesen haben, damit sie sich für oder gegen sie entscheiden können, dann ist die Zeit gekommen, dass Jesus hie und da denen erscheinen wird, die an Seine Wiederkunft glauben und die größte Sehnsucht nach Ihm haben werden.

 

Ich gebe aber darum nun ein vollstes Licht in dieser Sache“, sagte Jesus um 1860, „auf dass sich dann am Ende niemand damit wird entschuldigen können, als hätte Ich Mich seit der Zeit Meiner leiblichen Gegenwart auf der Erde weder um die Reinheit und Vollständigkeit Meiner Lehre, noch um die sie angenommen habenden Menschen mehr bekümmert!

So Ich jüngst wieder zur Erde kommen werde, so werde Ich eine starke Sichtung vornehmen; und keinen werde Ich annehmen, der Mir mit was immer für Entschuldigungen kommen wird! Denn jeder, der da ernstlich sucht, kann und muss es (das volle Licht) finden!“ (1.GEJ 91,19-20)

 

Nachdem Jesus von Seiner Wiederkunft gesprochen hatte, da fragte Ihn einer der Jünger, in welchem Land Er wieder auf die Erde kommen würde und wie das glückliche Volk und der Ort heißen würde.

 

Da gab ihm Jesus zur Antwort: „Auf diese deine Frage kann Ich dir nun wohl keine für euch verständliche Antwort erteilen, denn es werden in jener Zeit gar viele neue Orte, Länder und Völker entstehen, die jetzt noch keinen Namen haben; dass Ich aber nur in einem solchen Lande und an einem solchen Ort wieder zur Erde kommen werde, wo unter den Menschen noch der meiste und lebendigste Glaube und die meiste und wahrste Liebe zu Gott und zu den Nächsten bestehen wird, das kannst du als ganz sicher und vollwahr annehmen und glauben.“ (8.GEJ 187,3-4)

 

So manche Christen glauben, dass Jesus zuerst in Israel wieder auf die Erde kommen wird. Doch Jesus sagte damals: „In diesem Lande, wo Ich nun schon von einem Orte zum andern von den Juden des Tempels wie ein Verbrecher verfolgt werde, und das in jener Zeit von den finstersten Heiden zertreten wird, (Israel wird also noch von den islamischen Ländern zertreten werden.) werde Ich persönlich nicht wieder zuerst auftreten und lehren und trösten die Schwachen. Wohl aber in den Landen eines andern Weltteiles, die nun von den Heiden bewohnt werden.“ (9.GEJ 94,9)

 

Dann erklärte Jesus Seinen Jüngern, dass es im fernen Westen ein gar großes Land gibt, das vom großen Weltozean umflossen ist und nirgends mit der alten Welt zusammenhängt. Von jenem Lande ausgehend, mit dem der amerikanische Kontinent gemeint ist, werden die Menschen zuerst große Dinge vernehmen, die dann auch im Westen Europas auftauchen werden, so dass daraus ein helles Strahlen und Widerstrahlen entstehen wird.

 

Jesus sagt hier nicht, wo er zuerst wiederkommen wird. Die großen Dinge sind keine Berichte von Jesu Wiederkunft, sondern es sind Lichter, nämlich neue Offenbarungen, Visionen und Weissagungen, die zuerst in Amerika und dann auch im Westen Europas auftauchen bzw. bekannt gemacht werden. Diese Lichter der Himmel werden sich begegnen, erkennen und sich unterstützen. (9.GEJ 94,14)

 

Aus diesen Lichtern“, sagte Jesus, „wird sich die Sonne des Lebens, also das neue, vollkommene Jerusalem, gestalten, und in dieser Sonne werde Ich auf diese Erde wieder-kommen.“ (9.GEJ 94,15)

 

Was ist aber die Sonne des Lebens, in der Jesus zuerst wiederkommen wird? Die vielen Lichter, aus denen sich diese Sonne gestaltet, sind Enthüllungen oder Erklärungen des inneren, geistigen Sinnes aller Gottesworte und Lehren, die seit Beginn des Menschengeschlechts den Menschen durch den Mund der Urväter, der Propheten und Seher und durch Jesus gegeben wurden. Aus solchen vielen Teilenthüllungen des inneren, geistigen Sinnes des Wortes Gottes wird sich dann eine wahre und große Licht- und Lebenslehre zusammenformen.

 

Die Lehre, die Ich euch nun gebe“, sagte Jesus, „ist Gottes Wort und bleibt ewig, und darum werden jene Menschen, von denen hier die Rede ist, auch nur diese Lehre von Mir überkommen, die ihr von Mir überkommen habt; aber in jenen Zeiten wird sie ihnen nicht verhüllt, sondern völlig dem himmlischen und geistigen Sinne nach enthüllt gegeben werden, und darin wird das neue Jerusalem bestehen, das aus den Himmeln auf diese Erde herniederkommen wird. In seinem Lichte wird den Menschen erst klar werden, wie sehr ihre Vorgänger von den falschen Propheten, gleichwie die Juden nun von den Pharisäern, hintergangen und betrogen worden sind.“ (9.GEJ 90,2)

 

Diese Lehre ist zum größten Teil schon aus den Himmeln zu den Menschen in Amerika und im Westen Europas herniedergekommen. (Off. 21,2) Die nach Seiner neu geoffenbarten Lehre durch ihre Taten leben werden und in ihren Herzen die Liebe zu Jesus entzündet haben, sind in ihrem Innern zu einem neuen Tempel Gottes geworden. Diese befinden sich im Neuen Jerusalem oder in der Sonne des Lebens und zu denen wird dann Jesus persönlich sichtbar kommen. Das wird zuerst dort sein, wo sich diejenigen aufhalten, die die größte Liebe zu Jesus haben werden. (7.GEJ 54,4-5)

 

Die Erde ist allenthalben Mein“, sagte Jesus, „und Ich weiß, woorts Meine Wiederkunft für die ganze Erde am allerwirksamsten sein wird! In jener Zeit aber, in der sich die Menschen von einem Ende der Erde zum andern so schnell, wie da fährt ein Blitz aus der Wolke, werden verständigen können, …da wird die Kunde von Meiner persönlichen Wiederkunft in einer ganz kurzen Zeit leicht über die ganze Erde verbreitet werden können, und also auch nach Asien.

Aber es fragt sich da wieder: Wird die Kunde bei den blinden und tauben Heiden dieses Weltteils (Israel und Naher Osten) auch Glauben finden? Ich meine und sage: Schwerlich eher, als bis es durch ein großes Weltgericht geläutert werden wird!“ (9.GEJ 94,11-13)

 

Jesus wird nicht wieder von einem Weibe geboren und somit nicht wieder im Fleische in diese Welt kommen, (9.GEJ 94,2) sondern Er kommt zuerst geistig im Wort und dann im verklärten Geistleib. (6.GEJ 174,12) Er erscheint auch nicht allen Menschen auf der Welt sichtbar am Himmel, sondern Er kommt vorerst nur hie und da sichtbar zu denen, die den vollen, lebendigen Glauben an Seine Wiederkunft haben und die Ihn am meisten lieben werden. (9.GEJ 94,6)

 

Zwar heißt es in der Offenbarung des Johannes: „Siehe, Er kommt mit den Wolken, und es werden Ihn sehen alle Augen und die Ihn zerstochen haben“, (Off. 1,7) aber das ist bildlich zu verstehen. Dass diese Worte nicht buchstäblich zu verstehen sind, ist daran zu erkennen, dass die, welche Ihn zerstochen haben schon lange nicht mehr am Leben sind und Ihn deshalb auch nicht bei Seiner Wiederkunft sehen können. „Er kommt mit den Wolken“, bedeutet, dass sich Jesus im Wort neu offenbaren und den geistigen Sinn der alten Gottesworte aufschließen wird. „Es werden Ihn sehen alle Augen und die Ihn zerstochen haben“, bedeutet, dass alle die neuen Offenbarungen lesen können, sowohl diejenigen, die im Verständnis dieser neuen göttlichen Offenbarungen sind, als auch die, welche das nicht sind. (EOJ Seite 10)

 

Wie ich damals in Bethlehem geboren“, sagt Jesus, „nur von Wenigen erkannt wurde, ...also unscheinbar ist auch jetzt mein zweites Kommen.“ (DGA Seite 95, Johanne Ladner)

 

Und wie in jenen Zeiten, so wird es wieder geschehen, nur einem kleinen Kreise Meiner wirklichen Jünger wird es im Anfange zu Teil werden, Mich als zurückkehrenden Jesus, aber auch als Gott, Herrn und Schöpfer des Unendlichen ertragen zu können; ihnen werde Ich erscheinen.“ (FB Seite 176, Gottfried Mayerhofer)

 

Damit wir die Wiederkunft Jesu nicht verpassen, sollen wir uns weniger um die allgemeine Wiederkunft kümmern, sondern hauptsächlich um Seine Ankunft in unseren Herzen durch die Liebe zu Ihm und den Nächsten, (1.Hi. Seite 319,16) denn Seine Ankunft in uns ist die Voraussetzung dafür, dass wir Augen bekommen, die Ihn sehen können.

 

Bei meinem Auftreten unter den Juden“, sagt Jesus, „kam ich als Sämann, als Heiland und als Hirte, und suchte die verlorenen Schafe; jetzt aber, wo meine Lehre bekannt ist, wo es kein Geheimnis mehr ist, zu wissen, welcher Weg zu mir führt, jetzt komme ich wieder, um zu ernten, jetzt will ich gesunde Seelen und treu ergebene, folgsame Schafe finden.“ (DGA Seite 103, Gottfried Mayerhofer)

 

Wir sind nur dann fähig, Jesus zu sehen, wenn wir nichts in der Welt mehr lieben, als Ihn. Aber diese erste Liebe (Off. 2,4) kann nur dann unsere Herzen erfüllen, wenn wir keinen Hochmut mehr haben.

 

Der Hochmut“, sagt Jesus, „wie immer geartet er auch sein möchte und von wo immer er seinen Ursprung nehmen mag, ist für Seele und Geist eine allergiftigste Stickluft aus der Hölle, durch die in kurzer Zeit alles Leben zugrunde gehen muss. Daher noch einmal für tausendmal gesagt:

Hütet euch vor allem nur vor dem Hochmute, wollt ihr vor Mir als gerecht und gerechtfertigt erscheinen – und wollt ihr am kommenden großen Tage euch Meiner sichtbaren Gegenwart erfreuen!

Aber so nur ein Atom irgendeines Hochmutes in euch verbleibt, so werdet ihr von Mir zwar sagen hören, dass Ich auf der Erde zu Meinen Freunden gekommen bin; so ihr aber rufen werdet: „Herr! Herr! Komme auch zu uns!“ – da werde Ich dennoch nicht zu euch kommen, dieweil ihr nicht allem Hochmute entsagt habt.“ (3.Hi. Seite 478,35-37)

 

Denn bevor nicht das letzte Atom des Hochmutes eure Herzen verlassen wird, sollet ihr Mein Antlitz nicht zur Anschauung bekommen.“ (3.Hi. Seite 487,81)

 

Ich als euer guter Vater, der Ich schon so vieles gegeben habe, gebe euch nun auch dieses für euer künftiges Wohl und Heil allerwichtigste Wort. Haltet es getreu und genau, so werdet ihr alles Wohl zeitlich und ewig finden. Werdet ihr es aber, wie schon so manches andere von Mir euch Gegebene, nur so für etwas Gewöhnliches annehmen, daran ihr euch mit der Zeit schon gewisserart gewöhnt habt, und dabei aber dennoch tun nach eurer alten Gewohnheit und Sitte, so werdet ihr es euch dann nur selbst zuzuschreiben haben, so ihr an Meiner Wiederkunft entweder nur einen sehr geringen oder aber wohl auch gar keinen Teil haben werdet.

Denn was hier geschrieben steht durch Meinen Knecht, das wird unwiderruflich in Erfüllung gehen.

Wohl euch und jedem, der diese und auch andere ähnliche Mahnungen nicht in den Wind schlagen wird, – wahrlich, in dessen Hause werde Ich Einzug halten hie und da! Wer aber dieser Mahnung und Belehrung… wenig Gehör und Willen schenken wird, in dessen Hause wird es nur zu bald sehr öde, traurig und verlassen aussehen, – denn so Ich komme, da werde Ich nur zu den wahrhaft Meinen kommen und werde sie segnen leibhaftig über und über für ewig!

Wehe aber dem, dessen Hauses Flur Meine Füße nicht betreten werden; sein Anteil wird bloß das traurige und verhängnisvolle Morgenrot sein und bleiben, aber die heiligen Strahlen des kommenden großen Tages werden nicht über ihn kommen amen.“ (3.Hi. Seite 492,106-109/111-114)

 

Auch nach Jesu Auferstehung, als eine Gruppe von Frauen zum Grabe ging, sahen Ihn nicht alle. Zuerst sah Maria Magdalena Jesus und dann die Maria Johanna. Maria Jakob und die Salome sahen nichts, sondern empfanden nur die Nähe des Geistes des Herrn. Die anderen drei noch Anwesenden aber merkten von der Erscheinung des Herrn gar nichts und waren hinterher sehr bemüht, den Zweien ihr Gesicht als ein reines Werk ihrer Einbildung darzustellen. (3.Hi. Seite 150,18)

 

Wen Jesus zu Seinen Freunden zählt, deren Herz ist von Demut und Liebe erfüllt. „Diese leben schlicht“, sagt Jesus, „von der Welt so viel als möglich abgezogen, und ihre Freude bin Ich, und der Gegenstand ihrer Gespräche bin auch Ich. Warum denn? Weil der Mund davon übergeht, wes das Herz voll ist! Also bin Ich auch der Gegenstand, mit dem sich ihr Herz beschäftigt, und alles andere in der Welt ist ihnen um eine hohle Nuss feil.“ (Schr. 19,20)

 

Diese sind es, welche Geistesaugen haben, mit denen sie Jesus sehen können, wenn Er zu ihnen kommt. Aber „Da werde Ich nicht allein kommen“, sagte Jesus, „sondern all die Meinen, die schon lange in Meinem Himmelreiche bei Mir sein werden, werden mit Mir in übergroßen Scharen kommen und stärken ihre noch auf der Erde im Fleische wandelnden Brüder, und es wird so eine wahre Gemeinschaft zwischen den schon seligsten Geistern der Himmel und den Menschen dieser Erde bestehen, was den derzeit lebenden Menschen sicher zum größten Troste gereichen wird.“ (8.GEJ 187,5)


8. Die Entrückung

Etwa in der Mitte der Zeit zwischen den beiden Gerichten wird der Antichrist anfangen, die Christen zu bedrängen. Das wird eine große Drangsal unter den Christen verursachen.

 

Die Menschen werden allen weltlichen Genüssen zugetan sein“, sagt Jesus, „ihren körperlichen Begierden und Lastern frönen, sie werden einen sittenlosen und unmoralischen Lebenswandel führen… Höhnend und lästernd werden sie den wenigen Gläubigen gegenüberstehen, sie anfeinden und verfolgen und ihnen alles versagen, was diese zum Lebensunterhalt benötigen… Es ist eine Zeit der Sündhaftigkeit, wie sie schlimmer nicht mehr gedacht werden kann. Gott wird völlig verdrängt werden, und die an Ihn glauben, denen wird man nach dem Leben trachten.“ (BD 4374)

 

Zuerst sind nur diejenigen Christen betroffen, die nicht nur an die Bibel, sondern auch noch an neuen Offenbarungen, neuen Jesusworten und neuen Visionen glauben. Da diese den Antichristen entlarven und Jesu Wiederkunft und das Endgericht verkünden, so ist ihm das ein Dorn im Auge. Es wird ihnen verboten, diese Gottesworte zu verbreiten. Die anderen Christen, welche nur die Bibel als das alleinige Gotteswort akzeptieren, meinen noch, dass dies auch angebracht sei. Aber es geht nicht allzu lange, da geschieht ihnen dasselbe, da auch viele von ihnen an Jesu Wiederkunft glauben. Der Name Jesus und Gott ist dem Antichristen ein Stein des Anstoßes. Wer an Jesus festhält, der wird materielle Nachteile in Kauf nehmen müssen, die nach und nach immer einschneidender werden. Christliche Versammlungen werden verboten. Im Internet wird jede Webseite gesperrt, in welcher der Name Jesus vorkommt. Bankkonten von Christen werden gesperrt, so dass sie weder etwas kaufen noch verkaufen können. Am Schluss werden die Christen enteignet und in Arbeitslager gesteckt werden.

 

Die Weissager werden Betrüger gescholten werden“, sagte Jesus, „und viele wird man um Meines Namens willen in die Kerker werfen und ihnen unter großen Strafandrohungen verbieten, in Meinem Namen zu reden und zu verkünden ein kommendes Gericht. Wer da nicht nach dem Willen der großen Hure Babels tun wird, der wird seine große Not haben.“ (6.GEJ 174,6)

 

Die Christenverfolgung ist nicht in allen Ländern gleich stark. In islamischen, hinduistischen und kommunistischen Ländern ist sie am schlimmsten. In diesen Ländern wird es viele Märtyrer geben, auch schon bevor dazu die Anweisung vom Antichristen gegeben wird. Die materialistisch eingestellten Menschen folgen dem Antichristen, geben den Glauben an Gott auf und werden es nicht glauben, dass Jesus wiedergekommen ist. (Luk.18,8)

 

„Man wird die verlachen und verhöhnen“, sagte Jesus, „die noch an Ihn (Mich) glauben werden! Aber es werden dennoch auch wieder viele sein, die sich von der Weltweisheit nicht werden blenden lassen und Mein Wort offen verkünden werden; und zu denen werde Ich denn auch kommen bei Tag und Nacht, werde Mich ihnen offenbaren und werde sie beschützen vor den Verfolgungen der Welt und werde ihnen auch geben die Wundergabe, durch die Liebe zu helfen den Bedrängten, den Bresthaften und Kranken. Und es wird also dann lichter und tröstlicher werden auf Erden.“ (8.GEJ 161,9-10)

 

Jesus bildet dann aus Seinen Auserwählten Gemeinden, an deren Spitze Er Selbst als ihr Heerführer stehen wird, denen keine Macht der Welt mehr einen Trotz und Widerstand bieten kann, denn Er ist ihr ewig unüberwindlicher Held. (9.GEJ 94,7) Das bewirkt Jesu Geist, den Er in die Herzen der Auserwählten einfließen lässt, wodurch sie gestärkt und standhaft werden und nicht verzagen, wenn sie beschimpft und verfolgt werden. (BFP Seite 3, Gottfried Mayerhofer)

 

Wer sich in Meine Arme wirft“, sagt Jesus, „kann ruhig zusehen, was da kommen mag. Er weiß dann, dass es zum Besten der verirrten Kinder ist. Wenn er aus Meinen Worten herauslesen wird, dass so die Welt nicht bestehen kann, weil Ich sie zu solchem Zwecke nicht erschuf, so wird er auch begreifen, dass Ich wiederkommen muss, um wenigsten zu retten, was noch zu retten ist! Weswegen auch er kein anderes Ziel erstreben soll, als sich vorzubereiten, dass er würdig werde unter Meine Kinder gezählt, und nicht mit dem übrigen Unflate von der Erde weggewischt und vertilgt zu werden!“ (DWC Seite 64, Gottfried Mayerhofer)

 

Wer in Jesus fest gegründet ist, dem wird Er auf wunderbare Weise aus der Not helfen. Jesus hilft Seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu Ihm rufen, und Er wird sie erretten in Kürze! (Luk.18,7-8) Denn wer da ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. (Math. 24,13)

 

Wohl jedem“, sagt Jesus, „der solches in seinem Herzen gläubig annimmt und sich nicht ärgert wegen der vielen nun in dieser Welt vorkommenden Teufeleien, denn sie werden nicht lange währen, – denn Ich werde sie Meiner Auserwählten wegen sehr abkürzen, und sie werden darob Mich loben und sehr frohlocken.“ (3.Hi. Seite 368,4)

 

Die Verfolgung der Christen ist in den letzten drei Monaten am stärksten. Das sind die Auserwählten, die trotz aller Bedrängnis von Seiten des Antichristen, den Namen Jesus nicht verleugnen werden. Da aber der Antichrist sieht, dass die Christen trotz immer stärker werdender Bedrängnis am Namen Jesus festhalten, so reißt ihm der Geduldsfaden und er gibt den Befehl, sie zu töten. Dann aber werden jene Tage verkürzt, und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch der Christen gerettet werden. (Math. 24,22) Da erscheint Jesus plötzlich in den Wolken des Himmels und rettet Seine Auserwählten.

 

Denn der Herr selbst wird“, schreibt Paulus, „wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.“ (1.Thess. 4,16-17)

 

Was ist die Posaune Gottes und wer sind die Toten in Christus, die aus den Gräbern auferstehen? – Tot sind diejenigen, die kein Öl in ihren Gefäßen haben, (Math. 25,3) die also keine wahre Liebe zu Gott und den Nächsten besitzen. Die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes sind diejenigen, die in der Endzeit das Wort Gottes verkünden, und wenn sich geistig Tote von ihnen erwecken lassen zum Lichte des Lebens, so sind das die Toten in Christus, die aus den Gräbern auferstehen werden zum ewigen Leben. Aber alle, die bei solchem Posaunenruf der Boten Gottes an sie nur erwachen werden in ihrem Zorne und Grimme wider Jesus und Sein Wort, die werden auch auferstehen, aber nicht zum Leben, sondern zum Tode durch das Gericht. (6.GEJ 173,8)

 

Und so werdet ihr in dem die Posaune sein“, sagt Jesus zu den Nachfolgern Seiner Jünger, „welche alle hören werden, auch die, die in den Gräbern sind, (die in sich finster sind) und die das Meer ihrer endlos vielen Torheiten und Sünden wegen gefangenhält, und sie werden aus den Gräbern hervorgehen, und auch die, die das Meer gefangengehalten, werden frei werden und angetan werden mit dem Kleide des Lebens.

Denn wer da erweckt wird durch die Posaune, der wird nicht erweckt zum Tode, sondern zum Leben; wer aber den Schall der Posaune nicht wird hören wollen, der wird auch nicht erweckt werden, sondern verbleiben in der Nacht seines Grabes und in der Gefangenschaft des Meeres bis zur Zeit, in der diese ganze Erde aufgelöst wird durchs Feuer. Denn wie zu der Zeit Noahs werden sie freien und sich freien lassen und sich gar nicht kümmern um die Stimme Meiner Erweckten; diese werde Ich aber dann gleich in einem Augenblick von dieser Erde entrücken und jene mit allen ihren Lieblingen dem alles zerstörenden Feuer preisgeben, zu dessen Entstehung die dermaligen unbußfertigen Weltmenschen selbst das allermeiste beitragen werden.“ (10.GEJ 156,4-5)

 

Die Entrückung findet nicht erst am Ende des Tausendjährigen Reiches statt, denn Jesus sagt hier, dass die Entrückung dann stattfindet, wenn sich die Menschen so verhalten wie zur Zeit Noahs, und das ist nahe an 2000 Jahre nach der Gegenwart Jesu auf der Erde. Auch das der Wiederkunft und der Entrückung nachfolgende Feuergericht oder das Ende der Welt findet nicht erst in tausend Jahren statt, denn Jesus sagt hier, dass die Weltmenschen nach der Entrückung dem alles zerstörenden Feuer preisgegeben werden.

 

Mit der Entrückung und dem darauf erfolgenden Feuergericht findet das statt, was Johannes der Täufer voraussagte: „Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer.“ (Math. 3,12)

 

Die Zeit eilt, Meine Kinder“, sagt Jesus. „Noch erlebt ihr bei allen Unsicherheiten und Unklarheiten im Werden der zeitlichen Dinge die Ruhe vor dem Sturm. Wenn sich aber herausstellt, dass alle Macht der Staaten und Regierungen eine Macht wird, (nämlich unter dem Antichristen) und aller religiöse Zwang sich schließlich gar unter ein Haupt bündelt, (nämlich unter dem Papst) und Ich die Meinen ganz an Mein Herz ziehe, (indem Jesus ihnen erscheint) dass sie stark sind, zu bestehen in einem letzten Streit, (in der Christenverfolgung) dann wisst, welche Zeit gekommen ist, und steht fest, bis alles überwunden ist, damit das, was Meine Liebe will, regierend wird auf dem Erdkreis.“ (WTh 10.12.1987)

 

Wenn der Antichrist gegen die Christen und die christliche Lehre zum vernichtenden Schlag ansetzt, dann kommt die Entrückung und gleich darauf das Gericht über die Welt.

 

Die Welt wird allzeit Welt bleiben“; sagte Jesus, „aber Ich werde dennoch die Meinen stets führen und über die Welt Mein Gericht ausbrechen lassen, wenn sie derart arg geworden ist, dass neben ihrem Tun und Treiben kein Fünklein des wahren Lebenslichtes aus Gott mehr bestehen könnte.“ (6.GEJ 149,4)

 

Wenn des Menschen Sohn kommen wird, dann wird Er wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheiden und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken. (Math. 25,31-33)

 

Durch die Entrückung der Auserwählten trennt Jesus die Schafe von den Böcken.

 

Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt!“ (Math. 25,34) Das bedeutet, dass die Auserwählten, wenn die Erde nach dem Feuergericht neu gestaltet worden ist, wieder zurück auf die Erde gesetzt werden in das dann beginnende Paradies.

 

Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!“ (Math. 25,41)

 

Das bedeutet, dass kurz nach der Entrückung die große Sichtung der Menschheit oder das Feuergericht stattfindet, bei der kein Weltmensch mehr am Leben bleibt.


9. Das der persönlichen Wiederkunft Jesu nachfolgende Gericht

Nach der Entrückung der Auserwählten kommt das der persönlichen Wiederkunft Jesu nachfolgende Gericht, welches von den Menschen zum größten Teil selbst verursacht wird.

 

So aber einmal gar zu viele Menschen sich im Vollmaße ihres Bösen befinden, so wird von Mir aus, der noch wenigen Guten und Auserwählten wegen, die Zeit ihres ungestraften argen Waltens abgekürzt, und ihr eigenes Gericht und ihr Tod verschlingt sie vor den Augen der wenigen Gerechten, wie das zu Noahs und zu Abrahams und Lots Zeiten und auch zur Zeit Josuas teilweise der Fall war.“ (9.GEJ 30,5)

 

Nach der Entrückung beginnt kurz darauf das nachfolgende Gericht. Da wird Gott alle toten und blinden Weltmenschen vor den Augen der entrückten Auserwählten richten und die Erde reinigen von ihrem alten Unflate. (9.GEJ 94,7)

 

„Wie aber das Gericht aussehen und worin es bestehen wird“, sagte Jesus, „das habe Ich schon allen Meinen hier mit Mir anwesenden Jüngern mehrere Male geoffenbart, und sie werden es nach Mir den Völkern der Erde verkünden. Wohl dem, der es beherzigen und sein Leben danach einrichten wird, auf dass er nicht ergriffen werde von dem Gerichte!“ (9.GEJ 30,7)

 

Das Endgericht nach der Wiederkunft Jesu wird ein Feuergericht sein. Petrus schreibt über das Feuergericht: „Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb in der Nacht, an welchem die Himmel zergehen werden mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden verbrennen.

Da nun dies alles aufgelöst wird, wie sehr solltet ihr euch auszeichnen durch heiligen Wandel und Gottesfurcht, indem ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und ihm entgegeneilt, an welchem die Himmel sich in Glut auflösen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden!“ (2.Petrus 3,10-12)

 

Es wird nicht die ganze Erde zerstört oder aufgelöst, (8.GEJ 48,3) sondern nur die Oberfläche der Erde wird verbrannt werden durchs Feuer. Da wird auch wieder, aber ein anderer Feind aus den Lüften angefahren kommen, wie ein dahinzuckender Blitz mit großem Getöse und Gekrache. Das wird ein Gericht sein wie zu der Zeit Noahs und wie zu der Zeit Sodoms und Gomorras, (6.GEJ 174,1) bei denen nur wenige Menschen gerettet wurden.

 

Was ist die Ursache, dass auf der ganzen Welt ein solch gewaltiges Feuer entsteht, durch das alle Werke auf der Erde verbrennen werden?

 

Zu Ende dieser Weltmenschenzeit – nicht etwa auch dieser Erde“, sagte Jesus, „wird es eben also gehen: Die Menschen werden… durch allerlei Maschinen, durch Feuerkraft getrieben, anfangen, mittels unglaublich tiefer Schächte und Löcher ins Innere der Erde zu dringen, durch die die höchst brennbaren Gase in großen Massen auf die Oberfläche der Erde dringen werden. Und wird einmal die atmosphärische Luft mit solchen Gasen zu sehr gesättigt sein, so werden sich diese beinahe um die ganze Erde entzünden und alles zu Asche verbrennen.“ (6.GEJ 207,12)

 

Diese Detonationen werden zuerst dort stattfinden, wo sich die Menschen zu große und prachtvolle Städte erbaut haben. Weil in diesen Städten der größte Hochmut herrschen wird, die Lieblosigkeit, böse Sitten, falsche Gerichte, Macht, Ansehen, Trägheit, dabei die größte Armut, allerlei Not und Elend, herbeigeführt durch das zu hoch emporgewachsene Epikureertum der Großen und Mächtigen, so wird es nötig sein, diese Städte und Gegenden durch den Feind aus den weiten Lufträumen der Erde zu zerstören; „denn ohne Not“, sagt Jesus, „wird da nichts verbrannt und zerstört werden.“ (8.GEJ Kap. 186,4-6)

 

Der amerikanische Evangelist William Branham sah 1933 in sieben Visionen, was sich bis zum Feuergericht alles ereignen wird. In der siebten Vision hörte er eine schreckliche Explosion, und als er sich umdrehte, um nachzuschauen, was da passiert war, sah er im ganzen Land Amerika nichts als Trümmer, Krater und Rauch. (WBr)

 

Branham hörte Explosionen und sah überall Krater. Es finden in dem der Wiederkunft nachfolgenden Gericht nicht nur Zerstörungen durch Gasexplosionen statt, sondern auch durch Geschosse. (6.GEJ 150,17) Mit den Geschossen sind keine Kanonen- und Raketengeschosse gemeint, sondern feurige Geschosse, die aus dem Boden hervorbrechen wie bei einem Vulkanausbruch. Sodom und Gomorra gingen auf diese Weise unter, ebenso Pompeji zur Zeit der Römer. Die feurige Lava wurde hoch in die Luft geschleudert und fiel dann vom Himmel herunter auf die Städte.

 

Hildegard von Bingen schreibt vom Endgericht: „Bei diesem Ende werden die Elemente unter einem plötzlichen und unerwarteten Beben entfesselt. Alle Menschen geraten in Bewegung (Panik). Feuer bricht aus (der Erde), die Luft löst sich auf, (Die Luft zum Atmen verflüchtigt sich.) das Wasser fließt über (die Ufer). Die Erde wird (von Beben) erschüttert, Blitze zucken, Donnerschläge krachen, Berge werden gespalten, Wälder stürzen und alles Sterbliche in der Luft, zu Wasser oder auf der Erde gibt das Leben auf. Das Feuer bringt nämlich die ganze Luft in Bewegung und Wasser erfüllt die ganze Erde. Und auf diese Weise wird alles gereinigt und so verschwindet alles Hässliche auf der Welt, als ob es nie gewesen wäre.“ (SCI Seite 582)

 

Die Magmaaktivität unter der Erdoberfläche erhöht sich schon seit vielen Jahren und verursacht die Klimaerwärmung. Das deutet auf das Ende eines Erdzeitalters hin, wie es sie schon viele gegeben hat. Bei jedem Ende eines Erdzeitalters brach auf der ganzen Erde das Magma aus dem Boden hervor, wobei die Pflanzen und Tiere starben und anschließend vom Schöpfer neue Arten erschaffen wurden.

 

Es würde zwar noch etwas länger dauern, bis natürlicherweise das Magma ausbrechen würde, aber die Menschen helfen durch Experimente in der Erde nach, so dass eine Reihenfolge vieler Ausbrüche in Gang gesetzt wird.

 

Ihr müsset aber freilich nicht denken“, sagte Jesus, „dass solch ein Feuer alsogleich (und) an allen Orten und Punkten der Erde zugleich hervorbrechen wird, sondern gleich nur so nach und nach, auf dass den Menschen noch immer zur Besserung Zeit und Raum gegeben wird.“ (10.GEJ 156,6)

 

Die Detonationen und Feuerausbrüche finden nicht alle auf einmal statt, sondern nur nach und nach und mal hier und mal dort, damit den Menschen noch eine letzte Gelegenheit gegeben wird, zum Glauben zu kommen und Gott noch um Erbarmung anflehen zu können.

 

„Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus“, schreibt Petrus, „wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.“ (2.Petrus 3,9) „Wer (dann noch) den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.“ (Apg. 2,21)

 

„Und sehet“, sagte Jesus, „das wird ein letztes Gericht auf dieser Erde sein!“ (10.GEJ 156,6)

 

Nur wenige Menschen werden dabei am Leben bleiben. Doch die da bleiben werden, (nämlich die Entrückten) die werden aber dann auch Menschen von echtem Schrot und Korne sein. Diese werden dann wahrhaft eine ganz erneute Erde bewohnen, und ihr und viele, die nach euch in Meinem Namen kommen und erweckt werden, werden ihre Lehrer und Führer sein.

Von da an erst wird Mein Reich auf dieser Erde vollends ausgebreitet sein, und die Menschen der Sonne werden mit Meinen Kindern dieser erneuten Erde in eine vollste und gleichberechtigte Gemeinschaft treten und großwachsen in der Liebe Meiner vollwahren Kinder.“ (6.GEJ 207,12-13)


10. Die Gefangenschaft in der Materie der Erde

Was geschieht aber mit den unverbesserlichen Weltmenschen, die im Endgericht durchs Feuer ums Leben kommen?

 

Jesus sagte in einem Gleichnis: „Gleichwie man nun das Unkraut sammelt und mit Feuer verbrennt, so wird es sein am Ende dieser Weltzeit. Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden alle Ärgernisse und die Gesetzlosigkeit verüben aus Seinem Reich sammeln und werden sie in den Feuerofen werfen; dort wird das Heulen und das Zähneknirschen sein.“ (Math. 13,40-42)

 

Diejenigen, welche noch im letzten Augenblick umkehren und Jesus um Erbarmung anflehen, werden zwar auch im Endgericht sterben, aber sie werden im Jenseits der geistigen Weiterentwicklung zugeführt werden. Wer aber hartnäckig bis zum Schluss dem Antichristen folgen wird und ein vollendeter Teufel geworden ist, dem steht ein hartes Los bevor, das er selbst verschuldet hat.

 

Der rechte Mensch wird dann eingehen in Meine Herrlichkeit“, sagte Jesus, „und die Täter des Übels werden verzehrt werden vom Feuer Meines gerechten Zornes und eingehen in das Reich ihrer bösen Werke, das da bereitet ist für alle unverbesserlichen Teufel. Denn wer aus sich freiwillig die Hölle erwählt, der sei denn auch verflucht in ihr, wie sie in sich selbst verflucht ist.“ (6.GEJ 174,11)

 

In der Offenbarung des Johannes heißt es: „Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Greueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner – ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.“ (Off. 21,8)

 

Der erste Tod ist der Tod des Fleisches, der zweite Tod ist der geistige Tod, wenn jemand ein unverbesserlicher Teufel geworden ist. Sein Los ist die qualvolle Gefangenschaft in der Materie der Erde auf äußerst lange Zeit, damit er nicht Unheil anrichten kann und bis sein Widerstand gegen Gott nachlässt.

 

Das letzte Gericht“, sagt Jesus, „muss gleichfalls als ein Liebeakt Gottes gewertet werden, denn auch ihm liegt die Weiterentwicklung des Geistigen (Seele und Geist) zugrunde, das versagt hat in seiner letzten Erdenlebensprobe… Ich rette die Seelen vor dem Fall in die tiefste Tiefe. Ich binde sie erneut in harter Materie und reihe sie also wieder ein in den Entwicklungsprozess, ein Gericht, das wieder nur die Erlösung bezweckt, nicht aber ewigen Tod, und das darum wohl mehr Meine Liebe beweiset zu allem, was Ich geschaffen habe, zu allem, was tot ist und zum ewigen Leben gelangen soll.“ (BD 5983)

 


11. Wann wird das alles geschehen?

 

Als die Jünger Jesus fragten: „In welcher Zeit wirst Du wiederkommen?“ da sagte Er: „Das Jahr, den Tag und die Stunde kann ich euch darum nicht fest bestimmen, weil das ja alles auf dieser Erde von dem vollkommen freien Willen der Menschen abhängt. Darum weiß das denn auch kein Engel im Himmel, sondern allein nur der Vater und der auch, dem er es offenbaren will.“ (9.GEJ 70,2) (Mk. 13,32)

 

Die Wiederkunft Jesu und der Weltuntergang sind in den 2000 Jahren nach Jesus schon so oft verkündet worden, dass solche Ankündigungen fast niemand mehr ernst nimmt. Dass es so kommen würde, hatte aber schon Petrus in seinem Brief vorausgesagt, nämlich: „dass am Ende der Tage Spötter kommen werden, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Wiederkunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so, wie es von Anfang der Schöpfung an gewesen ist!“ (2.Petrus 3,3-4)

 

Die zahlreichen Ankündigungen der Wiederkunft Jesu geschahen entweder durch Berechnung von Zahlenangaben in der Bibel, oder wenn die glatten Jahreszahlen der Jahre 1000 oder 2000 kamen. Auch verkündeten mehrere Glaubensgemeinschaften verschiedene Daten, von denen sie jeweils meinten, dass es das Richtige sei, aber alle diese Datumsvoraussagen trafen bis jetzt noch nie ein.

 

Ich bestimme nie eine Zeit zu etwas“, sagt Jesus, „sondern handle allezeit nach der Beschaffenheit der Umstände bei den Menschen, und zwar als Vater bei den (Gottes-) Kindern und als Gott bei den (Welt-) Menschen. Müsste Ich denn nicht grausam sein, so Ich sagen würde: „Im nächsten Jahre werde Ich Mein Gericht über euch losbrechen lassen“ – und täte es bestimmt, auch so ihr euch von Grund aus bessern würdet!? – Nun, urteilet selbst! – Und täte Ich es nicht, wäre Ich dann nicht ein barer Lügner!? Und wie vertrüge sich das mit Meiner Liebe und Meiner Heiligkeit?

Aus dieser wahren Ursache lasse Ich alle prophetischen Zeitbestimmer und Zeitrechner anrennen und am Ende zuschanden werden. Und so werde also nicht Ich, sondern werden die Menschen durch ihr Tun die Zeit unbewusst bestimmen. Und Ich werde dann kommen wie ein Dieb, wann sie es am wenigsten gedenken werden.“ (1.Hi. Seite 21,2-3)

 

Jesus offenbarte die Zeit Seiner Wiederkunft, wenn auch nicht genau nach Jahr, Tag und Stunde, so aber doch für die Zeit, wenn der Geist bei den Menschen das große Übergewicht bekommt und es nahe keinen Krieg mehr geben wird.

 

Und die erfinderischen Menschen werden es mit diesen Waffen so weit treiben“, sagte Jesus, „dass dann bald kein Volk gegen das andere mehr einen Krieg wird anfangen können. Denn werden zwei Völker mit solchen Waffen sich anfallen, so werden sie sich auch leicht und bald bis auf den letzten Mann aufreiben, was gewiss keinem Teile einen wahren Sieg und Gewinn bringen wird. Das werden die Könige und ihre Heerführer bald einsehen und werden sich daher lieber im Frieden und guter Freundschaft vertragen; und wird sich irgend ein höchst stolzer und ehrgeizigster Störenfried erheben und gegen seinen Nachbarn ziehen, so werden sich die Friedliebenden vereinen und ihn züchtigen. Und auf diese Weise wird sich denn dann auch nach und nach der alte Friede unter den Völkern der Erde einstellen und dauernd befestigen.

So man nach dieser Meiner Gegenwart eintausend, achthundert und nahe neunzig Jahre zählen wird, da wird es nahe keinen Krieg auf der Erde mehr geben, – und um diese Zeit herum wird auch Meine persönliche Ankunft auf dieser Erde statthaben und die größte Klärung der Menschen anfangen.

Unter den noch mehr wilden Völkern der Erde werden wohl noch Kriege vorkommen, aber sie werden auch unter ihnen dann bald zur Unmöglichkeit werden. Ich werde sie durch Meine gerechten und mächtigen Könige und Heerführer zu Paaren treiben und unter sie Mein Licht ausschütten lassen, und sie werden dann auch zu friedlichen und lichtfreundlichen Völkern umgewandelt werden.“ (8.GEJ 185,8-11)

 

Wenn wir eintausend, achthundert und nahe neunzig Jahre nach Jesu Gegenwart auf der Erde rechnen, dann kommen wir auf das Jahr 1917, wenn wir das Geburtsjahr Jesu mit dem Jahr 6 vor Christus annehmen. Sein genaues Geburtsjahr kann allerdings niemand mit absoluter Sicherheit bestimmen, aber mit größter Wahrscheinlichkeit ist Er im Jahre -6 geboren worden. Drei Ereignisse bezieht Jesus nun auf diesen Zeitpunkt:

1. Es wird nahe keinen Krieg mehr geben

2. Seine persönliche Ankunft um diese Zeit herum

3. Es wird die größte Klärung der Menschen anfangen

 

Wenden wir uns zunächst dem 3. Ereignis zu. Da heißt es: Es wird die größte Klärung der Menschen anfangen. Etwas vorher sagte Jesus aber noch: „von jetzt an nicht mehr volle 2000 Jahre. Darauf aber wird der Geist bei den Menschen das große Übergewicht bekommen.“ (8.GEJ 182,5)

 

Aus diesen beiden Zeitangaben - eintausend, achthundert und nahe neunzig Jahre und nicht mehr volle 2000 Jahre - sehen wir, dass um 1917 die Klärung der Menschen anfing. Diese Klärung wurde durch das katastrophale Ereignis des 1. Weltkrieges ausgelöst. Etwas mehr als 100 Jahre später, das ist der Zeitpunkt der nicht ganz vollen 2000 Jahre, bekommt der Geist bei den Menschen das große Übergewicht. Das ist die Zeit, wenn Jesus persönlich wieder zu Seinen Anhängern kommt. Jesus zeigt uns hier den Zeitraum der geistigen Entwicklung der Menschheit, vom Anfang der Klärung bis zum großen Übergewicht des Geistes, der etwas mehr als 100 Jahre in Anspruch nimmt.

 

Im 1. Ereignis sagt Jesus, dass es nahe keinen Krieg mehr geben wird. Als sich das Jahr 1917 zu Ende neigte, da ging auch der 1. Weltkrieg seinem Ende entgegen. Nun sollte fast kein Krieg mehr entstehen, aber nur fast. Ein großer kam dann noch, der 2. Weltkrieg. - Aber was war das für ein Krieg? - Das war ein Krieg, in dem der Störenfried, der gegen seine Nachbarn zog, von den Friedliebenden, die sich vereinigten, gezüchtigt wurde, wie es Jesus voraussagte. Das hatte sich aber auch schon im 1. Weltkrieg abgezeichnet. Danach erst waren die Völker Westeuropas bereit, friedlich miteinander zu leben.

 

Warum ist nun Friede in der westlichen Welt? – Weil sich am Ende des 2. Weltkrieges erfüllte, was Jesus über die Schrecklichkeit der Waffen voraussagte, die soweit zunehmen würden, „dass dann bald kein Volk gegen das andere mehr einen Krieg wird anfangen können“, weil sie sich sonst mit diesen Waffen gegenseitig aufreiben würden. Seit dem 1. Weltkrieg sind die Waffen immer schrecklicher geworden, als man anfing Panzer, Flugzeuge, Flammenwerfer und Gas einzusetzen. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges, als erstmals die Atombombe zum Einsatz kam, ist es nun eingetroffen, dass sich die Kriegführenden bis auf den letzten Mann aufreiben könnten. Mit den heute zur Verfügung stehenden Wasserstoffbomben, mit zielgenauen, computergesteuerten Raketen, den Marschflugkörpern, abgeschossen, könnte sich die Menschheit x-mal auslöschen.

 

Auch hier haben wir bis zum vollständigen Frieden, der nach dem Endgericht kommt, eine etwas mehr als hundertjährige Entwicklungszeit, in der sich nach und nach der dauerhafte Friede unter den Völkern einstellen wird.

 

Im 2. Ereignis spricht Jesus von Seiner persönlichen Wiederkunft. Wie wir wissen, ist Er um 1917 herum nicht wiedergekommen. Der Beisatz „um diese Zeit herum“ lässt uns aber jetzt schon erahnen, dass damit nicht nur wenige Jahre, sondern auch wieder der Zeitraum von etwas mehr als hundert Jahren ab 1917 gemeint ist. Denn wenn der Geist bei den Menschen das große Übergewicht bekommt, dann wird Er auch persönlich hier und da den Menschen, die im Geiste Seiner Liebe leben, erscheinen. Da sind wir dann nahe an 2000 Jahre nach der Gegenwart Jesu auf der Erde.

 

Als Jesus nach der Anzahl der Jahre gefragt wurde, wann diese vorausgesagte Zeit kommen werde, da sagte Er: „Darum weiß allein der Vater, und nach Ihm weiß es nur der, dem es der Vater wird offenbaren wollen. Mir hat es bis jetzt Mein Vater noch nicht geoffenbart, außer das, dass solches geschehen wird. Das aber könnet ihr alle als völlig wahr annehmen, dass nämlich nahe alle zweitausend Jahre auf der Erde eine große Veränderung vor sich geht. Und so wird es auch, von jetzt an gerechnet, werden.“ (6.GEJ 76,10)

 

Der himmlische Vater offenbarte dem Sohn zwar nicht genau das Jahr, den Tag und die Stunde, so aber doch, dass diese vorausgesagten Ereignisse nahe 2000 Jahre nach Seiner Gegenwart auf der Erde stattfinden werden.

 

Deswegen konnte Jesus auch mehrmals sagen: „Von jetzt an aber werden nicht volle 2000 Jahre vergehen, bis das große Gericht auf der Erde vor sich gehen wird; und das wird dann ein offenbar jüngstes, aber zugleich auch letztes Gericht auf dieser Erde sein.“ (6.GEJ 174,7-8)

 

Nicht ganz 2000 Jahre nach Jesus findet ein letztes Gericht auf der Erde statt, nämlich das der Wiederkunft nachfolgende Feuergericht, aber das ist noch nicht das allerletzte Gericht, denn dieses wird sich um 1000 Jahre später ereignen. Nicht vom allerletzten Gericht, sondern vom letzten Gericht sagte Jesus, dass es ein zweifaches sein wird, nämlich das der Wiederkunft vorangehende und das nachfolgende Gericht. Das der Wiederkunft nachfolgende Gericht ist nicht identisch mit dem allerletzten Gericht um 1000 Jahre später, sondern folgt der Wiederkunft Jesu bei der Entrückung unmittelbar nach.

 

So wie es zu Noahs Zeiten war“, sagte Jesus, „so wird es auch dann sein; die Liebe wird abnehmen und völlig erkalten…

Es werden aber bis dahin von nun an noch tausend und nicht noch einmal wieder tausend Jahre vergehen…

Von da an wird die Erde wieder zum Paradiese werden, und Ich werde leiten Meine Kinder rechten Weges immerdar.“ (1.GEJ 72,2-4)

 

In tausend und nicht noch einmal wieder tausend Jahren, sagt hier Jesus, würde es wie zu Noahs Zeiten sein und von da an, wenn das nachfolgende Gericht vorbei ist, würde die Erde wieder zum Paradiese werden. Da Er aber auch sagte, dass Er auf das der Wiederkunft nachfolgende Gericht eine ganz andere Pflanzschule, nämlich das Paradies, für wahre Menschen auf dieser Erde wird errichten können, (6.GEJ 150,17) so geht daraus klar hervor, dass das der Wiederkunft nachfolgende Gericht nicht ganz 2000 Jahre nach der Gegenwart Jesu auf der Erde stattfinden wird und nicht erst am Ende des tausendjährigen Reiches.

 

Jesus sprach einmal von einer besseren Zeit, die tausend und noch etliche Jahre zählen, und an deren Ende die Erde abermals eine große Feuerprobe zu bestehen bekommen würde. Der Zeitraum von „tausend und noch etlichen Jahren“ ist bisher von fast allen Lesern dieses Textes mit dem tausendjährigen Reich gleichgesetzt worden.

 

Diese abermalige große Feuerprobe bringt Jesus in Zusammenhang mit vorhergehende, viele Tausende von Jahren währende, auf der ganzen Erde tobende Feuerausbrüche, wodurch die Erde erst zu ihrer Gestalt gekommen wäre. Jesus verglich diese naturmäßige Bildung der Erde mit der geistigen Bildung des Menschen. Zu Seiner Zeit wäre in den Gemütern der Menschen noch alles voll der höchsten Stürme und Ausbrüche des wildesten Feuers. Aber es käme eine bessere Zeit, in der neben nur wenigen Stürmen zwar eine gewisse Ruhe und Ordnung mit üppigen und fruchtreichen Fluren wäre, aber daneben dennoch bei weitem mehr unfruchtbare und sehr stürmische Wüsten zählen und der gegenwärtigen Gestalt dieser Erde gleichen würde. Damit meinte Jesus die Zeit des Christentums nach Ihm, die über tausend Jahre teilweise eine bessere Zeit war, dann sich verschlechterte und am Ende abermals eine große Feuerprobe zu bestehen bekommen würde. (6.GEJ 207,4-8)

 

Es sind zwar seit Jesus bis zu dieser großen Feuerprobe fast zweitausend Jahre, aber wenige Kapitel vorher (6.GEJ 176,10) sprach Jesus schon einmal mit „über tausend Jahre“ und zwar eindeutig von diesem fast zweitausendjährigen Zeitraum so dass auch mit „tausend und noch etlichen Jahren“ der zweitausendjährigen Zeitraum gemeint ist. In der großen Feuerprobe würden Berge zu ebenem Land werden und aus dem Meer würde Land aufsteigen, das die besseren Menschen in Besitz nehmen und in ein Eden umgestalten würden. Und mit dem Eden fängt dann erst das Paradies oder das tausendjährige Reich an.

 

Bis spätestens gegen Ende des Jahres 2028 sind 2000 Jahre nach Jesu Himmelfahrt vergangen. Das heißt also, dass bis dahin die Entrückung und das Endgericht stattfinden werden und einige Jahre später, nach der Erneuerung der Erde, das tausendjährige Reich seinen Anfang nimmt.

 

Ich habe es euch schon zu öfteren Malen gesagt und gezeigt“, sagte Jesus, „wie es auf dieser Erde wird. Darum harret mit Geduld der sicheren Erlösung, die nicht unterm Wege bleiben wird, und wünschet ein Weltgericht nicht zu eilig vor der Zeit! Denn wenn es kommen wird, dann wird es noch zu früh dasein für euch selbst und noch mehr für die, welche da gerichtet werden; denn im Gerichte sind Liebe und Erbarmung ferne, und jede Seele wird da ihrer Selbsthilfe übergeben werden, auf dass sie bitter erfahre, wie zu gar nichts nütze ihr die eitle, zeitliche Hilfe der puren Weltmenschen war.“ (6.GEJ 174,14)

 

12. Findet ein vorausgesagtes Gericht unabänderlich statt?

Eine vorausgesagte Naturkatastrophe, ein Unglück oder ein Krieg muss nicht stattfinden, nur weil es vorausgesagt oder vorausgesehen wurde. Die Zukunft gestaltet sich stets nach dem Verhalten eines Menschen oder eines Volkes in der Gegenwart. Sobald ein Mensch oder Volk sein Verhalten in der Gegenwart ändert, so verändert sich sogleich auch die Zukunft. (EM 69,19)

 

Wie das Volk oder auch ein Mensch will und handelt“, sagte Jesus, „so wird es ihm auch werden! Denn Ich habe das auf der Erde schon so eingerichtet, dass auf jede Handlungsweise der Menschen der sichere Erfolg von selbst kommen muss.“ (8.GEJ 99,17)

 

Wenn ein Mensch oder ein Volk umkehren würde, sich von seinen verkehrten Wegen abwenden und anfangen würde, nach den Geboten Gottes zu leben, so würde ein verkündetes Gericht hinausgeschoben, gemildert oder sogar ganz aufgehoben werden.

 

Denn alles, was da geschieht und geschehen soll“, sagte Jesus, „geschieht bedingungsweise, daher auch hinsichtlich des Geschehens nirgends eine feste, unabänderliche Voraussage geschehen kann; würde nämlich etwas bestimmt vorausgesagt werden, was da geschehen müsste, da wäre die Welt im tiefsten Gerichte, und alle Freiheit wäre verloren.“ (EM 71,1)

 

Also haben auch alle Propheten geweissagt; aber alles, was sie geweissagt haben, war bedingungsweise, damit durch eine solche Weissagung ja niemand gerichtet werden sollte, sondern die Freiheit habe, das Angebotene zu tun, um dem angedrohten Gerichte zu entgehen, oder das Angebotene zu unterlassen, um gerichtet zu werden.

Jeremias prophezeite jahrelang und harrte selbst, manchmal bitter klagend, auf den Erfolg der Prophezeiung; denn was er auf morgen prophezeite, geschah erst nach Jahren; ja bei 23 Jahre musste er warten, bis seine Prophezeiung hinsichtlich der 70jährigen babylonischen Gefangenschaft an dem jüdischen Volke in volle Erfüllung ging.

Jonas harrte gar vergeblich auf den Untergang von Ninive, so dass er am Ende ganz ärgerlich Mir Meiner Güte wegen Vorwürfe machte. Die Ursache alles dessen aber liegt, wie schon vorhin einmal bemerkt wurde, lediglich in dem Benehmen der Menschen; denn so ihnen ein Gericht angedroht wird, sie aber sich ändern – wenn auch nicht alle, so doch wenigstens einige –, so wird das Gericht aufgehoben.“ (EM 71,4-6)

 

Ja, Ich sage noch mehr: Wenn in der sittlichen und staatlichen Hinsicht nur das geschehen müsste, was Ich euch verkünde, und zwar unabänderlich, so hättet ihr Menschen keine höhere Bestimmung als die Tiere; und wozu hättet ihr dann eure Vernunft, euren Verstand und eure Liebe und aus ihr den vollkommen freien Willen? Ich kann euch nur dahin als ganz bestimmt zum Voraus sagen, dass über euch dies oder jenes kommen wird, wenn ihr so oder so wollet und handelt; aber wenn Ich je einem Volke oder auch nur einem Menschen als ganz bestimmt zum Voraus anzeigen würde, dass dies oder jenes als ganz bestimmt geschehen werde, so wäret ihr nicht bestimmt, Kinder Gottes zu werden, und Ich wäre in Meinem Geiste nicht euer Vater.

Gehet zurück auf alle Propheten, die zukünftige Dinge geweissagt haben, ob je einer etwas als unabweichbar Kommendes geweissagt hat! Ein jeder hat seine Weissagung nur stets unter gewissen Bedingungen aufgestellt, die sich stets auf die Besserung oder Verschlimmerung der Menschen bezogen. Nur Meine Fleischwerdung ist den Menschen als ganz bestimmt ohne ihr Wollen und Handeln geweissagt worden zu ihrem Heile, darum sie auch pur Mein Werk ist; obschon sie aber das ist, so lasse Ich aber nun dennoch einen jeden, der es nur will, teilnehmen an diesem Meinem größten Werke.“ (8.GEJ 99,9-10)

 

Und so zerfällt auch alles, was Ich euch geweissagt habe und noch weissagen werde, von selbst begreiflich notwendig in zwei Teile, und das entweder im Eintreffen des Schlimmen oder im Eintreffen des Guten; also wird auch die Zeit nie als fest angegeben, sondern sie richtet sich stets ganz nach dem Wollen und Handeln der Menschen! Denn wie könnte Ich zu einem noch so entarteten Volke sagen: ,Weil du so sehr arg geworden bist und nicht geachtet hast Meine ernsten Mahnungen an dich, so sollst du, von heute an gerechnet, mit Blitz und Donner und Pech und Schwefel vom Himmel in sieben Tagen von der Erde vertilgt werden!‘, – das Volk aber nähme sich das sehr zu Herzen, täte Buße in Sack und Asche und kehrte sich zu Mir?! Werde Ich bei einem solch bewandten Umstande auch noch am siebenten Tage Meine Androhung in Vollzug setzen, weil Ich Selbst sie verkündet habe? O nein, – sondern Ich werde Mich des in sich gegangenen Volkes erbarmen und werde es segnen und nicht züchtigen!“ (8.GEJ 99,14)


13. Der Mensch zerstört die Erde irdischer Vorteile wegen

Gott hat den Menschen die Freiheit gegeben, und so kann der Mensch tun, was er nur immer will. Was aber der Mensch sät, das wird er ernten. (Gal. 6,7) Lebt ein Mensch nicht nach der Ordnung Gottes, so wird sein Leib krank. Auch auf die Erde kann der Mensch so einwirken, dass große Zerstörungen die Folge sein werden. Die Folgen der Taten aber belehren den Menschen, ob sein Wille gut oder böse war. (5.GEJ 109,4)

 

Dass aber Menschen zumeist aus zeitlichen Interessen“, sagt Jesus, „gar oft alles erkannte Gute, Rechte und Wahre dennoch mit den Füßen treten und im Handeln gerade umgekehrt sich erweisen, können wir nun schon Tag für Tag an Hunderten nur zu handgreiflich erfahren, und es geht aus dem wieder hervor, dass die Freiheit des menschlichen Willens durch gar nichts gefährdet und beschränkt werden kann. Und so ist es schon möglich, dass mit den Zeiten die Menschen große Dinge erfinden können und also auch auf die Natur der Erde also einzuwirken anfangen können, dass diese am Ende ordentlich leck werden muss. Die Folgen davon werden freilich keine angenehmen sein und werden als eine sichere Strafe des schlecht verwendeten Willens erscheinen, aber nicht von Mir aus irgend gewollt, sondern durch den Willen der Menschen hervorgebracht.

Wollen die Menschen eine abermalige Sündflut, so dürfen sie nur fleißig die Berge ab- und durchgraben, und sie werden dadurch den unterirdischen Wässern die Schleusen öffnen! Wollen sie die ganze Erde in Flammen sehen, so dürfen sie nur fleißig alle Wälder vernichten, und die Naturgeister (Elektrizität) werden sich derart vermehren, dass die Erde auf einmal in ein Blitzfeuermeer eingehüllt sein wird! Werde dann etwa auch Ich die Erde durchs Feuer heimsuchen wollen?! Darum lehret die Menschen weise sein, ansonst sie selbst die Gerichte über sich heraufbeschwören werden! Ich weiß es aber, dass es also kommen wird, und dennoch kann und darf Ich nicht hindernd dagegen auftreten durch Meine Allmacht, sondern nur durch die Lehre.“ (5.GEJ 109,6-7)

 

Dieses alles habe Ich so eingerichtet und lasse nun alles also geschehen, wie es geschieht. Wer aus euch aber will Mir in den Weg treten und sagen: Herr! Du bist ein grausamer Gott, hast eine Freude am Blute der vielen Hingeschlachteten und handelst wie ein ewiger Tyrann?

Zu dem sei es gesagt: Der Meister ist nicht da, dass Ihn da richteten Seine Werke; sondern Er wird sie richten recht und gerecht. – Ihr sollet daher auch nicht sagen: Siehe, dies Volk hat recht und jenes hat unrecht; und dieser oder jener Feldherr tut Fluchwürdiges oder seine Vorgänge sind gesegnet. – Also sollet ihr auch weder eine Freude noch eine Trauer haben, so ihr erfahret, dass diese oder jene Partei entweder gesiegt hat oder weidlichst geschlagen wurde. Überhaupt sollet ihr euch gar nicht viel kümmern, ob das, was nun geschieht, recht oder unrecht sei; denn Ich lasse alles das also geschehen, wie es geschieht, und Ich meine, dass Ich doch Herr genug dazu bin und bin weise genug und bin gut genug!“ (3.Hi. Seite 474,15-16)



14. Die Gerichte sind Folgen geistiger Trägheit

und Gottvergessenheit

Nach dem Gericht, das der Wiederkunft Jesu vorangeht, wird den meisten Menschen nicht bewusst werden, dass durch dieses Gericht die Ausweitung des Krieges und ein noch stärkeres Abgleiten der beim Gericht Verstorbenen in die Widergöttlichkeit verhindert wurde, weshalb dann viele Gott anklagen und sagen: „Wie konnte Gott eine solche Zerstörung über den Erdboden kommen lassen?“

 

Doch Jesus sagt dazu: „O nichts leichter als das! Denn wozu belebte und gezierte Fleischklumpen auf dem Boden einer Erde noch länger herumwühlen lassen, deren Seelen sich so weit von der alten Ordnung Gottes entfernt haben, dass in ihnen aber auch die letzte Spur sogar des Bewusstseins ihrer selbst (dass sie nicht der Fleischklumpen, sondern Seele sind) vor lauter Sorge ums Fleisch entflohen ist!?

Kann es noch eine dickere Inkarnation (Einfleischung) der Menschenseele geben als eine, in der die Seele nicht nur von dem göttlichen Geiste in ihr jeder Ahnung bar geworden ist, sondern sich am Ende selbst auch derart verliert, dass sie ihr eigenes Dasein (als Seele) im vollsten Ernste zu leugnen anfängt und nicht mehr zu der Überzeugung zu bringen ist, dass sie (eine Seele und nicht der Fleischleib) ist!?“ (3.GEJ 11,1-2)

 

Dass es aber nun schon wieder gar häufig Menschen gibt, die von ihrer eigenen Seele vor lauter großen Sorgen um der Welt und ihres Fleisches willen nichts mehr wissen, das könnet ihr zum Teil an euch selbst, zum Teil an den Sadduzäern und zum größten Teile an allen Menschen ersehen; denn da weiß keiner mehr Bescheid zu geben, wer und was die Seele ist! Man spricht sie wohl aus und sagt: ‚Bei meiner Seele‘, und ‚in meiner Seele‘; fragt man aber dann jemanden und sagt: ‚Freund, wer und was ist denn etwa doch die Seele?‘, da steht dann der Befragte sofort gleich einem Ochsen am Berge und weiß nicht, wo aus und wo ein!

Wenn aber einmal eine Seele sich selbst nicht mehr kennt und am Ende sogar ganz vergisst, dass, was und wie sie ist, dann hört sich alles auf! Und Gott bleibt da nichts übrig, als das alte Menschenleiber-Vertilgungsmanöver von neuem über den Erdboden ergehen zu lassen, bald in größerem und bald in kleinerem Maße, je nach dem Sachverhalte der Menschen, inwieweit diese von ihrem Geiste und ihrer Seele noch etwas oder gar nichts mehr wissen.“ (3.GEJ 11,4-5)


15. Wie kann ein Gericht gemildert oder gar aufgehoben werden?

Wenn unter hunderttausend Menschen nur zehn gerecht werden“, sagt Jesus, „so will Ich dieser zehn wegen auch die hunderttausend mit dem Gerichte verschonen. Und wenn unter einer Million hundert Gerechte sind, so will Ich ihretwegen eine ganze Million mit dem angedrohten Gerichte verschonen.

Wenn natürlich die Zahl der Gerechten dabei noch höher steht, so wird das Gericht um desto sicherer aufgehoben, und statt eines allgemeinen Gerichtes wird nur ein spezielles die Hartnäckigsten treffen. Wenn aber weniger Gerechte da sind, dann freilich wird nach einigen noch nachträglichen Ermahnungen das angedrohte Gericht nicht aufgehalten werden.“ (EM 71,7-8)

 

Eines Gerechten wegen, der nach der Ordnung Gottes lebt, werden zehntausend vom Gericht verschont. Aber wegen eines Menschen, der Gott in der Liebe erkannt hat, der also eins mit Ihm in der Liebe geworden ist, wird ein Ort mit einer Million Menschen, wo dieser Eine lebt, vom Gericht verschont werden.

 

Und so könnet ihr auch vollkommen versichert sein“, sagt Jesus, „dass wenn auf irgendeinem Orte unter einer Million Menschen nur einer ist, der Mich in seiner Liebe erkannt hat, so wird der Ort, und wäre seine Unterlage so dünn wie ein Blatt Papier, dennoch so fest und sicher bestehen, als wäre sein Untergrund ein viele Meilen dickes und festes Gestein. Allwo aber unter einer Million auch nicht einer mehr anzutreffen ist, der Mich erkennen möchte als den liebevollsten Erhalter aller Welten und aller Geschöpfe, alldort wird eine sonnendicke Diamantenkruste zu schwach werden, um die vernichtende Notwendigkeit Meiner ewigen Ordnung aufzuhalten.

Sehet daher, so ihr Mich wahrhaft liebet, sollet ihr gar nichts fürchten, und würde die Erde auch unter euren Füßen in Trümmer zerbröckelt werden! – Wahrlich, Ich sage euch: Auch auf den dampfenden Trümmern einer zerstörten Welt würdet ihr erfahren, dass Ich die Ewige Liebe bin, und ein wahrer, einzig guter Vater denen, die Mich im Geiste und in der Wahrheit der Liebe ihres Herzens erkannt haben.

Ja, Ich sage euch, Ich will Sonnen zerstören und die Trümmer der Welt wie Blitze durcheinanderwerfen und entzünden mit dem Feuer Meines Grimmes die ganze ewige Unendlichkeit, und doch soll auch nicht ein Haar gesengt werden denen, die Mich lieben. Denn Ich bin allezeit ein liebender und heiliger Vater Meinen Kindern! – Amen.“ (1.Hi. Seite 138,29-31)

 

Wenn z.B. in einem Volk von 80 Millionen Einwohnern nur 80 Menschen im Land verteilt leben würden, die nicht nur im Glauben, sondern auch in der Liebe wiedergeboren wären, so würde das ganze Land vom Gericht verschont bleiben. Aber auch wenn es nur wenige sind, so könnte doch noch manches milder ablaufen oder zeitlich verschoben werden.

 

Darum ihr wenigen, die ihr noch an Mir hanget“, sagt Jesus, „klammert euch künftig kräftiger an Mich durch die Liebe zum Nächsten, durch Worte und Taten nach Meinem Worte, so sollet ihr zeitlich und ewig vor jedem Schaden verwahrt werden. Und wo tausendmal Tausende verlieren werden, sollet ihr gewinnen, und wo der schwarze Tod seine Ernte halten wird, sollet ihr verschont werden, und wo das Schwert rasen wird und die Kugeln sausen, werdet ihr mit heiler Haut durchkommen. (3.Hi. Seite 502,9)

 

Da werden wir an den Vers eines Psalms erinnert, in dem es heißt: „Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen.“ (Ps. 91,7)

 

Aber es gibt eine Bedingung für den göttlichen Schutz, sagt Jesus: „Aber das müsset ihr alle getreu beachten und euch Meines Wohlgefallens würdig bezeigen, – dann solle euch auch Mein Schutz in der Fülle zuteilwerden amen.“ (3.Hi. Seite 502,10)


16. Die Gerichte treffen ein, weil sich die Menschen nicht ändern

Gott will das Gericht nicht, und Er hat nicht angeordnet, dass es über die Menschheit hereinbrechen soll, wie es vorausgesagt ist.

 

Aber es wird dennoch alles also geschehen“, sagte Jesus, „weil es die Menschen also wollen, und weil sich der allergrößte und mächtigste Teil von ihnen in aller Nacht der Hölle gar wohlbehaglich und allerhartnäckigst freiwillig befindet und nun selbst auf Meinen allergewaltigsten Ruf diese Nacht des Todes nicht verlassen will.“ (7.GEJ 52,4)

 

Einzelne Menschen werden sich noch ändern, indem sie sich Gott nähern. Diese werden auch geschützt. Auch in einzelnen Gegenden können die Auswirkungen des Gerichtes gemildert werden. Wenn es aber geschehen wird, dass die Menschen den Worten der Jünglinge und Mägde, die über das kommende Gericht geweissagt haben, nicht glauben und sie auch noch als Narren verlachen werden, so „wird eben das ein sicherstes Zeichen sein“, sagte Jesus, „dass das große Gericht sicher und ganz gewiss eintreffen wird, das durchs Feuer verzehren wird alle Täter des Übels.“ (6.GEJ 174,2)

 

Ich Selbst aus Meiner urgöttlichen Persönlichkeit aber werde niemanden richten, sondern das alles wird tun Mein Wort, das Ich zu euch geredet habe.“ (6.GEJ 174,12)

 

Und Ich sage es euch: Wahrlich, wahrlich, dieser sichtbare Himmel und diese Erde werden in der rechten Länge der Zeiten auch vergehen; aber Meine Worte, die Ich zu euch geredet habe, werden nicht vergehen!“ (9.GEJ 94,17)

 

Was Jesus hier zu Seinen Jüngern geredet hatte, dass Seine Worte nicht vergehen werden, bezog sich direkt auf Seine Wiederkunft und das mit ihr im Zusammenhang stehende Gericht.

 

Gleich aber wie da waren die Tage Noahs, so wird auch sein die Ankunft des Menschensohnes“, sagte Jesus.

Ihr wisset ja, wie ebenfalls zu den Zeiten Noahs die Völker der Tiefe sich in allerlei Literatur und Wissenschaft geworfen haben… Je mehr diese Literatur überhandnahm, je mehr die Menschen lasen und studierten, desto kälter wurden sie in ihren Herzen, – aber zugleich desto raffinierter zur Erfindung aller erdenklichen Bosheit.

Man fing durch die Politik die Menschen zu fangen an, und bald scheute man kein Mittel mehr, wenn es noch so himmelschreiend war, um durch dasselbe irgendeinen eitlen, vorgesteckten herrschsüchtigen Zweck zu erreichen. Man kam am Ende so weit, dass man die Menschen allein nach dem Golde schätzte; wer solches nicht besaß, ward zum Sklaven, ja zum förmlichen Lasttier bestimmt, und man trieb in dieser Weise die Greuelszenen so weit, dass Mir endlich alle Geduld brechen musste und Ich die Erde nur durch ein allgemeines Gericht vor dem Untergang bewahren konnte.

Also standen – wie euch ziemlich bekannt – die Sachen zu Noahs Zeiten. Wie stehen sie denn jetzt?

Ich habe euch schon vor einer längeren Zeit in den sogenannten ‚Zwölf Stunden‘ gezeigt, wie die Sachen stehen. Wenn Ich euch nun wieder eine neue solche Enthüllung machen würde, da würdet ihr sehr bedeutende Fortschritte der Weltpolitik und der Grausamkeit entdecken; und Ich sage euch: Es fehlt gar nicht mehr viel, dass ihr völlig in die Zeiten Noahs kommen werdet, wo man am Ende sogar gläserne Häuser bauen musste, damit die Männer der abgefeimtesten Politik allzeit ohne große Schwierigkeit beobachten konnten, was die Untertanen taten.

Doch es bedarf der gläsernen Häuser nicht; die geheime Politik ist auch in eurer Zeit so weit gediehen, dass sie nicht ein Mittel unversucht lässt, um dadurch ihren herrschsüchtigen Zweck zu erreichen. Würdet ihr eingeweiht sein in die Geheimnisse so mancher Staaten, fürwahr, ihr würdet über Hals und Kopf schreien: ‚Herr, so schlage doch einmal zu! Denn ärger kann es ja doch in der tiefsten Hölle nicht zugehen als da!‘

Ich aber will euch nicht einweihen in solche Geheimnisse; denn so ihr nur ein kleines Augenmerk auf die Früchte hinwerfet, so kann es euch nicht entgehen, mit der größten Bestimmtheit zu erschauen, wessen Geistes Kinder solche Propheten sind, die so herrliche Früchte zum Vorschein bringen.“ (Schr. 13,2+4-10)

 

Das sagte Jesus um 1860. In der Zwischenzeit ist die Weltpolitik noch weiter fortgeschritten und ist mindestens an die Zeiten Noahs herangekommen oder hat sie sogar schon überschritten. Es ist heutzutage nicht nötig anzuordnen, dass gläserne Häuser gebaut werden müssen. Heute gibt es bessere Mittel, die Menschen überwachen zu können, und es fehlt nicht mehr viel, bis alle Staaten zu totalen Überwachungsstaaten geworden sind.

 

Mit diesen Mitteln kann ein möglicher kommender Weltherrscher Zwangsmaßnahmen anordnen. Damit sind dann die Voraussetzungen für die Herrschaft des Antichristen errichtet.

 

Wäre es denn nicht besser, weniger zu lesen und zu lernen“? sagt Jesus, „und das bestehe darin, dass man wisse, was die Pflicht eines Menschen, ja gar eines Christen sei!

Wäre es, wie gesagt, nicht besser, nach solcher wenigen, aber nützlichen Wissenschaft vollauf tätig zu sein und dadurch die wahre Pflicht eines Menschen zu erfüllen, als die Zeit seines ganzen Lebens hindurch zu lesen und zu schreiben, aber die Tätigkeit nach Meinem Worte gänzlich zu vergessen?

Ich sprach es: ‚Seid nicht eitle Hörer, sondern Täter des Wortes!‘ Wo aber sind diese Täter nun? Sind es etwa die Maschinen- und Luxusfabrikanten? Oder sind es die Eisenbahndirektoren und Unternehmer? Sind es etwa die Industrieritter oder die Zuckerplantageninhaber in Amerika? Oder ist es etwa die geld-, gold- und herrschsüchtige Geistlichkeit? Fürwahr, Ich bin doch gewiss mit überaus weitsehenden und scharfen Augen versehen – und bin genötigt, Mir ebenfalls stark vergrößernde Fernrohre zu kreieren, um mit denselben die Täter Meines Wortes auf der Erde aufzusuchen. Bei trillionenmaliger Vergrößerung geht es Mir noch schlecht; denn da zeigt sich die Zahl noch so klein, dass Ich sie fürwahr noch nicht recht ausnehmen kann, ob sie ein Tausender, ein Hunderter, ein Zehner oder gar eine Null ist.

Ich habe daher jetzt ein viel größeres Fernrohr in der Arbeit! Ihr werdet sicher verstehen, was Ich damit sagen will, indem ihr selbst ein wenig daran arbeitet; eine ganze Zentralsonnenscheibe soll zum Objektive dienen. Durch dieses will Ich die Zahl der Täter Meines Wortes genau beschauen. Sollte etwa für die ganze Erde sich ein reiner Zehner darstellen, so will Ich Mein Gericht noch auf tausend Jahre verschieben; wenn aber die Zahl unter Zehn steht, so werde Ich Meine Geduld bis zu einem großen allgemeinen Gericht auf die Zahl der Täter Meines Wortes beschränken, – das heißt für jeden Täter ein Jahr.

Man wird freilich sagen: ‚Herr! Es gibt ja noch recht viele wohltätige Menschen!‘; Ich aber sage darauf: ‚Ja, es gibt recht viele einhunderttausendstel, einzehntausendstel und eintausendstel, wohl auch einhundertstel Täter Meines Wortes. Wenn Ich sie aber zusammenaddiere, so wird kaum einer daraus!‘

Wieso aber? Was ist der, so er Hunderttausende besitzt und gibt davon an die Armen jährlich höchstens den zehntausendsten Teil seines Vermögens und kennt aber dennoch Mein Wort, das Ich zu dem reichen Jüngling gesprochen habe? Frage: Ist ein solcher mehr als ein Zehntausendstel-Täter Meines Wortes? Wahrlich, nach solchen frage Ich nicht; diese werden sich in Meinem Fernrohre auch nicht ausnehmen, sondern nur die Ganzen!

Zu Noahs Zeiten hatte Ich ebenfalls einen solchen Tubus aufgerichtet; und da Ich nicht mehr fand als acht alleinige Täter Meines Wortes, so ließ Ich das Gericht ergehen. Ich fürchte nun, ob Ich bei der gegenwärtigen Beschauung die Zahl Noahs treffen werde, und das aus dem Grunde, weil die Politik und die Industrie diesmal schon einen bei weitem höheren Gipfel erreicht hat als zu den Zeiten Noahs; und was die allenthalben vorkommende Grausamkeit betrifft, so steht Hanoch nicht um ein Haar vor!

Also ist es jetzt, wie es zu den Zeiten Noahs war.“ (Schr. 13,23-30)

 

Wie viele ganze Täter des Gotteswortes der himmlische Vater in der heutigen Zeit wohl entdeckt hat? Wahrscheinlich nicht genügend, denn Er sagt zu uns um 1875:

 

Bereitet euch vor für ernstere Stunden auch ein stärkeres Gemüt zu besitzen, denn die Welt liegt sehr im Argen, und es wird noch ärger werden. Das große Lebensschiff der blindlings forttaumelnden Menschheit, die keine Mahnungen, keine Belehrungen, keine Drohungen, keine Worte der Liebe mehr vernehmen will, sondern nur ihren Bauch als Götzen anerkennend, dem Wahn nach der Herrschsucht und dem Eigennutz forttreibt, dieses Lebensschiff ist nahe daran, am Felsen der Ewigkeit zerschellt zu werden, um dort seine große Schuld zu zahlen und zwar auf einmal, während die Menschheit früher selbe hätte nach und nach abtragen können!

Meine lieben Kinder! Diese Katastrophe wird nicht friedlich verlaufen, und ihr werdet in diesem Wirbel als Mitschiffende auch zum Teil Mitleidende sein... Auch ihr, beeinflusst von meinem Geiste, werdet stets klarer das Unabweisbare mit Riesenschritten herannahen sehen, so manches Opfer werdet ihr fallen sehen, so manche große Kalamität miterleben müssen!“

Vieles werdet ihr vielleicht miterleben und miterdulden, aber verzweifelt nicht an Meiner Gnade, denn ein irdischer Vater verlässt seine Kinder nicht, und auch Ich, mehr als ein irdischer Vater, werde nicht nur euch nicht verlassen, sondern euch mit Meiner ganzen Macht und Liebe schützend bei Seite stehen… Seid überzeugt, dass Ich euch schützen werde in allen Fällen, die da kommen mögen; denn Meine Kinder gehören nicht mehr dieser Erde, sondern Meiner Ewigkeit an!“ (BFP Seite 3+7, Gottfried Mayerhofer)


17. Das tausendjährige Reich oder das wiedererrichtete Paradies

Im letzten Gericht wird nicht der ganze Globus zertrümmert, sondern nur deren Oberfläche zerstört und diese macht Jesus wieder neu. Der Antichrist und alle, die ihm folgten, werden in der Materie der Erde auf lange Zeit gefangengenommen sein. Alles, was die Menschen an der Natur der Erde zerstört haben, muss wieder hergestellt und neu geordnet werden. Die freigesetzten Giftstoffe in der Luft, im Wasser und im Boden, der Plastik, die radioaktiven Stoffe, die aus zerstörten Atomkraftwerken freigesetzt wurden, müssen wieder in die Materie eingebunden werden. Gott erschafft neue Arten von Pflanzen und Tieren, und das Seelische aller im letzten Feuergericht verbrannten Pflanzen und Tiere wird je nach ihrer Entwicklungsstufe in diese neuen Schöpfungen eingebunden.

 

Von da an erst“, sagte Jesus, „wird das Paradies auf die Erde gesetzt, und ein Wolf und ein Lamm werden friedsam in einem Stalle wohnen und miteinander aus einer Schüssel essen.“ (6.GEJ 174,7-8)

 

Dann ist die Erde zubereitet, wieder Menschen tragen zu können, und Jesus setzt die Entrückten wieder auf die Erde, damit sie den Stamm bilden für eine neue Menschheit. Diese Entrückten oder Auserwählten sind entschiedene Christen aus allen Kirchen und christlichen Gemeinschaften, die den Namen Jesus nicht verleugnet hatten. Sie sind das neue Menschengeschlecht, das aus den edelsten Geschlechtern aller Völker der Erde besteht. (11.GEJ 29,12) Es sind das Vereine von lauter solchen Menschen, die von der göttlichen Wahrheit durchleuchtet sind. Diese Vereine rücken nach und nach enger zusammen und bilden so einen großen Verein. Durch die Vollaufnahme der göttlichen Wahrheit in ihre Herzen werden diese Menschen als wahre Brüder und Schwestern im Namen Jesu unter sich eine neue geistige Erde schaffen, über der sich ein neuer geistiger Himmel voll Licht und Klarheit ausbreitet. (8.GEJ 48, 2-3) Diese sind es, welche die erneuerte natürliche Erde bewohnen werden.

 

Auf dieser neuen Erde“, sagte Jesus, „werde Ich Selbst dann sein und herrschen unter den Meinen, und sie werden mit Mir Umgang pflegen und Mich nimmerdar aus ihren Augen verlieren.“ (8.GEJ 48,4)

 

Dann aber wird eine Brücke gestellt werden zwischen hier und dort, auf dass die Bewohner der Erde leichter zu uns herüberkommen sollen als bis jetzt auf der schon sehr morsch gewordenen Leiter Meines Jakob, auf der nur Engel auf und ab steigen konnten.

Die Brücke aber soll sehr breit sein und so eben wie der Spiegel eines ruhigen Sees. Und es sollen weder am Anfang noch in der Mitte noch am Ende der Brücke Wächter aufgestellt sein, zu untersuchen die Elenden, Schwachen und Bresthaften. Da soll ein jeder ein vollkommener Freizügler sein und soll sich jederzeit Rat und vollkommene Hilfe von hier als von seiner wahren Heimat holen können!

Auf dieser Brücke aber werden auch wir die lange verlassene Erde wieder betreten und dort unsere Kinder selbst erziehen, lehren, leiten und regieren und so das verlorene Paradies wieder aufrichten!“ (1.RB 86,18-20)

 

Das Paradies wird kein Schlaraffenland sein, in dem den Menschen die gebratenen Tauben in den Mund fliegen werden, denn ein solches wird es auf der Erde nicht geben, da auf ihr das Probeleben für jeden in das schwere Menschenfleisch gelegten Geist für alle Zeiten verbleiben muss, denn sonst könnte kein Geist das vollkommene ewige Leben erreichen. (1.RB 85,10) Es wird sich aber doch vieles ändern und besser werden gegenüber der Zeit vor dem Endgericht.

 

Da wird es kommen“, sagte Jesus, „dass die verschonten Reinen und Guten und die wahren Freunde der Wahrheit und des Lichtes aus Gott aus den Schwertern Pflugscharen, aus den Spießen Sicheln machen und die Kunst Krieg zu führen vollends aufgeben werden, und es wird dann fürder kein wahres gesalbtes Volk wider das andere mehr ein Schwert erheben, außer den noch irgend in den Wüsten der Erde übriggebliebene Heiden; aber auch diese werden ermahnt und dann von der Erde gefegt werden.

Da wird die Erde gesegnet werden von neuem. Ihr Boden wird tragen hundertfältige Frucht von allem, und den Ältesten wird die Macht gegeben sein über alle Elemente.“ (7.GEJ 172, 9-10)

 

In dieser Zeit wird sich dann alles „auf der Erde in einer neuen Ordnung befinden!“ (1.RB 85,13)

 

In Meinem künftigen Reiche“, sagte Jesus, „wird das alles ganz anders gestaltet werden müssen: denn da wird es keinen Haus- noch Grundherrn mehr geben; denn da werde Ich sein Alles in Allem. Und am besten wird der daran sein, bei dem Ich Wohnung nehmen werde!“ (3.Hi. Seite 491,98/103)

 

Weil die also geläuterten Menschen in Meinem Lichte stehen und lebendig und wahr die Gebote der Liebe für immerdar beachten werden, so wird der irdische Grundbesitz auch so verteilt sein unter den Menschen, dass da jedermann so viel haben wird, dass er bei einem rechten Fleiße nie eine Not zu leiden haben wird; und die Vorsteher der Gemeinden sowie die Könige werden, als völlig unter Meinem Willen und Lichte stehend, dafür sorgen, dass in einem Lande bei einem Volke nie ein Mangel eintreten soll. Und Ich Selbst werde bald da und bald dort die Menschen besuchen und sie stärken und aufrichten, wo immer die Menschen die größte Sehnsucht nach und die meiste Liebe zu Mir haben werden.“ (8.GEJ 186,8)

 

"Dann werden wir wohl sehen, ob sich wieder irgend Menschen erheben werden, die mit dem Maßstabe in der Hand zu ihren Nebenmenschen zu sagen sich getrauten: ,Sieh, dieses große Stück Land habe ich ausgemessen, die Grenzsteine ausgestellt und erkläre es als mein völlig unantastbares Eigentum, und wer sich erfrechen würde, mir da etwas streitig zu machen oder nur zu sagen: ,Freund, da hat ein jeder von uns dasselbe Recht, so er nur die Macht und die Mittel dazu besitzt, dein dir eingebildetes Recht aus den Händen zu reißen!‘, den bestrafe ich mit dem Tode!‘

Ich sage es euch: Da wird es nimmerdar einen solchen Menschen geben! Denn so Ich zum andern Male auf diese Erde kommen werde, um Gericht zu halten über solche toten Epikureer, und aber auch, um den Lohn des Lebens zu geben dem, der viel Elend und Not aus Liebe zu Gott und zum Nächsten erduldet und ertragen hat, dann soll Mir die Erde mit keinem Maßstabe mehr zu jemandes alleinigem Nutzen vermessen werden, sondern da man stehen wird, da wird man auch ernten und seine Bedürfnisse befriedigen können; und die Menschen werden einander wohl unterstützen, aber keiner wird sagen: ,Siehe, das ist mein Eigentum, und ich bin darüber ein Herr!‘ Denn dann werden die Menschen einsehen, dass Ich allein der Herr bin, sie alle aber sind Brüder und Schwestern.“ (8.GEJ 182,3-4)

 

In seinem Nahtoderlebnis wurde dem Amerikaner Howard Storm gezeigt, wie es in 200 Jahren auf der Erde sein wird. Er sah, wie die Menschen dort ernteten, wo sie waren und nur so viel, wie sie gerade verzehren wollten. Die Menschen setzten sich neben eine Pflanze und kommunizierten mit ihr, und in kurzer Zeit konnten sie Früchte oder Gemüse ernten, was sie ohne weitere Zubereitung sofort verzehrten. Er fragte, ob dies das Paradies sei, was sie verneinten. Es sei höchstens ein Paradies im Vergleich zur jetzigen Welt. (MAT Seite 114)

 

Erst in 200 Jahren (von 1985 an) wird es soweit sein, wie es Howard Storm gezeigt wurde. Im Anfang wird das neue Volk Gottes vorerst nur geringe paradiesische Fähigkeiten besitzen. Es wird zwar bessere Verhältnisse als vorher vorfinden, aber diese Fähigkeiten werden erst mit einer neuen Generation hervortreten.

 

Da in jener Zeit die Menschen nicht mehr nach irdischen und vergänglichen Schätzen gieren und geizen werden, so werden auf der Erde auch hunderttausendmal so viele Menschen, als nun (zu Jesu Erdenzeit) auf derselben leben, gar wohl versorgt und glücklich leben können. Zugleich aber werden in jener Zeit auch alle die bösen, das Fleisch mächtig quälenden Krankheiten von der Erde verschwinden. Die Menschen werden ein heiteres und hohes Alter erreichen und viel Gutes wirken können, und niemand wird eine Furcht vor dem Tode des Leibes haben, weil er mit klaren Blicken das ewige Leben der Seele vor sich sehen wird.

Die Hauptsache im Wohltun wird in jener Zeit in der rechten Erziehung der Kinder bestehen und dass der Starke mit aller Liebe das physisch schwächere Alter nach allen Kräften unterstützen wird.

Es werden aber auf der neuen, glücklichen Erde auch Ehen geschlossen werden, aber also wie im Himmel nach Meiner Ordnung, und es werden auch Kinder gezeugt werden in großer Anzahl, aber nicht auf dem Wege der puren Geilsucht, sondern auf dem Wege des wahren Liebeernstes, und das bis ans Ende aller Zeiten dieser Erde.“ (8.GEJ 48,9-11)


18. Das allerletzte Gericht um tausend Jahre später

Vom Beginn des Paradieses an „nach einem Verlaufe von tausend Jahren“, sagte Jesus, „wird der Fürst der Nacht einmal auf eine nur sehr kurze Zeit von sieben Jahren und etlichen Monden und Tagen der Zeit nach frei seiner selbst willen, entweder zum gänzlichen Falle oder zur möglichen Wiederkehr.

Im ersten Falle wird dann die Erde zu einem ewigen Kerker ihrem innersten Teile nach umgewandelt werden; aber die Außenerde wird ein Paradies verbleiben. Im zweiten Falle aber würde die Erde zum Himmel umgestaltet werden, und der Tod des Fleisches und der Seele würde für ewig verschwinden! – Wie aber das, und ob?! – Das darf voraushin auch nicht einmal der erste Engel der Himmel wissen; das weiß allein der Vater.“ (7.GEJ 72,5-6)

 

Satan wird beim letzten Feuergericht zunächst gefesselt. Doch nach tausend Jahren wird er wieder auf eine kurze Zeit frei und erhält noch einmal Gelegenheit, zu Gott zurückzukehren. Wenn er diese nicht nutzt, wird er wieder gefesselt und die Mitte der Erde wird dann wieder sein Kerker sein.

 

Aber betrachtet nun auch nebenbei die alte Erde!“ sagte Jesus, „Seht, wie aus der neuen Erde in stets dichteren Strömen Lichter hinab auf die alte Erde schweben und diese so entzünden, dass sie wie in vollen Flammen zu stehen scheint! Da sehet ihr gar viele Tote wie aus den Gräbern hervor ans Licht gehen, und wie sie auch bald bekleidet werden mit dem Gewande der Wahrheit und dann auch aufwärtsschweben in das Reich der neuen Erde.

Aber zugleich merket ihr auch, wie noch ein gar großer, finsterer Teil sich auch bestrebt, das Gewand des Lichtes über sein schwarzes anzuziehen und daraus und damit aus Eigennutz und aus Herrschsucht abermals ein neues antichristliches Heidentum zu schaffen; aber Ich Selbst lasse Meinen Zorn über sie hereinbrechen, das ist das Feuer Meiner Wahrheit, und Meine Engel der neuen Erde fallen wie mit flammenden Schwertern über sie her und schlagen jede weitere finstere Bestrebung in die Flucht und in den Abgrund der gänzlichen Vernichtung.“ (8.GEJ 48,5-6)

 

Dies ist dann das allerletzte und größte Gericht um tausend Jahre später“, sagte Jesus. „Diese Zeit wird genannt werden Mein tausendjähriges Reich auf Erden, das durch dies allerletzte Gericht auf eine ganz kurze Zeit noch einmal eine kriegerische Unterbrechung haben wird; aber der Sieg wird ein baldiger und für alle künftigen Zeiten ein gänzlicher sein. Von da an wird aus den Himmeln und aus der Erde ein Hirt und eine Herde werden. (Joh. 10,16) Der Hirt werde wie allzeit Ich sein, und die Herde werden die Menschen auf Erden ausmachen im vollen Vereine mit den Seligen in Meinen Himmeln.

Denn diese Letztgenannten werden wieder so, wie es in den Urzeiten der Menschen auf dieser Erde war, sichtbar mit den Menschen auf der Erde verkehren...“ (8.GEJ 48,7-8)

 

Darum sage Ich es euch abermals, dass es kein Mensch je geschaut, noch gehört und in keines Menschen Sinn jemals empfunden worden ist, was Gott denen bereitet hat, die Ihn wahrhaft lieben.“ (8.GEJ 49,3)

 

Wie lange wird dann die glückliche Erde noch fortbestehen bis zum vollen Ende ihres Daseins? (8.GEJ 49,1) Jesus sagte: „Diese Erde aber wird nach der vorhergesagten letzten, großen Läuterung so wie nun Menschen und Menschen tragen; aber diese künftigen Menschen werden sein um sehr vieles besser denn die jetzigen und werden haben fort und fort Mein lebendiges Wort.“ (5.GEJ 111,3)

 

Dann wird auch die leiblich unsterbliche Epoche für diese Erde beginnen.

Aber die Menschen, die hier im Geiste schon völlig wiedergeboren worden sind in ihrem sterblichen Leibesleben, werden dann für immer über diese neue Epoche als reine Geister und Engel herrschen, und sie wird ganz ihrer Führung anvertraut werden. Hingegen Menschen dieser Zeit, die da keine geistige Vollendung erreicht haben, werden in dieser neuesten Epoche der Erde zwar wohl mit unsterblichen Leibern auf die Erde gesetzt werden, aber in großer Armseligkeit, und werden sich sehr auf das oft sehr harte Dienen verlegen müssen, was ihnen sehr bitter munden wird, weil sie sich ihres früheren sehr glücklichen Zustandes in ihren sterblichen Leibern nur zu klar erinnern werden. Diese Epoche wird dann sehr lange währen, bis endlich alles in ein rein geistiges Sein übergehen wird nach dem ewigen Plane Gottes.“ (2.GEJ 215, 15-16)

 

Die Erde wird weiter fortbestehen, wie sie nach Noah fortbestand und wird Gottes Kinder tragen. (5.GEJ 110,6) Es werden aber noch einige Millionen Erdenjahre vergehen, bis die Erde im Feuer der Sonne verglühen wird. (EM 55,9)

(Mit Genehmigung des Verfassers, 9/2019)

 

Quellenverzeichnis

GEJ    Das große Evangelium Johannes, Jakob Lorber, 10 Bände, 1981
11.GEJ    Das große Evangelium Johannes, Band 11, Leopold Engel, 1987
Hi.    Himmelsgaben, Jakob Lorber, 3 Bände, 1935, 1936, 1993
RB    Von der Hölle bis zum Himmel, (Robert Blum) 2 Bände, 1963
EM    Erde und Mond, Jakob Lorber, 1953
Schr.    Schrifttexterklärungen, Jakob Lorber, 1958
DWC    Die Wiederkunft Christi, Lorber Verlag, 1960
PH    Predigten des Herrn, Gottfried Mayerhofer, Lorber Verlag
BFP    Betrachtungsbuch, Festgarten, Pfingstsegen, 1899, 1991, Lorber Verlag
DGA    Der große Advent, Lorber Verlag, 1919
FB    Frohe Botschaft, Lorber Verlag, 1913
Lorber Verlag, 74321 Bietigheim-Bissingen, Hindenburgstraße 5
EOJ    Die enthüllte Offenbarung Johannis, Emanuel Swedenborg,
Swedenborg Verlag Zürich, Apollostrasse 2
SCI    Scivias, Wisse die Wege, Hildegard von Bingen
Pattloch Verlag, Augsburg, 1997
MAT    Mein Abstieg in den Tod, Howard Storm
Santiago Verlag, 47574 Goch, 2008
WBr    William Branham, Evangelist
https://branham.org/en/articles/6292016_SevenVisions
WTh    Werner Thomas, Missionar, Offenbarung vom 10.12.1987