"Was hier geschrieben steht durch Meinen Knecht, das wird unwiderruflich in Erfüllung gehen." (3.Hi, Seite 492)


 

Die Wiederkunft Jesu und das große Weltgericht

 

Jesu Wiederkunft und Weltgericht bedeuten nicht

das Ende der Erde, sondern Zeitenwende

 

Gerd Kujoth

 

Teil 1:

1. Jesu Voraussage über Seine Wiederkunft, über das Gericht der Juden und das große Weltgericht

2. Die biblische Voraussage der geistigen Wiederkunft Jesu in Seinem Wort

3. Die Zeit vor dem großen Gericht und der Wiederkunft Jesu

4. Das große Gericht vor der Wiederkunft Jesu

5. Der allmächtige Schutz Gottes

6. Die große Trübsal- und Drangsalzeit,

wie sie noch niemals gewesen ist

7. Der Antichrist

8. Michael, der Vorläufer

9. Das Zeichen des Menschensohnes am Himmel

10. Jesu Wiederkunft in den Herzen Seiner Kinder

Teil 2:

11. Die persönliche Wiederkunft Jesu

12. Die Entrückung

13. Wer wird zur Entrückung angenommen?

14. Das der persönlichen Wiederkunft Jesu nachfolgende Gericht

15. Die Gefangenschaft in der Materie der Erde

16. Wann wird das alles geschehen?

17. Findet ein vorausgesagtes Gericht unabänderlich statt?

18. Der Mensch zerstört die Erde irdischer Vorteile wegen

19. Die Gerichte sind Folgen geistiger Trägheit und Gottvergessenheit 20. Wie kann ein Gericht gemildert oder gar aufgehoben werden?

21. Die Gerichte treffen ein, weil sich die Menschen nicht ändern

22. Das Tausendjährige Reich oder das wiedererrichtete Paradies

23. Der Tod wird von der Erde verschwinden

24. Das allerletzte Gericht um tausend Jahre später

25. Nachwort und Ermahnung des Herrn

(Die in Klammern gesetzten Worte sind Zusätze des Verfassers.)

 

 

1. Jesu Voraussage über Seine Wiederkunft, über das Gericht der Juden und das große Weltgericht

 

Als Jesus bei Seiner Himmelfahrt vor den Augen der Jünger emporgehoben wurde und eine Wolke Ihn aufnahm, da verhießen ihnen zwei Engel: „Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in derselben Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel auffahren sehen!“ (Apg. 1,11)

 

Warum kommt Jesus wieder auf die Erde? – In der Offenbarungsschau des Johannes spricht Jesus: „Siehe, ich mache alles neu!“ und Johannes sah einen neuen Himmel und eine neue Erde (Off. 21,1-5).

 

Petrus schrieb: „Wir erwarten aber nach seiner Verheißung neue Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.“ (2.Petr. 3,13)

 

Jesus fuhr in den Himmel auf und hat zuerst einen neuen Himmel eröffnet, und Er wird wiederkommen, um die Erde geistig und materiell zu erneuern, indem Er das durch den Sündenfall verlorene Paradies wieder herstellen wird. (5.GEJ 235,10)

 

Jesu Wiederkunft auf die Erde ist eine Wiederkunft in den Wolken des Himmels, zuerst geistig, dann aber auch persönlich. Die geistige Wiederkunft ist die Wiederkunft Jesu als Wort, denn Jesus sagte: „Ich werde zuerst unsichtbar kommen in den Wolken des Himmels, was so viel sagen will als: Ich werde vorerst Mich den Menschen zu nahen anfangen durch wahrhaftige Seher, Weise und neuerweckte Propheten!“ (9.GEJ 94,3)

 

Die geistige Wiederkunft Jesu in Seinem neuen Wort ist bereits schon geschehen, denn Er Selbst ist das Wort Gottes (Joh. 1,14). „Und es sind die ‚Wolken des Himmels’ die unendliche Weisheit Selbst in diesem lebendigen Worte.“ (1.Hi. Seite 338,11)

 

Die persönliche Wiederkunft Jesu in den Wolken steht uns noch bevor, und so sind die Wolken des Himmels zweifach zu verstehen, zuerst geistig, dann aber auch sichtbar am Himmel. Die persönliche Wiederkunft Jesu ist auch eine zweifache, zuerst wie nach Seiner Auferstehung, als Er Seinen Jüngern erschien und dann auch sichtbar in den Wolken des Himmels.

 

Jesus sagte, dass auf große Offenbarungen stets ein Gericht folgt. (6.GEJ 150) – Aber warum? – Und was ist ein Gericht? – Sitzt da Jesus auf einem Stuhl hoch am Himmel, und unten auf der Erde stehen vor Ihm alle Menschen, die Er je nach ihrer Missetat zu einer Strafe verurteilt? – Nein – Jesus sagte: „Darin aber besteht das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.“ (Joh. 3,19)

 

Als Jesus vor 2000 Jahren auf die Erde kam, da war das die größte und unmittelbarste Offenbarung Gottes, die jemals den Menschen zuteilwurde, (6.GEJ 150,13) denn mehr als Gott Selbst im Fleische kann zu den Menschen dieser Erde ewig nicht kommen. (6.GEJ 204,14) Er kam als das Licht in die Welt, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. (Joh. 12,46) Aber der Tempel und die große Masse der Juden, zu denen Er kam, glaubten nicht an Ihn und blieben in der Finsternis. Damit waren sie schon gerichtet, und die Folge des Gerichtes ist das Fallen in eine Grube, die man sich zumeist selbst gegraben hat, die aber in der Nacht nicht gesehen werden kann. (1.GEJ 21,13) Die Grube bei den Juden war, dass sie in ihrer geistigen Nacht sich gegen die Römer auflehnten, wodurch sie sich selbst ihren Untergang bereiteten, keine 50 Jahre nach Jesus. (6.GEJ 153,5)

 

Die Jünger bewunderten die großen prächtigen Gebäude des Tempels in Jerusalem, als sie vom Ölberg auf die Stadt blickten, aber Jesus sprach zu ihnen: „Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird kein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht abgebrochen wird!“ (Math. 24,2)

 

Nach einigen weiteren Hinweisen über das Gericht der Juden kommt Jesus auf ein ferneres und noch größeres Gericht zu sprechen, das sich über die ganze Erde erstrecken wird und sagt: „Wie es aber gehen wird mit dem Gerichte Jerusalems, so wird es auch gehen mit einem künftigen, großen Weltgerichte, wenn Ich der großen Hure Babels ein völliges Ende machen werde.“ (6.GEJ 174,1)

 

Denn Ich sage es euch, mit Jerusalem wird der Anfang gemacht werden; aber es werden sich die Menschen nicht kehren nach der Mahnung, die an Jerusalem ergehen wird, und werden verfallen in allerlei Arglist, Welttümlichkeit, Bosheit, Stolz, Lüge, Selbst- und Herrschsucht und Hurerei und Ehebruch. Dann soll erweckt werden ein Volk aus dem tiefen Morgenlande (Mohammedaner) und soll diese Lande überströmen gleich einem großen ägyptischen Heuschreckenzuge und soll zerstören alles: Menschen, Vieh und alle Städte, Flecken, Dörfer und einzelne Wohnhäuser, und soll dann knechten die Völker der Erde weit und breit in Asia, Afrika und Europa, und das so lange, bis über alle Gottlosen ein größeres und allgemeineres Gericht ergehen wird!

 

Aber alle, die Mir treu verbleiben werden im Glauben und in der Liebe, sollen von dem Gerichte verschont bleiben; denn Ich Selbst werde Mich für sie mit einem Schwerte umgürten und vor ihnen ins Feld ziehen.“ (5.GEJ 107,4-5)

 

Was den Juden zur Zeit ihres Gerichtes begegnete, nämlich die Zerstörung Jerusalems und des Tempels, das wird sich auch in der jetzigen Endzeit wiederholen, denn Jesus sagte: „Die Gräuel des Krieges und der Zerstörung werden wieder auftreten, nur in anderen Formen.“ (PH 53,7) „Es wird aber das ein Gericht sein wie zu der Zeit Noahs und wie zu der Zeit Sodoms und Gomorras.“ (6.GEJ 174,1)

 

Dieses Gericht ist ein zweifaches, weil auf jede große Offenbarung ein Gericht folgt, wenn die Offenbarung nicht angenommen und befolgt wird. (6.GEJ 150)

 

Jesus sagte: „Aber darauf wird geschehen eine allergrößte Offenbarung durch Meine abermalige Darniederkunft auf diese Erde; aber dieser Offenbarung wird auch schon vorangehen ein allergrößtes und schärfstes Gericht und nachfolgen eine allgemeine Sichtung der Weltmenschen durchs Feuer und sein Geschoß, auf dass dann Ich Selbst eine ganz andere Pflanzschule für wahre Menschen auf dieser Erde werde errichten können, (nämlich das Paradies oder Friedensreich) die dann dauern wird bis ans Ende der Zeiten dieser Erde.“ (6.GEJ 150,17)

 

Vorher sagte Jesus, dass auf jede große Offenbarung ein Gericht folgt. Aber nun sagt Er, dass der allergrößten Offenbarung durch Seine persönliche Wiederkunft, neben dem nachfolgenden, auch noch ein allergrößtes und schärfstes Gericht vorangehen wird. – Warum geht nun ein Gericht einer Offenbarung voran? Jesus sagte doch, dass ein Gericht immer eine Folge der Nichtannahme einer Offenbarung ist; wie kann nun ein Gericht vorangehen? – Weil die große Offenbarung Seiner Wiederkunft eine zweifache ist, zuerst geistig und dann persönlich. Das vorangehende Gericht geht zwar der persönlichen Wiederkunft Jesu unmittelbar voran, ist aber die Folge der Nichtannahme der geistigen Wiederkunft Jesu in Seinem Wort. Diese geistige Wiederkunft Jesu ist die neue, große Offenbarung, welche durch Jakob Lorber und auch durch einige andere gegeben worden ist.

 

Jesus erinnerte Jakob Lorber später einmal an den wichtigsten Tag Seiner Darniederkunft durch Wort und Tat geistig, als diese große Offenbarung am 15. März 1840 begann, und Er riet uns, dieses Tages allezeit zu gedenken und sagte: „denn er ist eigens dazu ausersehen, dass da an diesem Tage von Mir Großes den Völkern der Erde gegeben wird – entweder eine große Gnade oder ein großes Gericht: Gnade, so die Menschen durch ihren liebegerechten Wandel sich derselben verdient und würdig gemacht haben, ein Gericht, so die Völker von Mir gänzlich abfallen und so ganz eigentlich an gar keinen Gott mehr glauben und denselben verwerfen.“ (3.Hi. Seite 468,1)

 

Was vor 2000 Jahren geschah, das wiederholt sich jetzt bei der Wiederkunft. Es glaubten die Menschen zur Zeit Jesu immer weniger an Gott. Der Glaube an Jesus hätte eine Wende bringen können, aber die Priester und Pharisäer des Tempels und der größte Teil der Juden lehnten Ihn und Sein Wort ab und so kam über sie das Gericht.

 

Auch in der heutigen Zeit glauben immer weniger Menschen an Gott, und das ist schon durch Paulus prophezeit worden, dass vor der Wiederkunft Jesu der Glaubensabfall kommt. (2.Tess. 2,2-3) Der Glaube an die Neuoffenbarung hätte eine Wende bringen können, aber die Priester, die Leiter der Kirchen und anderer christlicher Gemeinschaften und die große Masse der Christen haben die neue große Offenbarung aus den Himmeln abgelehnt.

 

Der Grund“, sagt Jesus, „dass schon seit mehreren Jahren (1872 kundgegeben) Meine direkten Mitteilungen reichlicher fließen als in früheren Zeiten, und dass Ich euch so viel Himmelsbrot gebe, wie es seit Meinem irdischen Lebenswandel nie geschehen ist, ist der, weil gerade jetzt der Zeitpunkt sich nähert, an dem die Welt ihren Gipfelpunkt in den Verirrungen und im Abweichen von Meinen Schöpfungszwecken erreichen wird. Damit nun – zumal dies Meine Wiederkunft bedingt – nicht alle Menschen verlorengehen, so habe Ich bestimmt, dass von nun an einzelnen, wie einst Meinen Jüngern, Mein Wort und Meine Lehre unverfälscht zukommen soll, nicht verschleiert wie in den Propheten, sondern klar und verständlich, wie Meine Jünger es einst die Völker lehrten.“ (PH 26,21)

 

Es naht sich die Zeit, wo alle dunklen Stellen der heiligen Schrift, sowie die Offenbarung Meines Lieblings Johannes, nach und nach ihre Lösung finden werden.“ (BFP GM Seite 3)

 

Klar und verständlich hat Jesus Seine Lehre neu geoffenbart und trotzdem wird sie in großem Maße abgelehnt. Die Folge davon ist ein allergrößtes und schärfstes Gericht, das der persönlichen Wiederkunft Jesu vorangeht. Es wird aber der persönlichen Wiederkunft auch noch ein Gericht folgen, weil die Weltmenschen nicht glauben werden, dass Jesus wiedergekommen ist. Das ist dann die allgemeine Sichtung der Weltmenschen durchs Feuer und sein Geschoss.

 

Gegen Ende der angezeigten Zeit“, sagte Jesus, „werde Ich auch stets größere Propheten erwecken, und mit ihnen werden auch die Gerichte sich mehren und ausgedehnter werden. Da werden auch kommen große Erderschütterungen und sehr verheerende Stürme der Elemente, große Teuerungen, Kriege, Hungersnot, Pestilenz und noch viele andere Übel, und der Glaube wird – außer bei höchst wenigen – nicht unter den Menschen sein, die im Eise des Menschenhochmutes ganz erkalten werden, und ein Volk wird ziehen wider das andere.“ (6.GEJ 150, 15)

 

 

2. Die biblische Voraussage

der geistigen Wiederkunft Jesu in Seinem Wort

 

Jesus sagte: „Noch vieles hätte Ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird Er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn Er wird nicht von Sich Selbst reden, sondern was er hören wird, das wird Er reden, und was zukünftig ist, wird Er euch verkündigen.“ (Joh. 16,12-13)

 

Noch vieles hätte Ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen.“ - Aus diesem Vers sehen wir, dass Jesus Seinen Jüngern gerne noch vieles gesagt hätte, was sie aber damals noch nicht ertragen konnten. Deshalb verhieß Er ihnen und allen ihren Nachfolgern den Geist der Wahrheit, der sie dann in die ganze Wahrheit leiten und der zu ihnen reden würde, d.h. der ihnen das sagen würde, was Jesus ihnen zu Seiner Erdenlebenszeit noch gerne gesagt hätte, einschließlich der Verkündigung des Zukünftigen. Wir sehen daraus, dass es für die Menschen eine Notwendigkeit ist, dass von Zeit zu Zeit neue Offenbarungen erfolgen müssen, damit die Menschheit in der Wahrheit geleitet wird. Wie ein Lehrer seinen Schülern in der ersten Klasse nur wenige grundlegende Dinge sagen und ihnen erst mit ihrem Älter- und Reiferwerden von Klasse zu Klasse mehr beibringen kann, so kann es auch Gott mit uns Menschen nicht anders machen. Deswegen sagte Paulus: „Und ich, meine Brüder, konnte nicht mit euch reden als mit geistlichen, sondern als mit fleischlichen Menschen, als mit Unmündigen in Christus. Milch habe ich euch zu trinken gegeben, und nicht feste Speise; denn ihr vertruget sie nicht, ja ihr vertraget sie jetzt noch nicht; denn ihr seid noch fleischlich.“ (1.Kor. 3,1-2)

 

Wenn es eine neue Offenbarung gibt, so muss sie auch in der Bibel zum Voraus angekündigt worden sein, wie auch der Messias in den Schriften des Alten Testamentes angekündigt worden ist.

 

Wann es aber einst vonnöten sein wird“, sagte Jesus damals zu Johannes, wie wir das aus dem großen Evangelium erfahren, „so werde Ich schon von neuem Menschen erwecken und werde ihnen kundgeben alles, was hier geschehen ist, und was die Welt zu erwarten hat um ihrer unverbesserlichen Bosheit willen. Wie aber das alles geschehen wird, das werde Ich dir, du Mein Bruder Johannes, nachdem Ich wieder in Meinen Himmeln wohnen werde, noch in dieser Welt für alle Welt in verhüllten Bildern offenbaren!“ (1.GEJ 216,14-15)

 

Hiermit ist die Offenbarung des Johannes gemeint. Dort heißt es im 14. Kapitel: „Und ich sah einen andern Engel durch die Mitte des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium den Bewohnern der Erde zu verkündigen, allen Nationen und Stämmen und Zungen und Völkern.“ (Offb. 14,6)

 

Dieses „ewige Evangelium“, das den Bewohnern der Erde verkündet wird, ist eben die neue Offenbarung, die uns Menschen inzwischen längst verkündet worden ist.

 

Johannes schreibt in seiner Offenbarung: „Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herabsteigen von Gott, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.“ (Offb. 21,2)

 

Die Herabkunft des neuen Jerusalems ist kein Ereignis, auf das wir noch warten müssen, sondern das neue Jerusalem ist bereits mitten unter uns. Natürlich ist das keine materielle Stadt, die vom Himmel auf die Erde herabgekommen ist, sondern das ist ein Bild oder Gleichnis, durch das ein geistiges Ereignis dargestellt wird. Im „großen Evangelium Johannes“ erklärte uns Jesus dieses Bild.

 

Er sagte zu Seinen Jüngern: „Die Lehre, die Ich euch nun gebe, ist Gottes Wort und bleibt ewig, und darum werden jene Menschen, von denen hier die Rede ist (wir heutigen Menschen), auch nur diese Lehre von Mir überkommen, die ihr von Mir überkommen habt; aber in jenen Zeiten wird sie ihnen nicht verhüllt, sondern völlig dem himmlischen und geistigen Sinne nach enthüllt gegeben werden, und darin wird das neue Jerusalem bestehen, das aus den Himmeln auf die Erde herniederkommen wird.“ (9.GEJ 90,2)

 

Das neue Jerusalem ist das „ewige Evangelium“, das neu geoffenbart vom Himmel auf die Erde herabgekommen und uns Menschen verkündet worden ist. Das „ewige Evangelium“ kann nicht verloren gehen, auch wenn es in der Bibel nur in Kurzform erhalten geblieben ist. Im neuen Wort Gottes ist es uns Menschen wiedergegeben worden. Darin wird ausführlich geschildert, was Jesus in Seiner Erdenzeit alles gelehrt und getan hat. Diese Gottesworte, die bereits schon vor über 150 Jahren in vollster Reinheit aus den Himmeln auf die Erde herniedergekommen sind, setzen sich aus vielen Teilenthüllungen des inneren, geistigen Sinnes aller Worte Gottes zusammen, die je seit Adam den Menschen durch den Mund der Propheten und Seher des Alten Testaments und durch Jesus Selbst gegeben wurden. (7.GEJ 54,4 )

 

Jesus sagte: „Aus solchen vielen Teilenthüllungen des inneren, geistigen Sinnes des Wortes Gottes wird sich eine wahre und große Licht- und Lebenslehre zusammenformen, und diese Lehre wird dann das große und neue Jerusalem sein, das aus den Himmeln zu den Menschen herniederkommen wird. Und die in der neuen Lehre sein und leben werden, die werden wandeln im neuen Jerusalem und werden darin ewig wohnen, und ihrer Seligkeiten über Seligkeiten wird ohne Maß und Ziel nimmer ein Ende sein. Denn Ich Selbst werde bei ihnen sein, und sie werden schauen alle die zahllosen Herrlichkeiten Meiner Liebe, Weisheit und Allmacht.“ (7.GEJ 54,5)

 

Allein durch den Glauben an die große Licht- und Lebenslehre werden wir keine Bürger des neuen Jerusalems sein, sondern nur durch die Tat nach ihr. Die zwölf Tore dieser Stadt sind die zwölf Gebote (Das sind die zehn Gebote Moses und die zwei Gebote der Gottes- und Nächstenliebe.) und durch das Halten der zwölf Gebote gehen wir durch die Tore in die Stadt ein und sind Bewohner des neuen Jerusalems. (7.GEJ 54,8-10)

 

Dieses neue Jerusalem, sagte Jesus, „bin Ich im Geiste Meines lebendigen Wortes, das Ich in Zukunft in die Herzen jener Menschen legen werde, die Mich lieben und Meine Gebote halten werden; zu denen werde Ich Selbst kommen und werde Mich ihnen offenbaren. Und also werden sie alle von neuem von Gott belehrt sein.“ (7.GEJ 54,3)

 

Jesus ist es Selbst, der bereits auf geistige Weise in Seinem Wort als eine große Licht- und Lebenslehre vom Himmel auf die Erde herabgekommen ist. Und so sind die Neuoffenbarungen die geistige Wiederkunft Jesu auf diese Erde.

 

Jesus sagte: „Es wird aber vom Untergange dieser alten Stadt Jerusalem an bis in die Zeit der neuen Stadt Gottes auf Erden wenig Licht unter den Menschen auf Erden geben; denn es werden sich nur zu bald eine Menge falscher Propheten und Priester in Meinem Namen erheben und werden falsche Wunder wirken und die Menschen betören und blind machen.“ (7.GEJ 54,6)

 

Aber Jesus bringt das Licht wieder unter die Menschen, denn Er kommt wie ein Blitz, der in der Nacht vom Aufgang bis zum Untergang alles hell beleuchtet, was auf der Erde ist.

 

Denn gleichwie ein Blitz ausgeht vom Aufgang“, sagte Jesus, „und scheint bis zum Untergang, also wird auch die Ankunft des Menschensohnes sein.“ (Math. 24,27)

 

In der geistigen Wiederkunft als Wort offenbarte Jesus in Seiner großen Licht- und Lebenslehre alles, was den Menschen auf der Erde zu ihrem Heil vonnöten ist. Unter dem Aufgang versteht man das Geistige, unter dem Untergang aber alles Naturmäßige. (9.GEJ 91,9)

 

 

3. Die Zeit vor dem großen Gericht

und der Wiederkunft Jesu

 

Nachdem Jesus auf dem Ölberg vom Weltgericht gesprochen hatte, fragten Ihn Seine Jünger: „Sage uns, wann wird das alles geschehen? Und welches wird das Zeichen deiner Wiederkunft sein und des Endes der Welt?“ (Math. 24,3)

 

Da gab ihnen Jesus zur Antwort: „Es wird das also leicht zu erkennen sein, wie man an einem Feigenbaume erkennt, dass das Frühjahr nahe ist, wenn seine Triebe saftig werden und aufzubrechen anfangen.“ (6.GEJ 174,4) (Math. 24,32)

 

Und Jesus beschrieb ihnen die Zeichen, an denen sie die Zeit erkennen könnten und die Seiner Wiederkunft und dem großen Weltgericht vorangehen würden und sprach: „Wie es jetzt steht, also wird es in nahe 2000 Jahren nach uns wieder stehen, und der Anfang dazu wird schon um vieles früher dasein! Hier ist das Judentum nun um vieles ärger denn das Heidentum – denn bei den Heiden gilt doch noch die Vernunft etwas, während sie bei den Juden mit Füßen getreten wird –; in jener Zeit aber wird Meine Lehre, also das Christentum, ärger sein als jetzt das Judentum und Heidentum zusammen. Da wird dann sein eine große Drangsal unter den Menschen.

 

Das Licht des wahren, lebendigen Glaubens wird erlöschen und die Liebe völlig erkalten. Der Hochmut der wohlhabenden Menschen wird alle Grenzen übersteigen, und die Herrscher und Priester werden sich für um vieles höher halten als nun die Juden ihren ungekannten Jehova und die Heiden ihren Zeus.“ (6.GEJ 149,1-2)

 

Der Glaube an eine aus den Himmeln an die Menschen geoffenbarte reine Lebenslehre und Gotteserkenntnis wird in einen finstersten toten Aberglauben voll Lug und Trug verwandelt werden.“ (1.GEJ 72,2)

 

Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen, und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten.“ (Math. 24,11-12)

 

Habt acht, dass euch niemand verführt! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen.“ (Math. 24,4-5)

 

Ihr aber und eure wahren Nachkommen“, sagte Jesus, „sollen nicht darauf achten, so sie auch den Ruf aus dem Munde der Falschen vernehmen werden, nach dem Christus hier oder dort sei. Denn Ich werde nie mehr in einem Tempel, aus Menschenhand erbaut, (Kirchen, Münster, Dome) Wohnung nehmen, sondern nur im Geiste und in der Wahrheit derer, die Mich suchen, bitten, an Mich allein glauben und Mich also auch über alles lieben werden; ihr Herz wird Mein wahrer Wohntempel sein, und in diesem werde Ich auch zu ihnen reden, sie lehren und ziehen und führen.“ (8.GEJ 163,4)

 

Wenn aber nun schon in dieser Zeit, in welcher Ich noch im Fleische auf dieser Erde unter euch wandle und lehre, sich etwelche aufgemacht haben, in Meinem Namen umherziehen und zu ihrem materiellen Vorteile auch Meine Lehre ausbreiten, aber darunter auch ihren eigenen unlauteren Samen mengen, aus dem zwischen dem mageren Weizen auf dem Acker des Lebens und dessen Wahrheit bald viel böses Unkraut emporwachsen wird, – wird es dann in den späteren Zeiten zu verwundern sein, so sich in Meinem Namen noch mehrere falsche und unberufene Lehrer und Propheten erheben und mit gewaltiger Rede, mit dem Schwerte in der Hand, zu den Menschen schreien werden: ,Sehet, hier ist Christus!‘ oder ,Dort ist Er!‘?

 

So aber ihr und später eure rechten und reinen Nachfolger das hören und sehen werdet, so glaubet solchen Schreiern nicht! Denn an ihren Werken werden sie ebenso leicht zu erkennen sein wie die Bäume an ihren Früchten; denn ein guter Baum bringt auch gute Früchte. Auf Dornhecken wachsen keine Trauben und auf den Disteln keine Feigen.“ (9.GEJ 71,7-8)

 

Jesus sagte zum Petrus: „Simon Juda, Ich habe dir deines mächtigen Glaubens wegen die Schlüssel zum Reiche Gottes gegeben und nannte dich einen Fels, auf dem Ich Meine Kirche bauen werde, die von den Pforten der Hölle nicht besiegt werden solle. Du sollest ein neuer Aaron sein und sitzen auf dessen Stuhle. Ja, du wirst das auch dadurch, dass du Meines Wortes Verbreiter sein wirst mit den andern Brüdern.

 

Aber wenn man unter den Heiden wird dessen kundig werden nach etlichen hundert Jahren, da wird man in Rom vorgeben, dass du solchen daselbst gegründet habest. Und die Völker, die mit Feuer und Schwert dazu gezwungen werden, werden den falschen Propheten auch glauben, dass du als ein erster Glaubensfürst solchen Stuhl in Rom gestellet habest und vom selben in Meinem Namen regierest die ganze Erde und ihre Fürsten und Völker. Aber siehe, das wird ein falscher Stuhl sein, von dem aus viel Unheil auf der weiten Erde wird ausgebreitet werden, und es wird da nahe niemand mehr wissen, wo du den rechten Stuhl, den Stuhl der Liebe, der Wahrheit, des lebendigen Glaubens und des Lebens aufgestellt hast, und wer dein rechter Nachfolger ist.

 

Solch falscher Stuhl aber wird sich zwar lange halten, viel über die tausend Jahre hinaus, wird aber zweitausend Jahre Alters nicht erleben… Wenn der falsche Stuhl wird morsch geworden sein und keinen Halt mehr haben wird, dann werde Ich wiederkommen und Mein Reich mit Mir. Dann werdet auch ihr mit Mir zur Erde kommen und Meine Zeugen vor denen sein, bei denen wir noch den wahren und reinen Glauben finden werden. Aber in jener Zeit wird es denn auch einer großen Läuterung bedürfen, auf dass die Menschen Mich wieder erkennen und allein an Mich glauben werden.“ (8.GEJ 162,2-6)

 

Jesus sagte voraus, dass aus Seiner Lehre ein neues Heidentum entstehen wird, ein neues Babel oder Babylon, (8.GEJ 46-47) denn es würden bald falsche Gesalbte aufstehen, würden auch Zeichen (Zeremonien) tun, würden Macht ausüben über Könige und Fürsten, würden sich bald eine große Weltmacht aneignen und mit Feuer und Schwert die Menschen verfolgen, die sich nicht zu ihnen würden bekennen wollen, und sich am Ende in viele Sekten und Parteien spalten. (7.GEJ 172,7) Dieses Babylon bezeichnete ein Engel in der Offenbarung des Johannes als die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden, wobei Hurerei als Gleichnis zu verstehen ist. Wie eine Hure sich mit anderen Männern einlässt, so ist der Hure Babel Macht, Herrschen und Reichtum wichtiger als allein Gott. Johannes sah das Weib trunken vom Blut der Heiligen und der Zeugen Jesu. (Off. 17,5-6) Diese Hure ist der eigentliche Widerchrist (2.Hi. Seite 270,6) und ist gleichzeitig die große Stadt, mit sieben Bergen, auf welchen das Weib sitzt, (Off. 17,9) die das Reich über die Könige auf Erden hat, (Off. 17,18) in der das Blut der Propheten und Heiligen gefunden worden ist. (Off. 18,24)

 

Ich bin zu euch gekommen“, sagte Jesus damals, „als die Wahrheit, der Weg und das Leben und werde von der Erde hinwegfegen die Lüge und ihre bösen Werke. Ich werde zwar in Kürze diese Welt verlassen, und es wird in der Zeit Meiner sichtbaren Abwesenheit die Lüge und ihr Falsches und Böses noch eine Zeit fortwuchern unter den Menschen auf der Erde; aber Ich werde dann zur rechten Zeit wiederkommen mit aller Macht und Kraft zu euch Menschen und werde der Herrschaft der Lüge und des Truges ein Ende machen!“ (9.GEJ 69,12)

 

Dann vernahm Johannes, wie der Engel den Fall der großen Stadt Babylon verkündete (Off. 18,2) und wie in einer Stunde das Gericht über sie kam, in dem sie mit Feuer verbrannt wurde. (Off. 18,8+10) Und Johannes hörte, wie sich große Scharen im Himmel freuten und sprachen: „Halleluja! denn der allmächtige Gott hat das Reich eingenommen.“ (Off. 18,20+19,1-6) Erst nach dem Ende der großen Hure Babel errichtet der Herr wieder das Paradies auf Erden.

 

Aber auch schon vor dem Ende der großen Hure Babel werden die falschen Propheten entlarvt werden, denn Jesus sagte: „Ich werde dann auch von Zeit zu Zeit Männer und Mägde erwecken und ihnen geben das rechte Licht, und dieses Licht wird stets größer und mächtiger werden und am Ende verschlingen alle Werke der großen Hure Babels. Also wundert euch nicht, dass es nun also ist; denn es war schon oft also und ärger noch, und es wird dereinst noch ärger werden.“ (6.GEJ 149,3)

 

Es werden dann sein große Kriege vereinzelt unter den Völkern, und es wird ziehen ein Volk wider das andere; auch wird dann eine große Teuerung sein, und es werden entstehen allerlei pestilenzartige Krankheiten, wie sie unter den Menschen bis jetzt noch nie bestanden. Auch werden vorangehen große Erdbeben, auf dass sich die Menschen dadurch zur Buße und zur Liebetätigkeit ermahnen sollen. Wohl denen, die sich danach kehren werden!

 

Aber gar viele werden sich nicht daran kehren und werden das alles den blinden Kräften der Natur zuschreiben, und die Weissager werden Betrüger gescholten werden, und viele wird man um Meines Namens willen in die Kerker werfen und ihnen unter großen Strafandrohungen verbieten, in Meinem Namen zu reden und zu verkünden ein kommendes Gericht. Wer da nicht nach dem Willen der großen Hure Babels tun wird, der wird seine große Not haben.“ (6.GEJ 174,5-6)

 

Jesus sagt zu uns heutigen Menschen (1883 kundgegeben): „Die Zustände der Jetztzeit gleichen so sehr den Zuständen in der Zeit, als Ich geboren wurde, wo zumeist finsterer Unglaube und Aberglaube unter dem Volke, Menschensatzungen und Herrschsucht unter den Pharisäern und Schriftgelehrten überhandgenommen hatten. Dazu kommt nun noch wissentliches und vorsätzliches Unterdrücken alles dessen, was die suchenden Seelen hätte mehr aufklären können über geistige Dinge.

 

Weil aber die Pharisäer bei der Unwissenheit des Volkes ihren materiellen Wohlstand immer mehr erweitern konnten, so wurde das Volk hingehalten, mit dem zufrieden zu sein, was diese Vorgesetzten für gut fanden, ihnen mitzuteilen. Da aber infolgedessen gar kein geistiger Gewinn mehr für wert und wichtig gehalten wurde, so verstockten sich sogar die Leiter des Volkes selbst, und das Volk verfiel nicht nur in Unglauben und Aberglauben, sondern in sittenloses Verderben, was sich auch an den äußeren Verhältnissen fühlbar machte, so dass der Mensch den meisten Teil seines (geistigen) Adels verlor und oft unter den Tieren stand, in Beziehung auf sein Tun und Treiben.

 

Ich bezeichnete diesen Zustand öfters im Neuen Testament und sagte Meinen Jüngern: ‚Wenn dies alles sich vollends so gestaltet, so hebt eure Häupter auf und merkt, dass die Zeit nahe ist, wo der Herr zum Gerichte kommt; aber ihr sollt dann gleich sein den klugen Jungfrauen, die Öl in ihren Lampen haben, oder welche die Liebe im Herzen tragen, mit welcher sie dem Herrn freudig entgegengehen können.‘

 

Auch euch gelten heutzutage die gleichen Worte: ‚Hebet eure Häupter auf und merkt, dass die Zeit nahe ist.‘ Blicket auf die geistigen Zustände um euch her, und ihr werdet erkennen, dass es nur noch durch Meine Hilfe und Mein Kommen möglich ist, aus dem Gräuel der Verwüstung (auf geistigem Gebiet) wieder einen Garten Gottes zu machen, worin die Menschen ihren wahren Seelenadel wiedererkennen und darnach streben, denselben zurückzugewinnen. Und wenn ihr dies erkennt, so glaubet fest, dass Ich es auch tun will, gleichwie zu jener Zeit, wo ebenfalls nur noch einige Seelen es waren, die um Abhilfe dieser Finsternis seufzten und sich auf Mein Kommen freuten; aber um dieser Wenigen willen werde Ich Mich abermals aufmachen und den Weg zur Errettung Vieler anbahnen, und zwar abermals durch Vorkehrungen im Stillen, bis die Zeit erfüllt ist, wo Ich Einzug halten will und Mir dann das ganze Volk ein Hosianna singen wird!“ (3.Vb Nr. 373)

 

Jesus sagte damals voraus, dass am Ende eine Zeit kommen würde, in der die Menschen zu großer Klugheit und Geschicklichkeit in allen Dingen gelangen würden und allerlei Maschinen erbauen würden, die alle menschlichen Arbeiten verrichten, wie lebende, vernünftige Menschen und Tiere. Dadurch aber würden dann viele Menschenhände arbeitslos, wodurch die armen Menschen Hunger leiden würden. (5.GEJ 108,1)

 

Die Menschen würden sich durch ihren scharfen Verstand das Feuer zu Diensten machen, und dieses würde die Schiffe auf allen Meeren mit der Schnelligkeit der Winde umhertreiben. Sie würden eherne Wagen und Straßen machen, und statt der Zugtiere würden sie Feuer vor den Wagen einspannen und mit seiner Gewalt schneller als ein abgeschossener Pfeil über die Erde dahinfahren. (8.GEJ 185,7) Auch würden sie in der Luft herumfliegen wie die Vögel, weithin über Meere und Länder und würden reden mit der Zunge des Blitzes von einem Ende der Welt bis zum andern. (5.GEJ 46,1) Und sie würden große künstliche Augen erfinden, mit denen sie in die weiten Tiefen des gestirnten Himmels hineinblicken könnten. (6.GEJ 101,13)

 

Und so die stolzen und habgierigen Könige miteinander Krieg führen werden“, sagte Jesus, „so wird dabei das Feuer auch den entscheidendsten Dienst zu versehen bekommen; denn durch seine Gewalt werden eherne Massen in Kugelgestalt von großer Schwere in Blitzesschnelle gegen den Feind, gegen die Städte und Festungen geschleudert werden und große Verheerungen anrichten.“ (8.GEJ 185,8)

 

Und die Machthaber werden sich der Menschen abermals wie der Tiere bedienen und werden sie ganz kaltblütig und gewissenlosest hinschlachten lassen, so sie sich nicht ohne alle Widerrede dem Willen der glänzenden Macht fügen werden! Die Mächtigen werden die Armen plagen mit allerlei Druck und werden jeden freieren Geist mit allen Mitteln verfolgen und unterdrücken.“ (1.GEJ 72,2)

 

Ist das eine Wirkung des Heiligen Geistes, wenn der Herrscher in seinen Untertanen nichts als Leibeigene erblickt, die sein Wort zu jeder Zeit vernichten kann, wenn er es nur ausspricht? – Der Herrscher soll ein Leiter und ein Tröster seines Volkes sein und soll ihnen Gesetze geben, die nicht von den heidnischen, sondern die von den Meinen erklärlich abgeleitet sind; dann wäre er ein rechter Regent und der Heilige Geist wirkte mit ihm, wie er mit David und noch anderen würdigen Regenten gewirkt hat.

 

Aber in den Erfindungen von allerlei der armen Menschen Hände überflüssig machenden Maschinen, in der Förderung der Industrie, in der Errichtung der Eisenbahnen und in der Aufstellung großer Kriegsmächte wirkt der Heilige Geist ewig nie! Denn all dergleichen war auch vor der Sündflut zu Noahs Zeiten gang und gäbe durch die Wirkung des Weltgeistes, welcher ist der Teufel in seiner Gesamtheit. Also ging es auch zu in Sodom und Gomorrha und in Babel.

 

Wer aber wird da behaupten wollen, als hätte solches der Heilige Geist gewirkt? Also folgte denn auch auf solche dem Heiligen Geiste schnurgerade zuwiderlaufende Handlungsweise allzeit ein mächtiges Gericht.“ (Schr. 19,16-18)

 

Da werden die Gerichte aber auch gleich fortdauern, (von Jesu Erdenleben an) und es wird selten einen Herrscher geben, der wegen seiner Finsternis samt seinem Volke nicht ein arges Gericht zu bestehen haben wird.“ (6.GEJ 150,14)

 

Den Anfang werden die Juden bald erleben und später auch andere Reiche mit ihren Fürsten und Völkern; nach etwa nicht völlig 2000 Jahren aber wird abermals kommen ein größtes und allgemeinstes Gericht zum Heile der Guten und zum Verderben der Weltgroßen und völlig Lieblosen.“ (9.GEJ 30,6)

 

Und da werden die Menschen in große Furcht und Angst versetzt werden vor Erwartung der Dinge, die da über die Erde kommen werden! Das alles wird darum zugelassen werden, um die Menschen von ihrem Hochmut und von ihrer Selbstsucht und von ihrer großen Trägheit (Trägheit zur Ausübung der Gottesgebote) abzuwenden.“ (8.GEJ 185,4-5)

 

Neben der Angst vor einem Atomkrieg haben jetzt auch viele Menschen Angst vor der Klimaerwärmung mit zunehmenden Wetterkatastrophen. Aber die immer häufiger und stärker werdenden Wetterkatastrophen werden nicht von der Klimaerwärmung verursacht, sondern von der zunehmenden Abholzung und Brandrodung der großen Urwälder der Erde.

 

Als Jesus mit Seinen Jüngern durch einen damals bestehenden Urwald ging, sagte Er zu ihnen: „Solange derlei Wälder auf der Erde in gerecht reichlichem Maße bestehen…, so lange werdet ihr über dem Erdboden hin weder zu heftige Elementarstürme, noch irgend zu verschiedenartig pestilenzische Krankheiten auftauchen sehen; wenn aber einmal die zu gierende Gewinnsucht der Menschen sich zu sehr an den Wäldern der Erde vergreifen wird, dann wird für die Menschen auch böse zu leben und zu bestehen sein auf dieser Erde und am bösesten dort, wo die Lichtungen der Wälder zu sehr überhandnehmen werden, – was ihr euch auch merken könnet, um die Menschen vor solch einer losen Industrie rechtzeitig zu warnen.“ (9.GEJ 63,6)

 

Die Wissenschaftler wissen, dass die großen Urwälder die Lunge der Erde ist, die CO2 aufnehmen und Sauerstoff abgeben und finden sie auch schützenswert, aber sie wissen nicht, dass die Vernichtung der Urwälder die Ursache der zunehmenden Wetterkatastrophen ist; sie würden sich sonst nicht nur für den Stopp der Rodungen einsetzen, sondern auch darauf dringen, dass milliardenweise Bäume gepflanzt würden. Solange Gewinnsucht die Menschen leiten wird, so lange wird es auch finster in den Menschen sein, d.h. sie werden die wahren Ursachen der Katastrophen und Gerichte nicht erkennen.

 

Ich sage es dir“, sagte Jesus, „Solange nicht die wahre, reine Liebe und die ihr entsprechende Demut die Völker ordnen und leiten wird, so lange auch wird es im allgemeinen finster sein auf der Erde. Dass es immer einzelne geben wird, die im Lichte sein werden, das ist sicher und gewiss, aber deren wird es stets nur wenige geben. Denn solange es weltgroße und über alle Maßen stolze und ruhmsüchtige Herrscher in der Welt geben wird, so lange auch wird in allen Schichten der Menschheit der Same des Hochmuts und der Mitherrschgier fortwuchern, und es werden Nacht, Finsternis, Selbstsucht, Neid, Geiz, Verfolgung und Verrat als die wahren Elemente der Hölle vom Boden der Erde nicht weichen bis zu einer Zeit des großen Gerichtes, in der Ich die Erde von neuem durchs Feuer reinigen werde. Nach solcher Zeit wird kein König mehr herrschen über ein Volk der Erde, sondern allein das Licht Gottes.“ (6.GEJ 76,8)

 

 

4. Das große Gericht vor der Wiederkunft Jesu

 

Paulus schrieb: „Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab! …es sind Menschen mit völlig verdorbener Gesinnung, untüchtig zum Glauben.“ (2.Tim. 3,1-5)

 

Die vorhergeweissagten Erscheinungen vor der Wiederkunft Jesu sind nun schon lange eingetroffen, und der Menschen Herzen sehen nun aus wie diese Zeiten mit ihren grauenhaften Erscheinungen. Sie sind voll Herrschsucht, Geiz, Neid, Fraß, Völlerei und Hurerei, voll Hader, Zank, Schmähsucht, voll Raub, Krieg und Mord, und die Lieblosigkeit und vollste Unbarmherzigkeit hat sich ihrer bemächtigt.

 

Wenn die Menschen“, sagte Jesus, „sich zu sehr in die bloßen Lustreize der Welt verrennen und verstricken und nur denken, dass sie bloß darum da sind, um sich als vernünftige und denkende Wesen von der mit allem reichst ausgestatteten Welt auch alle erdenklichen Wohlgenüsse zu bereiten und des eigentlichen Zweckes gar nicht gewahr werden, warum sie in die Welt gesetzt worden sind, und wer sie in die Welt gesetzt hat, und bei sich an keinen Gott mehr denken und noch weniger im Herzen glauben, sondern sich nur in alle Lustbarkeiten der Welt stürzen und die armen Menschen mit Füßen treten und ihnen gar nicht mehr den Wert eines Menschen, sondern kaum den eines gemeinen Tieres erteilen.

 

Wenn das einmal auf der Welt unter den Menschen das gewisse Übermaß erreicht hat, dann kommt auch ein großes Gericht und mit demselben auch eine große und unmittelbare Offenbarung Gottes an die Menschen, die noch einen Glauben an Gott und also auch eine Liebe zu Ihm und zum Nächsten in ihrem Herzen bewahrt haben.

 

Da werden die Gottesleugner und stolzen Betrüger und Bedrücker von dem Erdboden hinweggefegt und die Gläubigen und Armen aufgerichtet und aus den Himmeln erleuchtet werden.“ (9.GEJ 23,3-6)

 

Die große, unmittelbare Offenbarung Gottes an die Menschen ist die persönliche Wiederkunft Jesu. Mit der Wiederkunft kommt ein großes Gericht, in dem die Gottesleugner vom Erdboden hinweggefegt werden. Die Vorbereitungen für die Wiederkunft Jesu sind schon beinahe alle ins Werk gesetzt worden und sie wird geschehen in der Bälde. Der Tag ist nahe herangerückt, dass die letzte große Verheißung in Erfüllung gehen wird. Diese große Verheißung ist die abermalige, letzte und bleibende Ankunft Jesu auf diese Erde. (3.Hi. Seite 472,5-8)

 

Diese Zeit aber“, sagte Jesus, „ist nun wie ein Morgenrot zu jenem Tage, der da kommen wird entweder zum Heile für die Gerechten und für alle jene, die eines sanften und guten Herzens sind und liebhaben ihre Brüder und Schwestern in Meinem Namen; aber dieser Tag wird auch kommen wie ein Dieb über alle jene, die Meiner nicht achten und haben ein hartes und stolzes Herz und halten sich für besser und angesehener als ihre Brüder in was immer und wegen was immer.“ (3.Hi. Seite 473,11)

 

Es zeigt aber ein natürliches Morgenrot keinen günstigen schönen Tag an, denn man sagt: Des Morgens Rot ist des Tages Not und des Abends Tod! – Aber also wird es beim geistigen Morgenrot nicht sein, wohl aber ganz umgekehrt; denn wie das natürliche Morgenrot alle Herzen erquickt, so wird dies geistige große Morgenrot alle Herzen mit großer Furcht und Bangigkeit erfüllen; denn es wird seine Farbe vom Blute und vom großen Brande der Welt, darunter zu verstehen sind die großen und kleinen Kriege, nehmen.

 

Aber wie das natürliche Morgenrot ein ungünstiges Zeichen für den darauffolgenden Tag ist, so wird aber das an sich selbst schlimme geistige Morgenrot nur als ein sehr günstiger Vorläufer des kommenden großen Tages des Heils zu betrachten und zu nehmen sein.“ (3.Hi. Seite 473,13-14)

 

Der kommende große Tag des Heils ist die bleibende Ankunft Jesu und die Wiederherstellung des verlorengegangenen Paradieses auf der Erde. Dem geht ein schlimmes geistiges Morgenrot voraus, welches zwar den herrlichen Tag verkündet, aber seine Farbe vom Blute des vorhergehenden Gerichtes nimmt.

 

Vor Meiner Ankunft auf dieser Erde“, sagte Jesus, „wird noch sehr viel Unkraut und dürres Gras und allerlei untaugliches und unfruchtbares Gestrüpp mit der größten Gerichtsschärfe vertilgt werden; denn wo zwei sind, wird schier einer angenommen und der andere ausgeschieden werden – also eine gewaltige Sichtung bis über die Hälfte!“ (3.Hi. Seite 491,99/104)

 

Der persönlichen Wiederkunft Jesu geht ein allergrößtes und schärfstes Gericht voraus, bei der bis über die Hälfte der Menschheit sterben wird. Das ist die Folge der Nichtannahme der großen Offenbarung oder des neuen Jerusalems, das vom Himmel auf die Erde herabgekommen ist. (Off. 21,2) Hätten die christlichen Völker die neuen Offenbarungen angenommen und ihr Leben danach eingerichtet, so sähe die Welt heute anders aus. Nun aber sieht die Welt so aus, wie zur Zeit Noahs und Sodom und Gomorras und als Folge davon kommt ebenfalls ein Gericht in den Ausmaßen wie zur Zeit Noahs und Sodom und Gomorras.

 

Jesus sagte voraus, dass vom Anfang des Maschinenzeitalters an von Ihm abermals Menschen erweckt werden, die die Wahrheit Seines Namens über zweihundert Jahre lang verkünden werden. (Emanuel Swedenborg, Jakob Lorber, Gottfried Mayerhofer, Leopold Engel und andere) Aber die Zahl derer, die sich daran kehren würden, wäre nur eine geringe. (5.GEJ 108,1)

 

Wenn aber auch die Zahl der Reinen und Guten wie zu den Zeiten Noahs sich sehr verringern wird“, sagte Jesus, „dann soll die Erde abermals beschickt werden mit einem allgemeinen Gerichte, in welchem weder der Menschen noch der Tiere, noch der Pflanzen geschont wird. Es werden da den stolzen Menschen nichts mehr nützen ihre feuer- und todspeienden Waffen, nichts ihre Burgen (Bunker) und ehernen Wege, auf denen sie mit der Schnelligkeit eines abgeschossenen Pfeiles dahinfahren werden; denn es wird ein Feind aus den Lüften angefahren kommen und wird sie alle verderben, die da allzeit Übles getan haben. Das wird sein eine wahre Krämer- und Wechslerzeit.

 

Aber was Ich erst jüngsthin einmal zu Jerusalem im Tempel den Wechslern und Taubenkrämern tat, das werde Ich dann im Großen tun auf der ganzen Erde und werde zerstören alle die Kramläden (Handelsunternehmen, Einkaufszentren) und Wechselbuden (Banken, Börsen) durch den Feind, den Ich aus den weiten Lufträumen der Erde zusenden werde wie einen dahinzuckenden Blitz mit großem Getöse und Gekrache. Wahrlich, gegen den werden vergeblich kämpfen alle die Heere der Erde; aber Meinen wenigen Freunden wird der große, unbesiegbare Feind kein Leids tun und wird sie verschonen für eine ganz neue Pflanzschule, aus der neue und bessere Menschen hervorgehen werden!“ (5.GEJ 108,2-3)

 

Was meinte Jesus mit dem „Feind aus den Lüften“? Darüber sind schon verschiedene Ansichten geäußert worden. Mit diesen Worten beschrieb Jesus beide Gerichte. Das der persönlichen Wiederkunft vorhergehende Gericht ist eine weltweite Naturkatastrophe, das nachfolgende Gericht aber ist ein weltweites Feuergericht. Diese beiden Gerichte laufen unterschiedlich ab, haben aber doch auch Gemeinsamkeiten, die Jesus mit den Worten von dem „Feind aus den Lüften“ beschrieb.

 

Dem vorhergehenden Gericht geht ein weltweiter wirtschaftlicher Niedergang voraus, dem Aufstände in verschiedenen Ländern der westlichen Welt folgen, wie sie in Nordafrika und im Nahen Osten begannen. Es finden wohl kriegerische Auseinandersetzungen statt, aber es wird keinen dritten Weltkrieg geben, weder in Form eines konventionellen, noch eines totalen Atomkriegs, in dem sich die Menschheit selbst auslöschen würde.

 

Dem Amerikaner Jason Lawrence wurden 2016 während des Gebets drei Visionen von der Zukunft gezeigt. In der ersten Vision sah er einen nuklearen Angriff auf eine US-Küstenstadt. Er konnte aber nicht erkennen, um welche Stadt es sich handelte. (J.La.)

 

Bevor kriegerische Auseinandersetzungen überhandnehmen, wird der Feind aus den Lüften angefahren kommen und gemeinsam mit der durch ihn ausgelösten großen Naturkatastrophe den Auseinandersetzungen ein Ende bereiten; denn gegen diesen Feind werden die Heere der Erde mit ihren Kanonen, Panzern und Atomraketen vergeblich kämpfen.

 

Nachdem Jesus zu Seinen Jüngern über die Endzeitereignisse gesprochen hatte, da sagte Er zu ihnen: „Das was Ich euch jetzt gesagt habe, aber, behaltet für euch; denn in dieser Zeit würde das wohl niemandem zu seinem Heile etwas nützen, so er auch davon alles klar wüsste. Zur rechten Zeit aber werde schon Ich Selbst den Menschen, wenn sie Tieferes werden vertragen können, solche Dinge umständlich kundmachen.“ (6.GEJ 207,14)

 

Das hat Jesus auch wahrgemacht, denn je näher es dem Gerichte zuging, umso mehr kamen neue Propheten, und viele Jünglinge bekamen Gesichte und so manche Mägde Weissagungen von den Dingen, die da kommen werden. (6.GEJ 174,3)

 

Dabei ragen besonders die Offenbarungen heraus, die uns durch Bertha Dudde gegeben wurden. Durch sie hat uns Jesus die Endzeitereignisse besonders deutlich dargestellt, denn wir müssen nun Genaueres darüber wissen, weil wir kurz vor diesen Ereignissen stehen.

 

In den Gesichten der Jünglinge und in den Weissagungen der Mägde kommt es immer wieder vor, dass sie von einem Himmelskörper berichten, der so nah an der Erde vorbeizieht, dass er eine große Naturkatastrophe auf der Erde auslöst.

 

Durch Bertha Dudde wurde offenbart: „Die Menschen glauben nicht an ein Ende, und so lasse Ich nun Meine letzte Mahnung erfolgen. Ich bringe noch einen letzten Hinweis den ungläubigen Menschen in Form eines Naturgeschehens, das in seinem Umfang gleichfalls gewaltig ist, aber doch die Erde nur begrenzt betreffen wird, auf dass nun auch das vorausgesagte Ende den Menschen glaubwürdiger erscheine, auf dass sie es dann nicht mehr für unmöglich halten und sie ernstlich mit sich selbst ins Gericht gehen, ob und wie sie an jenem Ende vor Mir bestehen können.“ (BD 6601)

 

Ich will euch ein Zeichen geben, die ihr Mein Wort verbreitet, auf dass ihr voller Überzeugung für dieses eintretet. Ich will euch wissen lassen, dass ein Stern im Anzuge ist, der sich durch seine Geschwindigkeit überaus schnell der Erde nähert, und dass diese Erscheinung kurz zuvor sein wird, da Ich die stete Ankündigung wahr mache. Dann wisset ihr Eingeweihten, welche Stunde geschlagen hat, dann tut nach Meinem Willen, gebt den Mitmenschen Kenntnis von dem Bevorstehenden, und lenket aller Aufmerksamkeit darauf, verbindet euch selbst aufs innigste mit Mir, auf dass Ich euch die Kraft unmittelbar zuwenden kann, die ihr benötigt für die Stunden der Gefahr.

 

Fürchtet euch nicht, sondern glaubet nur, dass Ich euch errette aus jeglicher Not, auf dass ihr eure Mission ausführen könnet, für die Ich euch ausgebildet habe, auf dass ihr den Mitmenschen nachher Mein Evangelium bringet, denn hungrigen Herzens werden viele Mein Wort aufnehmen, die aus diesem Geschehen unbeschadet hervorgegangen sind. Wisset, dass ihr nicht mehr lange Zeit habt bis zum Ende, und diesem Ende geht das voraus, was Ich ankündige fort und fort. (BD 4661)

 

Der Himmelskörper (wahrscheinlich ein Komet) erscheint kurz bevor sich die große Naturkatastrophe auf der Erde ereignen wird. Dann wird die Menschheit in große Furcht und Angst geraten vor dem, was sie auf die Erde zukommen sieht. Dann sollen wir unseren Mitmenschen Kenntnis von dem geben, was nun der Erde bevorsteht.

 

Jason Lawrence sah weiterhin in seiner ersten Vision eine Kette von Ereignissen: Eine Reihe von Vulkanen brach aus, gefolgt von schweren Erdbeben, die große Schäden verursachten. Danach sah er große Tsunamis, die große US-Küstenstädte zerstörten. Diese Katastrophen führten zu einem weitverbreiteten Zusammenbruch der Zivilisation, dem Plünderungen und die Erklärung des Kriegsrechts folgten. (J.La.)

 

Gemäß vieler Prophezeiungen und Visionen wird es zu Vulkanausbrüchen und weltweiten Erdbeben kommen, die dort am heftigsten sind, wo auch heute schon Erdbeben vorkommen. Viele hohe Berge werden dabei erschüttert und das Geröll wird in manche Gräben und Täler stürzen und sie auffüllen. (8.GEJ 48,8) Es werden auch Tsunamis ausgelöst, die viele Küsten der Erde überschwemmen. Heftige Stürme und Unwetter werden über die Lande ziehen und vieles zerstören. Schwere Krankheiten (Epidemien) werden ausbrechen. Viele Meteore werden wie dahinzuckende Blitze mit großem Getöse und Gekrache die weiten Lufträume der Erde durchziehen und auf die Erde aufschlagen.

 

Ist es Jesus, der den Feind durch die weiten Lufträume der Erde zusendet, oder verursachen das die Menschen selbst? Jesus sagte: „Es wird also sein, wie vor den Zeiten Noahs: Die Menschen werden von ihren vielen Weltkenntnissen und erworbenen Fertigkeiten einen stets böseren Gebrauch machen und werden ganz freiwillig allerlei Gerichte aus den Tiefen Meiner Schöpfung über sich und am Ende über die ganze Erde heraufbeschwören. Da aber sage auch Ich dann mit euch, Meinen biederen Römern: volenti non fit iniuria!“ (Dem Wollenden geschieht kein Unrecht.) (5.GEJ 108,4)

 

Die Menschen schaffen sich ihre Gerichte selbst. Die Bewohner der großen Stadt Hanoch vor der Sündflut unterminierten die Berge und sprengten sie in die Luft, um ihre dort wohnenden Feinde zu besiegen. Dadurch öffneten sie die Schleusen eines riesigen unterirdischen Wasserbeckens, und es entzündeten sich große unterirdische Lager brennbarer Materialien wie Erdöl, Erdgas und Schwefel. Das Wasser drang an die Oberfläche und überflutete einen großen Teil der Erde. Der Brand wurde durch das Wasser gelöscht, aber es stiegen große Dampfwolken auf, so dass es anschließend vierzig Tage lang regnete. Alle Menschen dieses Erdteils, bis auf die, welche in die Arche gingen, ertranken. (10.GEJ 236,4-6)

 

Die Juden dagegen wollten die Römer mit Waffengewalt aus ihrem Land vertreiben, aber die Römer besiegten sie, und das war ihr Untergang.

 

Aber nicht immer erfolgt ein Gericht auf diese Weise. Jesus legte in Jerusalem auch Selbst Hand an und trieb mit einer Geißel aus Stricken die Wechsler und Viehverkäufer aus dem Tempel. (Joh. 2,14-16) Diese kamen aber bald darauf wieder zurück und das Verkaufen und Geldwechseln erfolgte wieder wie zuvor. Später aber waren es die Römer, die den ganzen Tempel zerstörten, womit auch das Geldwechseln und Viehverkaufen endgültig ein Ende nahm. So wird Jesus in dem vorhergehenden Gericht die Kramläden (Handelsunternehmen, Einkaufszentren) und Wechselbuden (Banken, Börsen) auf der ganzen Erde verderben durch den Feind aus den Lüften. Diese werden aber wieder errichtet, wie auch die Wechsler und Viehverkäufer wieder in den Tempel zurückkehrten. In dem nachfolgenden Gericht werden das die Menschen endgültig selbst verursachen, wobei die Werke auf der Erde verbrennen, durch einen anderen Feind aus und in den Lüften.

 

Die Menschen sind immer selbst die Verursacher der Gerichte, die über sie kommen, wenn auch nicht immer direkt durch die Taten nach ihren vielen Weltkenntnissen und erworbenen Fertigkeiten. Die Einwohner von Sodom und Gomorra unternahmen nichts an materiellen Maßnahmen, was den Feuerausbruch aus der Erde zur Folge gehabt hätte, aber durch ihr sündiges Verhalten konnten sie das unterirdische Feuer nicht zurückhalten, es schoss aus der Erde in die Höhe, fiel dann auf die Städte nieder und zerstörte sie. Mindestens zehn geistesstarke und reine Menschen wären in jeder Stadt nötig gewesen, um die argen Geister der rohen und gerichteten Natur in der Erde zurückhalten zu können. Aber da gab es nur noch den Lot, der noch als der einzige vor Gott Gerechte in einer der Städte lebte, aber seine Kraft allein reichte nicht aus. (8.GEJ 189,19-21)

 

In der heutigen Zeit ziehen die Sünden der Weltmenschen den Himmelskörper an, denn es gibt auch jetzt wieder zu wenig geistesstarke, reine Menschen, die ihn mit genügend großem Abstand von der Erde fernhalten könnten.

 

 

5. Der allmächtige Schutz Gottes

 

Nach dem Gericht werden viele, welche die Naturkatastrophe überlebt haben, vor dem Nichts stehen, weil sie ihr ganzes Vermögen, ihr Haus und vielleicht auch manche ihrer Angehörigen verloren haben. Viele Menschen werden verzweifelt sein, weil sie nicht wissen, wie es weitergehen soll. Manche sehen keinen anderen Ausweg, als sich das Leben zu nehmen. Doch das wäre die allerschlechteste Lösung, die jemand wählen kann, weil er sich dadurch eine schlechte Voraussetzung für sein jenseitiges Weiterleben schaffen würde. Die beste Lösung, wenn alles hoffnungslos erscheint, ist es, sich glaubensvoll an Gott zu wenden, Ihn um Hilfe zu bitten und felsenfest auf Seine Hilfe zu vertrauen. Wer sich Jesus zum Freunde macht, dem müssen alle Dinge, egal was auch passiert, zum Besten dienen.

 

Mag da geschehen, was da wolle“, sagt Jesus, „die Meinen werden allezeit sich unter Meinem allmächtigen Schutze befinden, sei es auf der Welt oder in der Hölle. Die Welt und ihre Schwester, die Hölle, aber wird stets das bleiben, was sie ist – bis zu ihrem Gerichte.“ (2.Hi. Seite 296,13)

 

Es wird aber auf der Welt noch gar viel Kämpfens sein und wird viel Fleisch getötet werden; aber Meinen Freunden und den eifrigen Tätern Meines Willens solle dabei nichts Übles begegnen.“ (3.Hi, Seite 436,9)

 

Es ist nicht Gottes Wille, wenn auf der Welt Kriege ausbrechen, Katastrophen über ein Volk hereinbrechen oder jemand ein Unglück erleidet, sondern Er lässt dieses nur zu, wenn die Menschen von Gottes Wegen abgewichen sind.

 

In der Zeit der Not werde Ich niemanden verlassen“, sagte Jesus, „der sonst stets treugläubig und Mich liebend auf Meinen Wegen gewandelt ist. Ist er aber durch allerlei Lockungen der Welt von Meinen Wegen abgewichen, da muss er es sich dann schon selbst zuschreiben, so für ihn Meine Hilfe zur Zeit der Not unterm Wege verbleiben wird, und das so lange, als der Gefallene nicht voll Ernstes und reuig und vollgläubig sich an Mich wenden wird!“ (5.GEJ 169,2)

 

Denke stets, dass Meine Gerichte allezeit gerecht sind und nur diejenigen treffen, welche sich derselben schon lange wohl verdient gemacht hatten.“ (1.Hi. Seite 56,5)

 

Denn so ohne Meinen Willen kein Sperling vom Dache fällt und sogar alle Haare eures Hauptes gezählt sind, wie sollen nun diese Dinge geschehen können so ganz ohne Meinen Willen? – Ist aber das also Mein Wille, und das darum, weil es die Welt selbst also wollte und noch will, so ist es aber dabei auch Meine Sorge, die zu bewahren, die fest an Mir halten und alles Mir überlassen. Wisset ihr denn nicht, dass Meine Ratschlüsse unerforschlich und Meine Wege unergründlich sind?“ (3.Hi, Seite 449,8)

 

Wer im Glauben an Jesus festhält, Ihn liebt über alles und nach Seinem Willen lebt, der steht unter Gottes allmächtigem Schutz. Was auch in der Welt geschehen wird, Gott vermag die Seinen vor allen Gefahren zu retten.

 

So ihr Mich wahrhaft liebet“, sagt Jesus, „sollet ihr gar nichts fürchten, und würde die Erde auch unter euren Füßen in Trümmer zerbröckelt werden! – Wahrlich, Ich sage euch: Auch auf den dampfenden Trümmern einer zerstörten Welt würdet ihr erfahren, dass Ich die Ewige Liebe bin, und ein wahrer, einzig guter Vater denen, die Mich im Geiste und in der Wahrheit der Liebe ihres Herzens erkannt haben.

 

Ja, Ich sage euch, Ich will Sonnen zerstören und die Trümmer der Welt wie Blitze durcheinanderwerfen und entzünden mit dem Feuer Meines Grimmes die ganze ewige Unendlichkeit, und doch soll auch nicht ein Haar gesengt werden denen, die Mich lieben. Denn Ich bin allezeit ein liebender und heiliger Vater Meinen Kindern!“ (1.Hi. Seite 138,30-31)

 

Darum ihr wenigen, die ihr noch an Mir hanget, klammert euch künftig kräftiger an Mich durch die Liebe zum Nächsten, durch Worte und Taten nach Meinem Worte, so sollet ihr zeitlich und ewig vor jedem Schaden verwahrt werden. Und wo tausendmal Tausende verlieren werden, sollet ihr gewinnen, und wo der schwarze Tod seine Ernte halten wird, sollet ihr verschont werden, und wo das Schwert rasen wird und die Kugeln sausen, werdet ihr mit heiler Haut durchkommen. (3.Hi. Seite 502,9)

 

Da werden wir an den Vers eines Psalms erinnert, in dem es heißt: „Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen.“ (Ps. 91,7)

 

Noah ist durch die Arche gerettet worden, die Gott ihn bauen hieß. Heute kann uns keine materielle Arche mehr retten, sondern wir müssen uns eine geistige Arche bauen, in der wir gerettet werden. Worin diese besteht, sagt uns Jesus:

 

Ihr sollet furchtlos sein bei allem, was da über diese arge Welt kommen wird. Denn konnte Ich Noah erretten, als die Erde mit Wasser bedeckt war, so werde Ich wohl auch euch zu schützen und zu bewahren imstande sein, wenn ihr euch Meines Schutzes und Meiner Gnade, Liebe und Erbarmung durch eure Liebe, durch euren Glauben und euer festes und lebendiges, unerschrockenes Vertrauen als würdig erweisen werdet, – denn Ich bin noch immer Der, der Ich zu den Zeiten Noahs war amen. Das sage Ich euch nicht zur Vermehrung, sondern zur Verminderung eurer Furcht in diesen Zeiten der großen Trübsal amen, amen, amen.“ (3.Hi, Seite 445,6)

 

 

6. Die große Trübsal- und Drangsalzeit,

wie sie noch niemals gewesen ist

 

Zur Zeit der neuen Seher und Propheten“, sagte Jesus, „aber wird eine große Trübsal und Bedrängnis unter den Menschen sein, wie sie auf dieser Erde noch niemals da war; aber sie wird Meiner dermaligen Auserwählten wegen nur eine kurze Zeit dauern, auf dass diese an ihrer Seligwerdung nicht sollen einen Schaden erleiden.“ (9.GEJ 94,8)

 

Die Zeit vom vorhergehenden Gericht bis zum nachfolgenden Endgericht wird nicht lange dauern, nur etwa sieben Jahre. (BD 0356; 0678) Das entspricht den sieben Jahren vom Anfang des jüdischen Krieges im Jahre 66 bis zum endgültigen Sieg der Römer über die Juden im Jahre 73 durch die Eroberung von Masada. Sie wird eine Trübsal- und Drangsalzeit sein, die zwar zum Teil auch schon über die ganze Endzeit andauerte, aber in dieser Zwischenzeit ihren Höhepunkt erreicht, denn dann ist die Welt auf dem Gipfelpunkt ihrer Verirrungen und im Abweichen von Gottes Schöpfungszwecken angekommen. (PH 26,21)

 

Doch der allerärgste und allerfinsterste Zustand wird nicht lange währen und es wird kommen, dass die falschen Lehrer und Propheten sich selbst am Ende den Todesstoß geben werden. Denn es wird da Mein Geist, das ist der Geist aller Wahrheit, unter den vielfach bedrängten Menschen wach werden, die Sonne des Lebens wird gewaltig zu leuchten beginnen, und die Nacht des Todes wird sinken in ihr altes Grab.“ (9.GEJ 40,2)

 

Durch das vorhergehende Gericht werden Milliarden Menschen in die jenseitige Welt hinübergegangen sein, und vieles liegt zerstört am Boden. Die Versorgung der Menschen ist zusammengebrochen und die Not ist groß. Das verursacht eine große Trübsal unter den Menschen. Wer sich aber an Jesus wendet, dem wird Er aus der Not helfen, aber dafür wird intensives Gebet notwendig sein.

 

In dem Gleichnis vom Richter und der Witwe, die immer wieder zu dem Richter ging und ihn auf den Knien um Hilfe anflehte, zeigt uns Jesus, dass wir im Bitten nicht nachlassen sollen, um Hilfe zu erhalten, denn dann werden Wunder geschehen. Dieses Gleichnis hat uns Jesus zwar für jede Zeit gegeben, besonders aber für die kommende Trübsal- und Drangsalzeit. (Luk. 18,1-8)

 

Wenn aber schon“, sagte Jesus, „ein nach dem Gesetze streng gerecht richtender Richter das anhaltende Bitten einer bedrängten Witwe wohl erhört und ihr hilft, sollte dann Gott nicht noch eher Seine Auserwählten retten, die Tag und Nacht zu Ihm rufen, und sollte Er etwa weniger Geduld und Liebe mit und zu ihnen haben, als solches der Richter mit und zu der Witwe hatte?

 

Wahrlich sage Ich euch, Er wird sie erhören und erretten in Kürze, und das nun in dieser Zeit, wie auch in der fernen, allwann Er als Menschensohn, wie nun, auf diese Erde wiederkommen wird!“ (9.GEJ 88,2-6)

 

In der Trübsalzeit tritt der Antichrist auf, der die Welt beherrschen wird. Etwa zur selben Zeit tritt auch der inkarnierte Elias oder Johannes der Täufer auf, der wieder der Vorläufer Jesu sein wird. In dieser Zeit kommt Jesus persönlich wieder auf die Erde, zunächst in der Art, wie Er Seinen Jüngern nach der Auferstehung erschienen ist. Dann aber beginnt für die Christen die große Drangsal, indem der Antichrist sie auffordert, sich von Jesus loszusagen.

 

 

7. Der Antichrist

 

Der eigentliche Antichrist“, sagt Jesus, „ist die allgemein herrschende Sucht nach ganz anderen Dingen als Meine Lehre predigt. Es ist die herrschende Neigung so vieler Menschen, wo der Kopf nur arbeitet und das Herz zum Stillschweigen verdammt ist. So müsst ihr den ‚Kopf‘ oder berechnenden Verstand als ‚Antichrist‘ annehmen, der schon längst auf Erden sein Wesen treibt und mit verführerischen Beweisgründen den Menschen erklären will, dass nur, was der Verstand erfassen und beleuchten kann, wahr sei. Was das Herz aber fühlt oder ahnt, sei nur flüchtiger Nebeldunst einer aufgeregten Phantasie! Daher die Lehre der Materialisten als letzte Stufe der Verstandes-Weisheit. Daher die Sucht nach Genuss und den Mitteln, um selben befriedigen zu können. Daher die Verachtung alles Edlen, Guten und Erhabenen, daher ‚das Wissen und kein Glaube!‘ Und doch vergessen die Menschen, was Ich einst (durch Paulus) sagte: ‚Euer Wissen ist alles Stückwerk!‘“ (DWC GM Seite 62)

 

Die folgende Stelle aus der Offenbarung des Johannes wird dem Antichristen zugeschrieben: „Es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Geist zu geben, so dass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, dass man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres! Denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist 666.“ (Off. 13,15-18)

 

Der antichristliche Geist, wie er in der Welt herrscht, bringt alle dazu, sich ein Malzeichen an die Stirn und die rechte Hand zu geben. Das Malzeichen bezeichnet die Herrschsucht. Nur mit Herrschsucht durch Weltverstand (Stirn) und Macht (rechte Hand) kann jemand in dieser Welt etwas kaufen und verkaufen, das heißt: Nur der kann in dieser Welt etwas erreichen. Der Name des Tieres aber ist „Eigenliebe“, und die Zahl seines Namens 666 bedeutet: 600 Teile Eigenliebe, 60 Teile Anwendung der Gebote Gottes zum Eigennutz und nur 6 Teile Nächstenliebe. Das Bild des Tieres ist das Gewinnstreben. Dieses wird von allen angebetet. Das Bild redet: „Es muss rentieren!“ Der Geist des Bildes ist der höchste Gipfel der Eigenliebe und Habsucht bei den Weltgroßen. (1.Hi. Seite 348,13-14)

 

Antichristen, also Materialisten, die etwas ganz anderes wollen als das, was Jesus lehrte, gibt es schon lange auf dieser Welt. Aber es gibt nicht nur weltliche Antichristen, sondern auch religiöse, die mit religiösen Zeremonien die Menschen zu beeindrucken suchen, um Macht über sie auszuüben. Einen echten Glauben haben diese nicht, ebenso auch keine Liebe. Solche religiösen Antichristen gab es schon viele, ebenso weltliche wie Hitler, Stalin oder Mao, welche Christen verfolgten, aber diese herrschten nur über ihre oder einige Länder, wie auch die religiösen Führer nur über eine religiöse Gruppe herrschten. In der letzten Phase der Endzeit aber wird sich die Macht bündeln. Da wird es nur eine Einheitskirche und einen Weltherrscher geben, den Antichristen.

 

Wie kommt das zustande? Nach dem vorhergehenden Gericht stehen zunächst alle Räder auf der Welt still, Armut und Hungersnot sind eingekehrt. Da verschafft sich ein Mann Gehör und verspricht der Menschheit, den Wohlstand wieder herzustellen. Dadurch bekommt er großen Zulauf, die Menschen jubeln ihm zu, und wegen seiner großen weltlichen Fähigkeiten kann er sich an die Spitze der Welt setzen. Wer ihm folgt und treu ergeben ist, dem wird es materiell gut gehen, wer ihm aber nicht folgt, der wird Schwierigkeiten bekommen.

 

Schon Hildegard von Bingen bekam Offenbarungen über die Endzeit und den Antichristen, den Sohn des Verderbens, welcher der Widersacher ist, der sich über alles erhebt, was Gott oder Gottesdienst heißt. (2.Tess. 2,3-4) Durch sie hat es der Herr wahrgemacht, als Er sagte, dass die Verkündigung des Gerichtes schon um siebenhundert Jahre vorher geschehen müsse, damit am Ende niemand sagen kann, er sei nicht hinreichend ermahnt worden. (6.GEJ 174,7) Ihr wurde vom Herrn offenbart, dass der Antichrist erst kommen würde, wenn die letzte Zeit schon schwindet und die Welt ihren Lauf aufgibt. Den Erdkreis unterwürfe er sich mit teuflischer List und würde die Menschen täuschen mit scheinbaren Wundern. Er würde versuchen, die Menschen zuerst schmeichlerisch und sanft zu verführen, indem er sich als Gott darbieten würde, bis zu der Zeit, da er die Christen bedrängen und grausam verfolgen würde. (SCI Seite 553-577)

 

Es ist der zu erwartende Antichrist eine Persönlichkeit“, sagt Jesus, „die aus dem Rahmen des Natürlichen heraustritt; es ist ein außerordentlich begabter Mensch, dessen besondere Stärke in seiner Weltsicherheit liegt, in seinem Auftreten denen gegenüber, die die Verantwortung tragen für das Wohl des Volkes. Und darum wird er Erfolg verzeichnen können, man wird ihm die von ihm angestrebte Oberherrschaft zubilligen, man wird annehmen, durchgreifende Änderungen zum Besten der Allgemeinheit durch ihn erwarten zu können. Und sie werden ihn alle anerkennen, er wird diese Vorzugsstellung ausnutzen zu Maßnahmen jeglicher Art. Sonderlich aber wird er einschreiten gegen den Geist des Übersinnlichen, gegen alle religiösen Verbindungen sowie auch gegen Kirchen oder geistige Strömungen, die Jesus Christus und Seine Lehre zum Grundgedanken haben.“ (BD 4029)

 

Der finnischen Christin, in Finnland Mutter Deebe genannt, wurden 1924 in einer über fünf Stunden dauernden Vision unter anderem der Antichrist und einer seiner Vorläufer gezeigt. (Dies und das folgende sagte sie am 5.1.1962 in einem Vortrag in Karlsruhe.) Jesus zeigte ihr einen Mann, der ein großes H auf seiner Brust trug. Jesus sagte zu ihr: „Du wirst dann leben, wenn dieser Mann auftritt. Er ist ein Repräsentant von Deutschland. Durch ihn wird das deutsche Land zerstört werden. Durch ihn werden furchtbare Dinge geschehen. Er ist der Vorläufer des Anti-Christus. Wenn die Zeit gekommen ist, dann sage zu dem Präsidenten deines Landes: ‚Befasst euch nicht mit diesem Mann, von dem Krieg ausgeht. Das kleine Finnland wird dann in großer Not sein. (Finnland wurde von der Sowjetunion 1939 angegriffen.) Es wird euch Hilfe von Deutschland angeboten. Aber weil der Vorläufer des Anti-Christus dieses Volk leiten wird, so befasst euch nicht damit. Wenn ihr das tut, wird nicht nur Deutschland zerstört werden, sondern auch das kleine Finnland.‘“

 

Dann wurde ihr der Antichrist gezeigt, wie er als neuer Regent in der Welt auftrat. Die katholische Kirche in Amerika besaß als Mitglied ihrer Kirche einen merkwürdigen, erstaunlichen Mann. Er war nicht von Geburt an katholisch. Von einer Elternseite her war er Jude, das andere Elternteil war von einer anderen Nation. Aber er war ein Glied der katholischen Kirche, der er beigetreten war. Er war ein sehr sympathischer Mann, nicht nur in privaten, sondern auch in politischen Dingen. Er war noch dazu ein ganz besonders religiöser Mann. Er wurde als Präsident ausgerufen, denn er war als Herrscher der ganzen Welt akzeptiert worden und diktierte für die ganze Welt alle Dinge.

 

Er redete große Dinge, er redete von Gott, er redete von der Liebe, von der Gemeinschaft, wie es unbedingt notwendig sei, dass wir Christen werden. Er weissagte, er prophezeite, noch dazu war er ein Mann, der gute Werke tat. Er teilte viel Geld unter den Armen aus. Er baute Häuser für die Armen auf, natürlich mit den Mitteln des Staates. Aber er tat viel Gutes. Alle liebten ihn.

 

Er redete mit der katholischen Kirche und sagte: „Es ist unbedingt notwendig, dass wir alle zu ein und derselben Kirche gehören. Aber jeder kann seine eigene Religion behalten, wenn wir nur zu der Mitgliedschaft dieser Kirche gehören. Wir haben dann einen gemeinsamen Zufluchtsort.“ Aber es war noch kein Zwang, es war nur eine Mitteilung. Es wäre gut, wenn das geschehen würde.

 

Dann sah sie einen Raum, in dem ein langer Tisch stand. Um diesen Tisch saßen 24 Männer. Sie redeten miteinander von sehr wichtigen Dingen. An dem oberen Ende des Tisches saß der Papst. An seiner rechten Seite saß der Bischof der evangelischen Kirche, anschließend daran saßen mehrere christliche Männer. Zur linken Seite saß ein Bischof der orthodoxen Kirche. Der Papst redete folgendes: „Ihr lieben Brüder! Wir sind in eine Zeit hineingekommen, wo wir eins werden müssen; denn Jesus hat immer dafür gebetet, dass wir alle eins sein sollen. Als Männer der Kirche ist es unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass wir alle eins werden, und weil außerdem in der Bibel gesagt wird, dass es nur einen Glauben und ein Bekenntnis gibt. Ihr könnt wohl jeder eure eigene Glaubensauffassung behalten, unsere Kirche will keinen binden, aber es ist ein Vorteil für die ganze jetzige Welt, für alle Christen, dass wir Glieder ein und derselben Kirche sind. Wir wollen doch Christen sein und dazu wollen wir nur eine Kirche werden.“ Auf diese Weise redete der Papst.

 

Das erste, was geschah, war, dass der evangelische Bischof ihm als erster die Hand reichte. Sie begrüßten und umarmten einander und er sagte: „Es ist richtig, was der Vater Papst redet.“ In diesem Moment stand auch der Vater der orthodoxen Kirche auf und tat das gleiche. Dann setzten sie sich wieder, und Jesus sagte zu mir: „Folge jetzt ganz genau, was geschieht.“ Dann kam ein anderer Redner. Er kam von den freien Gemeinden und sagte: „Wirklich, wir haben ein großes Licht bekommen. Wir sollen Gott hierfür viel danken. Die Ökumenische Bewegung ist notwendig; denn das ist Allianz. Dann werden wir in die Brüderschaft hineinkommen, in die wirkliche Gemeinschaft miteinander, was unbedingt notwendig ist, bevor Jesus kommt.“ Als er dieses gesagt hatte, umarmte der Papst den Redner und alle verbeugten sich vor dem Papst.

 

Es geschah Erweckung unter den Menschen. Das Wort Gottes wurde gelesen, und es entstand eine kleine Schar der Kinder Gottes; hier und dort, über die ganze Erde zerstreut. Alle waren christlich, sehr religiös. Aber inmitten dieser Schar entstanden kleine Gruppen, die ganz besonders Jesus liebten und das heilige Wort. Sie versammelten sich, um das Wort Gottes zu prüfen, und Gott hat Seinen Heiligen Geist ausgegossen. Das Wort wurde geprüft, und ihnen wurde Verstand gegeben. Das dauerte ca. drei Jahre an. Aber dann kam eine kleine Veränderung.

Eines Tages teilte dieser Präsident mit: „Alle müssen zu ein und derselben Kirche gehören. Der Papst hat alle kirchlichen Gesetze geändert. In diesem neuen Gesetz wird bestimmt, dass alle zu ein und derselben Kirche gehören. Wenn jemand nicht zu dieser Kirche gehört, ist er ein Geheimmörder des Staates. Er ist ein für den Staat ganz besonders gefährlicher Mensch.“ So sagte er. Die katholische Kirche hatte neue Gesetze für das Volk gemacht, damit alle in die Kirche hineinkommen, zuerst freiwillig und später mit Zwang. Freiwillig zuerst deshalb, damit alles Volk eines Sinnes werde und diesen Mann als Präsidenten genehmigen würde, als den Herrn der ganzen Welt. Aber eine Gemeinschaft kann man nicht mit Zwang erziehen, aber der größte Teil befolgte das Gesetz, und so wirkten die beiden zusammen, der Staat und die Kirche. Sie wirkten in dem Sinne, dass die Menschen wirklich in die eine Kirche hineinkommen sollten, und sie kamen hinein.

 

Es entstand eine große, mächtige ökumenische Bewegung, und viele Christen sind darauf eingegangen. Es wurden die Politik und die Religion miteinander verbunden. Aber Religion und Politik sind verschiedene Dinge, denn der Glaube ist etwas ganz anderes. Es besteht heute schon eine ökumenische Bewegung (1962). Wer hätte 1924 gedacht, dass so etwas kommen würde? Es ist jedoch noch nicht in seiner krassesten Form da, sondern nur ein ganz kleiner Anfang. Viele glauben, dass diese ökumenische Bewegung gerade diejenige ist, durch welche wir eins werden miteinander, und dass dies der Weg zur Gemeinschaft ist. Aber wenn jemand so denkt, dann ist es eine Verirrung.

 

Wir dürfen jetzt aber nicht denken, dass es in der Welt irgendeine Kirche oder irgendeine Gruppe gibt, welche besser ist als die andere. In allen Kirchen, aber auch außerhalb von ihnen, kann jemand in Christo sein, denn ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur. (2.Kor. 5,17)

 

Etwas später geschah folgendes: Eines Tages kamen Männer zu den Häusern und sagten: „Dieses Haus gehört dem Staat, die Kinder gehören dem Staat. Wenn du ein Mitglied dieses Staates sein willst, dann musst du ein Malzeichen nehmen an deine rechte Hand oder an deine Stirne. Du darfst es dir eine Zeitlang überlegen. Aber wenn du dieses Malzeichen nicht hast, kann dich jeder niederschießen. Du bist dann nicht ein Mitglied dieses Staates, du darfst dann kein Amt besitzen.“

 

Das Malzeichen war ein sechszackiger Stern, inmitten dieses Sternes prunkte das Bild des Präsidenten. Am oberen Rand des Malzeichens waren die Worte zu lesen „Friede, Friede“, unten das Wort „Gemeinschaft“. (Der Stern ist ein Symbol für das Malzeichen.) Bevor der Befehl kam, das Malzeichen anzunehmen, sprach dieser Mann: „Jetzt ist die Zeit gekommen, in der wir alle eins werden. Wir müssen eins werden und werden eine schöne Zeit vor uns haben. Wir werden niemals mehr Kriege führen, sondern immer Frieden haben. Und dieses Malzeichen ist dazu da, dass, wer den Frieden haben will, der trägt dieses Zeichen. Es muss auf der rechten Hand oder auf der Stirn darum eingraviert sein, damit alle wissen können, wer ein Glied des Staates ist und wer nicht. Wer das Zeichen nicht hat, ist ein Geheimmörder des Staates.“

 

Alles geschah sehr schnell, aber Jesus kommt niemals zu spät. Die persönliche Wiederkunft Jesu war bereits geschehen und die Engel kamen auf die Erde in sichtbarer Weise. In die stillen Häuser und Plätze, wo die Kinder Gottes zusammenkamen, gingen die Engel hinein und teilten ihnen alle diese Geheimnisse mit, was im Anzug ist. Und so waren sie bereit und wussten, was da geschehen würde.

 

Noch mehr schaute Mutter Deebe in ihrer langen Vision. Sie sah sowohl die Wiederkunft Jesu als auch die Entrückung der Braut, die das Öl der Liebe in ihrem Herzen hatte. (Math. 25,1-13)

 

Die Zeit eilt, Meine Kinder“, sagt Jesus. „Noch erlebt ihr bei allen Unsicherheiten und Unklarheiten im Werden der zeitlichen Dinge die Ruhe vor dem Sturm. Wenn sich aber herausstellt, dass alle Macht der Staaten und Regierungen eine Macht wird, (nämlich unter dem Antichristen) und aller religiöse Zwang sich schließlich gar unter ein Haupt bündelt, (nämlich unter dem Papst) und Ich die Meinen ganz an Mein Herz ziehe, (indem Jesus ihnen erscheint) dass sie stark sind, zu bestehen in einem letzten Streit, (in der Christenverfolgung) dann wisst, welche Zeit gekommen ist, und steht fest, bis alles überwunden ist, damit das, was Meine Liebe will, (die Errichtung des Paradieses oder Friedensreiches) regierend wird auf dem Erdkreis.“ (W.Th. 10.12.1987)

 

Wie Satan von der Seele des Judas Iskariot Besitz nahm, (11.GEJ 71,17 / Luk. 22,3 / Joh. 13,2) so nimmt Satan auch von der Seele des Antichristen Besitz (BD 5606) und gibt durch ihn der Menschheit seine Anordnungen kund. Er stellt sich selbst als Messias und Retter der Welt hin und verspricht, ein materialistisches Paradies auf der Erde zu errichten.

 

Jeder Mensch, der sich von Jesus Christus abwendet, der Ihn verleugnet und abweiset, so Er ihm im Wort entgegentritt, ist in der Gewalt des Antichristen; er ist selbst ein Antichrist, der willig ausführet, wozu ihn der Satan antreibt. Hütet euch vor diesen Antichristen, auch wenn sie vorgeben, edle Ziele anzustreben. Sie sind in der Gewalt Satans und daher auch Gottes Gegner. (BD 5223) Jesus sagte: „Wer nicht mit Mir ist, der ist gegen Mich.“ (Math. 12,30)

 

 

8. Michael, der Vorläufer

 

Etwa zur gleichen Zeit, wenn der Antichrist auftritt, macht sich auch der Engelsfürst Michael den Menschen bemerkbar, der auch schon als Elias und Johannes der Täufer auf Erden weilte.

 

Als Jesus auf dem Berge verklärt wurde, erschienen die beiden Geister der großen Propheten Moses und Elias, (Math. 17,1-3) verneigten sich tief vor Ihm und sprachen davon, dass sie auf Erden ein großes Ansehen um des Namens Gottes gehabt hätten, doch wären sie nun lieber mit Jesus auf der Erde, obwohl Seine Jünger um Seines Namens willen verachtet und verfolgt würden!

 

Da sagte Jesus zu Elias: „Du warst in jüngster Zeit doch auch mit Mir auf der Erde, – hat dir des Herodes Werk an deinem Fleische wohlgetan?“

 

Sagte Elias: „Auf Erden nicht, aber umso wohler hier, und ich möchte trotz aller der größten Seligkeit, die nun für ewig mein Teil ist, Dir zulieb noch hundertmal den Fleischesweg durchwandeln, so elend und dornig er auch ist!“

 

Sagte Jesus: „Am Ende der Zeiten dieser Erde wirst du wohl noch einmal im Fleische zu den Menschen der Erde gesandt werden, aber nicht mehr mit verdeckter innerer Geistessehe, sondern also und noch heller denn die beiden früheren Male unter den Namen ,Sehel‘ und später ,Elias‘.“ (5.GEJ 235,5-9)

 

Es ist nun die Zeit da, die Ich dir dereinst auf Erden gezeigt habe, da Ich alles neu schaffe: zuerst Meine Geisterwelten, und später einmal wird dasselbe auch mit der Materie geschehen, bis sie den rechten Grad der Vollgärung erlangt haben wird!“ (5.GEJ 235,10)

 

Später berief Jesus noch einmal Elias Michael zu Sich, der den Anwesenden nur in der Person Johannes des Täufers bekannt war und sagte zu ihm: „Du warst Mein Vorläufer jetzt in der Zeit der Heimsuchung der Menschen, du wirst es auch wieder sein, wenn jene große Zeit anbricht, von der Ich gesprochen habe. Jedoch werden dich die Menschen alsdann nicht erkennen, trotzdem du es wissen wirst, wer du eigentlich bist; denn diese letzte Fleischprobe, die dir bevorsteht, soll der Grundstein werden zu dem Gebäude des anbrechenden Friedensreiches!“ (11.GEJ 30,1)

 

Michael wird gewaltig seine Stimme erheben und zur Menschheit von der Wiederkunft Jesu und dem nachfolgenden Endgericht sprechen und wird sie vor dem Antichristen warnen. Viele Christen werden auf seine Stimme hören und sich um ihn scharen. Das sind die Auserwählten, die den Stamm für ein neues Menschengeschlecht auf der Neuen Erde bilden werden. Die Weltmenschen aber hören nicht auf den Vorläufer und werden ihn verfolgen. Doch Michael wird trotz Verfolgung furchtlos zur Menschheit sprechen, bis er getötet wird.

 

Jesus sagte zu ihm: „Zwar werden die Menschen sich wenig zu diesen deinen nächsten Lebenszeiten um dein Wort kümmern; aber es wird ihnen mit glühenden Lettern in die Seele geschrieben werden, auf dass sie es dennoch fühlen, wenn sie frei vom Leibe sein werden. Dieses dein Wort wird aber sein Mein Wort, und Ich werde Rechenschaft fordern von jedem, der es vernommen hat und missachtete!“ (11.GEJ 30,2)

 

 

9. Das Zeichen des Menschensohnes am Himmel

 

Jesus sagte: „Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Dann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“ (Math. 24,30)

 

Was ist das Zeichen des Menschensohnes? – Üblicherweise wird darunter das Zeichen des Kreuzes verstanden. Doch Jesus versteht darunter etwas ganz anderes, wie Er uns nachfolgend erklärt.

 

Jesus: „Wisst ihr denn nicht, welcher Unterschied zwischen dem „Zeichen“ und dem „Menschensohne“ obwaltet? Und wisst ihr nicht, was da zu verstehen ist unter dem „Himmel?“

 

Wahrlich, ihr möget euch nichts Törichteres denken, als etwa am gestirnten Himmel ein sogenanntes Kruzifix zu erblicken. Fraget euch nur selbst, was würde das der Welt wohl nützen, wenn nicht nur ein, sondern eine ganze Legion Kruzifixe am Himmel zu sehen wären!? Würden die Menschen deshalb besser werden in ihren Herzen? – O gewiss und wahrlich nicht!

 

Würden da nicht alsobald die Gelehrten bei der Hand sein und alle diese Kruzifixe für Ausgeburten pfäffischer Trügerei erklären?! Und würden sie nicht beweisen wollen, dass alle die am Himmel schwebenden Kruzifixe keinen andern als einen aerostatischen Ursprung haben und vermöge der Verabredung von Jesuiten-Kollegien aufgestiegen sind!?

 

Sehet, diesen Effekt und noch manchen andern würde eine solche Erscheinung in der gelehrten Welt hervorbringen! Ja, es möchten noch mathematisch gelehrtere Wissenschaftler solche Erscheinungen sogar auf dem Wege der Optik zu erklären suchen.

 

Was würde aber der gemeine Mann dazu sagen? – Ich sage euch, der würde alsobald vor übermäßiger Angst tatlos verstummen. Denn da wäre es für ihn nach der irrig eingepflanzten Lehre doch gewiss, dass der „Jüngste Tag“ vor der Türe ist.

 

Und so würde diese Erscheinung fürs erste die Gelehrten töten (die trotz des Wunders nicht glauben) darum, weil sie durch ihre Meinung und Erklärung sie (die Erscheinung) zuvor töteten (als falsch erklärten); der gemeine Mann aber würde getötet werden (er wäre gezwungen, zu glauben) im Augenblicke des ersten Auftretens jener Erscheinung in aller seiner stets tätig sein sollenden Freiheit. – Das wäre demnach der Nutzen einer solchen Erscheinung!

 

Dass sich die Sache so verhalten würde, könnet ihr aus dem entnehmen, so ihr nur mit einiger Aufmerksamkeit eure Blicke auf jene Zeit hinwendet, für welche von gewissen weisheitskramenden Propheten schon mehrere Weltuntergänge vorherbestimmt worden sind. Wie da die Menschen teilweise verzweifelten, teilweise lachten und teilweise sich dem Vielfraße und andersartigen Schwelgereien preisgegeben haben (so würde es auch jetzt wieder gehen). Wenn aber schon solche leere Prophezeiungen solche üble Erscheinungen hervorbrachten, nun denket euch, was da ein riesenhaft großes Kreuz, unter den Sternen schwebend, hervorbringen würde?! – Ich brauche euch den tödlichen Erfolg nicht näher zu beschreiben!

 

Es ist aber unter „Himmel“ zu verstehen: die gesamte Glaubenswahrheit aus dem Worte, welches ist die „Kirche“ in ihrer Echtheit.

 

Das „Zeichen des Menschensohnes“ aber ist die in dieser Kirche wieder neu erwachte Liebe mit allen ihren himmlischen Attributen, als Barmherzigkeit, Geduld, Sanftmut, Demut, Ergebung, Gehorsam und Duldung aller Beschwerden des Kreuzes. Sehet, dieses lebendige Zeichen des Menschensohnes wird am Himmel des inneren, ewigen Lebens erscheinen und wird nicht töten, sondern überaus beleben.

 

Es werden bei solcher Gelegenheit freilich die „weltsüchtigen Geschlechter der Erde“ heulen, jammern und wehklagen, da all ihr Höllentrug, der da in den zahllosen Kaufs- und Verkaufsartikeln besteht, außer allen Kurs kommen wird. Denn die Menschen Meines Zeichens werden mit den Weltträumern, Mäklern und Wechslern nicht mehr viel zu tun haben.

 

Diese werden ihre Augen nur dahin richten, da sie sehen werden des „Menschen Sohn auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit kommen“ – welches ist das lebendige Wort im Herzen des Menschen oder Meine ewige Liebe im Vollbestande und daher ist „von großer Macht und Herrlichkeit“. Und es sind die „Wolken des Himmels“ die unendliche Weisheit Selbst in diesem lebendigen Worte. – Sehet, das ist also das kurze Verständnis dieses Schrifttextes!“ (1.Hi. Seite 337,1-338,11)

 

 

10. Jesu Wiederkunft in den Herzen Seiner Kinder

 

Damit wir die Wiederkunft Jesu nicht verpassen, sollen wir uns weniger um die allgemeine Wiederkunft kümmern, sondern hauptsächlich um Seine Ankunft in unseren Herzen durch die Liebe zu Ihm und den Nächsten, (1.Hi. Seite 319,16) denn Seine Ankunft in uns ist die Voraussetzung dafür, dass wir Augen bekommen, die Ihn sehen können.

 

Viele Menschen können dieses Kommen gar nicht glauben“, sagt Jesus, „weil sie überhaupt keinen richtigen Begriff von Mir haben, und ihnen schon deshalb Meine Gegenwart kein Bedürfnis, sondern vielmehr ein Schrecken ist; darum Ich auch im Allgemeinen mit demselben noch lange werde verziehen müssen (kundgegeben 1881). Ehe der Glaube, dass Ich der Schöpfer und Gott dennoch mit den Menschen als Vater verkehren will, feste Wurzeln hat, wäre Mein Kommen ohne jeglichen wahren Nutzen und somit Meiner Ordnung – gemäß welcher alles Nutzen und Wohltat verbreitet – ganz entgegengesetzt.

 

Ich komme, um die Sehnsucht Meiner Kinder zu stillen, welche aber – weil mit Meinem Wesen vertraut – wohl wissen, dass unsere Verwandtschaft geistig ist, und daher, je mehr sie streben, sich zu vergeistigen, desto mehr fühlen sie, dass ein äußeres Schauen nicht so beglückend für sie wäre, als das geistige Innewerden: der Vater ist unter uns. Wenn ihr diesen Glauben habt, so werdet ihr zeugen können von der Herrlichkeit, die euch umgibt in Stunden und Zeiten, wo ihr euch ganz mit Mir beschäftigt. Es ist dies wiederum ein Gefühl, das mit äußeren Worten nicht ganz fassbar beschrieben werden kann, wenn Ich nämlich eine Seele besuche und mit ihr verkehre.

 

Um aber dennoch auch schwächere Seelen etwas von diesem Genusse verkosten zu lassen, erwählte Ich in jedem Zeitalter Menschen, denen es gegeben ist, sich deutlicher darüber auszudrücken. Auf diese Art wurde dem Volke Israel durch die Propheten Mein Wille kundgetan und dasselbe Mir erhalten, bis Ich Selbst ins Fleisch kam und nun die Menschen ganz für Mich gewinnen wollte. Wieweit es Mir gelang gegenüber ihrem freien Willen, das wisst ihr aus der Geschichte, soweit als dieselbe nach menschlicher Willkür euch noch erhalten blieb. Hier bei obiger Annahme zweifeln oft Meine wahren Kinder an Meiner wahren Liebe und kommen Mir mit der Frage: Warum ließest Du denn zu, dass so vieles, was uns doch auch freuen und erquicken könnte, von Deiner Lehre und Deinem Leben für uns nicht erhalten blieb? Und Ich sage: Was euch äußerlich durch den Buchstaben entzogen wurde, will Ich euch durch den Geist wieder ersetzen. Hört nur im vollen Glauben auf Ihn, so werdet ihr bald erkennen, ob dieses Innewerden von Mir ausgeht und mit Mir verbindet oder von Mir trennt.

 

Dieses Wahrnehmen will Ich noch vielen geben, die Mich redlich suchen, aber dabei ängstlich sind, sie möchten auf Irrwege geraten, wenn sie sich nicht (von den gewohnten Lehren) leiten lassen. Gerade in solchen Seelen herrscht die wahre Demut, und ihnen werde Ich Meine direkten Vaterworte zuführen und sie so segnen, dass sie Meine Stimme darin erkennen; denn ‚Meine Schafe hören Meine Stimme und erkennen Mich‘.

 

Ihr aber, die ihr euch zu denselben zählen wollt, folgt auch derselben, damit noch viele ermuntert durch euer Beispiel der Herde nachlaufen.“ (2.Vb Nr. 239)

 

Überall wirkt Mein Geist in erhöhtem Maße ein und finden sich Kinder von Mir, die beim Anblick der großen Weltverdorbenheit rufen: ‚Komm, Herr Jesu, komme bald!‘ und denen Ich die tröstlichen Worte ins Herz lege: ‚Siehe, Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende‘, so ihr Mich nur wollt in eurem Herzen wohnen lassen. Jede Seele kann davon Zeugnis ablegen, welche Mich mit Ernst zu erfassen sucht. Sie wird eine Kraft in sich fühlen, die allen äußeren Stürmen zu trotzen vermag, wie (sie) auch dem Einfluss der finsteren Mächte ihr Ohr verschließt, weil sie jeden Augenblick braucht, um mit Mir zu reden und darin nicht unterbrochen sein will.

 

Auf diesen Standpunkt zu kommen, dazu helfen gerade die äußeren Stürme, welche am empfindlichsten sind; sie (die Seelen) nehmen ihre Zuflucht zu Mir, und Meine Liebe ist bereit, ihnen entgegenzukommen; sie gibt Trost und Rat und rechnet dieses Annähern an, als ob es der freie Wille des Menschen wäre, während es notgedrungene Schritte oft sind. Meine Weisheit weiß diese zu veredeln, auf dass der Segen damit verbunden werden kann. Vater und Kind vereinen sich auf diese Weise immer mehr, und Mein Kommen, das Fühlen Meiner Nähe, wird eintreten.“ (1. Vb Nr. 63)

 

Es ist also die Zeit Meines Wiederkommens schon da! Ich will Mich in Meiner Herrlichkeit zeigen – und Meine seligen Engel mit Mir – durch Meine Liebe und Herablassung in solchen Kreisen, die an Meinen direkten Einfluss glauben. Und gleich wie Ich nach Meiner Auferstehung nach und nach alle Meine Anhänger besuchte, so will Ich auch wiederum überall Mich sehen und finden lassen, wo die Herzen dazu reif sind. Darum seid wach und ernst in dieser Stunde, weil ihr nicht genau wisst, wann Ich eintrete. Oft komme Ich auch bei verschlossenen Türen eures Herzens und klopfe an um Einlass. – Wohl jedem, der Mir auftut mit Freuden. Amen! Euer Jesus.“ (2.Vb Nr. 239)

 

Wir sind nur dann fähig, Jesus ertragen und sehen zu können, wenn wir zuvor in unseren Herzen unseren Geist in allem völlig Jesus ähnlich gemacht haben auf den von Ihm Selbst gezeigten Wegen der Liebe, (2.RB 268,3) wenn wir nichts in der Welt mehr lieben, als Ihn. Diese Liebe ist unser wahres Auge, mit dem es uns allein möglich ist, Jesus sehen zu können. Für jedes andere Auge ist Er völlig unsichtbar. (1.GS 98,6) Aber diese erste Liebe (Off. 2,4) kann nur dann unsere Herzen erfüllen, wenn wir keinen Hochmut mehr haben.

 

Der Hochmut“, sagt Jesus, „wie immer geartet er auch sein möchte und von wo immer er seinen Ursprung nehmen mag, ist für Seele und Geist eine allergiftigste Stickluft aus der Hölle, durch die in kurzer Zeit alles Leben zugrunde gehen muss. Daher noch einmal für tausendmal gesagt:

 

Hütet euch vor allem nur vor dem Hochmute, wollt ihr vor Mir als gerecht und gerechtfertigt erscheinen – und wollt ihr am kommenden großen Tage euch Meiner sichtbaren Gegenwart erfreuen!

 

Aber so nur ein Atom irgendeines Hochmutes in euch verbleibt, so werdet ihr von Mir zwar sagen hören, dass Ich auf der Erde zu Meinen Freunden gekommen bin; so ihr aber rufen werdet: „Herr! Herr! Komme auch zu uns!“ – da werde Ich dennoch nicht zu euch kommen, dieweil ihr nicht allem Hochmute entsagt habt.“ (3.Hi. Seite 478,35-37)

 

Denn bevor nicht das letzte Atom des Hochmutes eure Herzen verlassen wird, sollet ihr Mein Antlitz nicht zur Anschauung bekommen.“ (3.Hi. Seite 487,81)

 

Ich als euer guter Vater, der Ich schon so vieles gegeben habe, gebe euch nun auch dieses für euer künftiges Wohl und Heil allerwichtigste Wort. Haltet es getreu und genau, so werdet ihr alles Wohl zeitlich und ewig finden. Werdet ihr es aber, wie schon so manches andere von Mir euch Gegebene, nur so für etwas Gewöhnliches annehmen, daran ihr euch mit der Zeit schon gewisserart gewöhnt habt, und dabei aber dennoch tun nach eurer alten Gewohnheit und Sitte, so werdet ihr es euch dann nur selbst zuzuschreiben haben, so ihr an Meiner Wiederkunft entweder nur einen sehr geringen oder aber wohl auch gar keinen Teil haben werdet.

 

Denn was hier geschrieben steht durch Meinen Knecht, das wird unwiderruflich in Erfüllung gehen.

 

Wohl euch und jedem, der diese und auch andere ähnliche Mahnungen nicht in den Wind schlagen wird, – wahrlich, in dessen Hause werde Ich Einzug halten hie und da! Wer aber dieser Mahnung und Belehrung… wenig Gehör und Willen schenken wird, in dessen Hause wird es nur zu bald sehr öde, traurig und verlassen aussehen, – denn so Ich komme, da werde Ich nur zu den wahrhaft Meinen kommen und werde sie segnen leibhaftig über und über für ewig!“ (3.Hi. Seite 492,106-108/111-113)

 

Wen Jesus zu Seinen Freunden zählt, deren Herz ist von Demut und Liebe erfüllt. „Diese leben schlicht“, sagt Jesus, „von der Welt so viel als möglich abgezogen, und ihre Freude bin Ich, und der Gegenstand ihrer Gespräche bin auch Ich. Warum denn? Weil der Mund davon übergeht, wes das Herz voll ist! Also bin Ich auch der Gegenstand, mit dem sich ihr Herz beschäftigt, und alles andere in der Welt ist ihnen um eine hohle Nuss feil.“ (Schr. 19,20)

 

Diese sind es, welche Geistesaugen haben, mit denen sie Jesus sehen können, wenn Er zu ihnen kommt. Dies wird zwar, wenn die Wiederkunft stattfindet, von ihnen bekannt gemacht, wird aber kein großes Aufsehen erregen.

 

Wie ich damals in Bethlehem geboren“, sagt Jesus, „nur von Wenigen erkannt wurde, ...also unscheinbar ist auch jetzt mein zweites Kommen.“ (DGA JL Seite 95)

 

Und wie in jenen Zeiten, so wird es wieder geschehen, nur einem kleinen Kreise Meiner wirklichen Jünger wird es im Anfange zu Teil werden, Mich als zurückkehrenden Jesus, aber auch als Gott, Herrn und Schöpfer des Unendlichen ertragen zu können; ihnen werde Ich erscheinen.“ (FB GM Seite 176)

 

Auch nach Jesu Auferstehung, als eine Gruppe von sieben Frauen zum Grabe ging, sahen Ihn nicht alle. Zuerst sah Maria Magdalena Jesus und dann die Maria Johanna. Maria Jakob und die Salome sahen nichts, sondern empfanden nur die Nähe des Geistes des Herrn. Die anderen drei noch Anwesenden aber merkten von der Erscheinung des Herrn gar nichts und waren hinterher sehr bemüht, den Zweien ihr Gesicht als ein reines Werk ihrer Einbildung darzustellen. (3.Hi. Seite 150,18)

 

Bei meinem Auftreten unter den Juden“, sagt Jesus, „kam ich als Sämann, als Heiland und als Hirte, und suchte die verlorenen Schafe; jetzt aber, wo meine Lehre bekannt ist, wo es kein Geheimnis mehr ist, zu wissen, welcher Weg zu mir führt, jetzt komme ich wieder, um zu ernten, jetzt will ich gesunde Seelen und treu ergebene, folgsame Schafe finden.“ (DGA GM Seite 103)

 

Jesus sagte: „Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit Ihm, dann wird Er auf Seinem Thron der Herrlichkeit sitzen!“ (Math. 25,31)

 

Da werde Ich nicht allein kommen, sondern all die Meinen, die schon lange in Meinem Himmelreiche bei Mir sein werden, werden mit Mir in übergroßen Scharen kommen und stärken ihre noch auf der Erde im Fleische wandelnden Brüder, und es wird so eine wahre Gemeinschaft zwischen den schon seligsten Geistern der Himmel und den Menschen dieser Erde bestehen, was den derzeit lebenden Menschen sicher zum größten Troste gereichen wird.“ (8.GEJ 187,5)

 

Fortsetzung siehe Teil 2