"In Meinem großen Haushalt ist alles wohlberechnet, und ein Eingreifen durch Menschenhand kann sich nur wieder an ihr selbst rächen, weil es ihre Berechnungen höher als Meine stellt."


Klimawandel


Der Klimawandel und seine schlimmen Folgen sind bereits jetzt ein fast täglich zu beobachtendes Phänomen. Die Wissenschaft legt reichlich Belege vor, die den Wandel dokumentieren.

In den folgenden Texten  wird die Beteiligung des Menschen an den katastrophalen Elementarereignissen bestätigt, es wird aber auch gezeigt, dass die Änderung von klimatischen Verhältnissen nicht allein auf die von Menschen verursachten Fehlentwicklungen zurückzuführen sind. Es ist bekannt, dass im Verlauf der Erdgeschichte immer wieder Klima-Änderungen aufgetreten sind mit jeweils erheblichen Folgen für Pflanzen, Tiere und Menschen.

 


1. Elementarereignisse


„…Hierbei ist aber noch in Betracht zu ziehen, dass die Menschen in manchen Gegenden durch ihre Gewinn- und Habsucht selbst oft das meiste dazu beitragen, dass solche Elementarereignisse sich öfters ereignen, indem man ihnen die Türen weit öffnet und zum Beispiel durch Vernichtung der Wälder Stürmen und Gewittern leichteren Eingang gestattet und selbst die klimatischen Verhältnisse einzelner Länderstriche dadurch gänzlich ändert.

In Meinem großen Haushalt ist alles wohlberechnet und ein Eingreifen durch Menschenhand kann sich nur wieder an ihr selbst rächen, weil es ihre Berechnungen höher als Meine stellt.

Ich muss im Großen für das nötige Gleichgewicht sorgen, habe Meine Gesetze so geordnet, dass diese, wo sie gestört werden, sich von selbst wieder herstellen. Unbekümmert, wenn auch einzelne des Ganzen wegen Schaden erleiden.“ (Lg.01_028,17ff)

Siehe auch linke Randspalte unter „Naturwissenschaftliches (1)“, Thema „Die Schattenseite der Natur“

 

 

2. Über die Ursachen von Naturkatastrophen


„…Dort gegen Osten ersiehst du hohe Gebirgszüge, die ganz fest und dicht bewaldet sind. Gehe hin mit zehnmal hunderttausend Menschen, lege Feuer an und verbrenne alle die Wälder, dann werden die Berge ganz kahl dastehen! Was wird aber davon die Folge sein? Die vielen dadurch tatlos und nackt gewordenen Naturgeister werden dann in der freien Luft zu wüten und zu toben beginnen. Blitze in Unzahl, Wolkenbrüche von der fürchterlichsten Art und ein unausgesetzter Hagelschlag werden darauf die ganzen und weiten Umgegenden verheeren. Das alles ist eine ganz natürliche Folge jener waldverheerenden Handlung. Sage, ob auch da wieder der Zorn Gottes herausschaut und Seine Rache!

 

Wenn aber zehnmal Hunderttausende von Menschen sich ernstlich bestreben, Berge abzugraben und große Seen auszufüllen oder die allerbreitesten Heerstraßen anzulegen, um leichter Kriege zu führen; wenn Menschen ganze Bergketten tagereisenweit skarpieren auf vierhundert bis fünfhundert Mannslängen hoch oder stechen zweihundert bis dreihundert Mannslängen tiefe Gräben um die Berge und eröffnen dadurch der Erde inwendige Wasserschleusen, dass die Berge zu sinken beginnen in die leer gewordenen großen Wasserbecken und das Wasser also zu steigen beginnt, dass es in Asien nahe über der höchsten Berge Spitzen wie ein Meer dahinzuwogen beginnt – dazu kommt noch, dass bei diesen großen Bergezerstörungen viele hunderttausendmal Hunderttausende Morgen der kräftigsten Waldungen mit zerstört wurden, bei welcher Gelegenheit zahllose Myriaden von Erd- und Naturgeistern, die früher mit der schönsten und üppigsten Vegetation vollauf zu tun hatten, nun auf einmal frei und tatlos geworden sind –, frage dich selbst, welch einen Aufruhr die Geister in den Luftregionen mögen angefangen haben! Welche Stürme und welche massenhaften Wolkenbrüche, welche Hagelmassen und welch eine Unzahl von Blitzen hat es dadurch mehr denn vierzig Tage lang aus den Wolken auf die Erde herabgeschleudert und welche Wassermassen werden sich da nahe über ganz Asien erhoben haben, und das alles aus lauter natürlichen Gründen! Sage, war das wieder Gottes Zorn und Seine nie versöhnbare Rache?!*)

*) Bezieht sich auf die Sündflut (Jakob Lorber, „Die Haushaltung Gottes“

 

Moses beschrieb diese Historie so wie alles andere in der damals üblichen Schreibweise, das heißt in Bildern, in denen er nach der Eingabe des göttlichen Geistes stets Meine Vorsehung vorwalten ließ, was nur auf dem Wege echter und wahrer Entsprechungen herauszubringen ist.

 

Ist aber darum Gott ein Zorn- und Rachegott, so du und gar viele Seine großen Offenbarungen noch nie verstanden haben?

 

Ich sage es dir: Nur fünfzig Jahre lang leben in der rechten Ordnung Gottes, – und ihr werdet von keiner Kalamität je etwas zu sehen, zu hören, zu schmecken und zu genießen bekommen!

 

Ich sage euch: Alle Kalamität, Seuchen, allerlei Krankheiten unter Menschen und Tieren, schlechte Witterung, magere und unfruchtbare Jahre, verheerender Hagelschlag, große, alles zerstörende Überschwemmungen, Orkane, große Stürme, große Heuschreckenzüge und dergleichen mehr sind lauter Folgen der unordentlichen Handlungsweisen der Menschen!

 

Würden die Menschen möglichst in der gegebenen Ordnung leben, so hätten sie alles das nicht zu gewärtigen. Die Jahre würden wie die Perlen auf einer Schnur verlaufen, eines so gesegnet wie das andere. Es würde den bewohnbaren Teil der Erde nie eine zu große Kälte oder eine zu große Hitze plagen. Aber da die gescheiten und überaus klugen Menschen aus sich allerlei bei weitem über ihren Bedarf hinaus unternehmen, wenn sie auf der Erde zu große Bauten und zu übertriebene Verbesserungen vornehmen, ganze Berge abgraben, um Heerstraßen anzulegen, wenn sie viele Hunderttausende von Morgen der schönsten Waldungen zerstören, wenn sie des Goldes und des Silbers wegen zu tiefe Löcher in die Berge schlagen, wenn sie endlich untereinander selbst im beständigen Zank und Hader leben, während sie doch zu jeder Zeit von einer großen Menge der intelligenten Naturgeister umgeben sind, von denen alle Witterung der Erde herrührt, sowie die Reinheit und Gesundheit der Luft, des Wassers und des Erdreiches, – ist es da denn hernach zu verwundern, wenn diese Erde von einer Unzahl von Übeln aller Art und Gattung stets mehr und mehr heimgesucht wird?!(GEJ.04_143,05ff)

 

 

3. "Fraget nicht nach dem Ändern von klimatischen Verhältnissen"

 

„…Ein Blick in das Sternbild des Orion hat dir geistig die weiten Räume Meiner Schöpfung eröffnet, und du sankst zusammen vor der Größe der Entfernungen, vor der Größe der Weltkörper; und jetzt ein Blick in die Unendlichkeit der Gedankenwelt erfüllt dich mit Andacht und Liebe für Mich, da Ich in väterlicher Huld dir und den andern schon manche geistige Gabe geschenkt habe, aus welcher alle erkennen sollten, was ihre Stellung in dieser Welt sein sollte und könnte, wären sie geistig besser erzogen!

Das Weihnachtsfest, der Neujahrswechsel, beide erinnern dich, das erste an Meine große Liebestat, das zweite an den Flug der Zeit, wo ihr euch jetzt weit weg in ganz anderen Räumen befindet als wie im vorigen Jahre, indem eure Sonne samt ihrer Begleitung mit großer Schnelle forttreibend euch anderen kosmischen Räumen entgegenführt, als wie die waren, in deren Nähe ihr euch vorigen Jahres befandet.

Fraget nicht nach dem Ändern von klimatischen Verhältnissen, nicht nach dem Ändern der Geistes-Gesinnungen der Menschheit sowohl, als des einzelnen Menschen; ihr wisset ja nicht, wo ihr jetzt seid und wohin die Gesetze Meiner Schöpfung euch führen!

Im unendlichen Raum bewegen sich die Sonnen um Sonnen, und die Planeten müssen stets unter dem Einflusse derselben auch ihre Veränderungen, auch ihre Wechselwirkungen mitfühlen.

Alles hat seinen Endzweck, so auch das Kreisen der Welten um Welten. Im ganzen Äther ist nicht ein Ort, wenn auch noch so klein, dem andern völlig gleich, da eben dort bestehende Verhältnisse wieder andere Lebensbedingungen erfordern.

Es ist bei euch auf der kleinen Erde ebenso, am Meeresstrande ist ein anderes Leben als im Gebirge, in Sumpfländern anders als in der Steppe oder in der Wüste – überall leidet selbst die Organisation der lebenden Wesen unter diesen klimatisch verschiedenen Verhältnissen, und diese bedingen wieder teilweise die geistige Entwicklung.

So wie dieses Beispiel im kleinen, so am Sternenhimmel im großen: auch dort bedingen andere Einflüsse andere Wirkungen und andere Zwecke.

Nicht umsonst sind Millionen von Meilen die nötigen Entfernungen für das Bestehen des einen oder anderen Weltkörpers; nicht umsonst sind noch größere Entfernungen für noch größere Sonnen nötig. Sie müssen Raum haben zu ihrer materiellen Ausbildung und zur Vervollkommnung aller von ihnen abhängigen kleineren Welten.

Nichts ist umsonst so gestellt, wie es nun eben ist, einst war und ewig sein wird.

Ein unendlich dauerndes Werk muss auf breiterer Basis gebaut sein, wenn es nebst dem Ins-Leben-treten auch noch sich selbst erhalten, sich selbst vervollkommnen und sich selbst zu einem bestimmten Endresultat bringen muss.

Den ersten Impuls des Bestehens gab Ich, das weitere muss sich aus sich selbst entwickeln.

In eurem Seelenleben ist es ja ebenso, der erste Lichtstrahl der Liebe zu Gott und Menschen muss vorerst gelegt werden, und dann obliegt es einem jeden Menschen, sich zu dem heranzubilden, zu was Ich ihn eigentlich geschaffen habe; der Gedankenstrahl `das Wort` muss ihn  erwecken, den übrigen Zersetzungs- und Vervollkommnungsprozess muss er demgemäß selbst durchführen.

Wie die Welten durch weite Räume geführt werden, um überall aus dem Äther aufzusaugen, was sie zu ihrer Erhaltung und Ausbildung nötig haben, ebenso der Menschengeist im großen Gedankenreich, wo auch er aus den hinterlassenen Worten, seien es göttliche oder menschliche, seine Mission zu begreifen und ihr nachzukommen die Aufgabe hat.“ (Sg.01_027,34)

Vollständiger Text siehe linke Randspalte unter „Naturwissenschaftliches (1)“, Thema „Ein Blick in den Orion, Sirius und die Plejaden“
Siehe auch unter „Naturwissenschaftliches (2)“, Wilfried Schlätz: „Die neunfache Bewegung der Erde“ (WA-A3017)