„…Nebst dem mathematischen Teile aber zeigte Ich ihnen auch die Bewohnbarkeit der Sonne und aller Planeten und ihrer Monde und ganz ausführlich die Bewohnbarkeit unseres Erdmondes.“ (GEJ.06_120,05)

 

 

Menschen auf anderen Sternen?

Texte der Neuoffenbarung mit Zitaten von Wilfried Schlätz und Auflistung seiner relevanter Aufsätze


1. Einführende Texte
2. Offenbarungen Jesu durch Jakob Lorber und Leopold Engel:
Der Mond, Die natürliche Sonne, Der Saturn, Mallona*)
3. Die inneren Planeten Merkur und Venus
4. Die äußeren Planeten Mars bis Pluto
5. Über Kometen, die Vielfalt der Menschenwesen und die Unendlichkeit von Gottes Schöpfung
6. Zitate nach Aufsätzen von Wilfried Schlätz sowie Auflistung relevanter Aufsätze
*) Entsprechende Buchausgaben Lorber Verlag Bietigheim


1. Einführende Texte

1.1.

Millionen von Welten wurden geschaffen und vergingen, ehe eure Sonne nur als leichter kometenartiger Stern im Ätherraum herumkreiste. Diese Welten und Sonnen waren mit Wesen bevölkert, und sind es noch, weit verschieden an Körper- und Geistes-Organisation.

 

Geister aus dem großen Geisterreich ließen sich als Wesen in sie einkleiden, um als Prüfungsschule ihren Fortschritt zu beschleunigen, und vergeistigter wieder aus ihnen zu scheiden, um so stufenweise sich Mir nähern zu können, von wo sie alle ausgegangen waren.

 

So war die Kette oder Verbindung zwischen Geister- und Weltenreich überall.

 

So wie die Geister, eingekleidet in Wesen der verschiedenen Welten, ihre Mission erfüllten, ebenso war auch zu diesem Zweck eine Sprache als Mitteilungsmittel nötig, welche gemäß der Intelligenz der Bewohner manchmal viele Worte und Laute, manchmal wenige bedurfte, um ihre Gedanken auszudrücken. Wie Millionen von Welten, so millionenmal verschieden die Sprache der einen von der andern…“ (Lg.01_026,17f)


Siehe auch GEJ.04_103, 01 ff "Die Entwicklung der Materie" / "Die Selbstsucht als Ursache der Materie"  / "Die Entstehung der Sonnensysteme" / "Die Bedeutung und Entstehung der Erde" / "Die Entstehung des Mondes" u.a.)


1.2.
...Du fragst Mich, ob wohl überall auch Menschen seien, wie hier auf der Erde, die du bewohnst, und Ich sage dir: Ja, es gibt überall Menschen, die aus Meinen Eingeweiden hervorgehen und Mich erkennen nach der Art der Eingeweide; und die aus Meinen Händen hervorgehen und Mich erkennen an Meinen Händen; und die aus Meinen Füßen hervorgehen und Mich erkennen nach Meinen Füßen; und die aus Meinem Kopfe hervorgehen und Mich erkennen nach Meinem Kopfe; und die aus Meinen Haaren hervorgehen und Mich erkennen nach Meinen Haaren; und die aus Meinen Lenden hervorgehen und Mich erkennen nach Meinen Lenden; und überhaupt die aus allen und jeden Einzelteilen Meines Leibeswesens hervorgehen und Mich danach erkennen. Und ihr Leben und ihre Seligkeit entspricht dem Teile, aus dem sie hervorgegangen, und sie sind alle Meine Geschöpfe, die Mir lieb sind; denn Ich bin ganz Liebe und bin überall die Liebe Selbst.

Aber die Menschen dieser Erde rief Ich aus dem Zentrum Meines Herzens hervor und schuf sie vollkommen nach Meinem Ebenbilde, und sie sollten nicht nur Meine Geschöpfe, sondern Meine lieben Kinder sein, die Mich nicht als Gott und Schöpfer, sondern nur als ihren guten Vater erkennen sollen, der sie nach kurzer Prüfungszeit wieder ganz zu Sich nehmen will, damit sie da alles haben sollen, was Er Selber hat, und bei Ihm wohnen möchten ewiglich und mit Ihm herrschen und richten möchten das All. Aber siehe, alle Meine Geschöpfe lieben Mich als ihren Schöpfer in dankbarer Freude ihres Daseins; aber Meine Kinder wollen ihren Vater nicht und verschmähen Seine Liebe!“ (HGt.01_003,02)

1.3.
Alles, was Ich euch bis jetzt noch durch Meinen Knecht schreiben ließ, hat ja eben den Zweck, euch und Tausenden nach euch kommenden Geschlechtern Meine Schöpfung ins rechte Licht zu stellen; denn es mögen die sozialen Verhältnisse sich wandeln wie sie wollen, es mögen Regierungsformen auftauchen in noch so verschiedenen Formen, zwei Sachen und Dinge werden stets bestehen: ihr Bewohner der Erde sowie auch andere von größeren Welten werdet stets eine je nach Maßgabe körperliche und materielle Umkleidung haben, und eure oder jede Welt wird ebenfalls stets aus Materie bestehen, die Leben in sich birgt, um dadurch ihre Mission erfüllen zu können.“ (Sg.01_033,08)
(Aus Gottfried Mayerhofer, „Schöpfungsgeheimnisse„, Thema „Mikro- und Makrokosmos“, siehe auch linke Randspalte unter „Naturwissenschaftliches (1)“)

1.4.
„…So bestehen diese großen Welten (Hülsengloben) mit ihren analogen Geschöpfen, wo eure Phantasie nicht hinreicht, weder ihre Entfernung noch ihre Größe zu ermessen, welche alle, obwohl durch große Entfernung voneinander getrennt, im großen Äther-Raum eine Selbstbewegung haben, um die auf ihnen lebenden Wesen und Bewohner zu ferneren Zwecken auszubilden und zu vervollkommnen, damit, wenn das materielle Reich einst seinem Ende entgegengeht, nur großartigeres Geistiges aus dem Vorhandenen hervorgehen kann.“ (Lg.01_023,27)
(Aus Gottfried Mayrhofer, „Lebensgeheimnisse“, Thema „Das kosmische Leben“, siehe auch linke Randspalte unter „Naturwissenschaftliches (1)“)

1.5.
Der Erzengel Raphael:Ich meine hier nicht etwa: unter dem Boden dieser materiellen Erde, die im ganzen eine Kugel wie ein anderer Planet ist, und unter der, also uns gerade entgegen, es geradeso Länder, Berge, Seen und Meere gibt wie hier; auch meine ich nicht das Innere der Erde, das da ist ein großartiger tierisch gearteter Organismus zur Entwicklung des für einen ganzen Weltkörper nötigen Naturlebens; sondern mit dem Ausdruck ,unter der Erde‘ bezeichne ich den lebensmoralischen Zustand aller instinktmäßig Vernünftigen auf den zahllos vielen anderen Weltkörpern, auf denen es auch Menschen gibt; aber sie haben gegen euch Menschen dieser Erde eine nur sehr beschränkte Bestimmung.

Sie gehören auch zum ganzen endlos Großen und stellen gleichsam die Glieder einer Kette dar; aber ihr seid die Angeln, die ihr als wahre Kinder Gottes bestimmt seid, mit Gott und mit uns zu tragen die ganze, unendliche Schöpfung Gottes vom Kleinsten bis zum Größten! Und darum ich euch auf oder über dieser Erde gleich nach uns bisherigen Bewohnern der Himmel Gottes setze!

So ihr nun auch das ordentlich verstehet, so habt ihr denn auch um so mehr zu achten auf den Namen des Allerhöchsten von Ewigkeit, indem ihr daraus nun gar wohl entnehmen könnet, dass Gott euer Vater und ihr Seine Kinder seid; und wäret ihr das nicht, würde Er wohl zu euch herab aus den Himmeln gekommen sein und euch Selbst erziehen zu Seinen ewig größten Absichten, die Er schon von Ewigkeiten für euch, Seine Kinder, vorgesehen und vorbedacht hat?!“ (GEJ.05_084,04)



2. Offenbarungen Jesu durch Jakob Lorber und

Leopold Engel:

Der Mond, Die natürliche Sonne, Der Saturn,

Mallona
Buchausgaben Lorber Verlag Bietigheim

2.1. Der Mond
Enthalten in „Erde und Mond“ (Mo)

2.1.1.
Sagte Ich (Jesus):Dass der Mond als ein der Erde nächstes Gestirn eine Wirkung auf diese Erde ausübt, das ist ganz sicher; aber im allgemeinen wirkt er auf Menschen und Tiere, Pflanzen und Mineralien nicht ein, sondern nur sonderheitlich auf das, was auf dieser Erde irgend aus ihm abstammt. Habt recht wohl acht, besonders ihr Kalendermacher!

Seht, der Mond ist beinahe so eine Welt wie diese Erde und eben dieser Erde steter Begleiter bei ihrer Jahresreise um die Sonne, um die auch die andern Planeten in ungleichen Zeiten kreisen; die der Sonne näheren brauchen weniger Zeit als die Erde und die weiteren natürlich eine längere Zeit. Jupiter und Saturn haben auch Monde um sich, aber als viel größere Welten mehrere denn diese Erde, während die noch kleineren Planeten gar keine Monde um sich haben. Bei dieser Erde bewirkt ihre tägliche Umdrehung Tag und Nacht, und ihr Lauf um die Sonne ein Jahr.

Hier stutzten die Heiden, da diese Meine Erklärung zu stark über ihren Wissenshorizont hinausragte, und ein Priester sagte: `Herr, wir danken Dir für alles, aber da erkläre uns nichts weiter; denn wir können es ja unmöglich verstehen, weil wir uns das nicht versinnlichen können!`

Da sagte Ich: `Nun denn, wenn es sich um eine Versinnlichung handelt, so soll diese sogleich da sein!`

In einem Moment ersahen alle über dem Tische im freien und hohen Saalraume die Sonne, den Mond mit der Erde und also auch alle die andern Planeten mit ihren Monden, und alles das in entsprechender Bewegung. Da war des Staunens kein Ende, und Ich erklärte ihnen alles auf das genaueste bei zwei Stunden lang, und sie verstanden nun alles und hatten eine große Freude daran. Nebst dem mathematischen Teile aber zeigte Ich ihnen auch die Bewohnbarkeit der Sonne und aller Planeten und ihrer Monde und ganz ausführlich die Bewohnbarkeit unseres Erdmondes“… (GEJ.06_120,01ff)

2.1.2.
Was den Mond betrifft, so ist dieser ein fester Weltkörper, mehr noch als eure Erde, und ist gewisserart ein Kind der Erde, d.h. er ist aus den Bestandteilen der Erde gebildet.“ (Mo.01_001,01)

2.1.3.
„Auch im Monde gibt es, wie auf der Erde, Menschen und zahllose andere Geschöpfe, nur mit dem Unterschiede, dass kein Mond auf der dem Planeten beständig zugekehrten einen und derselben Seite bewohnt ist, sondern allezeit auf der entgegengesetzten, weil er auf der dem Planeten zugekehrten weder mit Luft, noch Wasser, noch Feuer nebst allem für das organische Leben Notwendigen versehen ist.“ (Mo.01_001,04)

2.1.4.
Damit ihr aber den Mond und seine Bewohnbarkeit vollends begreift, so müsst ihr wissen, dass der Mond eigentlich nur auf der dem Planeten zugekehrten Seite `Mond` ist; auf der entgegengesetzten Seite aber ist er nicht `Mond`, sondern ein ganz fester Erdteil. Was also `Mond` ist, das ist nicht fest, sondern sehr locker, beinahe so wie ein etwas gefesteter Schaum des Meeres, dessen festere Teile gleich Bergen hervorragen, dessen weichere Teile aber nischen- und trichterartig gegen das Zentrum des ganzen Weltkörpers eingesunken sind. In einigen von denen befindet sich noch nicht weichen könnende atmosphärische Luft, welche sich, durch starke Fernrohre betrachtet, fast so ausnimmt, als wäre sie ein Wasser. Alle Höhepunkte, wie auch die weniger tiefen Trichter, haben durchaus keine atmosphärische Luft, sondern nur Äther, wie er sich in den freien Räumen zwischen der Sonne und den Planeten vorfindet. Diese Seite des Mondes ist daher auch von keinem organischen Wesen bewohnt, sondern ihre Bewohner sind geistiger Art. Diese geistigen Bewohner waren bei Leibesleben lauter Weltsüchtige und werden nun zur Besserung dahin gebannt, damit sie sich auf diese Art an der Welt noch hinreichend vollgaffen können. Und wenn sie dann nach bedeutenden Zeitlängen gewahr werden, dass die Weltangafferei keine Früchte trägt und sie den dahin gesandten Lehrern Gehör leihen, so werden die Tatwilligen alsobald von da zu einer höheren, beseligenden Freiheitsstufe geführt; die weniger Folgsamen aber werden auf der Erde des Mondes wieder mit Leibern angetan und müssen sich da sehr armselig und kümmerlich durchbringen. Sie haben da fürs erste mit der großen Kälte und Finsternis zu kämpfen, fürs zweite aber dann auch mit einer unerträglichen Hitze; denn da dauert die Nacht beinahe 14 volle Erdtage und ebensolang auch wieder der Tag. Gegen das Ende einer jeden Nacht wird es dort so kalt wie auf der Erde am Nordpole, und um die Mitte und gegen das Ende des Tages wird es so heiß, dass da kein lebendes Wesen es auf der Oberfläche aushalten kann.“ (Mo.01_001,09)

2.1.5.
Die Bewohner, wie auch alle anderen organischen Wesen, hausen da in der Erde. In dieser unterirdischen Wohnung müssen sie sowohl die Hälfte des Tages über zubringen, als auch die Hälfte der Nacht; es gibt daher dort auch keine Häuser und Städte, so wie bei euch, sondern die Wohnungen sind in den Tiefen der Monderde, hie und da auch in Gebirgsklüften und Höhlen.

Es gibt da keine Bäume, die Früchte tragen, sondern nur Wurzelgewächse, wie z.B. bei euch die Erdäpfel, Rüben, Möhren und dergleichen. Diese Gewächse werden im Anfange des Tages angepflanzt und zu Ende des Tages vollends reif. Im Anfange der Nachtdämmerzeit kommen die Menschen aus ihren Höhlen hervor und ernten diese Früchte und bringen sie alsbald in ihre unterirdischen Wohnungen, wovon sie sich dann die Nachtzeit hindurch ernähren, wie auch den ganzen folgenden Tag hindurch.

Von den häuslichen Tieren ist bloß eine Art Erdschaf zu bemerken, welches diesen Bewohnern das ist, was den Nordländern das Rentier.

Es gibt sowohl in den Flüssen als auch in den Seen, die auf der Monderde ziemlich häufig vorkommen, noch eine Menge Wassertiere, wie auch einige kleine Arten von Vögeln – nicht unähnlich euren Sperlingen –, wie auch ganze Heere von Insekten und anderen ein-, zwei-, dreiund vierfüßigen Erdtierchen, deren Zweck und nähere Beschreibung ihr bei einer anderen Gelegenheit vernehmen werdet. Vorderhand genüge euch das Gesagte.

Vorzüglich aber hütet euch, Meine Lieben, davor, dass ihr nicht auch dereinst Bewohner dieses armseligen Weltkörpers werden möget! Denn dieses gelbschimmernde Schulhaus des Lebens ist ein gar mühseliges Schulhaus, und es wäre besser, auf der Erde in einem Tage vierzehnmal zu sterben, als dort nur einen Tag lang zu leben; denn die Bewohner sind dort viel schlechter daran als die hier in den Friedhöfen Begrabenen. Diese wissen nicht, dass sie begraben sind; aber die Bewohner des Mondes müssen in ihren Gräbern leben, werden dort auch oft in ihren unterirdischen Behausungen entweder durch Einstürze oder durch plötzliche Wasserüberflutungen begraben.“ (Mo.01_001,10)

2.1.6.
Was die Menschen auf dem Monde betrifft, so sind sie, wie auf der Erde, beiderlei Geschlechts, wurden aber erst um tausend Jahre später durch einen bevollmächtigten Engel erschaffen.

Was ihre natürliche Größe anbelangt, so sind sie nur etwas über zwei Schuhe (60 cm) groß und haben viel Ähnlichkeit mit den nordischen Zwergen.“ (Mo.01_002,01f)

 

2.1.7.

…“Dadurch aber ward dieses runden Klumpens eigentlicher Schwerpunkt (Mond) stets mehr nach jener Seite hin verschoben, wo sich gleichfort sämtliche Flüssigkeit aufhielt, und so musste mit der Zeit dieses Klumpens eigene, zu langsame Achsenrotation endlich – als der Klumpen selbst kompakter war, durch den das Wasser nicht mehr so schnell durchsickern konnte und die mitgenommenen Wogen an den gewordenen hohen Bergwänden zu schwer und widerhaltig anbrandeten – ganz aufhören, und der ganze Klumpen fing dann an, der Erde, von der er ausgeworfen ward, nur ein und dasselbe Gesicht zu zeigen.

Und das war auch gut, auf dass dessen zu hartnäckige Geister genießen können, wie gut es ist, in einer trockensten und nahe aller Nahrung baren Materie zu stecken. Und zugleich dient dieser Mondesteil (denn der in der Rede stehende Klumpen ist eben unser Mond), seit diese Erde von Menschen bewohnt ist, auch dazu, dass die allerweltliebigsten Menschenseelen dorthin beschieden werden und sich von dort aus, mit einer luftig-materiellen Umhäutung versehen, ihre schöne Erde von einer über hunderttausend Stunden langen Weges weiten Ferne etliche Tausende von Jahren hindurch recht sattsam ansehen können und sich selbst bedauern, dass sie nicht mehr ihre geizigen Bewohner sind. Dass sie aber trotz aller ihrer Begierde nicht wieder herab zur Erde gelangen können, dafür ist schon allerbestens gesorgt. Aber etliche Äonen von Erdenjahren werden nach und nach auch die Allerhartnäckigsten zur Besinnung bringen!“ (GEJ.04_107,03f)


2.1.8.
Alle diese Mondmenschen haben ein zweites Gesicht und werden von innen aus von den dahin beschiedenen Engelsgeistern in der Erkenntnis Gottes unterrichet. Der Unterricht, den sie da erhalten von den Engelsgeistern, ist zugleich auch ein Unterricht für den innewohnenden Erdmenschengeist, und so ergänzt dann die Mondmenschenseele den Schaden, welchen ein Mensch auf der Erde durch seine übertörichte Weltsüchtigkeit an seiner Seele erlitten hat. So hat dann solch ein im Monde hart gebesserter Mensch eine geflickte Seele und wird sich eben dadurch ewig von den vollkommen reinen Geistern unterscheiden. Er wird nie in ihre freien Gesellschaften treten können, sondern sich zu ihnen geradeso verhalten wie der Mond zur Erde, der zwar die Erde beständig begleitet, sich aber ihr doch nie nähern kann wie ein Freund seinem Freunde.

Allein diejenigen Geister, bei denen es nicht nötig war, in einen Mondmenschen eingelegt zu werden, dass sie sich besserten, sondern die als Geister schon einen allerbarsten Abscheu vor der Erde bekamen, werden von da weg in höhere Regionen geführt und können in das Kinderreich, als die höchste Seligkeitsstufe für sie, aufgenommen werden. Jedoch höher zu gelangen, wäre für sie unmöglich; denn ihre beschränkte Eigenschaft wäre nicht fähig, einen höheren Zustand zu ertragen, sowenig als es ein Mensch auf der Erde, solange er noch im Leibe lebt, im feinsten Äther lebend aushalten könnte.

Sehet, das ist das Los der besten weltgesinnten Menschen! Denn wer der Welt aus Liebe zu Mir nicht freiwillig entsagt, sondern aus dem das Welttümliche durch solche außerordentliche Zwangsmittel ausgetrieben werden muss vermöge Meiner großen Erbarmung, der hat nicht frei gehandelt; wer aber nicht frei handelt, der handelt wie ein Sklave. Wer aber kann die gezwungene Handlung eines Sklaven als eine eigenverdienstliche ansehen? Wenn aber der Sklave seine ihn nötigende Bedingung erfüllt, so ist seine Handlung dessen ungeachtet so viel wert, dass man ihm ein Brot zur Nahrung reicht, damit er auch lebe, insoweit er gewisserart notgedrungen willig gearbeitet hat.

Aus diesem werdet ihr nun vollends entnehmen können, warum solche Wesen keiner höheren Seligkeit fähig sind als wie die Kinder im Übertritte aus dem irdischen Leben in das geistige, wonach sie selbst noch nichts als Sklaven des blinden Gehorsams sind und auch sein müssen.“ (Mo.01_002,09ff)


2.2. Die natürliche Sonne
Mitteilungen über unsere Sonne und ihre natürlichen Verhältnisse (NS)

2.2.1.
Die Sonne als planetarischer Körper ist so gebaut, dass sie in sich eigentlich aus sieben Sonnen besteht, von denen immer eine kleinere in der größeren steckt wie eine hohle Kugel in der andern. Und nur die inwendigste, als gleichsam das Herz des Sonnenplaneten, ist, wenn schon organisch, aber dennoch von der Oberfläche bis zum Mittelpunkte konkret.

Alle diese sieben Sonnen sind allenthalben bewohnt. Und es ist darum auch zwischen jeder Sonne ein freier Zwischenraum von ein-, zwei- bis dreitausend Meilen*), aus welchem Grunde auch jede inwendigere Sonne vollkommen bewohnbar ist.

*) Siehe linke Randspalte unter "Quellenverzeichnisse / Österr.Maße"

Ähnliche Beschaffenheit haben zwar wohl auch die unvollkommenen Planeten, aber solches natürlicherweise viel unvollkommener sowohl der Zahl wie auch der Beschaffenheit nach.

Da aber nun der vollkommene Sonnenplanet bei seiner außerordentlichen Räumlichkeit für eine außerordentlich große Menge von menschlichen Wesen fassbar ist, so darf euch auch gar nicht wundernehmen, wenn Ich euch sage, dass die Menschen auf der Sonne zusammengenommen ein tausendfach größeres Volumen bilden, als alle die der Planeten, Monde und Kometen, welche um die Sonne kreisen, zu einem Volumen zusammengenommen; und das zwar gerade, als wenn das räumliche Körpervolumen der einzelnen Sonnenmenschen um nichts größer wäre, als das Volumen eines Menschen auf eurem Erdkörper.“ (NS.01_002,08f)

2.2.2.
Wäre die Sonne ein ganz finsterer Klumpen, was sie trotz ihrer Größe ebensogut sein könnte wie ein schwarzer Kalkstein, so würde sie kein Naturleben auf den Welten bewirken. Aber ihre innere großartige, für euer Verständnis freilich noch unbegreifliche organische Einrichtung ist also bestellt und beschaffen, dass sich aus ihren inneren Eingeweiden fortwährend eine ungeheure Menge von feinen Luftarten (Gasen) entwickeln muss. Dadurch wird der übergroße Sonnenkörper fürs erste genötigt, sich um seine Achse zu drehen, welche Drehung dann die große Atmosphäre der Sonne mit dem auf ihr lastenden Äther (Urluft) in eine beständige Reibung bringt, durch die fürs zweite die Tätigkeit der in der großen Sonnenatmosphäre rastenden zahllos vielen Naturgeister stets von neuem erregt wird, welche Tätigkeit sich dann den im Äther ruhenden Naturgeistern derart mitteilt, dass diese, als sehr leicht erregbar, dann in einem Augenblick über zweihunderttausend Feldweges weit von der Sonne in gerader Linie entfernt miterregt werden und in jedem darauffolgenden Augenblick um dieselbe Entfernung weiter und weiter, und so in jedem Augenblick (soviel als eine Sekunde) noch fort und fort weiter bis in eine für euch unermessliche Ferne von der Sonne hinweg.

Durch diese Miterregung der Urnaturgeister im unermesslichen Schöpfungsraum teilt sich das ursprüngliche Licht der Sonne auf die Weise, die Ich euch nun schon genügend erklärt habe, den in ihrem Bereiche um sie bahnenden Erdkörpern oder Planeten mit und bewirkt in den kleineren Atmosphären der Planeten eine gleiche Erregung der in den Atmosphären schon gediegeneren Naturgeister, die sich je tiefer herab um desto heftiger wahrnehmen und empfinden lassen muß, weil die Geister auch stets gediegener werden. Denn wenn ihr zwei Steine aneinander reibet, so wird die Reibung doch sicher eine heftigere sein, als so ihr zwei Federflaumen aneinander zu reiben beginnet, aus welchem Grunde es denn auch in den tiefen Tälern der Erde lichter und wärmer wird denn auf den höchsten Bergspitzen der Erde.“ (GEJ.04_219,03f)

2.2.3.
Der bewohnbare Streif oder vielmehr Gürtel der Sonne zu beiden Seiten des Äquators beträgt je im Durchschnitt genommen etwas über 20000 Meilen im Durchmesser der bewohnbaren Breite. Dieser Gürtel ist zugleich auch der allerbewohnteste Teil der ganzen Sonne und kann von jedermann überall bewandert und bereist werden. Das Erdreich dieses Gürtels ist überall gepolstert weich; daher niemand, wenn er auch auf den Boden fällt, sich auch nur den allerleisesten Schaden zufügen kann.“ (NS.01_010,01)

2.2.4.
In den weiten, großen Sonnenerdkörpern ist im Grunde gürtel- oder flächenweise wohl alles entsprechend vertreten, was dann speziell auf den sie umkreisenden Planeten vorkommt, – auch gibt es da viel Weisheit unter deren verschiedenen sprachfähigen Menschen; aber es ist dort auch die Sprache und die oft höchst bedeutende Weisheit nur mehr eine instinktartige und gegebene, als eine freie und irgend durch die Mühe der freien, eigenen Tätigkeit erworbene.

Darum ist aber dort auch kein Verdienst, wie es auch hier auf der Erde für die Biene kein Verdienst ist, sich die kunstvolle Zelle zu erbauen und sich dazu den Stoff aus den Blumen zu holen und zu bereiten; denn die Biene erscheint doch sicher jedem Denker nur mehr als Werkzeug einer jenseitigen geistigen Intelligenz denn als ein irgend sich selbst bestimmendes, freitätiges Wesen. Und nahe also geht es auf allen andern Weltkörpern mit den geschöpflichen Menschen, wenn ihre äußeren Formen auch oft um das unvergleichbare schöner und edler sind denn auf dieser Erde.

Wohl aber haben alle die anderwärtigen, geschöpflichen Menschen, die die verschiedenen andern Weltkörper bewohnen, dennoch viel voraus vor dem Instinkt der Tiere dieser Erde; denn sie haben danebst doch auch ein gewisses Lebenskämmerlein, in welchem sie eine Art freier Erkenntnis haben und dadurch einen höchsten Gottgeist erkennen und auch nach ihrer Art verehren, die aber natürlich auf den sehr verschiedenen Erd- und Weltkörpern auch sehr verschieden ist.“ (GEJ.05_200,02f)

2.2.5.
Uhron, ein Weiser unter den Sonnenmenschen, zu Jesus:Wohl sind wir auf dieser Welt mit großen Vorzügen ausgerüstet. Wir sind, was die Form betrifft, überaus schön und nach Maßgabe unseres Gesellschaftsbandes auch hinreichend weise. Wir arbeiten mehr mit dem Willen als mit den Händen. Noch nie haben uns Nahrungssorgen geplagt, was auf andern Welten sehr häufig der Fall sein soll. Ebenso kennen wir auch keine Krankheiten unseres Leibes, obschon unser Fleisch sehr reizbar ist; ebenso können wir auch leben solange wir wollen. Willigen wir aber in die von höheren Geistern verlangte Umwandlung, so wird sie uns zur höchsten Lust!

Kurz, wir sind in allem so gestellt, dass ich sicher sagen kann: Es wird kaum im unendlichen Raume Deiner Schöpfungen noch eine zweite Welt geben, in der naturmäßige Menschen noch glücklicher gestellt wären als wir durch Deine endlose Gnade. Aber bei alldem sehen wir dennoch ein, dass wir hinter Deinen Kindern (auf der Erde) weiter zurückstehen, als da voneinander abstehen die Pole der Unendlichkeit!“ (BM.01_169,03f)

2.2.6.
Wie ist aber das moralische Leben bestellt? – Solches könnt ihr gleich im voraus erfahren, dass allda von einer Unzucht nirgends die Rede ist. Denn fürs erste geschieht auch hier die Zeugung nicht auf diese Weise wie bei euch auf der Erde; sondern solches geschieht durch ein vereintes Gebet und durch einen darauf folgenden vereinten Liebewillen, welcher eigentlich nur eine Vereinigung alles Guten und Wahren oder eine Vereinigung des Lichtes mit der Wärme ist, allda der Zeuger ist gleich dem Lichte und die Mitzeugerin aber gleich der Wärme.

In solcher Vereinigung empfindet das Ehepaar die größte Wonne, welche Wonne aber nicht ist gleich eurer sinnlichen Wollust, sondern nur gleich einem Zustande, wie wenn sich bei euch zwei gleichgesinnte Gemüter in einem und demselben Guten und Wahren finden; nur müsst ihr euch dabei einen überaus hohen Grad eines solchen Gemütszustandes denken.

Dieses ist sonach der Akt der Zeugung bei den Menschen der Sonne, besonders dieses Gürtels (Mittelgürtel). Aus dem Grunde aber kommt allda auch nirgends ein törichter Zustand des bei euch so moralisch verderblichen Verliebtseins vor, sondern die gegenseitige Neigung hat nichts zum Grunde als allein das Gute und Wahre.“ (NS.01_023,23ff)

2.2.7.
„…Was aber den geistigen Religionskultus (Mittelgürtel) betrifft, so dauert dieser ununterbrochen fort. Denn das ganze Leben eines Sonnenbewohners besteht in dem, dass er sich unablässig mit der Erkenntnis und genauen Befolgung des göttlichen Willens abgibt; und solches ist ja eben der am meisten geistige Teil jedes Religionsdienstes. Der allergeistigste Teil besteht aber darin, dass sich die Menschen gegenseitig über Meine Menschwerdung besprechen und dem großen Liebeswerk derselben immer näherzukommen suchen. Das wäre also der allergeistigste Teil des Religionskultus der Sonnenbewohner.“ (NS.01_024,15)


2.3. Der Saturn
Darstellung dieses Planeten samt Ring und Monden und seiner Lebewesen (Sa)

2.3.1.
Siehe, wir sind nun schon vor der offenen Türe. Und die herrliche Himmelswelt, die du erschaust in vollster Klarheit: der große Wall, der in äußerster Ferne sich in lichtblauer Färbung ausnehmen lässt und über dem in gemessener Ordnung noch sieben Vereine wie frei schwebend erschaulich sind, das alles ist in entsprechender Weise der Planet Saturn; die schönste und beste der Erden, die um die Sonne bahnen. Um diese bahnt auch deine Erde, die da ist der hässlichste und letzte Planet in der ganzen Schöpfung, dazu bestimmt, den größten Geistern als eine Schule der Demut und des Kreuzes zu dienen!“ (BM.01_043,01)

2.3.2.
Ist im Saturn auch nur ein Menschenpaar, oder sind etwa zu gleicher Zeit an verschiedenen Orten mehrere Menschenpaare erschaffen worden? – Solches gilt für alle Planeten gleich wie für den Planeten Erde. – Sonach stammen alle jetzt noch im Saturn lebenden Menschen auch nur von einem Menschenpaare ab. – Nur ist die Geschichte des Menschen im Saturn um mehr als eine Million von Erdenjahren älter als die Geschichte des Menschen auf eurem Erdkörper.“ (Sa.01_033,03)

2.3.3.
So ihr aber bedenket, dass auf diesem Planeten die Zeugung des Menschen nicht auf die Weise wie bei euch vor sich geht, so wird euch auch das Verhältnis gar bald gerecht vorkommen. – Da wir hiermit die Zeugung berührt haben, so wollen wir, bevor wir mit der Gestalt des Mannes weiterfahren, gleich ein paar Worte darüber sagen.

Wie geschieht denn dort die Zeugung? – Also wie sie auch auf der Erde hätte geschehen können, wenn der Mensch nicht von Mir abgefallen wäre, noch bevor Ich ihn gesegnet hatte – durch die alleinige Liebe und durch den festen Willen.

Wenn der Mann auf dem Saturn sonach eine Zeugung vornehmen will, so stellt er sich mit seinem ihm angetrauten Weibe dem Ältesten vor (der Saturnmann hat nie mehr als ein Weib). Der Älteste segnet ihn dann im Namen des Großen Geistes. Darauf fallen der Mann und das Weib zur Erde nieder und bitten inbrünstigst den Großen Geist um die Erweckung einer lebendigen Frucht.

Ist solches geschehen, dann nimmt der Mann die Frau auf seinen Arm, drückt sie an sein Herz und gibt derselben einen Kuss auf die Stirne, einen auf den Mund und einen auf die Brust. Darauf legt er seine rechte Hand über ihren Leib und fixiert sie mit seinem Willen. Das ist auch das Ganze der Zeugung, während welcher sowohl der Mann als auch das Weib eine wahrhaft himmlisch reine Wollust schmecken, die sie begeistert und auf lange Zeit überfröhlich macht.

Ist die Zeugung geschehen, dann fallen beide Gatten wieder zur Erde, danken dem Großen Geiste dafür und bitten Ihn zugleich um den Segen für das Gedeihen der Frucht. Darauf begeben sie sich wieder zum Ältesten, wo das Weib von diesem gesegnet wird und nachdem erst von ihrem eigenen Mann.“ (Sa.01_038,12ff)

2.3.4.
Wie aber wissen die Saturnmenschen, dass ihre Form ein Ebenbild des Großen Geistes ist? – Solches wissen sie durch die sich zu öfteren Malen wiederholende Offenbarung des Großen Geistes selbst. Und es wird selten einen Familienältesten geben, der nicht zum wenigsten einmal den Großen Geist gesehen hätte.

Sie kennen somit Gott nicht anders, denn als einen vollkommenen Menschen. Und darum ist auch ihr oberster Grundsatz in der Lehre vom Großen Geiste:

`Gott, der da ist der Große Geist, ist ein allervollkommenster Mensch aller Menschen. Er hat Hände wie wir und hat Füße wie wir, hat einen Leib wie wir, und sein Kopf ist dem unsrigen gleich. Doch arbeitet Er nicht mit den Händen und geht nicht mit den Füßen, sondern alle unendliche Macht liegt in seinem Willen. Und mit der unbegreiflichen Kraft seiner Weisheit erschafft und leitet Er alle Dinge.`

Seht, da die Saturnmenschen solchen richtigen Begriff von Mir haben, so erkennen sie auch desto leichter und eher sich selbst und wissen in ihrem Geiste vollkommen, dass sie nicht nur flüchtige, sondern im Geiste ewig bleibende Ebenbilder Dessen sind, der sie nach sich gebildet und erschaffen hat.“ (Sa.01_039,01ff)

2.3.5.
Nun möchte ein oder der andere Schwachsichtige vielleicht noch fragen, wozu denn eigentlich die ganze Mitteilung über diesen Planeten nützen solle? – Da sage Ich nichts anderes als nur das:

Fürs erste soll sich ein jeder, der diese Mitteilung gelesen hat, ein recht tüchtiges Beispiel nehmen, wie ganz anders die Bewohner dieses Planeten Meinen Willen achten als die Menschen dieser Erde.

Fürs zweite soll er auch aus dem Ganzen erschauen, wie Meine Liebe, Weisheit, Macht und väterliche Sorgfalt gar viel weiter hinausreicht, als es sich der hochtrabende Menschenverstand je in seinen törichten Sinn kommen lassen kann.

Und fürs dritte soll eben diese Betrachtung den Menschen dieser Erde zur vollsten Demut leiten, aus welcher er erschauen soll, wer er ist und wer Ich, sein Gott, Schöpfer und Vater, bin.

Dabei soll er sich an die Brust schlagen und darüber nachdenken, welch größte Gnade und Erbarmung ihm dadurch zuteil geworden ist, dass Ich, der alleinige Herr und Schöpfer solcher Wunderwerke, es Mir habe gefallen lassen, die Erde, diesen kleinen, schmutzigen Planeten, zu erwählen zur Geburtsstätte Meiner unendlichen Liebe, Erbarmung und Gnade und somit aller Fülle Meines göttlichen Wesens!“ (Sa.01_051,14ff)


2.4. Mallona
Der Untergang des Asteroiden-Planeten

2.4.1.
Wohl gab es noch eine gar große Erde (Mallona), die von dieser Sonne das Licht empfing. Die hatte auch dieselbe Bestimmung (wie unsere Erde), aber ihre Menschen hatten sich zu gewaltig übernommen, und es geschah darum, dass über sie ein gar großes Gericht kam, wie es auch schon einmal dieser Erde um nicht gar vieles besser ergangen ist (Sündflut). Jene Erde wurde ganz zerstört und zertrümmert, und mit ihr auch ihre über alle die Maßen stolz und lasterhaft gewordenen Menschen.“ (GEJ.05_275,10)

2.4.2.
Es ist zwar damit nicht gesagt, dass gerade diese Erde, auf der wir nun sind, den eigentlichen Hauptbejahungspunkt darstellen müsste. Das könnte auch eine andere Erde, zu dieser Sonne gehörig, sein, und es war auch schon eine andere (Mallona) dazu bestimmt; aber deren Bewohner haben sich noch um vieles unwürdiger benommen als nun die Bewohner dieser Erde, und so ward jene Erde verworfen und verwüstet samt ihren Bewohnern.

Da aber nun diese Erde seit den Zeiten Adams dazu erkoren ward und auf ihrem Boden Ich nun das Leibmenschliche angenommen habe, so wird sie als das auch verbleiben bis ans Ende der Zeiten der gerichteten Geister in aller Materie, und ihr werdet aber auch die Austräger des Urgrundlebens in alle Unendlichkeit und Ewigkeit im Geiste aus Mir verbleiben und eben darum Meine wahren Kinder sein.“ (GEJ.08_057,05f)

2.4.3.
War zur Zeit der Voradamiten diese Erde auch schon das gewisse Lebenskämmerlein im Herzen des Großen Schöpfungsmenschen?“

Sagte Ich:Wenn auch nicht völlig in der handelnden Wirklichkeit, so doch in der Bestimmung dazu; als handelnd war in jener Vorzeit ein anderer Weltkörper (Mallona), dessen Menschen aber zu sehr in den größten Hochmut und in die vollste Gottvergessenheit übergingen, und die noch an einen Gott glaubten, die achteten Seiner nicht, boten Ihm Trotz und suchten Ihn in ihrer Blindheit gewisserart vom Throne Seiner ewigen Macht zu stürzen. Sie suchten Ihn, und arge Weltweise sagten, dass Gott im Zentrum ihrer Erde Wohnung habe; man müsse dahin Minen machen und Ihn dort gefangen nehmen. Sie gruben denn auch entsetzlich tiefe Löcher in jene Erde, wobei gar viele zugrunde gingen.

So Ich zu ihnen Boten sandte und sie warnte, so wurden diese allzeit erwürgt, und die Menschen besserten sich nicht. Und siehe, da ließ Ich zu, dass jene Erde von innen aus in viele Stücke zerrissen wurde! Und das geschah zu Anfang der sechsten Periode dieser Erde, und diese Erde ward zum Lebenskämmerlein.“ (GEJ.08_074,08ff)


3. Die inneren Planeten Merkur und Venus

Merkur und Venus

„Die natürliche Sonne“, 25. Kap.ff. Das erste Nebengürtelpaar… – (Entsprechend den Planeten Merkur und Venus)

3.1.
Solches müsst ihr auch voraus noch zur Wissenschaft nehmen, dass der Planet Merkur und der Planet Venus fast einer und derselben Beschaffenheit sind. So sind die Bewohner des Planeten Merkur wie die Bewohner des Planeten Venus nahe durchaus lauter Weisheitsmenschen. Der Unterschied zwischen ihnen liegt bloß in dem, dass die Bewohner des Merkur weise werden wollen und auch wirklich werden auf dem Wege eigener, anschaulicher Erfahrungen, aus welchen sie dann allerlei Mutmaßungen und weise Schlüsse machen, daher diese Menschen auch noch als Geister überaus reiselustig sind und die ganze Schöpfung mit eigenen Augen beschauen wollen, um sich daraus zu informieren und ihrem innersten Wesen nach zu überzeugen, ob ihre Weisheitsschlüsse bei ihrem Leibesleben keine Trugschlüsse waren. Das ist also das Wesen oder gewisserart die Haupteigenschaft der Bewohner des Planeten Merkur.

Wollt ihr die Bewohner der Venus beschauen, so sind sie im Grunde dieselben wie die Bewohner des Planeten Merkur; nur fangen sie ihre Weisheitsschule dort an, wo die Merkurbewohner aufhören. Und ihre Endprobe ist nahe gerade das, womit die Merkurbewohner ihre Schule beginnen. Mit andern Worten gesagt, verhält sich die Sache gerade also: Die Merkurbewohner denken vorher nach, gemäß den gemachten Erfahrungen, und schauen zuletzt. Die Venusbewohner aber schauen zuerst und denken zuletzt, nach den gemachten Erfahrungen.“ (NS.01_025,05f)

3.2.
Damit wir aber unserer alten Ordnung getreu bleiben, so wollen wir auch bei der näheren Darstellung mit dem Menschen den Anfang machen.“… (NS.01_025,17)

3.3.
…“Die Menschen sind körperlich etwas größer als die des Hauptgürtels und auch größer als ihre entsprechenden Brüder auf dem Planeten. Aber sie sind fürs erste nicht so glänzend schön wie die Menschen des Hauptgürtels. Dennoch sind sie wieder bei weitem schöner als die der entsprechenden Planeten und auch bedeutend schöner als die Menschen auf eurem Erdkörper.

Davon ist der Grund ihre Weisheit; denn die Weisheit hat solches zum Grunde, dass sie das Äußere überaus schön ausbildet. – Bei der Liebe aber ist es wieder umgekehrt der Fall; allda ist das Innere voll der unendlichsten Schönheit und das Äußere dadurch einfach und schlicht. Daher auch soll eine allfällig äußere größere Schönheitsform niemanden beirren, da sie bei weitem keinen so hohen Wert hat als die innere; denn sie verhält sich wie die Schönheit eines viel weniger werten Kristalls gegen die ursprünglich rauhe Gestalt eines Diamanten. Dieser glänzt in seinem Naturzustande freilich ums Unvergleichliche weniger als ein von Natur schon geschliffener Kristall; wenn aber der Diamant geschliffen wird und sodann seine innere Klarheit zeigt, fraget euch da selbst, wie weit dann die Klarheit und somit auch die Schönheit des Kristalls hinter dem feurigen Farbenglanze eines Diamanten zurückbleibt?

Aus diesem kleinen Beispiel mögen alle wahren Kinder der Liebe eine überaus wahre Beruhigung finden, und somit auch ihr, wenn ihr auch von noch so großen menschlichen Außenschönheitsformen hört. Denn Ich sage euch: Ein einziges Mich wahrhaft liebendes Herz auf eurer Erde wiegt alle erdenkliche Schönheit eines ganzen Sonnenweltalls auf. Ja, Ich sage euch noch mehr als das: Ein solches Herz ist in sich ums Unausprechliche schöner als der ganze Weisheitshimmel der Engel, und auch schöner als der zweite Liebeweisheitshimmel der höheren Engelsgeister.“ (NS.01_025,19ff)

3.4.
Ihr möchtet wohl auch hier von der Zeugung der Kinder und vom endlichen Sterben der Menschen noch etwas vernehmen; doch für diesen Doppelakt verweise Ich euch auf den Mittelgürtel der Sonne.“*) (NS.01_032,25ff)
*) Zeugung durch vereintes Gebet und einen darauf folgenden vereinten Liebewillen“ siehe NS.01_023,23ff.

3.5.
…„Was die Religion betrifft, so gibt es in diesen beiden Gürteln durchgehends keinen zeremoniellen oder gewisserart äußerlich sichtbaren Religionskultus; denn davon sind die Bewohner dieser Gürtel die abgesagtesten Feinde, weil sich nach ihren höchst ordnungsmäßig abgewogenen Grundsätzen etwas äußerlich Materielles ebensowenig mit einem allerpurst Geistigen verbinden ließe, als die Zahl zwei mit der Zahl sieben.

Aus diesem Grunde wird in diesen Gürteln niemand etwas erblicken, was ihm äußerlich genommen irgendeinen Anstoß auf etwas Höheres geben könnte. Auch gibt es bei ihnen aus diesem Grunde keine sogenannte Feier- oder Sabbatzeit.“ (NS.01_032,01f)

3.6.
…„Worin besteht denn hernach die Religion, wenn wir dem Äußeren nach nirgends etwas erblicken, das uns an dieselbe mahnen sollte? – Bei diesen Bewohnern ist alles, was sie tun, von ihren Grundsätzen aus betrachtet, ein Gottesdienst. Zu diesem Gottesdienst haben und lehren ihre Weisen alle Menschen dieser Gürtel folgenden Grundsatz: Wir sind nicht durch uns selbst geworden, sondern die Kraft der allerhöchsten Weisheit Gottes hat uns also gestaltet und auf diesen Boden gestellt. Eben diese Kraft erhält und leitet uns beständig, und wir sind fortwährend in ihrer allerhöchst weisesten Hand. Wenn uns aber diese Kraft also gestaltet hat, uns beständig erhält und führt und allzeit unser wohl bedacht ist, – wie und wann sollten wir denn ein Werk verrichten, ohne dass wir bei jeder unserer Wendungen daran erinnert werden, dass wir sie nur zum Dienste Desjenigen verrichten müssen und auch allzeit verrichten wollen, der uns mit jeder möglichen Tatkraft fortwährend versieht.

Daher soll nie jemand daran gedenken, als täte er etwas für sich, sondern was er tut, das tue er für Den, der ihn mit Tatkräften versehen hat und fortwährend versieht. Die Weisheit und getreue Handlung danach ist der wahre Gottesdienst. Daher soll jeder dasjenige unverzüglich tun, was er in der Ordnung seiner Weisheit als vollkommen der Ordnung gemäß erkannt hat. Und so wollen wir allzeit Dem dienen, in dessen allerhöchster Weisheit die Absicht zugrunde gelegen ist, dass Er für uns solche Zwecke gestellt hat, durch welche wir nach der erkannten Ordnung eben dieser Seiner höchst vollkommenen Absicht entsprechen sollen.

Daher sollen wir Gott mit jedem Hauche aus unserer Lunge dienen. Und jeder unserer Schritte soll wohl abgemessen und wohl abgewogen sein. Denn aus allem erkennen wir, dass Gott in Sich Selbst die allervollkommenste Ordnung ist.“ (NS.01_032,06ff)

Merkur siehe BM.01_040,03-18 / NS.01_025,01-032,26 / NS.01_073,08 / Sa.01_048,12
Venus siehe BM.01_040,19-38 / GEJ.03_245,01-246,14 / NS.01_025,01-032,26 / NS.01_073,08



4. Die äußeren Planeten Mars bis Pluto

4.1.
Mars

„Die natürliche Sonne“, 34. Kap. – Das dritte Gürtelpaar – Dessen nördlicher Gürtel entsprechend dem Planeten Mars

4.1.1.
Wie aber dieser Planet (Mars) ein mehr armseliger Planet ist, ja in einer Hinsicht der allerdürftigste von all den Planeten, so ist auch sein entsprechender Gürtel der dürftigste von all den anderen Gürteln.

Worin aber besteht eigentlich diese Dürftigkeit? Diese besteht etwa nicht so sehr in der geistigen Hinsicht, sondern vielmehr in der naturmäßigen.

Denn fürs erste sind die Menschen von unansehnlicher und wenig schöner Form, sind klein und etwas dick, haben sonst auch durchaus nichts Anziehendes in ihrem Äußeren. – Ihre Farbe ist lichtbraun, manchmal aber auch ins ziemlich Dunkle übergehend. – Ihre Gesichtsbildung hat eine ziemliche Ähnlichkeit mit euren Grönlandbewohnern, einigen Lappländern und Eskimos“….  (NS.01_034,05)

4.1.2.
Das eheliche Bündnis aber besteht wieder in nichts anderem als in einer gegenseitigen Umarmung und darauf folgenden Segnung des Ältesten einer Familie; sodann in einer allgemeinen Danksagung, und endlich in dem bald darauf erfolgenden Beischlafe, welcher Akt auch bei diesen Menschen zu den größten und erhabensten Feierlichkeiten gehört.“ (NS.01_035,36)

4.1.3.
…“Sehet, also ist dieser Gürtel, wie auch sein entsprechender Planet, in naturmäßiger Hinsicht äußerst dürftig ausgestattet. Aber nicht ebenso dürftig ist dieser Gürtel in der geistigen Hinsicht. Denn dafür, dass diese Bewohner wenig Reizes an der Gestaltung ihrer Welt finden, haben sie eine beständige innere Anschauung, durch welche dann ihre höchst dürftige Welt in ihnen selbst also verherrlicht und verklärt wird, dass sie ihnen eine bei weitem größere Freude gewährt, als die Welt des Mittelgürtels seinen Bewohnern. Sie sind zwar keine Willenshelden, aber dafür desto größer in aller möglichen Selbstverleugnung. Sie sind in dieser Hinsicht wahre Diogenesse. Aus eben diesem Grunde aber gewinnt dann auch ihr inneres, geistiges Leben einen desto größeren Spielraum, und sie erblicken daher mit den Augen ihres Geistes in den unbedeutendsten Dingen Herrlichkeiten, von denen sich noch kein Weiser eurer Erde hat träumen lassen.“ (NS.01_034,16-17)

4.1.4.
…“Ihre Bildung geht rein auf das Geistige. Denn sie tragen für nichts anderes Sorge, als dass der Geist der Kinder sobald als möglich zur inneren Selbständigkeit gelangt. Haben die Kinder davon durch ihr Tun und Lassen die erforderlichen Proben abgelegt, so werden sie zum `Gottmenschen` hingeleitet und müssen Diesen erkennen als den Grund aller Dinge und als den alleinigen Führer des menschlichen Geschlechtes.“ (NS.01_034,20)

4.1.5.
…“Sehet, zufolge dieses ganz einfachen Grundsatzes besteht dann auch ihre religiöse Verfassung in nichts anderem als lediglich in dem nur, dass da ein jeder trachtet, fürs erste die Selbständigkeit seines Geistes zu erlangen, und zwar auf dem Wege der Demut und Selbstverleugnung, – und sodann aber den Gottmenschen stets mehr und mehr zu erkennen und von Ihm geleitet zu werden.“ (NS.01_034,22)

4.1.6.
…“Das Gebet und somit auch der ganze Gottesdienst besteht in nichts anderem als in der beständigen, lebendigen Sehnsucht, so bald als nur immer möglich mit dem allerbesten Gottmenschen, und somit auch mit dem alleinig wahren Hausvater, die über alles erwünschte innere Bekanntschaft zu machen.“ (NS.01_034,24)

Mars siehe BM.01_041,01-03 / NS.01_034,01-29


4.2.
Mallona
Siehe oben


4.3.
Jupiter

„Die natürliche Sonne, Kap.36. – Das vierte Sonnengürtelpaar – entsprechend dem Planeten Jupiter

4.3.1.
Was diesen vierten Gürtel betrifft, so sage Ich es euch gleich im voraus, dass der vierte Gürtel sowohl nördlicher- als südlicherseits dem großen Planeten Jupiter entspricht. – Ihr wisst, dass dieser Planet von allen Planeten wohl der größte und wohl um viertausendmal größer ist als eure Erde.*) Also sind auch die entsprechenden Gürtel die größten und herrlichsten nach dem Mittelgürtel, welcher an und für sich die eigentliche Sonnenwelt ausmacht und Entsprechungen hat mit all den andern Gürteln der Sonne.“ (NS.01_036,01)
*) mit Einschluss der Monde und der gesamten Atmosphäre dieser Weltkörper

4.3.2.
…“Nun wüssten wir, wie das Land beschaffen ist, und wollen uns daher sogleich nach unserer alten Ordnung zum Menschen dieses Landes wenden. – Wie sehen denn hier die Menschen aus? – Was haben sie für eine Verfassung und was für eine Religion, und wie stehen alle anderen Dinge zu ihnen im Verhältnis? – Dieses alles wollen wir einmal mit einer allgemeinen Antwort dartun, sodann erst zum Sonderheitlichen schreiten.

Was die Menschen betrifft, so sind sie fürs erste ihrem Leibe nach außerordentlich groß, ihrer Gestalt nach äußerst wohlgebildet und ihrem Charakter nach die allersanftesten und allerbesten Menschen der ganzen Sonne.

Was ihre Verfassung betrifft, so ist diese fürs erste durchaus patriarchalisch und im Grunde ebenfalls theokratisch und sorgt in jeder Hinsicht für das allgemeine Wohl.“ (NS.01_036,06ff)

4.3.3.
Was da die Religion betrifft, so ist diese fast nirgends so einfach wie hier.

Sie besteht in nichts anderem als in dem lebendigen Glauben, dass Gott ein allervollkommenster Mensch ist, und dass dieser allervollkommenste Mensch den Himmel, ihre Erde und alle Dinge und Wesen aus Seinem freien Willen heraus erschaffen, den Menschen nach Seinem Ebenmaße gemacht und ihn auf die Welt zu einem Herrn derselben gesetzt hat, damit er beherrsche die äußere wie seine eigene Welt, welche da ist das Naturmäßige eines jeden Menschen bei seinem Leibesleben. – Solches wird als Grundsatz ihrer Religion gelehrt und macht gewisserart den ersten Teil ihrer Religionslehre aus.

Im zweiten Teil ihrer Religionslehre aber wird gezeigt, dass der Mensch ein vollkommenes Gefäß ist zur Aufnahme des göttlichen Willens; und es wird ferner gezeigt, wie der Mensch nur durch die Aufnahme dieses Willens ein wahrhaft mächtiger Herr über alle anderen Geschöpfe der Welt, wie über die Welt selbst werden kann…“ (NS.01_042,01ff)

4.3.4.
„…Liebet daher (eure) Brüder und Schwestern, damit ihr Gott lieben könnet; denn ohne die Bruder- und Schwesterliebe kann niemand Gott lieben.

Sehet, das ist der ganze dritte Grundsatz vom Leben durch die wahre Religion.

Mit diesem Grundsatz ist auch der Ehestand vereinigt. Daher aber auch die Ehe nirgends so innigst gehalten wird wie hier.“ (Zeugung ohne Angabe) (NS.01_042,25f)

Jupiter siehe BM.01_042,01-04 / NS 01_036,01-042,28


4.4.
Saturn
Siehe oben


4.5.
Uranus

„Die natürliche Sonne“, Kap.44. – Das sechste Gürtelpaar – entsprechend dem Uranus

4.5.1.
…“Damit wir aber nun dessen Beschaffenheit und Bestimmung desto gründlicher erkennen mögen, wird es auch hier notwendig sein, zuvor einen Blick auf den diesem Gürtel entsprechenden Planeten (Uranus) zu werfen.

Ihr werdet es nach der früheren Ordnung ohnehin leicht erkennen, dass dieser Gürtel keinem andern als dem Planeten Uranus entspricht. Und so wollen wir auch diesen Planeten zuvor ein wenig im allgemeinen beschauen...“ (NS.01_044,07f)

4.5.2.
…“Was die Menschen betrifft, so sind sie ziemlich groß, so dass der Mann etwa acht Klafter*) und das Weib gegen sieben Klafter misst. – Ihr Charakter aber ist sehr stürmisch und heftig; daher es mit ihnen von eurer Seite im Ernste nicht gut aufzunehmen wäre. Sie sind überaus verwegen und voll des unternehmendsten Geistes. Sie scheuen keine Gefahr, und die Furcht vor dem Tode ist ihnen ganz fremd.
*) Siehe linke Randspalte unter "Quellenverzeichnisse / Österr.Maße"


Aus diesem Grunde müssen sie auch stets durch verschiedene Mittel in tüchtigem Zaume gehalten werden, dass aus ihrer oft übertriebenen Tugend nicht leichtlich eine arge Untugend werde.

Auch die Geister der Verstorbenen aus diesem Planeten müssen sehr abgesondert gehalten werden; denn in irgendeinem Konflikte mit andern Geistern gehen sie gewöhnlich als Sieger davon.

Wer mit einem oder dem andern durch die innigste, alles aufopfernde Liebe nichts ausrichtet, der mag ja sogleich sehen, wie er weiterkommt; denn auf dem Wege der Weisheit sind sie rein unzugänglich. Wenn aber jemand sie durch Liebe gewonnen hat, so kann er auch in jeder Hinsicht vom größten Glücke reden. Denn ihre Treue und Beharrlichkeit ist auch ebenso hartnäckig groß, dass dieselbe durchaus keine Prüfung mehr zu erschüttern vermag.

Aus diesem Grunde ist auch alle ihre Verfassung höchst einfach und beschränkt sich lediglich auf die Liebe. Was ihnen die Liebe eingibt, das tun sie auch, und zwar mit einer solchen Ausharrung, dass sie von einer begonnenen Tat durch gar nichts abzuhalten sind. Man müsste sie nur gänzlich vernichten, wenn man sie untätig machen wollte.“ (NS.01_044,14ff)

4.5.3.
…“Die Ehen werden hier strenge gehalten. – Die Zeugung des Menschen geschieht hier ebenfalls durch den Beischlaf.

Die Leichen der Gestorbenen werden allenthalben verbrannt und ihre Asche in zierliche Gefäße getan und dann in die Tempel versetzt.

Die männlichen Bewohner stehen in beständigem Verkehr mit den Geistern, aber nie sichtbar, sondern vernehmbar. – Die Weiber aber haben zu öfteren Malen auch Gesichte.

Was den Gewerbsfleiß betrifft, so sorgen die Weiber für die Kleidung und für den Tisch. Die Männer aber verrichten anderwärtige Arbeiten und sind ebenso geschickte Erz- und Baumeister.

In diesem Planeten wird auch geschrieben und gezeichnet; daher sie auch ein geschriebenes Wort haben, demzufolge sie Mich auch kennen in menschlicher Gestalt als Schöpfer und Herrn Himmels und der Erde, das heißt ihrer Erde. Sie wissen auch, dass Ich auf einer ähnlichen Erde als Mensch gewandelt bin im Fleische; da sie aber von diesem Planeten darum eine solche Meinung haben, als wäre er der allerhöchste Himmel, so wird es vermieden, dass sie den Standpunkt dieses Planeten jederzeit ermitteln können, weil sie sonst demselben göttliche Verehrung erweisen würden.

Das ist im allgemeinen aber auch alles, was ihr von dem Planeten vorderhand zu wissen braucht, um davon nutzbringenderweise auf den entsprechenden Sonnengürtel übergehen zu können.“ (NS.01_044,39ff)

4.5.4.
…“Ihre Hauptverfassung besteht darin, sich gegenseitig in allem und jedem ohne irgendein Bedenken beizustehen.

Ihre Religion hat nichts anderes als die größtmöglichste Ehre Gottes zum Grunde. Und die Lehre in dieser Hinsicht ist ebenso einfach wie sie selbst und lautet also: Was wir immer tun, das tun wir zur Ehre Gottes! Im Geiste ehren wir Gott, wenn wir uns für gering halten, uns allgemein liebend umfassen und einander in allem und jeglichem beistehen. In der Tat aber ehren wir Gott, wenn wir unsere Kräfte zur Veredlung dessen anwenden, was Er uns angedeutet hat, dass wir es vollenden sollen zu Seiner Ehre. – Das ist dann aber auch die ganze Religion der Bewohner dieses Planeten.“ (NS.01_044,35f)

Uranus siehe BM.01_044,01-05 / NS.01_044,01-052,12 / RB.01_001,01


4.6.
Neptun

Das siebente Gürtelpaar – entsprechend dem lange unbekannten Planeten Neptun (Miron)

4.6.1.
…“Wie weit ist er (Neptun) denn von der Sonne entfernt? – Etwas über eintausend Millionen Meilen in der größten Sonnenferne. – Wie groß ist er denn? Er ist seiner Größe nach ein Planet, der da zwischen dem Uranus und dem Saturn das Mittel halten dürfte, also um anderthalbtausendmal größer als eure Erde. – Was aber seinen Luftkreis betrifft, so ist dieser größer als der Luftkreis des Planeten Jupiter und hat einen Durchmesser von beinahe einmalhunderttausend eurer Meilen.“ (NS.01_053,05)

4.6.2.
…“Auch in diesem Planeten (Neptun) sind nur die Äquatorgegenden bewohnt; seine Polarländer aber sind von ewigem Schnee und Eis so sehr überdeckt, dass allda an eine Bewohnbarkeit dieser Gegenden gar nie zu denken ist.“ (NS.01_053,08)

4.6.3.
…“Was die Menschen dieses Planeten betrifft, so sind sie nicht so groß wie die Bewohner des Planeten Saturn, aber doch wieder größer als die des Planeten Uranus, – obschon sie unter sich selbst bedeutenden Größenunterschieden unterworfen sind. So gibt es nicht selten Menschen, die eine Höhe von vierzig Klaftern, und wieder Menschen, die oft kaum eine Höhe von etwas über zwanzig Klaftern erreichen. In dieser Hinsicht gleicht denn dieser Planet beinahe eurer Erde, allda es auch für das Verhältnis menschlicher Leibesgrößen sehr verschiedene Varianten gibt. Dies ist auf unserem Planeten Miron auch der Fall mit dem weiblichen Geschlecht.

Was hernach die körperliche Form beider Geschlechter betrifft, so ist sie gewöhnlich von sehr schöner Art, obschon es auch hier bedeutende Abweichungen gibt.“ [NS.01_061,01ff)

4.6.4.
…“So besitzen die Menschen dieses Planeten auch Schriftzeichen, durch welche sie Worte niederschreiben können, und zwar auf dasselbe Material wie das, auf welches sie ihre Tonzeichen niederschreiben. – Aus diesem könnt ihr doch sicher schließen, dass die Menschen dieses Planeten in jeder Hinsicht sehr gebildet sind.

Bei den Bewohnern dieses Planeten gibt es durchgehends keinen zeremoniellen sogenannten Gottesdienst; und ihr ganzes Religionswesen hat nichts anderes aufzuweisen als allein die innere Erkenntnis eines Gottes.

Sie haben sogar keine Gebete, sondern an deren Statt die alleinige innere Bildung des Geistes, durch welche sie in alle ihre sonstige Wissenschaft und Weisheit geleitet werden. Sie sagen: Einen Gott mit Worten anbeten ist läppisch, eines unsterblichen Menschen unwürdig und einem allerhöchsten Gott unwohlgefällig. Wer aber in seinem Geiste die wahre Bestimmung seiner selbst erkannt hat und derselben zufolge lebt, der ist Gott angenehm. Und das beste Gebet und die größte Ehre, die wir Gott erweisen können, ist es, so wir der Bestimmung gemäß leben, die Er in uns gelegt hat und uns allzeit getreulich in uns selbst finden lässt. – Sehet, das ist aber auch schon das Ganze ihrer Religion, oder: nach diesem Grundsatze leben und handeln die Menschen dieses Planeten; und dieses Leben und Handeln ist der eigentliche Gottesdienst, den sie allezeit begehen.“ (NS.01_064,15ff)

4.6.5.
…“Wenn ihr aber schon auf dem Felde der Religion etwas Zeremonielles haben wollt, so möget ihr dazu die Zeugung des Menschen und dann endlich das Hinscheiden desselben für eine solche religiöse Zeremonie betrachten.

Denn die Zeugung geschieht alldort, wenn schon durch den Beischlaf, auf eine höchst erbauliche Art. Dieser Akt wird allzeit am Morgen vollzogen, und das nie im Hause, sondern in einem, auf einem benachbarten hohen Berge eigens zu diesem Behufe erbauten Tempel.

Ebenso werden die Leiber der Verstorbenen auf einen andern hohen Berg gebracht, allwo sie dann unter einem wieder eigens erbauten Tempel auf dem Boden der Erde, mit den Gesichtern nach aufwärts gekehrt, gelegt und da mit abgemähtem Grase bedeckt werden, wodurch sie dann auch alsbald verwesen und im Verlaufe von etwa drei Tagen so ganz zunichte werden, dass da vom ganzen, großen Leichnam nicht mehr die allerleiseste Spur anzutreffen ist. – Solches wäre demnach ebenfalls als eine Zeremonie zu betrachten.

Ihr Hauptgottesdienst und ihre vornehmlichste göttliche Verehrung aber besteht in der Musik und in der Astronomie.“ (NS.01_065,07ff)

Neptun siehe BM.01_045,01-04 / NS.01_053,01-071,13

4.7.
Pluto
Keine Angaben


5. Über Kometen, die Vielfalt der Menschenwesen

und die Unendlichkeit von Gottes Schöpfung

5.1.
Dass an die Stelle solcher, von der Sonne völlig aufgenommener Planeten wieder andere treten, könnt ihr schon aus dem Umstande ersehen, dass um eure Sonne allein ein Heer von wenigstens zehntausend Millionen Kometen schwärmt, aus welcher nicht unbedeutenden Zahl dann auch immer ein und der andere mehr ausgebildete Komet wieder in den Stand eines Planeten übergehen kann. Ja es gibt schon gegenwärtig eine große Menge wohlausgebildeter Kometen in dem weiten Gebiete eurer Sonne, welche sogar schon zum größten Teile bewohnt sind, – wenn auch noch nicht von Menschen, so aber doch von Pflanzen und mannigfaltigen Vortieren.

Sehet, also ist demnach diese Ordnung. Für eure Begriffe ist ihre Zeitdauer unendlich zu nennen, vor Meinen Augen aber ist der Anfang wie das Ende gestellt. – Wie aber die Sonne ihre Planeten wieder löset, also können auch Zentralsonnen ihre Nebensonnen lösen und endlich die Hauptzentralsonne ganze Heere von Sonnengebieten und Sonnenallen. – An der Stelle der verzehrten werden dann wieder neue gesetzt, also, dass dadurch der Gang in der Ordnung Meiner Dinge für ewig nimmerdar abgebrochen werden kann. Denn solches müsst ihr zu all dem annehmen, dass Ich ewig nimmer aufhören werde, zu erschaffen, – weil Ich als Gott ewig nimmer zu denken aufhören kann. Denn Meine Gedanken sind die Wesen.

Aber es wird mancher sagen: Wohin denn am Ende mit solcher unendlichen Vielheit der Geschöpfe? – Ich aber frage dagegen: Wie verhielte sich denn eine, wenn an und für sich noch so große, aber am Ende dennoch begrenzte Zahl der Geschöpfe und Wesen zu einem unendlichen Gott?

Daher soll darob niemandem bange werden. Denn in Meiner Unendlichkeit hat auch sicher Unendliches Platz und wird dieselbe ewig nimmer erfüllen, – wenn auch der beständige Wesenzuwachs noch unaussprechlichmal größer und zahlloser wäre, als er der bestehenden Ordnung zufolge ist.

Dieser Überblick aber soll euch eben auch die Beruhigung geben, dass euer guter, heiliger Vater größer, mächtiger und vollkommener ist, als sich Ihn ein schwacher Erdengeist selbst in seinen feierlich hellsten Augenblicken vorzustellen vermag.“ (NS.01_073,09 bis 13)

5.2.
Was aber mit dem alten Wassereimer durch die Vernunft der Menschen geschieht oder doch wenigstens zuverlässig geschehen kann, das wird dereinst auch mit der Erde wie mit allen anderen Weltkörpern, selbst mit den Urzentralsonnen, geschehen, und es werden aus ihnen dann vollkommen geistige Weltkörper zur Tragung und Bewohnung der seligen Geister.

Aber es werden solche Weltkörper dann nicht nur auswendig, sondern viel mehr inwendig bewohnt sein in allen ihren den früheren organisch- materiellen Formen entsprechend ähnlichen inneren Lebenstempeln.

Da werden die Menschen als vollendete Geister erst die innere Beschaffenheit der sie einstens tragenden Welten vollkommenst kennenlernen und sich nicht genug in aller Freudigkeit wundern können über ihre überaus wundervoll komplizierte innere organische Einrichtung von den kleinsten bis zu den größten Organen.

Die für sich lichtlosen kleinen Planeten, wie diese Erde, ihr Mond, die sogenannte Venus, der Merkur, Mars, Jupiter und Saturn und noch mehrere gleiche Planeten, die zu dieser Sonne gehören, samt den vielen Bartsternen – die späterhin auch Menschenwesen tragende Planeten werden, teils durch eine jeweilige Vereinigung mit einem schon Menschen tragenden Planeten, und teils in ihrer reif gewordenen planetarischen Selbstheit –, werden nach für eure Begriffe undenkbar vielen Erdenjahren in der Sonne ihre Auflösung finden.

Die Sonne und ihre höchst vielen Gefährtinnen in ihrer Spezialmittelsonne; diese Mittelsonnen, die schon eines überaus hohen Alters fähig sind, und für die eine Äone (dezillionmal Dezillionen) von Erdenjahren gerade das ist, was für diese Erde ein Jahr ist, werden ihre Auflösung in den Sonnengebietszentralsonnen finden, die natürlich in allen ihren Seinsverhältnissen – um nach der arabischen Art zu sprechen – ums millionenmal Millionenfache größer dastehen denn ihre Vordersonnen. Diese Sonnengebietszentralsonnen werden wieder in den im gleichen Verhältnisse größeren Sonnenallzentralsonnen, und diese endlich in der einzigen Urzentralsonne, deren körperliche Größe für eure Begriffe von einer wahren Unermesslichkeit ist, ihre endliche Auflösung finden.

Aber wo wird denn dann diese ihre endliche Auflösung finden? Im Feuer Meines Willens, und aus dieser endlichen Auflösung werden dann alle die Weltkörper, aber geistig, in ihre früheren Ordnungen und Dienstleistungen zurücktreten und dann geistig ewig fortbestehen in aller ihrer Pracht und Größe und Wunderbarkeit.

Natürlich dürft ihr euch die Zeit nicht etwa so vorstellen, als würde alles das etwa schon morgen oder übermorgen vor sich gehen, sondern so ihr für jedes Sandkörnchen, so viele deren die ganze Erde fassen könnte, ein Erdenjahr Zeit nähmet, so reichete das kaum für den Zeitraum des materiellen Erdbestandes aus. Da ist des viel längeren Bestandes der Sonne gar nicht zu gedenken, und natürlich noch weniger des Bestandes einer der ersteren Zentralsonnen, der tieferen Sonnengebietszentralsonnen, und noch um gar außerordentlich weniger ist der für euch nun nie berechenbaren Dauer der Sonnenallzentralsonnen und gar einer Urzentralsonne zu gedenken, – und das auch darum um so weniger, als wie lange die Sonnen noch immer neue Weltkörper, die Zentralsonnen auch noch stets neue Planetarsonnen und die Urzentralsonnen auch noch stets ganze Heere von Sonnen aller Art ausgebären werden.

Aber trotz solcher für euch unermesslichen Dauer der großen Weltkörper wird dereinst ihre Zeit dennoch aus sein und damit abermals eine Schöpfungsperiode durchgemacht und abgeschlossen sein, wonach dann in einem endlos weit entlegenen Schöpfungsraumgebiet zu einer neuen Schöpfung fortgeschritten wird, an der, wie an zahllosen noch neu erfolgenden, ihr auch euren Tätigkeitsanteil nehmen werdet, begabt mit einer stets größeren Machtvollkommenheit, – aber nur als Meine wahren Kinder!

Denn wer auf dem vorgezeichneten Wege die Kindschaft Gottes nicht erreicht haben wird, der wird als ein zwar vollendetes, vernünftiges und immerhin glückseliges Geschöpf auf seiner geistigen Erde bleiben, leben und handeln und wandeln und wird sogar andere nachbarliche Geistwelten besuchen – ja, er wird seine ganze Hülsenglobe durchwandern können! –, aber darüber hinaus wird es ewighin nicht kommen, und es wird in ihm auch das Bedürfnis nicht erbrennen zu einem lebenstätigen Verlangen nach etwas Höherem.

Aber Meine Kinder werden stets bei Mir sein und mit Mir wie aus einem Herzen denken, fühlen, wollen und handeln! Darin wird der endlos große Unterschied sein zwischen Meinen wahren Kindern und den mit Vernunft und Verstand begabten glückseligen Geschöpfen. Sehet euch daher wohl vor, dass ihr dereinst als Meine Kinder für tauglich und würdig befunden werdet!

Ich sage es euch, dass im für euch unermesslichen Raume zahllos viele Hülsengloben sind! In jeder Hülsenglobe, die für sich schon einen für eure Begriffe nie ermessbaren Raum einnimmt, da sie die Trägerin von äonenmal Äonen Sonnen und Sonnengebieten ist, leben sicher allerzahllosest viele Menschengeschöpfe, entweder noch im Leibe oder aber schon pur geistig, und haben in ihrer Art gewöhnlich eine sehr helle Vernunft und einen feinst berechnenden Verstand, der oft eine solche Schärfe erreicht, dass ihr euch vor ihm langehin verstecken müsstet.

Diese haben auch dann und wann traumähnliche Ahnungen, dass es irgendwo Kinder des allerhöchsten, ewigen Geistes gibt, und hegen ganz geheim auch eben nicht zu selten den Wunsch, um jeden Preis des Lebens Meine Kinder zu werden; aber es geht so etwas zuallermeist ganz und gar nicht. Denn es muss alles in seiner Ordnung bleiben und bestehen gleichwie bei einem Menschen, bei dem auch die Teile und Organe des Kniegelenkes nicht zu den edlen Augen des Hauptes umgestaltet werden können und die Zehen der Füße nicht leichtlich allenfalls zu den Ohren. Alle Glieder am Leibe müssen das bleiben, was sie einmal sind; und möchten die Hände noch so sehr wünschen, auch sehend zu sein, so nützt das nichts, – sie bleiben ganz gesund und glücklich blinde Hände, bekommen aber dennoch ein überaus hinreichendes Licht durch die edlen Augen im Haupte.

So braucht die Erde auch keine Sonne zu sein, um ihren sonst finsteren Boden zu erleuchten; denn sie bekommt ja ein hinreichendes Licht von der einen Sonne. Von der Nahrung, die ein Mensch zu sich nimmt, müssen alle Teile seines Leibes in ihrer Art ernährt werden, also auch die Augen und das Herz. Aber nur die allerlichtverwandtesten und reinsten Teilchen werden zur Nahrung der Augen erhoben, und die liebelebensverwandtesten seelischen Teilchen assimilieren sich mit der Lebenssubstanz des Herzens; die mehr und mehr gröberen Teile gehen als entsprechende Nahrung an die verschiedenartigsten Leibesbestandteile über. Es würde da dem Auge sehr übel bekommen, wenn Teile, die nur zur Ernährung eines Knochens geeignet sind, in dasselbe kämen.

Und so würde es auch in der allgemeinen großen Schöpfungsordnung von einem sehr schlechten Erfolge sein, so Ich die Menschengeschöpfe anderer Welten zur Werdung Meiner allereigensten Herzenskinder zuließe. Ja, es ist wohl dann und wann eine solche Zulassung möglich; aber da gehören große Läuterungen und weitgehende Vorkehrungen und Vorbereitungen dazu! Am ehesten kommen entweder die Seelen dieser Sonne zu dieser Gnade oder die Urerzengel, denen die Pflicht obliegt, ganze Hülsengloben zu beherrschen und zu leiten und in der besten Ordnung als gerichtet zu erhalten. Aber so ungeheuer groß sie auch sind in allem, ebenso klein müssen sie sich gleich Mir hier zu sein begnügen und sich jede Demütigung gefallen lassen.

Auch aus der Zentralsonne dieses Systems, zu dem auch diese Sonne gehört, können Seelen auf diese Erde zur Erreichung Meiner Kindschaft übersetzet werden, ebenso aus der weiteren Sonnengebiets- und Sonnenallzentralsonne. Aber nur aus dem Bereiche desselben Sonnenalls, in dem sich diese Erde befindet, können auch noch Seelen hierher kommen, – aber aus der allgemeinen Urzentralsonne nicht leichtlich mehr, weil jener notwendig allerriesenhaftesten Menschen Seelen schon zu ungeheuer viel Substanz in sich enthalten, als dass sie von dem kleinen Leibe eines diesirdischen Menschen könnte aufgenommen werden.

Aber obwohl es auf jener allerriesenhaftest großen Weltensonne auf manchen ihrer Großlande derartig körperlich große Menschen gibt, deren Kopf schon für sich mindestens um tausendmal so groß ist als diese ganze Erde, so ist aber doch ein schwächstes Meiner wahren diesirdischen Kinder durch Meinen Geist in seiner Seele Herzen schon ums endlose mächtiger als Myriaden jener überweltengroßen Urzentralsonnenmenschen.

Bedenket daher wohl, was es heißt, ein Kind des allerhöchsten Gottes sein, und welch eine allergrößte, ungerichtetste und unangetastetste Willensfreiheitsprobe dazu erforderlich wird, auf dass die Seele eins wird mit Meinem Geiste in euch, wodurch allein ihr dann erst vollkommen Meine Kinder werden könnet!

Es lässt sich freilich wohl von euch nun mit Grund fragen, wie denn gerade diese kleine Erde und ihre kleinen Menschen zu dieser Ehre und Gnade gekommen sind, da es doch im endlosen Schöpfungsraume eine unzählbare Menge der größten und herrlichsten Lichtwelten gibt, die viel geeigneter wären, Gottes Kinder zu tragen, zu ernähren und mit allem dazu Erforderlichen bestens zu versehen. So wären die weltengroßen Menschen der Urzentralsonne ja doch ansehnlicher als Kinder Gottes denn die bestaubten Würmer dieser kleinen Erde! – Dem äußern Anscheine nach wäre dieser Frage freilich gerade nichts oder wenigstens nicht viel entgegenzusetzen; aber bei den inneren Verhältnissen der Dinge des Lebens wäre das sogar eine Art Unmöglichkeit.

Eines jeden Menschen Organismus hat nahe in der Mitte des Herzens seinen Lebensnerv, ein kleinstes Klümpchen, von dem aus der ganze andere Leibesorganismus belebt wird. Dieses einen Herzensnervklümpchens Teile haben eine solche Einrichtung, den Lebensäther aus dem Blute und aus der eingeatmeten Luft derart an sich zu ziehen, dass sie dadurch fürs erste selbst überaus lebenstätig verbleiben und dann fürs zweite diese Lebenstätigkeit dem ganzen Organismus mitteilen und dadurch den ganzen Leib beleben auf dem geeigneten Wege.

So Ich dir den Fuß abhauen möchte oder die Hand, so würdest du fortleben, wie du solches an vielen alten Soldaten ersehen kannst, denen in den Schlachten Hände, Füße, Ohren und Nasen abgehauen wurden, und die doch noch, wenn auch als Krüppel, fortleben; aber die geringste Verletzung des Herzens, in dem sich der kleine Hauptlebensnerv befindet, zieht den augenblicklichen Leibestod nach sich.

Wie aber diese Einrichtung getroffen ist im menschlichen Leibe wie auch in den warmblütigen Tieren, eben also ist die Einrichtung auch im größten Weltenschöpfungsraume getroffen: Alle die zahllos vielen Hülsengloben stellen in ihrer Gesamtheit einen ungeheuer, für eure Begriffe endlos großen Menschen dar. In diesem Menschen ist diese Hülsenglobe, in der wir uns befinden, das Herz, und eben diese Erde ist der für den ganzen, großen Menschen überaus kleine Lebensnerv, der sich gerade nicht im Zentrum des Herzens, sondern mehr an der linken Seite desselben befindet.

Im Zentrum des Herzens befindet sich zwar auch ein sehr großer Nervenkomplex, aber es ist darin nicht der Hauptlebenssitz. Es ist das nur eine Werkstätte zur Aufnahme und Bewahrung des Lebensnährstoffes aus dem Blute und aus der Luft. Von da aus nimmt ihn erst der Hauptlebensnerv auf und befruchtet oder segnet ihn erst als eine zum Leben taugliche Substanz, das heißt für das einstweilige Mitnaturleben der Seele, die ohne diesen Nerv mit dem Organismus des Leibes in gar keine Verbindung treten könnte.

Es ist sonach der in Rede stehende Lebensnerv irgend an der linken Herzseite ein gar höchst unansehnliches, überaus kleines Wärzchen, ähnlich einem kleinsten Gefühlswärzchen am untersten Ballen des kleinen Zehens am linken und eines korrespondierenden am rechten Fuße. Diese Gefühlswärzchen, nur durch die Epidermis gedeckt, sind die Hauptgefühlsleiter der Füße, – und wer achtet ihrer, und wer weiß es, dass sie das sind?!

So jemand leiblich das Unglück hätte, die kleinen Zehen seiner Füße einzubüßen, der würde dann sehr schwer gehen, – um vieles schwerer, als so er die großen Zehen eingebüßt hätte. Wer kann da aufstehen und fragen: ,Aber warum hast Du, Herr, denn gerade auf die kleinsten Dinge in Deiner unermesslichen Schöpfung zumeist das höchste Wirkungsgewicht gelegt?‘

Da frage Ich aber entgegen und sage: ,Warum ist denn schon bei euch Menschen der Grundstein zu einem Hause oft um mehr als ums Tausendfache kleiner denn das ganze Haus, das eben an dem gut gelegten Grundsteine seinen Hauptstützpunkt hat? Warum gibt es denn der Lügen so viele, aus dem Reiche der Wahrheiten aber eigentlich nur eine Grundwahrheit? Warum ist die Eiche ein so großer Baum, und der Keim in ihrer Frucht, in welchem schon zahllos viele Eichen von der riesigsten Art eingeschlossen sind, ist so klein wie ein allerkleinstes Sandkörnchen?‘

Es gibt, Meine lieben Kindlein und nun Freunde, in der großen Schöpfung noch gar manche Dinge, deren Zweck und Beschaffenheit euch etwas sonderbar vorkäme, so ihr alles in der Schöpfung kennetet. Wollte Ich euch nun auf nur wenige solcher Sonderbarkeiten aufmerksam machen, so würdet ihr eure Hände über dem Haupte zusammenschlagen und sagen: ,Nein, Herr, das kann denn doch unmöglich sich also verhalten; denn es widerstreitet zu sehr der nur einigermaßen reinen Vernunft!‘ Kurz, ihr alle könntet es nun nicht fassen; und um nur einen sehr kleinen Teil davon aufzuzählen, würden der Zeit nach mehr Jahrtausende vonnöten sein, als es des Sandes im Meere gibt!

Wenn ihr aber, so Ich wieder werde heimgegangen sein, Meinen Geist überkommen werdet, so wird dieser euch dann schon von selbst in alle Wahrheit leiten, und ihr werdet dann nicht mehr nötig haben zu fragen und zu sagen: ,Herr, warum dies und warum jenes?‘ Es wird die Binde von euren Augen genommen werden, und ihr werdet dann im hellsten Lichte schauen, was ihr nun kaum überaus dunkel ahnet. Darum begnüget euch vorderhand mit dem, was ihr nun vernommen habt! Es ist dies nur ein in euer Herz gelegter Same, dessen Früchte ihr erst dann als reif einernten werdet, wenn in euch selbst die Sonne Meines Geistes aufgehen wird.

Habt ihr wohl einiges von dem, was Ich nun zu euch geredet habe, so nur einigermaßen verstanden?“ (GEJ.05_112,01 bis 114,11)



6. Zitate nach Aufsätzen von Wilfried Schlätz sowie

Auflistung aller relevanten Aufsätze

6.1. Zitat aus dem Aufsatz: „Auch jede echte Offenbarung enthält etwas Falsches“ (WS A3255)*)
*)Siehe linke Randspalte unter „Kritik an der Neuoffenbarung?“

7. Mit Ausnahme der sieben falschen Stellen gemäß den Ziffern (1.) und (2.) sind alle anderen materiellen, seelischen, geistigen, himmlischen und göttlichen Wahrheiten des Jesuswerkes durch JL eine echte Offenbarung:

7.1. Grundsätzliche materielle Wahrheiten, die der echte Jesus durch JL offenbart hat wie zum Beispiel:

7.1.1. Bewohnbarkeit der Rückseite unseres Erdmondes,

7.1.2. Materielle Bewohnbarkeit aller Planeten von Merkur bis Neptun,

7.1.3. Materielle Bewohnbarkeit unserer Sonne sowie aller Sonnen,

7.1.4. Die Existenz von vier Arten von Zentralsonnen und ihre materielle Bewohnbarkeit (zumindest auf den inneren Oberflächen).“


6.2. Zitat aus dem Aufsatz: „Fragen zum Jenseits“:

1. Inkarnation auf Planeten und Sonnen (WS-A3207.01*)
*) Siehe linke Randspalte unter „Kommentare / Dokumentationen“)

„2. Fragen:

2.1. Einleitung:

Die Planetarwesen (z. B. Mars, Saturn usw.) haben bekanntlich ihr jeweils eigenes jenseitiges Mittelreich sowie ihren eigenen ersten und zweiten Himmel. Ausgenommen ist der 3.Himmel (Himmlisches Jerusalem), den bzw. das es nur ein einziges Mal für alle gibt.

2.2. Eigentliche 1.Frage:

Ist ihr jeweils „planetarbezogener“ inkarnierter Zustand gleichwohl geistig oder wesensartig eher materialisiert (andere Schwingungsfrequenz zum irdischen Menschen auf unserem Planeten Erde)?

2.3. Antwort

2.3.1. Die materiellen Bewohner der anderen materiellen Planeten und Sonnen haben auch einen materiellen Körper wie wir auf der Erde. Nur ist z. B. der Materieleib der materiellen Bewohner der Venus, des Merkur [nur die Polgebiete des Merkur sind materiell bewohnbar; siehe unten Ziffer: (2.3.4.)]) und des Äquatorgürtels unserer Planetarsonne nicht so grobmateriell wie unser Erdenleib, sondern ist lichtähnlicher und hat auch eine höhere Körpertemperatur (z. B. 400 Grad) als unser Materieleib. Aber selbst die materiellen Leiber der Sonnenmenschen auf den inneren Oberflächen der Urzentralsonne (= UZS) sowie der All-All-Sonnen (= AAS = Zentrum von Millionen Galaxien) sind immer noch Materie und noch lange keine niedere Substanz = materiefreies Licht 1.Stufe, aus der das gesamte jenseitige Mittelreich und die jeweilige Naturseele (= Außenleib im jenseitigen Mittelreich) besteht, denn zwischen Materie und Substanz ist ein himmelhoher Unterschied! Auch die äußeren Oberflächen dieser beiden größten Zentralsonnen (UZS und AAS) können nur von Geistern bewohnt werden, die schon einen Außenleib aus niederer Substanz (= materiefreies Licht 1.Stufe) besitzen. [Siehe unten die Ziffer: (2.3.5.)“…


Aufsätze von Wilfried Schlätz zum Thema siehe linke Randspalte unter:

Grundbegriffe der Neuoffenbarung
. Die horizontale und vertikale Schöpfungsstruktur
. Hülsengloben und Mikro-Hülsengloben
. Der Makrokosmos

Kommentare / Dokumentationen
. Fragen zum Jenseits
. Kopfverstand – Herzensverstand (s.Punkt 2.9.ff)

Naturwissenschaftliches (2)
. Die Entstehung des Sonnenlichtes
. Astronomische Irrtümer des Kopfverstandes
. UFOS

Kritik an der Neuoffenbarung
. Auch jede echte Offenbarung enthält etwas Falsches
. Zur Kritik an Jakob Lorber

(Red. OZ / 12/016)