„Eine gesunde Seele ist der beste Arzt für einen kranken Leib!“ (GEJ.06_187,10)



Heilung durch Gebet?

(Kurzfassung)

 

Klaus Opitz



Gesundheit wird mit Recht in unserem diesseitigen Leben als höchstes Gut eingestuft und trotzdem wird ständig gegen die Grundregeln eines gesunden Lebens verstoßen. Die Folgen sind Krankheiten, Siechtum bis zu einem verfrühten Tod. Und am Ende wird Gott die Schuld am eigenen Unglück gegeben.

„Würden die Menschen sich nie von Gott abwenden, so würden sie auch nie in eine Not und ein Elend verfallen…

Auch des Leibes Krankheiten sind allzeit nur die bitteren Folgen der Nichtbefolgung der von Mir den Menschen allzeit klar ausgesprochenen Gebote.

Wer diese schon von seiner Jugend an treu zu halten anfängt, der wird bis in sein hohes Alter keines Arztes bedürfen, und seine Nachkommen werden nicht an den Sünden ihrer Eltern zu leiden haben, wie das bei den alten, Gott getreuen Völkern oft durch Jahrhunderte der Fall war.

Aber wenn die Menschen auszuarten angefangen haben, dann sind auch bald schwere Körperleiden über sie gekommen und haben sie die Folgen der Gering- oder Garnichtachtung der Gebote Gottes kennen gelehrt.“ (GEJ.09_035,5f)



Jesus weiß um unsere Nöte

Ja, also ist es, darum sollt ihr denn auch bei allen noch so widerwärtigen Erscheinungen auf dieser Erde nicht verzagen; denn der Vater im Himmel weiß darum und weiß es am besten, aus welchem Grunde Er sie zulässt!

Also sind die meisten Krankheiten, die die Menschen zu durchleiden haben, nichts als Verhütungen, dass die Seele nicht eins werde mit dem Fleische…“ (GEJ.02_169,11)

Was das Fleisch angezogen hat (Sünde), wird dasselbe auch wieder ausziehen müssen. Ob nun mit oder ohne Schmerz, das ist eine ganz gleichgültige Sache.“ (GEJ.05_075,07)

Merket euch das zu eurem Glauben hinzu, dass es dem Menschen um seiner Seele willen eben nicht allzu zuträglich ist, so er völlig gesunden Leibes einherwandelt; denn ist sein Fleisch zu gesund, da wird es auch leicht erregt für allerlei sinnliche Lustreize, in die die Seele dann auch eher mitbegierlich wird, als so ihr Fleisch kränklich und schwach ist, - und so ist eine Leibeskrankheit gewisserart eine Wache vor der Türe des inneren Lebens der Seele!“ (GEJ.09_158,11)

Darum habe du nur ja keine Scheu vor den mannigfachen Lebensbürden, die dir auf diesem irdischen Lebenswege hie und da begegnen werden; denn Ich werde sie zu dir senden zur Stärkung deiner Seele und deines Geistes!

Wenn demnach dann und wann etwas über dich kommen wird, dann denke, dass Ich es bin, der dir eine solche Stärkung zukommen lässt. Denn je mehr Ich einen Menschen liebe, desto mehr auch wird er versucht von Mir. Denn ein jeder soll Mir gleich vollkommen werden; dazu aber wird viel Selbstverleugnung, Geduld, Sanftmut und vollste Ergebung in Meinen Willen erfordert.“ (GEJ.03_120,06)


„…Das beste unter allen Meinen Gaben ist das Kreuz, denn in diesem keimt das wahre ewige Leben für Seele und Geist!“ (HiG.03_46.09.11,01)


Über den Ich noch allerlei Leiden und Trübsal zulasse, dem helfe Ich denn auch zur rechten Zeit; den Ich aber sein irdisch stolzes und schwelgerisches Wohlleben unbeirrt fortgenießen lasse, der trägt sein Gericht und seinen ewigen Tod schon in sich und sonach auch allenthalben mit sich. Und somit weißt du nun denn auch, warum so mancher Weltgroße und Weltreiche ungestraft bis zu seines Leibes Tode hin fortsündigen und fortgräueln kann.“ (GEJ.09_029,13)



Können wir in der Not auf Gottes Hilfe hoffen?

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, werdet ihr finden; klopfet an, dann wir euch geöffnet,“ schreibt Matthäus in seinem Evangelium (7,7ff).

Den Kranken aber sage: sie sollen sich in ihrer Krankheit nicht betrüben, sondern sollen sich ernstlich an Mich wenden und sollen Mir ja ganz trauen. Ich werde sie trösten, und ein Strom des köstlichen Balsams wird sich in ihr Herz ergießen, und des ewigen Lebens Quelle wird unversiegbar in ihnen offenbar werden, sie werden genesen und werden erquickt werden wie das Gras nach einem Gewitterregen.“ (HGt.01_001,03)

So du lebendig allein bei Mir Hilfe suchst, so wirst du vollkommen gesund werden; denn da wirst du in Meiner Liebe das kräftigste Heilmittel gegen jedes Übel in deiner eigenen Brust tragen, welche Arznei ein alleiniges Universalmittel ist!

Denn siehe, alle irdischen Arzneien gleichen in Hinsicht ihrer Wirkung wie ein Kampf der Höllengeister untereinander und sind daher allezeit ein wahres malum contra malum (Übel gegen Übel. Hrsg.).

Meine Hilfe aber ist in jeder Hinsicht ein wahres bonum contra malum (Gutes gegen Übles. Hrsg.), daher dasjenige wahre Heilmittel, durch das der Mensch allein von jeglichem Übel aus dem Grunde für ewig geheilt werden kann!“ (HiG.03_45.09.15f)

Aber an meiner Hilfe sollet ihr keinen Mangel haben. Soviel ihr selbst vermöget nach dem Maße eurer Kraft, soviel müsset ihr auch selbst tun; was darüber ist, das wird dann schon Meine Sache sein. Denn wahrlich, sage Ich euch: Um was ihr den Vater in Meinem Namen und in Meiner euch bekannten Ordnung bitten werdet, das wird euch auch gegeben werden in dem Maße, wie es euren Seelen frommen kann.“ (GEJ.06_021,9)

Wer da Mein Wort liest und lebt danach und hat einen starken, festen Glauben, dem wird das Wort durch seinen Glauben helfen, wie es in den Evangelien gar oft zu ersehen ist.

Fehlt aber der rechte, lebendige Glaube, da wird das `Stehe auf und wandle`nur von geringer Wirkung sein.

Alsonach sind Mein Wort und der lebendige Glaube allezeit das beste Heilmittel auch fürs Fleisch, und es hat keine Apotheke ein besseres.“ (HiG.03_48.09.03,05f)

Alles hängt von dem ernsten Wollen des Menschen ab; so er sich ernstlich bessert und volltrauig Gott bittet um etwas Rechtes und Gutes immer in Meinem Namen, so wird es ihm gegeben werden nach dem Maße seiner wahren Besserung und seines Glaubens und Vertrauens. Und du kannst nun mit Meiner allerwahrhaftigsten Verheißung denn auch vollends zufrieden sein.“ (GEJ.06_069,10)

Jesus also kann und will uns im Rahmen Seiner Ordnung helfen, aber das ob und wann müssen wir Ihm allein überlassen. Jesus allein weiß, wann die rechte Zeit für eine Heilung gekommen ist: „Dein Wille geschehe!“

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