Die Würde des Menschen ist unantastbar

 


Wehe dem, der möchte verkleinern den Namen seines Bruders und ihm nehmen die Ehre, die ihm Gott Selbst gegeben hat!


Es ist solche Ehre eines jeglichen Eigentum von Gott, und es hat niemand das Recht, ein so geheiligtes Eigentum des andern anzugreifen mit seiner Zunge oder mit seiner Hand.“ (HGt.01_045,10)

 

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"Ich allein bin der Herr von Ewigkeit, – wie bin Ich denn nun unter euch? Sehet, Ich nenne euch Kinder, Freunde und Brüder, und was ihr zu Mir seid, das ist der Bestimmung nach ein jeder Mensch, und es gibt da kein Minder und kein Mehr! Denn jeder Mensch ist Mein vollendetes Werk, das sich als das auch erkennen und gerecht achten, aber nicht gänzlich verkennen und unter alle Scheusale hinab verachten soll; denn wer sich, als doch erkennbar Mein Werk, verachtet, der verachtet notwendig ja auch Mich, den Meister. Und wozu sollte denn das hernach gut sein?" (GEJ.07_141,08)

 

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"Es steckt in jeder Pflanze ein neuer Same, und auf tausend Baumarten reifen auch ebensoviel verschiedene Fruchtarten. Kennst du wohl den Nutzen aller? – Sicher nicht! – O sieh, es artet so sich auch des Geistes Leben in den Menschen, die da eines guten Willens sind. – Die Arten und Gattungen, wenn sie auch verschieden sind, machen (vor Mir) keinen Unterschied. Es fragt sich nur, wie weit da alle nützlich sind. – Daher sollt ihr niemand verdammen, sondern kennenlernen Meine verschiedenen Wege!" (HiG.01, Seite 176)