"Was ist denn der Geist? - Der Geist ist das eigentliche Lebensprinzip der Seele, und die Seele ist ohne den Geist nichts als ein substantiell ätherisches Organ, welches wohl zur Aufnahme des Lebens alle Fähigkeiten besitzt, aber ohne den Geist nichts ist als ein substantiell-geistig-ätherischer Polyp, der seine Arme fortwährend nach dem Leben ausbreitet und alles einsaugt, was seiner Natur entspricht." (GS.02_079,12)

"Zudem aber bist du noch in einer großen Irre, so du meinst, daß Geist und Seele ein und dasselbe sind! Die Seele bei den Menschen ist ein geistiges Produkt aus der Materie, weil in der Materie eben nur ein gerichtetes Geistiges für die Löse rastet, der reine Geist aber ist niemals gerichtet gewesen, und es hat ein jeder Mensch seinen von Gott ihm zugeteilten Geist, der alles beim werdenden Menschen besorgt, tut und leitet, aber mit der eigentlichen Seele sich erst dann in eins verbindet, so diese aus ihrem eigenen Wollen vollkommen in die erkannte Ordnung Gottes übergegangen und somit vollends rein geistig geworden ist." (DTT 21,19)

 

 

Die Struktur des Menschen

WS-A3085.040

 

Wilfried Schlätz

 

 

0. Hülsengloben und Mikro-Hülsengloben

1. Die vertikale Schöpfungsstruktur unserer geschaffenen Wesenheit

2. Der ungeschaffene Gottesfunke

3. Die verschiedenen Begriffe vom Menschen

4. Der Begriff der geschaffenen Trichotomie (Drei-Einheit) im Menschen



0. Hülsengloben und Mikro-Hülsengloben:

 

0.1. Hülsenglobe:


0.1.1. Von 0,1,2,…bis 1000 Planeten und von 0,1,2…bis  Milliarden Kometen bahnen um eine Planetar-Sonne und bilden mit ihr ein Planeten-System.

0.1.2. Von 0,1,2,…bis 200 Millionen Planetar-Sonnen bahnen jeweils mit ihrem Planeten-System um eine Gebiets-Sonne und bilden mit ihr ein Sonnen-Gebiet = einen Kugelsternhaufen.

0.1.3. Von 0,1,2,…bis Millionen Gebiets-Sonnen bahnen jeweils mit ihrem Sonnen-Gebiet um eine All-Sonne und bilden mit ihr ein Sonnen-All = eine Galaxis = einen Spiralnebel = eine Milchstraße.

0.1.4. Von 0,1,2,…bis Millionen All-Sonnen bahnen jeweils mit ihrem Sonnen-All um eine All-All-Sonne und bilden mit ihr ein Sonnen-All-All = einen Super-Galaxien-Haufen.

0.1.5. Von 0,1,2,…bis 7 Millionen All-All-Sonnen bahnen jeweils mit ihrem Sonnen-All-All um die Ur-Zentral-Sonne und bilden mit ihr und mit einer kugelartigen Umhüllung = Hülse eine Hülsenglobe = ein lokales Universum.

0.1.6. Quintillionen (1030) Hülsengloben als Groß-Atome bilden letztlich den starren und bewegungslosen, Großen-Materiellen-Schöpfungs-Menschen = die zu Materie erstarrte Groß-Seele des urgeschaffenen und urgefallenen Erzengels: Luzifer = Satan.

0.2. Die horizontale Schöpfungs-Struktur unseres materiellen Mikro-Kosmos:


0.2.1. Materielle Fleischleiber von Menschen und Tieren sowie materielle Pflanzen  bestehen aus Zellen.

0.2.2. Zellen und Mineralien sowie Gase und Flüssigkeiten bestehen aus Molekülen.

0.2.3. Moleküle bestehen aus Atomen.

0.2.4. Atome sollen aus dem Atomkern und der Atomhülle bestehen.

0.2.5. Der Atomkern soll aus Protonen und Neutronen bestehen; die Atomhülle soll aus Elektronen bestehen.

0.2.6. Die Protonen und Neutronen sollen aus Quarks zusammengesetzt sein.

0.2.7. Nach CHARON sollen die Quarks aus Positronen und Elektronen zusammengesetzt sein (MICHAEL KÖNIG: „Das URWORT – Die Physik Gottes“, Glossar: S.283).

0.2.8. Das, was wir: Elektronen, Positronen, Ätherteilchen und die Photonen (= Licht-Teilchen) nennen, bestehen aus unvorstellbar kleinen, materiellen Elementar-Tierchen, die eine allerseltenste Tiergestalt besitzen und die materiellen Intelligenz-Spezifika darstellen (Er1 18,9 und 46,9).

1 Er = "Erde und Mond"

0.2.9. Die materiellen Elementar-Tierchen = materielle Intelligenz-Spezifika bestehen aus materiellen Mikro-Hülsengloben.(Er. 18,8+9)

0.2.10. Materielle Mikro-Hülsengloben besitzen eine Mikro-Hülse und eine Mikro-Urzentral-Sonne, um welche 0,1,2…bis 7 Millionen Mikro-All-All-Sonnen (jede mit ihrem Mikro-Sonnen-All-All) bahnen. Um jede Mikro-All-All-Sonne bahnen 0,1,2… bis Millionen Mikro-All-Sonnen (jede mit ihrem Mikro-Sonnen-All). Um jede Mikro-All-Sonne bahnen 0,1,2… bis Millionen Mikro-Gebiets-Sonnen (jede mit ihrem Mikro-Sonnen-Gebiet). Um jede Mikro-Gebiets-Sonne bahnen 0,1,2… bis 200  Millionen Mikro-Planetar-Sonnen (jede mit ihrem Mikro-Planeten-System). Und alle diese Mikro-Weltkörper sind äußerlich bzw. in ihrem Inneren von Mikro-Wesen (Mikro-Menschen, Mikro-Tiere, Mikro-Pflanzen) bewohnt. (1.HGt2 182,20 – 26 und 2.HGt 78,20 – 23 sowie 2.HGt 87,12 – 17).

2 HGt = "Haushaltung Gottes"

 


1. Die vertikale Schöpfungs-Struktur unserer geschaffenen Wesenheit:

 

1.0. Unser materieller0 Fleisch-Leib0 [FL0]

= die Verwirklichung unserer Urindividualität auf der materiellen0 Seinsebene0, besteht aus materiellen0 Mikro-Hülsengloben0. Die Materie0 kann man als Licht 0-ter Stufe oder als eine Kraft 0-ter Stufe auffassen.

 

1.0.1. Jesus durch Jakob Lorber (JL):

[HGt.02_072,12] Das äußere, 1. [FL0]-Herz0 aber zersprang bald und fiel alsbald abgelöst hinab in eine endlose Tiefe, wo es vollends vernichtet wurde; und das war das äußere 1. Fleischherz0 des Leibes [FL0].


1.1. Unsere nieder-substanzielle+1 Natur-Seele+1 [NS+1]

= die Verwirklichung unserer Urindividualität auf der nieder-substanziellen+1 Seinsebene+1 ( = das jenseitige Mittelreich+1) besteht aus nieder-substanziellen+1 Mikro-Hülsen-Globen+1. Die niedere Substanz+1 kann man als ein Licht 1.Stufe = eine Kraft 1.Stufe auffassen. Unsere nieder-substanzielle+1 Natur-Seele+1 [NS+1] haben wir mit jedem Tier gemeinsam; sie stellt unser niederes, tierisches Ich+1 dar.  Beispiel: Die drei tierischen Natur-Seelen+1 [NS+1]  von Adler, Schakal, Gazelle ergeben zusammen eine menschliche Natur-Seele+1 [NS+1] (10.GEJ3 180,15+16 sowie 185). Diese nieder-substanzielle+1 Natur-Seele+1 [NS+1] gleicht für sich einem Erzkretin [(de.) 2.GS4 79,12 – 14 = (it.) 2.GS 70,12-14] und steht um nichts höher als die Natur-Seele+1 [NS+1] eines Affen (8.GEJ 24,11).

3 GEJ = "Großes Evangelium Johannes" / 4 GS = "Geistige Sonne"

1.1.1. Das Licht 1.Stufe versorgt die Materie0 mit Licht+1 und Wärme+1.

1.1.2. Die nieder-substanzielle+1 Natur-Seele+1 [NS+1] unterscheidet einen lebenden Schimpansen0+1 {[FL0] + [NS+1]} von der Tierleiche0 [FL0] eines Schimpansen.

1.1.3. Jesus durch JL:

[GEJ.10_185,05] Und nun hast du auch das gesehen, wie aus den letzten drei, schon vollkommenen Tierstufen [Adler, Schakal, Gazelle] – freilich mit vielen tausend Vorangängen – eine Menschenseele {=eine nieder-substanzielle+1 Natur-Seele+1 [NS+1]} zum Vorschein gekommen ist.

[GEJ.10_185,06] Es wird davon ein männliches Kind zur Welt geboren werden, aus dem, so es wohl erzogen wird, ein großer Mann werden kann. Das Gemütliche (Gemütvolle) der Gazelle wird sein Herz regieren, das Schlaue des Schakals seine Vernunft und das Kräftige des Riesenaars seinen Verstand, seinen Mut und seinen Willen. Sein Hauptcharakter wird ein kriegerischer sein, den er aber durch sein Gemüt und durch seine Klugheit mäßigen und also ein sehr brauchbarer Mensch in was immer für einem Stande werden kann. Wird er aber ein Krieger, so wird er zwar auch durch seinen Mut Glück haben, aber ebenfalls eine Beute der andern kriegerischen Waffen werden.

1.1.4. Jesus durch JL:

[(de.) GS.02_079,12 = (it.) GS.02_070,12] Was ist denn der Geist? Der [höher-substanzielle+2 Menschen-]Geist+2 {[MG+2] gemäß der folgenden Ziffer: (1.2)} ist das eigentliche Lebensprinzip der Seele [NS+1], und die Seele [NS+1] ist ohne den Geist [MG+2] nichts als ein substantiell ätherisches Organ, welches wohl zur Aufnahme des Lebens alle Fähigkeit besitzt, aber ohne den Geist [MG+2] nichts ist als ein substantiell-geistig-ätherischer Polyp, der seine Arme fortwährend nach dem Leben ausbreitet und alles einsaugt, was seiner Natur entspricht.

[GS.02_079,13] Die Seele [NS+1] ohne den Geist [MG+2] ist also eine bloß stumme polarische Kraft, welche den stumpfen Sinn nach Sättigung in sich trägt, selbst aber keine Urteilskraft besitzt, daraus ihr klar würde, womit sie sich sättigt und wozu ihr die Sättigung dient. Sie {die Seele [NS+1]} ist zu vergleichen mit einem Erzkretin, der keine andere Begierde in sich verspürt als diejenige, sich zu sättigen. Womit und warum? Davon hat er keinen Begriff. Wenn er einen großen Hunger verspürt, so frisst er, was ihm unterkommt, ob Unrat oder ob Brot oder eine barste Kost für Schweine, das ist ihm gleich.

[GS.02_079,14] Sehet, dasselbe ist die Seele [NS+1] ohne den Geist [MG+2]. Und diese angeführten Kretins haben eben auch bloß ein seelisches Leben, das heißt, in deren Seele [NS+1] ist entweder ein zu schwacher Geist [MG+2] oder oft auch gar kein Geist [MG+2] vorhanden.

1.1.5. Jesus durch JL:

[GEJ.08_024,11] Wenn wir aber das Leben und Sein der Seele [NS+1] für sich noch näher betrachten, so werden wir auch bald und leicht finden, daß sie als auch noch ein [nieder-]substantielles Leibmenschwesen für sich um nichts höher stünde als allenfalls die Seele [NS+1] zum Beispiel eines Affen. Sie würde wohl eine instinktmäßige Vernunft in einem etwas höheren Grade innehaben denn ein gemeines Tier, aber von einem Verstande und einer höheren freien Beurteilung der Dinge und ihrer Verhältnisse könnte da nie eine Rede sein.

 

1.1.6. Jesus durch JL:

[HGt.02_072,13] Das inwendigere, [nieder-]substantielle 2.Herz+1 aber blieb und erweiterte sich beständig, darum es das innerste, überstark leuchtende [höher-substantielle, 3.] Keimherz+2 also nötigte, dieweil dieses selbst fort und fort wuchs und also auch stets größer wurde, wie da der Keim eines in die Erde gelegten Samens sich stets erweitert und zwar so lange fort, bis aus ihm dasteht ein mächtiger Baum


1.2. Unser höher-substanzieller+2 Menschen-Geist+2 [MG+2]

= die Verwirklichung unserer Urindividualität auf der höher-substanziellen+2 Seinsebene+2 (= der 1.Weisheits-Himmel+2) besteht aus höher-substanziellen+2 Mikro-Hülsengloben+2. Die höhere Substanz+2 kann man als ein Licht 2.Stufe = eine Kraft 2.Stufe auffassen. Unser höher-substanzieller+2 Menschen-Geist+2 [MG+2] stellt unser normales Alltags-Ich+2 dar, welches einst mit Luzifer böse geworden ist  [(de.) 3.HiG5, S.11, Vers 6 vom 17.6.1840 = (it.) 1.HiG, Nr.23, S.41, V.6 vom 17.6.1840] und in einem gewordenen Teufel erneut böse werden kann [(de.) 2.GS 106,15+16 sowie 107,10 – 13 = (it.) 2.GS 97, 15+16 sowie 98, 10-13]. Er [der MG+2] bewirkt, wenn er voll in unserer Natur-Seele [NS+1] durch die weltliche Schul- und Universitäts-Bildung empor gewachsen ist, die natur-seelische+1 Wiedergeburt+1 unserer Natur-Seele [NS+1]. Durch  diese Wiedergeburt+1 unterscheidet sich ein gebildeter Weltmensch von einem Schimpansen, der keine mittlere Reife, kein Abitur, kein Bachelor und keinen Master machen kann, und der weder ein Handwerksmeister, noch ein Doktor, noch ein Professor, noch ein Künstler werden kann.

5 HiG = "Himmels-Gaben"


1.2.1. Das Licht 2.Stufe versorgt das jenseitige Mittelreich+1 mit Licht+2 und Wärme+2.

1.2.2. Der höher-substanzielle+2 Menschen-Geist+2 [MG+2] unterscheidet

einen normalen, ausgebildeten Weltmenschen0+1+2 {[FL0] + [NS+1] + [MG+2]}

von einem Schimpansen0+1{[FL0] + [NS+1]}.

1.2.3. Jesus durch JL:

[RB6.01_030,09] Ein Mensch aber, der die Gottheit verläßt, aus sich hinausschafft und keine mehr annehmen will, muß ja in sich eine wahre Hölle gestalten, die in allem böse und arg sein muß. Wenn es dann solch einem gottlosen Menschengeist [MG+2] notwendig sehr schlecht ergehen muss – und je länger er in dem gottlosen Zustand beharrt, desto schlechter –, da kann die Gottheit nichts dafür. Denn würde die Gottheit sich durch ihre Allmacht eines Wesens trotzdem bemächtigen, obschon das Wesen aus eigenem freiesten Willen ihr auf das hartnäckigste widerstrebt, so würde das solch ein Wesen augenblicklich gänzlich vernichten, was wider alle göttliche Ordnung wäre.

6 RB = "Robert Blum" = "Von der Hölle bis zum Himmel"

1.2.4. Jesus durch JL:

[GEJ.02_028,09] Der menschliche Geist [MG+2] aber soll ebenso vollkommen werden in sich und durch sich, wie der Urgeist Gottes in Sich und durch Sich vollkommen ist, ansonst der Geist kein Geist, sondern ein gerichteter Tod ist.

[GEJ.02_028,10] Damit aber der Menschengeist [MG+2] das werden kann, muss ihm die Gelegenheit geboten werden, sich ebenso entwickeln zu können in der Zeit, wie sich der göttliche Geist in Gott Selbst von Ewigkeit her in, aus und durch Sich Selbst gebildet hat!

1.2.5. Jesus durch JL:

[GEJ.05_078,08] Dazu aber dient weder ein äußerer noch ein innerer Zwang, von denen ein jeder ein Gericht ist, durch das nie ein Menschengeist [MG+2] in seinem Willen frei werden kann. Solange er aber das nicht kann, da kann auch von der Vereinigung seines Willens mit dem allerfreiesten Willen in Gott ewig keine Rede sein!

1.2.6. Jesus durch JL:

[GEJ.05_217,08] Sage Ich: „Oh, da bist du sehr in der Irre! Gerade das Gegenteil! Je enger ein Menschengeist [MG+2] mit Meinem Geiste in Verbindung steht, desto freier ist er im Geiste und Willen, da Ich Selbst die allerhöchste und unbegrenzteste Freiheit und Macht in Mir berge. Nur der wird sich selbst in seiner Freiheit insoweit beschränken, inwieweit er sich mit Mir nicht einet; der aber ganz eins sein wird mit Mir, der wird auch alles das vermögen, was Ich vermag. Denn außer Mir gibt es ja nirgends eine unbeschränkte Macht und ein unbeschränktes Wirkungsvermögen.

1.2.7. Jesus durch JL:

[(de.) HiG.03_40.06.17,06 – S.11,6 = (it.) 1.HiG, Nr.23, S.41, V.6 vom 17.6.1840] Hier merket wohl auf, – gleich ungefähr drei Tage vor der Geburt aber wird aus der allerfeinsten und zugleich solidesten Substanz der Seele in der Gegend des Herzens ein anderes unendlich feines Bläschen gebildet, und in dieses Bläschen wird ein einst böse gewordener [höher-substanzieller+2 Menschen-]Geist [MG+2], der da ist dem Wesen nach ein [ein einst böse gewordener] Funke der göttlichen Liebe, hineingelegt;

1.2.8. Jesus durch JL:

[(de.) GS.02_106,15 = (it.) 2.GS 97,15] Höret! Da der [höher-substanzielle+2 Menschen-]Geist [MG+2] einer solchen [Natur-]Seele +1 [NS+1] mit ihr völlig eins war, so ist auch seine ganze Liebe in die Begierlichkeit seiner [Natur-]Seele +1 [NS+1] übergegangen. Wird er nun durch das Fasten der [Natur-]Seele+1 [NS+1] freier, so tritt er {der Menschen-Geist+2 [MG+2]} dann böswillig und überaus tief beleidigt und gekränkt auf, darum, daß man ihn durch Vorenthalt der Nahrung für seine leibhaftige [Natur-]Seele+1 [NS+1] hat verkümmern lassen, um ihn dadurch zu bändigen.

[GS.02_106,16] Aus solcher Beleidigung und Kränkung geht der [der Menschen-] Geist+2 [MG+2] in einen Zorn über und verlangt Entschädigung. Wo aber findet er diese? In der zweiten Hölle!

[(de.) GS.02_107,10 = (it.) 2.GS 98,10] In der zweiten Hölle ist durch die starke Fastenbehandlung, wie uns bekannt, die begierliche [Natur-]Seele+1 [NS+1] mehr und mehr eingeschrumpft, und dem mit ihr verschmolzenen [Menschen-]Geiste+2 [MG+2] ist durch diese Absonderungsmethode mehr Freiheit geworden. Im seltenen besseren Falle kehrt ein [Menschen-]Geist+2 [MG+2] hier um, kräftigt sich und erhebt dann seine [Natur-]Seele+1 [NS+1] mehr und mehr. Im gewöhnlichen, schlimmen Falle erwacht der [Menschen-]Geist+2 [MG+2] zwar auch; da er aber in diesem Erwachen in solcher Vernachlässigung seiner [Natur-]Seele+1 [NS+1] sich überaus gekränkt und beleidigt und auch selbst mitvernachlässigt zu fühlen anfängt, so wird er zornig und läßt in diesem seinem Zorne stets mehr die Idee in sich aufkeimen, derzufolge ihm für solche Unbill von seiten der Gottheit eine kaum zu berechnende große Genugtuung zugute kommen sollte.

[GS.02_107,11] Allein, je mehr der [Menschen-]Geist+2 [MG+2] mit dieser Idee großwächst, desto stärker setzt er seine Rechnung an und auch desto unzufriedener wird er mit jeder der ihm vorgeschlagenen Maßgabe der ewigen Genugtuung.

[GS.02_107,12] Aus dieser immer größeren Forderung, welche in der stets größeren Unzufriedenheit ihren Grund hat, geht dann der also mehr und mehr wach werdende [Menschen-]Geist+2 [MG+2] in ein sich rächenwollendes Selbstgenugtuungsgefühl über. In diesem Gefühle wird er stets mehr zum „Verächter Gottes“ (Teufel). Er ersieht auch stets mehr seine Unzerstörbarkeit und stärkt sich mit der Idee, daß der Geist sich durch die Erhöhung seiner Begriffe und Forderungen ins Unendliche stärken kann. Aus diesem Gefühle erwächst dann sogar die satanische Idee, daß die Gottheit sich vor der ständig wachsenden Macht solcher [Menschen-]Geister+2 [MG+2] fürchte, sich darum verberge, und diese ihre mächtigen Feinde durch gewisse furchtsame und schwache Spitzelgeister in ihrem Tun heimlich beobachten lasse. Sieht es bedenklich aus, ziehe sich die Gottheit wieder tiefer zurück und suche sich auf alle mögliche Weise vor einem übermächtigen Angriffe solcher Kraftgeister zu verwahren.

[GS.02_107,13] Durch diese Idee wird das übermächtige Selbstgefühl des [Menschen-]Geistes+2 [MG+2] immer stärker, das Rachegefühl gegen eine vermeintliche Verschmitztheit der Gottheit stets größer. Die Gottheit wird dann natürlich stets ohnmächtiger, ja der [Menschen-]Geist+2 [MG+2] geht förmlich in Abscheu vor der Gottheit über, fängt an, sie zu verachten und bitter zu hassen, sich selbst aber als ein höheres Wesen anzusehen!

 

1.2.9. Jesus durch JL:

[HGt.02_072,14] Also auch war es mit diesem meinem innersten [höher-substanziellen, 3.] Keimherzen+2 der Fall. Anfangs sah es nur so aus, als wäre es ein Herz; als es aber dann stets größer und größer wurde, da bekam es auch immer mehr und mehr eine menschliche Gestaltung, und nun gar bald erkannte ich mich selbst in diesem neuen Menschen+3, der da geworden ist aus diesem meinem inwendigsten lichten, 3. Keimherzen+2.


1.3. Unser nieder-essenzieller+3 Reiner-Geist+3 [RG+3]

= die Verwirklichung unserer Urindividualität auf der nieder-essenziellen+3 Seinsebene+3 (= der 2.Liebe-Weisheits-Himmel+3) besteht aus nieder-essenziellen+3 Mikro-Hülsengloben+3. Die niedere Essenz+3 kann man als ein Licht 3.Stufe = eine Kraft 3.Stufe auffassen. Unser nieder-essenzieller+3 Reiner-Geist+3 [RG+3] ist nie böse geworden und wurde daher auch nie gerichtet (DTT7 21,19). Auch in einem gewordenen Teufel bleibt er ganz rein (Er. 56,10 und 58,12). Er [RG+3] ist unser Höheres-Ich+3 und macht sich zunächst nur als unser Gewissen bemerkbar. Er [RG+3] bewirkt, wenn er voll in unserem Menschen-Geist [MG+2] empor gewachsen ist, die seelische1+2 Wiedergeburt+2 des Menschen-Geistes [MG+2] = die seelische1+2 Wiedergeburt+2 der substanziellen1+2 Seele1+2 {[NS+1] + [MG+2]} und dadurch den höchsten Vollendungsgrad des AT (Johannes der Täufer, dessen Reiner-Geist [RG+3] identisch mit dem Erzengel Michael war).

7 DTT = "Drei Tage im Tempel"

1.3.1. Das Licht 3.Stufe versorgt den 1.Weisheits-Himmel+2 mit Licht+3 und Wärme+3.

1.3.2. Der nieder-essenzielle+3 Reine-Geist+3 [RG+3] unterscheidet

einen AT-Vollendeten0+1+2+3 {[FL0] + [NS+1] + [MG+2] + [RG+3]} wie Raphael-Henoch, wie Moses oder wie Michael-Johannes

von einem ausgebildeten, normalen Weltmenschen0+1+2 {[FL0] + [NS+1] + [MG+2]}.

1.3.3. Jesus durch JL:

1.3.3.–1. [DTT.01_021,19] Zudem aber bist du noch in einer großen Irre, so du meinst, dass Geist [RG+3] und Seele1+2 [= NS+1 +  MG+2] ein und dasselbe sind!

1.3.3.–2. Die [substanzielle1+2] Seele1+2 {= die nieder-substanzielle+1 Natur-Seele+1 [NS+1]  +  der höher-substanzielle+2 Menschen-]Geist [MG+2]} bei den Menschen ist ein geistiges1+2 Produkt aus der Materie, weil in der Materie eben nur ein gerichtetes Geistiges1+2 [= NS+1 +  MG+2] für die Löse rastet,

1.3.3.–3. der reine [nieder-essenzielle+3 Reine-]Geist+3 [RG+3] aber ist niemals gerichtet gewesen,

1.3.3.–4. und es hat ein jeder Mensch seinen von Gott ihm zugeteilten [nieder-essenziellen+3 Reinen-] Geist+3 [RG+3], der alles beim werdenden Menschen besorgt, tut und leitet, aber mit der eigentlichen [substanziellen1+2]Seele1+2 [= NS+1 +  MG+2 ] sich erst dann in eins verbindet, so diese aus ihrem eigenen Wollen vollkommen in die erkannte Ordnung Gottes übergegangen und somit vollends rein geistig geworden ist.

1.3.4. Jesus durch JL:

1.3.4.–1. [Er.01_056,10] Diese Geister [im Jenseits], weil sie ebenfalls Grundböses in sich haben, heißen zwar „Teufel“, soviel als „Schüler des Satans“, unterscheiden sich aber dennoch gewaltig von ihm;

1.3.4.–2. denn bei ihnen ist nur das [substanziell1+2] Seelische1+2 {= die nieder-substanzielle+1 Natur-Seele+1 [NS+1]  +  der höher-substanzielle+2 Menschen-]Geist [MG+2]} homogen mit dem [gefallenen3→2 bösen Geiste3→2 [Luzifer],

1.3.4.–3. aber ihr [nieder-essenzieller+3 Reiner-] Geist+3 [RG+3] ist, obschon hart gefangen, dennoch rein, während der [gefallene3→2] Geist3→2 des Satans das eigentliche Böse ist.

1.3.4.–4. Daher wird und kann es geschehen, daß alle Teufel noch gerettet werden, bevor der Satan in sich selbst die große Reise zu seinem ewigen Sturze zu unternehmen genötigt wird.

1.3.5. Jesus durch JL:

1.3.5.–1. [Er.01_058,12] Und wenn diese Besserung stets fortschreitet, so kann sie auch zur Seligkeit gelangen, wenn sie {[die substanzielle1+2] Seele1+2 (= die nieder-substanzielle+1 Natur-Seele+1 [NS+1]  +  der höher-substanzielle+2 Menschen-]Geist [MG+2])} wird wie ihr [nieder-essenzieller+3 Reiner-] Geist+3 [RG+3].

1.3.5.–2. Denn das ist der Unterschied zwischen der Seligkeit und zwischen der Verdammnis: In der Seligkeit geht die [substanzielle1+2]Seele1+2 [= NS+1 + MG+2] ganz in den [Reinen-] Geist+3 [RG+3] über, und der [Reine-] Geist+3 [RG+3] ist dann das eigentliche Wesen;

1.3.5.–3. in der Verdammnis aber will die [substanzielle1+2]Seele1+2 [= NS+1 + MG+2] den [Reinen-] Geist+3 [RG+3] ausstoßen und einen anderen, nämlich den [gefallenen3→2] Geist3→2] des Satans, annehmen.

1.3.5.–4. In diesem Falle wird sie [die substanzielle1+2]Seele1+2 [= NS+1 + MG+2] das Unähnlichste dem [Reinen-] Geist+3 [RG+3], daher der [Reine-] Geist+3 [RG+3] in ihr die vollkommen entgegen gesetzteste Polarität ist.

1.3.5.–5. Als solche übt er {[der Reine-] Geist+3 [RG+3]} dann jene Gegenkraft aus, welche von dem Satan fortwährend allergewaltigst abstößt;

1.3.5.–6. je näher eine [substanzielle1+2]Seele1+2 [= NS+1 + MG+2] dem Wesen des Satans kommt, desto heftiger ist die Reaktion des [Reinen-] Geistes+3 [RG+3] in ihr gegen den [gefallenen3→2] Satansgeist3→2.

1.3.5.–7. Diese Reaktion aber ist für die [substanzielle1+2]Seele1+2 [= NS+1 + MG+2] die allerschmerzlichste Empfindung, und daher datiert sich auch das Leiden und die Pein der Hölle, wie sich auch eben diese Reaktion als das unerlöschliche Feuer in der Erscheinlichkeit kundgibt.

1.3.5.–8. Und das ist eben auch der Wurm in der [substanziellen1+2]Seele1+2 [= NS+1 +  MG+2], der nicht stirbt, und dessen Feuer nicht erlischt; und es ist dann ein und dasselbe Feuer, welches im Engel die höchste Seligkeit und im Teufel die höchste Unglückseligkeit gebiert.

 

1.3.6. Jesus durch JL:

[HGt.02_072,14] Also auch war es mit diesem meinem innersten [höher-substanziellen, 3.] Keimherzen+2  der Fall. Anfangs sah es nur aus, als wäre es ein Herz; als es aber stets größer und größer wurde, da bekam es auch immer mehr und mehr eine menschliche Gestaltung, und nun gar bald erkannte ich mich selbst in diesem neuen Menschen+3, der da geworden ist aus diesem meinem ehemals inwendigsten lichten [höher-substanziellen, 3.] Keimherzen+2.

[HGt.02_072,15] Beim Anblicke dieses Menschen aber dachte ich mir: `Hat etwa dieser neue [nieder-essenzielle] Herzmensch+3 in mir denn auch noch ein [nieder-essenzielles, 4.] Herz+3 in sich?`

[HGt.02_072,16] Und siehe da, alsbald wurde ich in diesem neuen Menschen+3 gewahr, daß auch er noch ein [nieder-essenzielles, 4.] Herz+3 in sich barg!

[HGt.02_072,17] Dieses [nieder-essenzielle] Herz+3  aber sah aus wie eine Sonne, und deren Licht war stärker denn das Licht der Tagessonne tausendfach genommen.

 

1.3.7. Das Gesicht des OALIM reicht nur bis hierher, weil es zu seiner Zeit das höher-essenzielle, 5.Herz+4 noch nicht gab, da es den geschaffenen, höher-essenziellen Pfingst-Geist [PG+4] erst seit dem Pfingstfest gibt.


1.4. Der geschaffene, höher-essenzielle+4 Pfingst-Geist+4 [PG+4]

= die Verwirklichung unserer Urindividualität auf der höher-essenziellen+4 Seinsebene+4 (= 3.Liebe-Himmel+4) besteht aus höher-essenziellen+4 Mikro-Hülsengloben+4. Die höhere Essenz+4 kann man als ein Licht 4.Stufe = eine Kraft 4.Stufe auffassen. Der geschaffene, höher-essenzielle+4 Pfingst-Geist+4 [PG+4] soll unser Höchstes-Ich+4 werden. Er [PG+4] bewirkt, wenn er voll in unserem Reinen-Geist [RG+3] empor gewachsen ist, die geistige+3 Wiedergeburt+3 unseres Reinen-Geistes [RG+3]  und dadurch den höchsten Vollendungsgrad des NT = die Gotteskindschaft (Johannes der Apostel am ersten Pfingstmorgen) (3.GEJ 180,4; 4.GEJ 133,8 und 220,10 und 262,1+2).

1.4.1. Das Licht 4.Stufe versorgt den 2.Liebe-Weisheits-Himmel+3 mit Licht+4 und Wärme+4.

1.4.2. Es muss dann auch ein Licht 5.Stufe geben, das den 3.Liebe-Himmel+4 mit Licht+5 und Wärme+5 versorgt! Diesem Licht 5.Stufe entspricht dann eine höher-(2)-essenzielle+5 Seins-Ebene+5, die wiederum von einem Licht 6.Stufe mit Licht+6 und Wärme+6 versorgt wird. In diese unendlich vielen, höheren geschaffenen Seins-Ebenen wachsen wir im Laufe unserer ewigen Weiterentwicklung (zu einer immer größeren, aber immer endlich-großen LIEBE,  zu einer immer größeren, aber immer endlich-großen WEISHEIT, zu einer immer größeren, aber immer endlich-großen WILLENSMACHT, GEDULD, BARMHERZIGKEIT und vor allem DEMUT) nach und nach hinein.

1.4.3. Der geschaffene, höher-essenzielle+4 Pfingst-Geist+4 [PG+4] + der ungeschaffene Pfingst-Geist∞ [PG∞] unterscheiden

einen NT-Vollendeten0+1+2+3+4 {[FL0] + [NS+1] + [MG+2] + [RG+3] + [PG+4]} wie den Apostel Johannes am 1.Pfingstmorgen

von einem AT-Vollendeten0+1+2+3 {[FL0] + [NS+1] + [MG+2] + [RG+3]} wie den Täufer Michael-Johannes

1.4.4. Jesus durch JL:

[GEJ.03_180,04] [Raphael:] Den [geschaffenen, höher-essenziellen+4 Pfingst-]Geist [PG+4] aber, und noch mehr die eigenste Liebesflamme aus dem Gottesherzen {den ungeschaffenen Pfingst-Geist∞ [PG∞]} der zufolge ihr erst so eigentlich zu wahren Gotteskindern werdet, bekommet ihr Menschen dieser Erde eben jetzt erst und seid demzufolge unaussprechbar über uns hinaus bevorzugt, und wir werden euren Weg zu wandeln haben, um euch gleich zu werden.

1.4.5. Jesus durch JL:

1.4.5.–1. [GEJ.04_133,08] Sage Ich: „Um das Geheimnis des Reiches Gottes zu fassen in aller Tiefe der Tiefen, müsst ihr alle zuvor im Geiste wiedergeboren sein {= die geistige+3 Wiedergeburt+3 unseres Reinen-Geistes [RG+3] = der höchste Vollendungsgrad des NT = die Gotteskindschaft} was für euch jetzt noch unmöglich ist.

1.4.5.–2. Erst wenn des Menschen Sohn wird dahin zurückgekehrt sein, von wannen Er gekommen ist, so wird Er dann den Geist aller Wahrheit, der heilig ist, zu euch senden; der wird euch erst völlig erwecken und wird vollenden eure Herzen

1.4.5.–3. und erwecken den [geschaffenen Pfingst-]Geist [PG+4] {und den ungeschaffenen Pfingst-Geist∞ [PG∞] } aller Wahrheit in euch, das heißt, im Herzen eurer Seele1+2+3 {die nieder-substanzielle+1 Natur-Seele+1 [NS+1]  +  der höher-substanzielle+2 Menschen-]Geist [MG+2]  +  der nieder-essenzieller+3 Reiner-]Geist+3 [RG+3]} ,

1.4.5.–4. und ihr werdet durch diesen Akt dann wiedergeboren sein im Geiste und im hellsten Lichte alles sehen und verstehen, was die Himmel fassen in ihren Tiefen.

1.4.6. Jesus durch JL:

1.4.6.–1. [GEJ.04_220,10] Dieser Funke Meiner Liebe {= der geschaffene, höher-essenzielle+4 Pfingst-]Geist [PG+4] + der ungeschaffene Pfingst-Geist∞ [PG∞]} aber wird in das Herz einer Menschenseele1+2+3 { [NS+1]  +  [MG+2]  +  [RG+3]}, erst dann gelegt in der Fülle,

1.4.6.–2. wenn ein Mensch Mein Wort vernommen und es in seinem Gemüte gläubig und mit aller Liebe zur Wahrheit angenommen hat;

1.4.6.–3. solange dies nicht der Fall ist, kann kein noch so seelenvollkommener1+2+3 {[NS+1]  +  [MG+2]  +  [RG+3]} Mensch zur [geistigen+3] Wiedergeburt+3 [des Reinen-]Geistes [RG+3]  [und dadurch zu dem höchsten Vollendungsgrad des NT = d.h. zur Gotteskindschaft] gelangen.

1.4.6.–4. Denn ohne Mein Wort, das Ich nun zu euch rede, kommt der Funke Meiner Liebe {= der geschaffene, höher-essenzielle+4 Pfingst-Geist [PG+4] + der ungeschaffene Pfingst-Geist∞ [PG∞]} nicht in das Herz eurer Seele1+2+3 { [NS+1]  +  [MG+2]  +  [RG+3]},

1.4.6.–5. und wo er {= der geschaffene, höher-essenzielle+4 Pfingst-]Geist [PG+4] + der ungeschaffene Pfingst-Geist∞ [PG∞] } nicht ist, kann er auch nicht wachsen und gedeihen in einer Seele1+2+3 { [NS+1]  +  [MG+2]  +  [RG+3]} und somit in derselben auch nicht wiedergeboren werden.

1.4.7. Jesus durch JL:

1.4.7.–1. [GEJ.04_262,01] (Der Herr:) „Die alten, frommen Patriarchen hatten eine so starke Außenlebenslichtsphäre, daß sie in der Nacht leuchteten, auch von irdischen Augen gesehen. Des Moses Seele1+2+3 {[NS+1]  +  [MG+2]  +  [RG+3]} leuchtete am Tage vor Liebeglut zu Gott, nachdem er auf dem Sinai mit Ihm zu tun hatte, so hell, daß sein Angesicht herrlicher und heller strahlte denn das Licht der Sonne am Mittage und Moses sich sein Gesicht mit einer dreifachen Decke verhüllen musste, damit die andern Menschen ihn anschauen konnten.

1.4.7.–2. Des Moses Seele1+2+3 { [NS+1]  +  [MG+2]  +  [RG+3]} hatte hernach auf dieser Erde unter den Menschen wohl die überschwänglichste Vollendung erreicht; daher muss ihm aber auch alle Kreatur auf das allerpünktlichste gehorchen. Er befand sich in der allerintelligentesten Korrespondenz mit allen kreatürlichen Wesen, fand dadurch auch Meinen Willen überall, zeigte ihn den blinden Menschen und zeichnete ihnen auch die Wege genau vor, auf denen ein jeder Mensch, so er nur fest will, zur Vollendung seiner Seele1+2+3 { [NS+1]  +  [MG+2]  +  [RG+3]} gelangen kann. Er errichtete zu dem Behufe auch eine eigene Prophetenschule, die in dieser Zeit zwar noch besteht, aber in der Art freilich wie die neue, falsche Bundeslade, da die echtmosaische schon lange ohne Kraft und Wirkung geworden ist.

1.4.7.–3. [GEJ.04_262,02] Hätte Moses zu seiner höchst vollendeten Seele1+2+3 { [NS+1]  +  [MG+2]  +  [RG+3]} auch des Geistes Eingeburt {=die Eingeburt des  geschaffenen, höher-essenziellen+4 Pfingst-]Geistes [PG+4] + der ungeschaffene Pfingst-Geist∞ [PG∞]} erreichen können, die ihm auch dann erst zuteil wird, wenn Ich aufgefahren sein werde nahe gleich einem Elias, doch ohne einen Feuerwagen,

1.4.7.–4. so hätte dieser größte aller Propheten dieser Erde allen Sternen neue Bahnen bestimmen können, und die großen Sonnen hätten sich seinem Willen gleich den Wogen des Roten Meeres fügen müssen, und gleich wie der harte Granitfels gerade an der Stelle eine reiche Wasserquelle entstehen lassen mußte, wo sie Moses haben wollte; denn er gebot es den gebannten Geistern des Steines, und diese verstanden wohl die Zunge Mosis und wurden tätig nach seinem von ihnen erkannten Willen.

1.5. Die drei verschiedenen Wiedergeburten:

 

1.5.1. Die natur-seelische+1 Wiedergeburt+1 unserer Natur-Seele [NS+1] = der Abschluss einer weltlichen Schul-, Berufs- oder Universitäts-Ausbildung  

Der einst böse gewordene, höher-substanzielle+2 Menschen-Geist [MG+2] als unser Alltags-Ich bewirkt, wenn er voll in unserer Natur-Seele [NS+1] durch die weltliche Schul-, Berufs- und Universitäts-Bildung empor gewachsen ist, die natur-seelische+1 Wiedergeburt+1 unserer Natur-Seele [NS+1]. Durch  diese Wiedergeburt+1 unterscheidet sich ein gebildeter Weltmensch von einem Schimpansen, der keine mittlere Reife, kein Abitur, kein Bachelor und keinen Master machen kann, und der weder ein Handwerksmeister, noch ein Doktor, noch ein Professor, noch ein Künstler werden kann.

1.5.2. Die seelische1+2 Wiedergeburt+2 unseres Menschen-Geistes [MG+2] = die AT-Vollendung

1.5.2.–1. Der nieder-essenzielle+3, geschaffene, ganz Reine-Geist+3 [RG+3] als unser Höheres-Ich+3 bewirkt, wenn er voll in unserem Menschen-Geist [MG+2] empor gewachsen ist, die seelische1+2 Wiedergeburt+2 des Menschen-Geistes [MG+2] = die seelische1+2 Wiedergeburt+2 der substanziellen1+2 Seele1+2 {[NS+1] + [MG+2]} und dadurch den höchsten Vollendungsgrad des AT (z.B. Johannes der Täufer, dessen Reiner-Geist [RG+3] identisch mit dem Erzengel Michael war).

1.5.2.–2. Durch diese seelische1+2 Wiedergeburt+2 des Menschen-Geistes [MG+2] = also durch dieses Emporwachsen des nieder-essenziellen+3 geschaffenen, ganz  Reinen-Geistes+3 [RG+3] wird der ungeschaffene Gottesfunke [GF∞] im Innersten sehr vergrößert, weil der Reine-Geist+3 [RG+3] durch seine viel größere Demut ein viel  stärkeres Reflexionsvermögen besitzt als der Menschen-Geist [MG+2].

1.5.3. Die geistige+3 Wiedergeburt+3 unseres Reinen-Geistes [RG+3] = die NT-Vollendung

1.5.3.–1. Der geschaffene, höher-essenzielle+4 Pfingst-Geist+4 [PG+4] als unser Höchstes-Ich+4 bewirkt, wenn er voll in unserem Reinen-Geist [RG+3] empor gewachsen ist, die geistige+3 Wiedergeburt+3 unseres Reinen-Geistes [RG+3] und dadurch den höchsten Vollendungsgrad des NT = die Gotteskindschaft (z.B. der Apostel Johannes  am ersten Pfingstmorgen).

1.5.3.–2. Durch diese geistige+3 Wiedergeburt+3 des Reinen-Geistes [RG+3] = also durch dieses Emporwachsen des höher-essenziellen+4, geschaffenen  Pfingst-Geistes [PG+4] wird der ungeschaffene Gottesfunke [GF∞] im Innersten noch viel mehr vergrößert, weil der geschaffene Pfingst-Geist+3 [PG+4] durch seine noch viel größere Demut ein noch viel  stärkeres Reflexionsvermögen besitzt als der Reine-Geist [RG+3].

1.5.3.–3. Zugleich wird bei dieser geistigen+3 Wiedergeburt+3 unseres Reinen-Geistes [RG+3] als Ergebnis der Erlösung auf Golgatha

in dem bisherigen Abbild des inneren WEISHEIT-Sohn-Gottes-Zentrum [WSGZ∞] = SOHNWEISHEIT {siehe unten die später folgende Ziffer: (2.17.2)}

erstmals ein kleines lebendiges Abbild des innersten LIEBE-Vater-Gottes-Zentrums  [LVGZ∞] = VATERLIEBE {siehe unten die später folgende Ziffer: (2.17.1)}

durch Reflexion an dem höher-essenziellen+4,  geschaffenen  Pfingst-Geist [PG+4] gebildet.

1.5.3.–4. Dieses erstmals gebildete, neue kleine lebendige Abbild des innersten LIEBE-Vater-Gottes-Zentrums  [LVGZ∞] = VATERLIEBE ist die eigenste Liebesflamme aus dem Gottesherzen oder der neue ungeschaffene Pfingst-Geist∞ gemäß der Ziffer: (1.4.4.).



2. Der ungeschaffene Gottesfunke [GF∞]


2.1. Der ungeschaffene Gottesfunke [GF∞] gehört nicht zu unserer geschaffenen Wesenheit. Er [GF∞] ist ein kleines, vollkommen ähnliches, lebendiges Abbild∞ des Gotteszentrums [GZ∞]: Jesus-Jehova. (2.HGt 72,18). Er  [GF∞] hat die Ich-Struktur Jesu-Jehovas und kann daher unmöglich unser höchstes ungeschaffenes Ich sein!

2.2. Jesus durch JL:

[HGt.02_072,18] Als ich aber dieses Sonnenherz stets mehr und mehr betrachtete, da entdeckte ich auf einmal in der Mitte dieses Sonnenherzens ein kleines, Dir, o heiliger Vater, vollkommen ähnliches, lebendiges Abbild, – wusste aber nicht, wie solches möglich.

[HGt.02_072,19] Da ich aber darüber nachdachte, da ergriff mich auf einmal eine unaussprechliche Wonne, und Dein lebendiges Bild öffnete alsbald den Mund und redete zu mir aus dem Sonnenherzen des neuen Menschen in mir folgendes:

[HGt.02_072,20] ,Richte empor nun deine Augen, und du wirst bald gewahr werden, woher und wie Ich in dir nun lebendig wohne!‘

[HGt.02_072,21] Und ich richtete alsbald meine Augen aufwärts und erschaute sogleich in einer endlosen Tiefe der Tiefen der Unendlichkeit ebenfalls eine unermesslich große Sonne und in der Mitte dieser Sonne aber dann bald Dich Selbst, o heiliger Vater!

[HGt.02_072,22] Von Dir aus aber gingen endlos viele überlichte Strahlen, und einer dieser Strahlen fiel in das Sonnenherz im neuen Menschen in mir und bildete also Dich Selbst lebendig in mir.

2.3. Der ungeschaffene Gottesfunke [GF∞] wird nicht auf einmal in einer festen, konstanten und unveränderlichen Größe in eine geschaffene Menschenform hinein gelegt, sondern bildet sich von selbst dynamisch gemäß 5.GEJ 14 in einer ganz individuellen Größe als Brennpunkt eines Hohlspiegels oder eines Ebenspiegels oder eines Zerstreuungs-Spiegels, wobei die geschaffene Menschenform wie ein solcher geistiger Spiegel wirkt. Das auf diese Weise bewirkte ungeschaffene Abbild oder der so gebildete ungeschaffene Brennpunkt im Zentrum der Menschenform ist dieses kleine, ungeschaffene und lebendige Abbild des ungeschaffenen Gotteszentrums [GZ∞]:

2.4. Jesus durch JL:

[GEJ.05_014,04] Nun, wenn der Mensch so ganz ordentlich nach dem Gesetze lebt, aber dabei weder nach etwas besonders Höherem strebt, sich aber aus seiner einmal angenommenen Ordnung auch nicht für etwas Niedereres gebrauchen läßt, also für die Welt so ein ganz tadelloser Mensch ist, da gleicht er einem Ebenspiegel, der das Bild der Sonne auf seiner Glattfläche weder vergrößert noch irgend verkleinert. Er wird darum auch jede Sache so ganz natürlich einsehen und damit ein ganz gewöhnliches Gedeihen in allen Dingen erzielen.

[GEJ.05_014,05] Ein Mensch aber, der wegen ein bißchen Lichtes, das er sozusagen gerade irgendwo erschnappt hat, unter den ganz Lichtlosen in einer oder der andern Sache viel Aufhebens macht und tut, als wäre schon gerade er selbst der erste Erfinder der Urweisheit, und alle andern für dumm über dumm hält, – ein solcher Mensch bläht sich auf und gleicht einer Kugel, deren Oberfläche sehr glatt poliert ist und dadurch eine nach außen hinausgebogene Spiegelfläche abgibt.

[GEJ.05_014,06] Auf einer solchen Fläche wirst du zwar das Bild der Sonne auch noch widerstrahlend erschauen, aber ganz klein, und du wirst nichts mehr merken von einer Wärme. Bei diesem zurückstrahlenden Schimmerlichte wird sich ewig nichts entzünden, und wäre es selbst ein allerleichtest entzündbarer Naphthaäther! Das tut der Hochmut der Seele, so sie sich auf etwas höchst wenig Sagendes sehr viel einbildet. Und je mehr eine solche Seele da ihre Einbildung erhöht, desto ordentlich spitzrunder wird ihr Spiegel und desto kleiner das Abbild der geistigen Sonne auf solcher nahe spitzrunden Erkenntnis- und Wissensspiegelfläche.

[GEJ.05_014,07] Diese zwei nun bezeichneten Menschengattungen werden nicht stets mehr Mensch, sondern die letztbezeichnete nur stets weniger.

[GEJ.05_014,08] Aber nun kommt eine dritte, freilich etwas selten gewordene Menschenart! Sie ist äußerlich äußerst gefällig, dienstfertig, geduldig, sanft, bescheiden und voll Demut und Liebe gegen jedermann, der ihrer Dienste benötigt.

[GEJ.05_014,09] Diese Art gleicht unserem magischen, nach innen eingebogenen Spiegel. [=Hohlspiegel] Wenn das Licht des Lebens und des Erkennens aus Mir auf solch einen Seelenspiegel fällt, so wird dessen ins irdische Tatenleben herüber zurückstrahlendes Licht das Gemüt und den eigenen freien Willen für alles Gute, Liebe, Schöne, Wahre und Weise erbrennen machen, und alles, was unter den Brennpunkt des vielfach verdichteten Geisteslichtes fällt, wird höchst klar erleuchtet und durch des innern Lebens hohen Lebenswärmestand schnell in seiner ganzen Fügung entfaltet. Und der Mensch mit solch einem Seelenspiegel erkennt dann bald in größter und lebendigster Klarheit Dinge, von denen ein gewöhnlicher Mensch wohl nie einen Traum haben kann.

[GEJ.05_014,10] Ein solcher Mensch wird dann auch stets mehr und mehr Mensch; und je mehr und mehr Mensch er wird, desto vollendeter wird er auch in sich. Und wenn mit der gerechten Weile sich sein Lebensspiegelumfang oder – durchmesser mehr und mehr ausgedehnt und an Tiefe gegen das Lebenszentrum zugenommen hat, so wird der nach außen wirkende und um vieles größer und lichtdichter gewordene Brennpunkt auch sicher noch um vieles Größeres bewirken als Mein für alle Kreatur genauest abgegrenztes Sonnenlicht, von dem auf dem ordnungsmäßigen und natürlichen Wege nie ein gewisses außerordentliches Mehr zu erwarten ist und man nicht annehmen kann, daß der Sonne ganz natürliches auf diese Erde fallendes Licht je einen Diamanten schmelzen wird, wohl aber der verdichtete Lichtstrahl aus einem großen sogenannten magischen Spiegel.

[GEJ.05_014,11] Gerade also aber verhält es sich denn auch mit einem höchst vollendeten Menschen

2.5. Je demütiger ein Mensch freiwillig wird, desto größer wird der Durchmesser seines Lebenshohlspiegels und desto größer wird zugleich der gebildete Brennpunkt = der ungeschaffene Gottesfunke [GF∞] = das kleine, größere oder große lebendige Abbild des ungeschaffenen Gotteszentrums [GZ∞].

2.6. Je hochmütiger ein Mensch freiwillig wird, desto kleiner wird der Durchmesser seines Lebenshohlspiegels, der bei wachsendem Hochmut sogar ein flacher Ebenspiegel und am Ende sogar ein nach Außen gebogener Zerstreuungsspiegel wird, so dass der ungeschaffene Gottesfunke [GF∞] = das ungeschaffene lebendige Abbild des ungeschaffenen Gotteszentrums [GZ∞] auch immer kleiner und kleiner wird:

2.7. An Stelle von drei verschiedenen Spiegel-Sorten: Zerstreuungs-Spiegel, Eben-Spiegel und Hohl-Spiegel verwende ich als Gleichnis nur noch einen Hohlspiegel, der fast völlig, ziemlich stark, wenig, kaum oder gar nicht mit schwarzem Lack überzogen ist und dadurch verschieden stark reflektiert. Auch der Spiegelumfang kann mit wachsender Demut immer größer werden oder bei wachsendem Hochmut immer kleiner werden:

2.8. Alle unsere geschaffenen Körper = jeweilige Verwirklichungen unserer Urindividualität auf den verschiedenen Seinsebenen funktionieren wie geistige Hohlspiegel, die das vom Gotteszentrum: Jesus-Jehova ausgestrahlte ungeschaffene Licht∞ auffangen und in einem gemeinsamen Brennpunkt konzentrieren.

2.8.0. Der materielle0 Fleisch-Leib0 [FL0] gleicht einem sehr kleinen Hohlspiegel, der fast völlig mit schwarzem Lack (=Hochmut und Herrschsucht) bestrichen ist und daher nur sehr wenig zur gemeinsamen Brennpunktbildung beiträgt.

2.8.1. Die nieder-substanzielle+1 Natur-Seele+1 [NS+1] gleicht einem kleinen Hohlspiegel, der zu ⅔ mit schwarzem Lack (=Hochmut und Herrschsucht) bestrichen ist und daher nur wenig zur gemeinsamen Brennpunktbildung beiträgt.

2.8.2. Der höher-substanzielle+2 Menschen-Geist+2 [MG+2] gleicht einem Hohlspiegel, der zur Hälfte mit schwarzem Lack (=Hochmut und Herrschsucht) bestrichen ist und daher schon mehr zur gemeinsamen Brennpunktbildung beiträgt.

2.8.3. Der nieder-essenzielle+3 Reiner-Geist+3 [RG+3] gleicht einem großen Hohlspiegel, der an keiner Stelle mit schwarzem Lack (=Hochmut und Herrschsucht) bestrichen ist und daher viel zur gemeinsamen Brennpunktbildung beiträgt.

2.8.4. Der geschaffene, höher-essenzielle+4 Pfingst-Geist+4 [PG+4] gleicht einem sehr großen Hohlspiegel, der an keiner Stelle mit schwarzem Lack (=Hochmut und Herrschsucht) bestrichen ist und daher hauptsächlich zur gemeinsamen Brennpunktbildung beiträgt.

2.9. Je größer unser freiwilliger Hochmut und unsere freiwillige Herrschsucht wird, desto kleiner werden unsere Hohlspiegel und mit desto mehr schwarzem Lack (Hochmut und Herrschsucht) werden sie überstrichen, so dass der gemeinsame, durch Reflexion gebildete Brennpunkt = der ungeschaffene Gottesfunke [GF∞] = das kleine, lebendige, vollkommen ähnliche Abbild des Gotteszentrums [GZ∞]: Jesus-Jehova immer kleiner und schwächer wird.

2.10. Ein jedes geschaffene Ding, also auch ein Stein, hat einen winzigen ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞]. Denn der Stein besteht aus unzählbar vielen materiellen Mikro-Hülsengloben, in denen unzählbar viele Mikro-Menschen leben, wobei ein jeder dieser Mikro-Menschen einen Mikro-Gottesfunken [MGF∞] besitzt, so dass die Gesamtheit all dieser Mikro-Gottesfunken [MGF∞] den winzigen Gesamt-Gottesfunken [GF∞] dieses Steines ergibt:

2.11. Jesus durch JL: (Fliege)

[Fl8.01_007,05] Und so höret denn: Das ganz eigentlichst freieste Leben ist nur in Mir, welches Leben aber also beschaffen ist und in einer also überschwenglich großen Vollkommenheit dasteht, daß es in seiner Sphäre ewig nie von einem geschaffenen Wesen kann ergriffen und erfaßt werden –, darum es ist ein heiliges Leben, und da es ist ein heiliges Leben, so ist es auch ein ewiges und ein unendliches Leben.

[Fl.01_007,06] Denket euch die ganze Unendlichkeit oder einen Raum, in dem sich ein Mittelpunkt befindet, von welchem nach allen Seiten endlose Strahlen auslaufen, deren Anfang zwar der Mittelpunkt, aber deren Ende ewig nirgends mehr anzutreffen ist!

[Fl.01_007,07] In diesem Zentrum ist alle lebende Kraft der ganzen Unendlichkeit vereinigt und geht von diesem Zentrum wieder in die ganze Unendlichkeit aus. Damit aber diese lebende Kraft sich nicht zu sehr in das Allerunendlichste zerstreue und daher in sich selbst schwächer werde, so hat sie sich durch die ganze Endlosheit des ewigen Raumes auch endlos viele Lebenssammelpunkte [Lebens-Sammel-Gefäße] geschaffen, in welchen sich das Leben gewisserart selbst auffängt und sodann wieder zurückkehrt zu seinem urewigen Zentralsitze.

8 Fl = "Fliege"


2.13. Auch ein Stein ist  gemäß der Ziffer: (2.10.) durch seinen winzigen ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] ein solcher Lebenssammelpunkt [Lebens-Sammel-Gefäß]. Auf die gleiche Art ist ein jedes geschaffene Ding, Zentralsonne, Sonne, Planet, Mineral, Pflanze, Tier und vor allem ein jeder Mensch und ein jeder  jenseitige Geist und Engel ein solcher Lebenssammelpunkt [Lebens-Sammel-Gefäß].

2.14. Jesus durch JL:

[Er.01_043,08] Aus dem geht aber hervor, daß all dasjenige, was auf die menschliche Seele irgend einen Eindruck macht, nicht tot, sondern insoweit intelligent lebendig sein muß, um in der lebendigen Seele sein gleichlebendiges Intelligenzspezifikum zu erregen und es als das ihm Ähnliche vor die Augen der Seele zu einer beschaulichen Vorstellung zu bringen, welche Vorstellung dann eben der obbezeichnete Eindruck ist, den irgend ein Ding oder eine Sache auf den Menschen gemacht hat.

[Er.01_043,09] Sicher bemächtigen sich des Menschen verschiedene Gefühle beim Anblicke von Steinmassen. „Ja, die Steine sind ja tot, –“ sagt man; „wie können sie dann in der lebendigen Seele ein Gefühl hervorrufen? Sollten etwa die toten Bilder in der Seele gleiche lebendige hervorrufen?“ –

[Er.01_043,10] Steingruppen und Felsenmassen bewirken aber in der menschlichen Seele lebendige Gefühle, die manchmal voll Anmut, manchmal voll Begeisterung und voll Bewunderung sind. Sollte wohl der tote Stein diese lebendigen Gefühle hervorrufen können? – Da sage Ich auch: Wer Ohren hat, der höre, und wer Augen hat, der schaue, was der lebendige Geist zu dem lebendigen Geiste spricht!

[Er.01_043,11] Diese Steinmassen sind so gut wie der allerlebendigste Cherub aus der allmächtigen ewigen Kraft Gottes hervorgegangen. Wie könnte denn auch wohl das ewige Urleben alles Lebens sage „tote“ Steine erschaffen?!

[Er.01_043,12] Ich als der Urschöpfer kann wohl die endlose Fülle Meiner Ideen fixieren – also spricht der Herr – und kann die lebendigen Intelligenzen wie gleichsam einzelne Gedanken in der erscheinlichen Materie des Steines festhalten, sie nach und nach frei machen und in der Fülle und Herrlichkeit beschaulich Mir, dem Schöpfer, und denen, die aus Mir sind, vorführen, auf daß nicht alle endlose Fülle Meiner Ideen als wie ein ganzes unveränderliches Bild vor Meinen Augen schwebe; denn eben in dieser materiellen Schöpfung sperrt Sich der Schöpfer Selbst die zu endlose Ideenfülle ab und führt sie Sich durch das Freiwerden und Auflösen der Materie wieder wie einzelne Gedanken zu Seiner göttlichen Beschaulichkeit vor.

[Er.01_043,13] Wenn aber demnach der Schöpfer Seine Ideen und Gedanken, die sicher nicht tot sind, in der Erscheinlichkeit der Materie gewisserart wie der Buchbinder ein Buch eingebunden hat, so dürfte wohl auch in dem Steine Leben vorhanden sein, also eine große Menge Intelligenzen, welche sich in der lebendigen menschlichen Seele, die ihren lebendigen Teil davon schon genommen hat, wieder finden, um sich gewisserart als lebendig wieder in der Seele zu regenerieren.

[Er.01_043,14] Sehet, das ist die Charakteristik, die aus jedem Dinge oder aus jeder Sache in die lebendige Seele des Menschen hineinstrahlt, und diese Charakteristik rührt von den lebendigen intelligenten Kräften her, welche in der Materie festgehalten sind.

2.15. Nach den Ziffern: (2.1.) bis (2.14.) ist jedes geschaffene Ding und vor allem jeder geschaffene, irdische oder jenseitige Mensch ein Lebens-Sammel-Gefäß und besitzt daher grundsätzlich einen, wenn auch noch so schwachen, ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞], der ja gerade das angesammelte Leben in diesem Lebens-Sammel-Gefäß ist. Dieser ungeschaffene Gottesfunke [GF∞] gehört nicht zur geschaffenen Wesenheit, sondern ist gemäß den Ziffern: (2.1.) bis (2.8.) ein ungeschaffenes, kleines, lebendiges Abbild des ungeschaffenen Gotteszentrums [GZ∞]: Jesus-Jehova.

2.16. Im AT vor der Menschwerdung das Gotteszentrums: Jehova als und in Jesus gab es:

2.16.1. weder den geschaffenen, höher-essenziellen+4 Pfingst-]Geist [PG+4] mit unserer Individualität = als unser höchstes Ich

2.16.2. noch den neuen ungeschaffenen Pfingst-Geist∞ = den neuen ungeschaffenen LIEBE-Vater-Gottes-Funken [VGF∞] = die eigenste Liebesflamme aus dem Gottesherzen gemäß 3.GEJ 180,4

2.17. Das eine ungeschaffene Gesamt-Gottes-Zentrum [GGZ∞] besteht in Sich mindestens aus einer Dichotomie (Zweiheit):

2.17.1. dem innersten LIEBE-Vater-Gottes-Zentrum  [LVGZ∞] = VATERLIEBE

2.17.2. dem inneren WEISHEIT-Sohn-Gottes-Zentrum [WSGZ∞] = SOHNWEISHEIT

2.17.3. Graphik: Gesamt-Gottes-Zentrum [GGZ∞]

2173

2.18. Jesus durch JL:

[RB.01_126,01] Jesus, der Gekreuzigte, ist allein Gott über alle Himmel und über alles, was den unendlichen Raum erfüllt. Er allein ist der Urschöpfer aller Dinge, aller Engel, Menschen, Tiere, Pflanzen und aller Materie. Er ist der VATERLIEBE [=LVGZ∞] Seinem urewigen Liebewesen nach, der ewige SOHNWEISHEIT [=WSGZ∞] Seiner Weisheit und der allein Heilige Geist Seiner unendlichen Macht, Kraft und Wirkung nach.

2.19. Jesus durch JL:

[GEJ.04_252,04] Aber es kommt bald die Stunde, in der der VATERLIEBE [=LVGZ∞] in Mir auch mit Seinem Allerinnersten vollends eins wird mit Mir, dem einzigen SOHNEWEISHEIT [=WSGZ∞] von Ewigkeit,

[GEJ.04_252,14] Nun, dieses innerste Feuer der Sonne ist also gleich dem VATERLIEBE [=LVGZ∞] in Mir, und Ich {der einzige SOHNWEISHEIT [=WSGZ∞] von Ewigkeit},  bin das aus dem Grundzentralfeuer stets gleich hervorgehende Licht und auch Feuer, durch das alles, was da ist, erschaffen ward, lebt und besteht. Also bin Ich {der einzige SOHNWEISHEIT [=WSGZ∞] von Ewigkeit} in Meinem gegenwärtigen Sein das Äußere und Auswirkende des innersten VATERSLIEBE [=LVGZ∞] in Mir, und es ist sonach alles des Vaters  Mein und wiederum alles Meine des Vaters, und Ich {der einzige SOHNWEISHEIT [=WSGZ∞] von Ewigkeit}, und der VATERLIEBE [=LVGZ∞] müssen da ja notwendig vollkommen eins sein, nur mit dem Unterschiede, daß in dem innersten Feuer stets ein tieferes Wissen und Erkennen vorhanden sein muß als in dem äußeren Lichte, das von dem inneren Feuer nur stets in dem Grade erregt wird, als es notwendig ist.

2.20. Diesen zwei ineinander steckenden, ungeschaffenen Teil-Gottes-Zentren: WEISHEIT-[WSGZ∞] und LIEBE-[LVGZ∞] entsprechen auch zwei ineinander steckende, ungeschaffene, kleine, lebendige Abbilder im Menschen:

2.20.1. der neue innerste LIEBE-Vater-Gottes-Funke  [LVGF∞] = Abbild des  innersten LIEBE-Vater-Gottes-Zentrums [LVGZ∞], der erst durch Golgatha zur vollen Größe heranwuchs = die eigenste Liebesflamme aus dem Gottesherzen gemäß 3.GEJ 180,4 = der  neue ungeschaffene Pfingst-Geist∞

2.20.2. der alte innere WEISHEIT-Sohn-Gottes-Funke  [WSGF∞] = Abbild des inneren, WEISHEIT's – SOHN-Gottes-Zentrums [WSGZ∞], den es schon als ungeschaffener Brennpunkt in einem jedem geschaffenen Wesen und Ding schon immer gab.

2.20.3. Durch Golgatha wurde der VATERLIEBE [=LVGZ∞] auch mit Seinem Allerinnersten vollends eins mit dem einzigen SOHNEWEISHEIT [=WSGZ∞] von Ewigkeit, in dem dort der VATERLIEBE [=LVGZ∞] in dem SOHNEWEISHEIT [=WSGZ∞] zur vollen Größe heranwuchs.

2.20.4. Folglich wuchs der innerste LIEBE-Vater-Gottes-Funke [LVGF∞] in dem alten inneren WEISHEIT-Sohn-Gottes-Funken [WSGF∞] ebenfalls zur vollen Größe heran.

2.20.5.Graphik: Gesamt-Gottes-Funke [GGF∞]
2205

3. Die verschiedenen Begriffe vom Menschen

 

3.0. Der Menschen-Begriff des Materialismus:

3.0.1. Der Mensch besitzt als einzigen Körper nur den materiellen Fleisch-Leib [FL0]. Er besitzt keinen einzigen metaphysischen (jenseitigen) Körper, der aus materiefreier Kraft oder Licht besteht. Daher hat die geschaffene Seite des Menschen weder eine Natur-Seele [NS+1], noch einen Menschen-Geist [MG+2], noch einen geschaffenen Reinen Geist [RG+3] und erst recht keinen geschaffenen Pfingst-Geist [PG+4]. Alle diese jenseitigen, metaphysischen (über die Physis hinaus = über das Materielle hinaus) Körper des Menschen sind also für den Materialismus nur Teile und/oder Funktionen des Materie-Gehirns des Fleisch-Leibes [FL0]. Mit dem materiellen Gehirntod und spätestens mit dem Herztod ist somit der Mensch völlig tot und existiert nicht mehr (=Ganzheitstod). Da für die meisten Materialisten es auch keinen Gott und somit auch kein ungeschaffenes Gotteszentrum [GZ∞] gibt, so besitzt dieser materialistische Menschen-Begriff auch keinen ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞], der ja ein kleines lebendiges Abbild des Gotteszentrums [GZ∞] ist. Wenn das Gotteszentrum [GZ∞] nicht existiert, dann kann es auch kein Abbild des Gotteszentrums [GZ∞] geben!

3.0.2. Materialistischer Menschenbegriff ohne Gottesfunken:

302

3.0.3. Ein solcher Materie-Fleisch-Leib [FL0] ohne einen ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] existiert überhaupt nicht, weil nach Ziffer: (2.15.) ein jedes geschaffene Ding ein Lebens-Sammel-Gefäß ist und daher einen, wenn auch noch so kleinen und noch so ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] besitzt! Das ist der Menschen-Begriff von einem großen Teil der heutigen Menschheit.

3.0.4. Materialistischer Menschenbegriff mit Gottesfunken:

3.0.4.–1. Graphik: Die Leiche eines gerade verstorbenen Menschen

3041

3.0.4.–2. Kommentar:

Ein solcher Materie-Fleisch-Leib [FL0] mit einem ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] existiert, aber er ist nur die Leiche eines gerade verstorbenen Menschen, dessen metaphysische (jenseitige) Körper sich jetzt im metaphysischen, nicht-materiellen Jenseits befinden!

 

3.1. Der Menschen-Begriff des niederen Substanzialismus:

3.1.1. Der Mensch besitzt nur genau zwei geschaffene Körper:

3.1.1.–1. Erstens einen materiellen Fleisch-Leib [FL0].

3.1.1.–2. Zweitens eine nicht-materielle, nieder-substanzielle Natur-Seele [NS+1].

3.1.2. Aber die geschaffene Seite des Menschen besitzt weder einen Menschen-Geist [MG+2], noch einen geschaffenen Reinen Geist [RG+3] und erst recht keinen geschaffenen Pfingst-Geist [PG+4]. Für viele niedere Substanzialisten besitzt der Mensch nur diese zwei geschaffenen Körper, aber keinen ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞], also kein kleines lebendiges Abbild des ungeschaffenen Gotteszentrums [GZ∞].

3.1.3. Menschenbegriff des niederen Substanzialismus ohne Gottesfunken:

3.1.3.–1. Graphik: (Dieses  geschaffene Wesen ohne Gottesfunken existiert nicht):

3131

3.1.3.–2. Kommentar:

3.1.3.–2.1. Ein solcher Mensch mit einem Materie-Fleisch-Leib [FL0] und einer nieder-substanziellen Natur-Seele [NS+1], aber ohne einen ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] existiert überhaupt nicht, weil nach Ziffer: (2.15.) ein jedes geschaffenes Ding einen, wenn auch noch so kleinen und noch so schwachen ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] besitzt!

3.1.3.–2.2. Das ist der Menschenbegriff des großen Katholischen Katechismus (KK) von 1993: Jeder Mensch hat einen sterblichen Fleisch-LEIB und eine unsterbliche SEELE, die sich im Tode vom Leibe trennt (KK 366), aber weder einen geschaffenen GEIST noch einen ungeschaffenen GEIST (Gottesfunken) (KK 367), denn auf dem 8.Ökumenischen Konzil zu Konstantinopel wurden im Jahre 870 n. Chr. beide GEIST-Begriffe durch Konzilsbeschluss abgeschafft. [Arthur Schult: "Vom übersinnlichen Wesen des Menschen", S.55,64 und 65].

3.1.4. Der Menschenbegriff des niederen Substanzialismus mit Gottesfunken:

3.1.4.–1. Graphik: Schimpanse, Prä-Adamit, Neandertaler, Kretin

3141

3.1.4.–2. Kommentar:

3.1.4.–2.1. Der ungeschaffene Gottesfunke [GF∞] ist hier unter der nieder-substanziellen Natur-Seele [NS+1] gezeichnet worden, weil gemäß den Ziffern: (2.8.0.) und (2.8.1.) die Natur-Seele [NS+1] demütiger als der Fleisch-Leib [FL0] ist und daher mehr zur Brennpunktbildung des Gottesfunkens [GF∞] beiträgt als der Fleisch-Leib [FL0].


3.1.4.–2.2. Ein solches Wesen mit einem Materie-Fleisch-Leib [FL0], mit einer nieder-substanziellen Natur-Seele [NS+1] und mit einem ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] existiert. Aber dieses Wesen ist höchstens ein Schimpanse [nach Ziffer: (1.1.5.)] oder ein Prä-Adamit = ein Neandertaler oder ein Kretin [nach Ziffer: (1.1.4.)], da es weder einen höher-substanziellen Menschen-Geist [MG+2] noch einen geschaffenen, nieder-essenziellen Reinen-Geist [RG+3] besitzt.

 

3.2. Der Menschen-Begriff des höheren Substanzialismus:

3.2.1. Der Mensch besitzt nur genau drei geschaffene Körper:

3.2.1.–1. Erstens einen materiellen Fleisch-Leib [FL0].

3.2.1.–2. Zweitens eine nicht-materielle, nieder-substanzielle Natur-Seele [NS+1].

3.2.1.–3. Drittens einen nicht-materiellen, höher-substanziellen Menschen-Geist [MG+2].

3.2.2. Aber die geschaffene Seite des Menschen besitzt weder einen geschaffenen Reinen Geist [RG+3] noch einen geschaffenen Pfingst-Geist [PG+4]. Für viele höhere Substanzialisten besitzt der Mensch nur diese drei geschaffenen Körper, aber keinen ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞], also kein kleines lebendiges Abbild des ungeschaffenen Gotteszentrums [GZ∞].

3.2.3. Menschenbegriff des höheren Substanzialismus ohne Gottesfunken:

3.2.3.–1. Graphik: (Dieses  geschaffene Wesen ohne Gottesfunken existiert nicht):


3231


3.2.3.–2. Kommentar:

Ein solcher Mensch mit einem Materie-Fleisch-Leib [FL0], mit einer nieder-substanziellen Natur-Seele [NS+1], mit einem höher-essenziellen Menschen-Geist [MG+2], aber ohne einem ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] existiert überhaupt nicht, weil nach Ziffer: (2.15.) ein jedes geschaffenes Ding einen, wenn auch noch so kleinen und noch so schwachen ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] besitzt!

3.2.4. Der Menschenbegriff des höheren Substanzialismus mit Gottesfunken:

3.2.4.–1. Graphik:  Normaler, gebildeter  Weltmensch ohne ein Bestreben nach dem Rein-Geistigen:

3241

3.2.4.–2. Kommentar:

3.2.4.–2.1. Der ungeschaffene Gottesfunke [GF∞] ist hier unter dem höher-substanziellen Menschen-Geist [MG+2] gezeichnet worden, weil gemäß den Ziffern: (2.8.1.) und (2.8.2.) der Menschen-Geist [MG+2] demütiger als die Natur-Seele [NS+1] ist und daher mehr zur Brennpunktbildung des Gottesfunkens [GF∞] beiträgt als die Natur-Seele [NS+1].

3.2.4.–2.2. Ein solcher Mensch mit einem Materie-Fleisch-Leib [FL0], mit einer nieder-substanziellen Natur-Seele [NS+1], mit einem höher-essenziellen Menschen-Geist [MG+2] und mit einem ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] ist höchstens ein normaler Weltmensch ohne ein Bestreben nach dem Göttlichen.

 

3.3. Der Menschen-Begriff des niederen Essenzialismus:

3.3.1. Der irdische Mensch besitzt nur genau vier geschaffene Körper:

3.3.1.–1. Erstens einen materiellen Fleisch-Leib [FL0].

3.3.1.–2. Zweitens eine nicht-materielle, nieder-substanzielle Natur-Seele [NS+1].

3.3.1.–3. Drittens einen nicht-materiellen, höher-substanziellen Menschen-Geist [MG+2].

3.3.1.–4. Viertens einen geschaffenen, nicht-materiellen, nieder-essenziellen Reinen-Geist [RG+3].

3.3.2. Aber die geschaffene Seite des Menschen besitzt noch keinen geschaffenen Pfingst-Geist [PG+4], den erst ein werktätiger, echter Christ erhält. Für manche niedere Essenzialisten besitzt der Mensch nur diese vier geschaffenen Körper, aber keinen ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] also kein kleines lebendiges Abbild des ungeschaffenen Gotteszentrums [GZ∞].

3.3.3. Menschenbegriff des niederen Essenzialismus ohne Gottesfunken:

3.3.3.–1. Graphik: (Dieses  geschaffene Wesen ohne Gottesfunken existiert nicht):

3331

3.3.3.–2. Kommentar:

Ein solcher Mensch mit einem Materie-Fleisch-Leib [FL0], mit einer nieder-substanziellen Natur-Seele [NS+1], mit einem höher-essenziellen Menschen-Geist [MG+2], mit einem geschaffenen, nieder-essenziellen Reinen-Geist [RG+3], aber ohne einem ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] existiert überhaupt nicht, weil nach Ziffer: (2.15.) ein jedes geschaffenes Ding einen, wenn auch noch so kleinen und noch so schwachen ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] besitzt!

3.3.4. Menschenbegriff des niederen Essenzialismus mit Gottesfunken:

3.3.4.–1. Graphik: Johannes der Täufer (AT-Vollendung)

3341

3.3.4.–2. Kommentar:

3.3.4.–2.1. Der ungeschaffene Gottesfunke [GF∞] = der ungeschaffene WEISHEITs-Sohn-Gottesfunke [WSGF∞] gemäß der Ziffer: (2.20.2.) ist hier unter dem nieder-essenziellen Reinen-Geist [RG+3] gezeichnet worden, weil gemäß den Ziffern: (2.8.2.) und (2.8.3.) der Reine-Geist [RG+3] sehr viel demütiger als der Menschen-Geist [MG+2] ist und daher sehr viel mehr zur Brennpunktbildung des Gottesfunkens [GF∞] beiträgt als der Menschen-Geist [MG+2].

3.3.4.–2.2. Solche Menschen mit einem Materie-Fleisch-Leib [FL0], mit einer nieder-substanziellen Natur-Seele [NS+1], mit einem höher-essenziellen Menschen-Geist [MG+2], mit einem geschaffenen, nieder-essenziellen Reinen-Geist [RG+3] und mit einem ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] besaßen den höchsten Vollendungsgrad des AT = die AT-Vollendung wie z.B. der Hohepriester Raphael-Henoch, wie Moses, wie der Prophet Michael-Elias und wie der Täufer Michael-Johannes, die aber alle weder einen geschaffenen, höher-essenziellen Pfingst-Geist [PG+4] und noch einen ungeschaffenen Pfingst-Geist [PG∞] wie der Apostel Johannes besaßen!


3.4. Der Menschen-Begriff des höheren Essenzialismus:

3.4.1. Der irdische Mensch besitzt  genau fünf geschaffene Körper:

3.4.1.–1. Erstens einen materiellen Fleisch-Leib [FL0].

3.4.1.–2. Zweitens eine nicht-materielle, nieder-substanzielle Natur-Seele [NS+1].

3.4.1.–3. Drittens einen nicht-materiellen, höher-substanziellen Menschen-Geist [MG+2].

3.4.1.–4. Viertens einen geschaffenen, nicht-materiellen, nieder-essenziellen Reinen-Geist [RG+3].

3.4.1.–5. Fünftens einen geschaffenen, nicht-materiellen, höher-essenziellen Pfingst-Geist [PG+4].

3.4.2. Für manche höhere Essenzialisten besitzt der Mensch nur diese fünf geschaffenen Körper, aber keinen ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞], also kein kleines lebendiges Abbild des ungeschaffenen Gotteszentrums [GZ∞].

3.4.3. Menschenbegriff des höheren Essenzialismus ohne Gottesfunken:

3.4.3.–1. Graphik: (Dieses  geschaffene Wesen ohne Gottesfunken existiert nicht):

3431


3.4.3.–2. Kommentar:

Ein solcher Mensch mit einem Materie-Fleisch-Leib [FL0], mit einer nieder-substanziellen Natur-Seele [NS+1], mit einem höher-essenziellen Menschen-Geist [MG+2], mit einem geschaffenen, nieder-essenziellen Reinen-Geist [RG+3], mit einem geschaffenen, höher-essenziellen Pfingst-Geist [PG+4], aber ohne einen ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] existiert überhaupt nicht, weil nach Ziffer: (2.15.) ein jedes geschaffenes Ding einen, wenn auch noch so kleinen und noch so schwachen ungeschaffenen Gottesfunken [GF∞] besitzt!

3.4.4. Menschenbegriff des höheren Essenzialismus mit Gottesfunken:

3.4.4.–1. Graphik: Johannes der Apostel beim 1.Pfingstfest (NT-Vollendung)

3441

3.4.4.–2. Solche Menschen mit einem Materie-Fleisch-Leib [FL0], mit einer nieder-substanziellen Natur-Seele [NS+1], mit einem höher-essenziellen Menschen-Geist [MG+2], mit einem geschaffenen, nieder-essenziellen Reinen-Geist [RG+3], mit einem geschaffenen, höher-essenziellen Pfingst-Geist [PG+4], und mit dem ungeschaffenen WEISHEIT-Sohn-Gottesfunken [WSGF∞] sowie erstmals mit dem ungeschaffenen LIEBE-Vater-Gottes-Funken [LVGF∞] besitzen den höchsten Vollendungsgrad des NT = die NT-Vollendung wie z.B. die Apostel Johannes und Petrus am 1.Pfingstfest.

 

 

4. Der Begriff der geschaffenen Trichotomie (Drei-Einheit) im Menschen

4.1.Jesus durch JL:

[GEJ.08_025,01] (Der Herr:) Ihr merket an jedem Dinge, so ihr nur ein wenig aufmerksam sein wollet, und an jeder Sache ein unterscheidbares Dreifaches: Das erste, das euch in die Augen fällt, ist doch sicher die Außenform; denn ohne diese wäre kein Ding und keine Sache denkbar und hätte auch kein Dasein. Das zweite aber, so das erste einmal da ist, ist offenbar der Inhalt der Dinge und der Sachen; denn ohne den wären sie auch gar nicht da und hätten auch keine Form oder Außengestalt. Was ist denn nun das dritte zum Dasein eines Dinges oder einer Sache ebenso Notwendige wie das erste und zweite? Sehet, das ist eine innere, jedem Ding und einer jeden Sache innewohnende Kraft, die den Inhalt der Dinge und Sachen gewisserart zusammenhält und das eigentliche Wesen desselben ausmacht. Und weil eben diese Kraft den Inhalt und somit auch die Außenform der Dinge und Sachen ausmacht, so ist sie auch das Grundwesen von allem wie immer gearteten Dasein, und ohne sie wäre ebensowenig ein Wesen, ein Ding oder eine Sache denkbar wie ohne einen Inhalt und ohne eine äußere Form.

[GEJ.08_025,02] Ihr sehet nun, daß die benannten drei Stücke an und für sich sicher wohl unterscheidbar sind, da die Außenform nicht ihr Inhalt und der Inhalt nicht die ihn bedingende Kraft selbst ist. Und doch sind die benannten drei Stücke völlig eins; denn wäre keine Kraft da, so gäbe es auch keinen Inhalt und sicher auch keine Form desselben.

[GEJ.08_025,15] Wie aber, euch nun schon bekannt, die [substanzielle1+2] Seele1+2 {= die nieder-substanzielle+1 Natur-Seele+1 [NS+1]  +  der höher-substanzielle+2 Menschen-]Geist [MG+2] gemäß der Ziffer: (1.3.3.–2.)}, ihr [materieller] Außenleib [FL0] und ihr innerster {geschaffener, nieder-essenzieller+3 Reiner-]Geist+3 [RG+3] gemäß der Ziffer: (1.3.)} geeint sind also, dass sie nur ein [geschaffenes] Wesen oder gewisserart am Ende nur eine individuelle Substanz ausmachen, unter sich aber doch ein wohl unterscheidbares Drei [von einer Außenform: [FL0], von einem Inhalt; {[NS+1] + [MG+2]} und von einer Kraft: [RG+3]] sind.

4.2. Diese  "nur eine [geschaffene] individuelle Substanz" von Geist+3 [RG+3], Seele1+2 {[NS+1] + [MG+2]} und Fleisch-Leib [FL0] ist gemäß der Ziffer: (3.4.) die geschaffene Individualität eines AT-vollendeten Menschen wie z.B. des Hohenpriesters: Raphael-Michael oder des Täufers: Michael-Johannes.

4.3. Da gemäß der Ziffer: (2.1.) der ungeschaffene Gottesfunke [GF∞] ein kleines, lebendiges Abbild Jesu-Jehovas ist, so gehört der ungeschaffene Gottesfunke nicht zu unserer geschaffenen Urindividualität, nicht zu unserer geschaffenen individuellen Substanz = nicht zu unserer geschaffenen Trichotomie, weil er nicht unsere Individualität und daher nicht unser Antlitz besitzt, sondern die Individualität und das Antlitz Jesu-Jehovas hat.

4.4. Daher war in Henoch der innerste geschaffene, nieder-essenzielle+3 Reine-Geist+3 [RG+3] der Erzengel Raphael, weil Henoch dasselbe Antlitz und dieselbe Urindividualtät wie Raphael besaß. Aus dem gleichen Grunde war in Johannes dem Täufer der innerste geschaffene, nieder-essenzielle+3 Reine-Geist+3 [RG+3] der Erzengel Michael, weil Johannes der Täufer dasselbe Antlitz und dieselbe Urindividualität wie Michael besaß.

4.5. Die geschaffene Trichotomie von Raphael-Henoch und von Michael-Johannes zu ihren irdischen Lebzeiten:

4500

4.6. Durch die Auferstehung des materiellem Fleisch-Leibes [FL0] = durch seine Verklärung von Materie0 zu niederer Substanz+1 wurde der verklärte Fleisch-Leib0 zu einem nieder-substanziellen+1 Kleid+1 der Natur-Seele [NS+1]. Dies geschah bei Raphael-Henoch in einem Augenblick und bei Michael-Johannes in einigen Jahren nach dessen Enthauptung.

4.7. Die geschaffene Trichotomie von Raphael-Henoch und von Michael-Johannes nach der Verklärung ihres Fleisch-Leibes im jenseitigen Mittelreich:

4700

4.8. Die geschaffene Trichotomie von Robert Blum  im jenseitigen Mittelreich:

4.8.1. Graphik:

4810

4.8.2. Die nieder-substanzielle Natur-Seele [NS+1] ist im jenseitigen Mittelreich+1 der Außenleib+1 oder die Außenform+1.

4.8.3. Das Element+1 des jenseitigen Mittelreiches+1 ist also die niedere Substanz+1, also das Licht 1.Stufe oder die Kraft 1.Stufe.

4.9. Die geschaffene Trichotomie von Robert Blum im 1.Weisheits-Himmel:

4.9.1. Beim Aufstieg vom jenseitigen Mittelreich in den 1.Weisheits-Himmel geschieht das Folgende:

4.9.1.–1. Erstens wird die nieder-substanzielle Natur-Seele [NS+1] zur höheren Substanz+2 vergeistigt und dadurch zu einem höher-substanziellen+2 Kleid+2 des höher-substanziellen+2 Menschen-Geistes [MG+].

4.9.1.–2. Zweitens ist hier im 1.Himmel der erstmals hinzu gekommene, geschaffene, höher-essenzielle Pfingst-Geist [PG+4] schon sehr emporgewachsen.

4.9.1.–3. Drittens wird durch Reflexion an diesem  geschaffenen Pfingst-Geist [PG+4] auch erstmals der noch tiefere LIEBE-Vater-Gottes-Funke [LVGF∞] gebildet.

4.9.2. Die auf diese Weise erreichte, geschaffene Trichotomie aus: Menschen-Geist [MG+2] als AUSSEN-FORM, aus Reinem-Geist [RG+3] als INHALT und aus geschaffenem Pfingst-Geist [PG+4] als KRAFT bleibt nun in alle Ewigkeit als die bleibende Verwirklichung unserer Urindividualität erhalten. Aber im Laufe der ewigen Weiterentwicklung zu einer immer größeren, aber immer endlich-großen LIEBE, zu einer immer größeren, aber immer endlich-großen WEISHEIT, zu einer immer größeren, aber immer endlich-großen WILLENSMACHT, GEDULD, BARMHERZIGKEIT und vor allem DEMUT wird diese geschaffene Trichotomie nach und nach in eine immer höhere Licht- oder Kraft-Stufe umgewandelt.

4.9.3. Graphik: Die geschaffene Trichotomie von Robert Blum im 1.Himmel:

4930

4.9.4. Der höher-substanzielle+2 Menschen-Geist [MG+2] ist im 1.Weisheits-Himmel+2 der Außenleib+2 oder die Außenform+2.

4.9.5. Das Element+2 des 1.Weisheits-Himmels+2 ist also die höhere Substanz+2, also das Licht 2.Stufe oder die Kraft 2.Stufe.

4.9.6. Wenn daher ein Bewohner des 1.Weisheits-Himmels+2 im jenseitigen Mittelreich+1 sichtbar auftreten will, dann muss er (= der Bewohner des 1.Himmels+2) das Element+1 des jenseitigen Mittelreiches+1 annehmen, d. h. er muss sich mit einem Hilfsleib+1 aus niederer Substanz+1 zeitweise umhüllen, um im jenseitigen Mittelreich+1 sichtbar zu werden!

4.10. Die geschaffene Trichotomie von Robert Blum im 2.Liebe-Weisheits-Himmel:

4.10.1. Robert Blum ist mit seinem Dual: Helena und mit seinen Freunden im Laufe ihrer jenseitigen Weiterentwicklung unmerklich vom jenseitigen Mittelreich über den 1. und 2. Himmel schließlich bis in den 3.Himmel = bis in das Himmlische Jerusalem aufgestiegen, wo Jesus ihnen erklärt, dass sie die Elemente der unteren zwei Himmel (wieder für eine kurze Zeit) annehmen müssten, wenn sie dort gesehen werden wollen. Denn ihre geschaffene Trichotomie  wurde bei jedem Übergang auf eine höhere Ebene (vom jenseitigen Mittelreich+1 in den 1.Himmel+2; vom 1.Himmel+2 in den 2.Himmel+3; vom 2.Himmel+3 in den 3.Himmel+4) in die jeweils höhere Licht- oder Kraft-Stufe verwandelt, die der nächst höheren Seinsebene entsprach:

4.10.2. Jesus durch JL:

[RB.02_292,07] So wird es auch sein, so ihr in einen der zwei unteren Himmel kommen werdet. Solange ihr nicht das Element dieser Himmel annehmt, werdet ihr stets unsichtbar verbleiben. Hingegen werdet ihr dennoch alles sehen, was sich dort vorfindet, da ihr als Bewohner des obersten Himmels gegenüber einem zweiten und dritten Himmel ein Erstes seid.

4.10.3. Graphik: Die geschaffene Trichotomie von Robert Blum im 2.Himmel:

4103

4.10.4. Der (hier um eine Licht- oder Kraft-Stufe höher verwandelte) jetzt nieder-essenzielle+3 Menschen-Geist [MG+2→3] ist im 2.Liebe-Weisheits-Himmel+3 der Außenleib+3 oder die Außenform+3.

4.10.5. Das Element+3 des 2.Liebe-Weisheits-Himmels+3 ist also die niedere Essenz+3, also das Licht 3.Stufe oder die Kraft 3.Stufe.

4.10.6. Wenn daher ein Bewohner des 2.Liebe-Weisheits-Himmels+3 im 1.Weisheits-Himmel+2 sichtbar auftreten will, dann muss er (= der Bewohner des 2.Himmels) das Element+2 des 1.Weisheits-Himmels+2 annehmen, d. h. er muss sich mit einem Hilfsleib aus höherer Substanz+2 zeitweise umhüllen, um im 1.Weisheits-Himmel+2 sichtbar zu werden!

4.10.7. Wenn darüber hinaus ein Bewohner des 2. Liebe-Weisheits-Himmels+3 auch im jenseitigen Mittelreich+1 sichtbar auftreten will, dann muss er (= der Bewohner des 2.Himmels), um im jenseitigen Mittelreich+1 sichtbar erscheinen zu können:

4.10.7.–1. sowohl das Element+2 des 1.Weisheits-Himmels+2, also zeitweise einen Hilfsleib aus höherer Substanz+2 (Licht 2.Stufe oder Kraft 2.Stufe) annehmen

4.10.7.–2. als auch das Element+1 des jenseitigen Mittelreiches+1, also zeitweise einen Hilfsleib aus niederer Substanz+1 (Licht 1.Stufe oder Kraft 1.Stufe) annehmen!

4.10.8.Jesus durch JL:

[GEJ.08_136,03] Der Mensch erkennt in diesem zweiten und höheren Schaugrade sich und auch Gott und kann da auch die Geister oder respektive Seelen der sowohl schon verstorbenen, als auch der noch im Fleische lebenden Menschen schauen und auch beurteilen, wie sie beschaffen sind.

[GEJ.08_136,04] Und siehe, in einen solchen Zustand habe ich euch denn ehedem durch meine mir innewohnende Kraft auch versetzt, und eure Seele konnte da denn auch ungehindert die Seelen schon lange auf der Erde verstorbener Menschen sehen und auch sprechen. Aber ihr konntet in solchem zweithöheren Schaugrade nur solche [höher-substanziellen+2 Menschen-]Geister+2 [mit einem nieder-substanziellen+1 Außenleib+1 aus Licht 1.Stufe = Kraft 1.Stufe] sehen und sprechen, die sich mit euch auf einer gleichen Stufe [im jenseitigen Mittelreich aus Licht 1.Stufe = Kraft 1.Stufe] befanden,

bis auf den [Michael-]Johannes, der seiner Jünger wegen sich aus den Himmeln [sowohl aus dem 2.Liebe-Weisheits-Himmel, der aus niederer Essenz+3 = Licht 3.Stufe = Kraft 3.Stufe besteht, als auch aus dem 1.Himmel, der aus höherer Substanz+2 =  Licht 2.Stufe = Kraft 2.Stufe besteht]

in die beschriebene zweite Seh- und Fühlsphäre herab aus eigener Macht versetzte, [indem er sich:

sowohl mit einem Hilfsleib aus Licht 2.Stufe = Kraft 2.Stufe = das Element+2 des 1.Weisheits-Himmels+2

als auch mit einem Hilfsleib aus Licht 1.Stufe = Kraft 1.Stufe = das Element+1 des jenseitigen Mittelreiches+1

zeitweise umkleidete]

ansonst ihr ihn als einen höchst vollendeten [nieder-essenziellen+3 Reinen-]Geist+3 [mit AT-Vollendung]

nicht hättet ersehen und sprechen können.

4.11. Die geschaffene Trichotomie von Robert Blum im 3.Liebe-Himmel:

4.11.1. Graphik:

4111

4.11.4. Der (hier erneut um eine Licht- oder Kraft-Stufe höher verwandelte) jetzt höher-(1)-essenzielle+4 Menschen-Geist [MG+3→4] ist im 3.Liebe-Himmel+4 der Außenleib+4 oder die Außenform+4.

4.11.5. Das Element des 3.Liebe-Himmels+4 ist also die höhere Essenz+4, also das Licht 4.Stufe oder die Kraft 4.Stufe.

4.11.6. Wenn daher ein Bewohner des 3.Liebe-Himmels+4 im 2.Liebe-Weisheits-Himmel+3 sichtbar auftreten will, dann muss er (= der Bewohner des 3.Himmels+4) das Element+3 des 2.Himmels+3 annehmen, d. h. er muss sich mit einem Hilfsleib aus niederer Essenz+3 zeitweise umhüllen, um im 2.Himmel+3 sichtbar zu werden!

4.11.7. Wenn darüber hinaus ein Bewohner des 3.Liebe-Himmels+4 auch im 1.Weisheits-Himmel+2 sichtbar auftreten will, dann muss er (= der Bewohner des 3.Himmels+4), um im 1.Himmel+2 sichtbar erscheinen zu können:

4.11.7.–1. sowohl das Element+3 des 2.Himmels+3, also zeitweise einen Hilfsleib aus niederer Essenz+3 (Licht 3.Stufe oder Kraft 3.Stufe) annehmen

4.11.7.–2. als auch das Element+2 des 1.Himmels+2, also zeitweise einen Hilfsleib aus höherer Substanz+2 (Licht 2.Stufe oder Kraft 2.Stufe) annehmen!


4.11.8. =  4.10.2. Jesus durch JL:

[RB.02_292,07] So wird es auch sein, so ihr in einen der zwei unteren Himmel kommen werdet. Solange ihr nicht das Element dieser Himmel annehmt, werdet ihr stets unsichtbar verbleiben. Hingegen werdet ihr dennoch alles sehen, was sich dort vorfindet, da ihr als Bewohner des obersten Himmels gegenüber einem zweiten und dritten Himmel ein Erstes seid.

4.11.9. Wenn daher ein Bewohner des 3.Liebe-Himmels+4 im jenseitigen Mittelreich+1 sichtbar auftreten will, dann muss er (= der Bewohner des 3.Himmels+4), um im jenseitigen Mittelreich+1 sichtbar erscheinen zu können:

4.11.9.–1. sowohl das Element+3 des 2.Himmels+3, also zeitweise einen Hilfsleib aus niederer Essenz+3 (Licht 3.Stufe oder Kraft 3.Stufe) annehmen

4.11.9.–2. als auch das Element+2 des 1.Himmels+2, also zeitweise einen Hilfsleib aus höherer Substanz+2 (Licht 2.Stufe oder Kraft 2.Stufe) annehmen

4.11.9.–3. als auch das Element+1 des jenseitigen Mittelreiches+1, also zeitweise einen Hilfsleib aus niederer Substanz+1 (Licht 1.Stufe oder Kraft 1.Stufe) annehmen!

(Mit Genehmigung des Verfassers, 6/014 / 3/015)