"Siehe, läge es Mir daran, aus euch am Ende ganz denkträge Menschen zu zeihen, so wäre es Mir ein leichtes, vor euch eine Hülsenglobe in die Luft hin zu zeichnen, und ihr würdet das ganze System einer in Rede stehenden Hülsenglobe ganz so leicht verstehen wie das, daß 2 Stader und noch einmal 2 Stader ganz gewiß 4 Stader ausmachen! Aber Ich will euch denktätig erhalten und habe euch darum in Meiner an euch ergangenen Erklärung etwas gezeigt, das euch weckt und den Schlaf benimmt. (GEJ.05_115,08)

"Ich aber, als der Urheber aller Dinge, weiß wohl alle Wege, die Ich vorgezeichnet habe in Meinen Werken!" (HiG.01_40.08.16.a,08)

 


Zur Kritik an Jakob Lorber

WS-A2830


Wilfried Schlätz

 

 

Teil 1

1.1. Fakt: Je mehr die Texte, die Jakob Lorber niedergeschrieben hat, bekannt werden, desto mehr gibt es auch Kritik an diesen Texten

- Kommentar: Entstehung des Sonnenlichts

- Kommentar: Existenz der Zentralsonne

- Kommentar: Die innere Struktur der Erde

- Kommentar: Die Bewohnbarkeit der Mondrückseite

- Kommentar: Die Bewohnbarkeit des Saturn

- Kommentar: Unzugänglichkeit von Nord- und Südpol

- Kommentar: Das Geheimnis des Vogelfluges

Teil 2

2.1. These...: Die Texte durch Jakob Lorber sind antisemitisch und verleiten die Lorber-Leser zum Antisemitismus

3.1. These...: Der Gott, der sich durch Jakob Lorber geoffenbart hat, ist ein Gott der Finsternis, des Hasses, des Bösen und der Lüge

4.1. These...: Widersprüche in der Neuoffenbarung

 


1.1. Fakt:

.

Je mehr die Texte, die  Jakob Lorber (1800 – 1864) (= JL) niedergeschrieben hat (=Texte durch JL) bekannt werden, desto mehr gibt es auch Kritik an diesen Texten.


1.2. Stellungnahme:


1.2.1. Diese Kritik oder Ablehnung der Texte durch JL sind eine selbstverständliche Folge der totalen Glaubens-, Meinungs- und Denkfreiheit eines jeden Menschen.


1.2.2. Es gibt  u. a.  die folgenden Arten von Kritik oder Ablehnungen:

1.2.2.–1. Die meisten Menschen kennen weder JL noch die von ihm niedergeschriebenen Texte.  Also können sie die Texte durch JL auch nicht ablehnen.

1.2.2.–2. Manche haben durch ihre Eltern, Verwandte, Bekannte, Bücher, Anzeigen, Internet usw. einen ersten Kontakt zu den Texten durch JL, aber die Reaktionen darauf sind sehr unterschiedlich:

1.2.2.–3. die Texte durch JL sind ihnen unwichtig und gleichgültig, so dass sie sich nicht weiter darum kümmern,

1.2.2.–4. als Erstes erfahren sie etwas vermeintlich Negatives über die Texte durch JL,  lehnen sie daher ohne weitere Prüfung ab und fangen daher gar nicht erst an, auch nur einen Text durch JL zu lesen,

1.2.2.–5. als Erstes erfahren sie etwas Positives über die Texte durch JL und beginnen sie zu lesen.

1.2.2.–6. Irgendwann stoßen sie auf eine oder mehrere Stellen, die im Widerspruch zu ihren bisherigen Ansichten, Meinungen, Dogmen, Auslegungen, Theologien, Philosophien usw. oder zu  angeblich gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen:

1.2.2.–6.1. Entweder lehnen sie jetzt die gesamten (sowohl die bereits gelesenen als auch alle noch nicht gelesenen) Texte durch JL ab, auch wenn sie die bereits gelesenen Texte  bis jetzt für wahr und  gut fanden, weil sie an ein oder mehreren Stellen in den Texten durch JL etwas vermeintlich Falsches oder Böses gefunden haben,

1.2.2.–6.2. oder sie halten auch weiterhin an den gesamten (sowohl an den bereits gelesenen als auch alle an allen noch nicht gelesenen) Texten durch JL fest, weil ihnen das Positive, Wahre und Gute in den bereits gelesenen Texten so wichtig ist, dass sie sich ernsthaft fragen, ob nicht ihre bisherigen Ansichten, Meinungen, Dogmen, Auslegungen, Theologien, Philosophien usw. oder ob nicht die angeblich gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse in Wahrheit falsch sind, weil sie im Widerspruch zu den Texten durch JL stehen.

1.2.2.–7. Manche kennen und lesen die Texte durch JL von Jugend an, aber in der Pubertät oder durch ihren Lebensgefährten kommen dann Zweifel und es folgt dann eine leidenschaftliche Ablehnung, ja sogar ein aktiver Kampf gegen die Texte durch JL.

1.2.2.–8. Manche lesen die Texte durch JL, erkennen auch ihre Wahrheit, aber sie bekämpfen fortan die Texte durch JL, weil sie an ihrem bisherigen Falschen und Bösen festhalten wollen.

1.2.2.–9. Manche lesen die Texte durch JL und erkennen, dass es sich um ewig wahre, lebendige Worte des einzigen und alleinigen Gotteszentrums: Jesus-Jehova handelt.

1.2.2.–9.1. Aber da sie in sich dieses einzige und alleinige Gotteszentrum: Jesus-Jehova hassen, so bekämpfen sie die Texte durch JL mit allen Mitteln.

1.2.2.–9.2. Aber da sie dieses einzige und alleinige Gotteszentrum: Jesus-Jehova  lieben,  so sind sie begeistert von diesen ewig wahren und lebendigen Worten Jesu und halten ihr ganzes Leben daran fest. Wenn sie auf eine Stelle stoßen, die noch im Widerspruch zu ihren bisherigen Ansichten, Meinungen, Dogmen, Auslegungen, Theologien, Philosophien usw. oder zu  angeblich gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen, dann wissen sie, dass das lebendige Wort Jesu durch JL wahr ist, und dass daher ihre bisherigen Ansichten, Meinungen, Dogmen, Auslegungen, Theologien, Philosophien usw. oder dass die angeblich gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse in Wahrheit falsch sind,

1.2.3. Diesen Sachverhalt hat Jesus schon im Neuen Testament in einzigartiger Weise durch das Gleichnis vom Sämann dargestellt:

1.2.3.–1.Jesus im Neuen Testament:

Matthaeus 13

1 An demselben Tage ging Jesus aus dem Hause und setzte sich an das Meer

2 Und es versammelte sich viel Volks zu ihm, also daß er in das Schiff trat und saß, und alles Volk stand am Ufer.

3 Und er redete zu ihnen mancherlei durch Gleichnisse und sprach: Siehe, es ging ein Säemann aus, zu säen.

4 Und indem er säte, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vögel und fraßen's auf.

5 Etliches fiel in das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte; und ging bald auf, darum daß es nicht tiefe Erde hatte.

6 Als aber die Sonne aufging, verwelkte es, und dieweil es nicht Wurzel hatte, ward es dürre.

7 Etliches fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und erstickten's.

8 Etliches fiel auf gutes Land und trug Frucht, etliches hundertfältig, etliches sechzigfältig, etliches dreißigfältig.

9 Wer Ohren hat zu hören, der höre!

10 Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse?

11 Er antwortete und sprach: Euch ist es gegeben, daß ihr das Geheimnis des Himmelreichs verstehet; diesen aber ist es nicht gegeben.

12 Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen was er hat.

13 Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht, und mit hörenden Ohren hören sie nicht; denn sie verstehen es nicht.

14 Und über ihnen wird die Weissagung Jesaja's erfüllt, die da sagt: "Mit den Ohren werdet ihr hören, und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen, und werdet es nicht verstehen.

15 Denn dieses Volkes Herz ist verstockt, und ihre Ohren hören übel, und ihre Augen schlummern, auf daß sie nicht dermaleinst mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, daß ich ihnen hülfe."

16 Aber selig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören.

17 Wahrlich ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr sehet, und haben's nicht gesehen, und zu hören, was ihr höret, und haben's nicht gehört.

18 So hört nun ihr dieses Gleichnis von dem Säemann:

19 Wenn jemand das Wort von dem Reich hört und nicht versteht, so kommt der Arge und reißt hinweg, was da gesät ist in sein Herz; und das ist der, bei welchem an dem Wege gesät ist.

20 Das aber auf das Steinige gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört und es alsbald aufnimmt mit Freuden;

21 aber er hat nicht Wurzel in sich, sondern ist wetterwendisch; wenn sich Trübsal und Verfolgung erhebt um des Wortes willen, so ärgert er sich alsbald.

22 Das aber unter die Dornen gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört, und die Sorge dieser Welt und der Betrug des Reichtums erstickt das Wort, und er bringt nicht Frucht.

23 Das aber in das gute Land gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört und versteht es und dann auch Frucht bringt; und etlicher trägt hundertfältig, etlicher aber sechzigfältig, etlicher dreißigfältig.

1.2.3.–2.Jesus durch JL:

[GEJ.01_191,01] Als wir alle im Schiffe waren und die Treppe aufgezogen war, so sagte Ich zum Volke, daß es sich ruhig verhalten und um das Ufer herum lagern solle. Und das Volk ward ruhig und stille und lagerte sich am Ufer; nur die alten Pharisäer lagerten sich nicht, sondern standen unfern vom Ufer in der Nähe ihres Schiffes; denn sie faßten den Plan, Mich nicht mehr aus den Augen zu lassen, und waren daher auch ganz bereit, uns auch auf dem Meere zu verfolgen.

[GEJ.01_191,02] Ich aber setzte Mich auf dem sehr geräumigen Verdecke des Schiffes und fing an, mancherlei in Bildern zum Volke zu reden, und zwar darum in Bildern, daß es die dummen Pharisäer nicht verstehen möchten. Das Volk aber, das hier einen geweckteren Geist besaß, verstand Mich schon, was Ich zu ihm redete.

[GEJ.01_191,03] Vor allem, und zwar zuerst, verglich Ich Mich mit einem Sämanne und sprach: „Höret und vernehmet es wohl!

[GEJ.01_191,04] Siehe, es ging ein Sämann aus zu säen (Matth.13,3) ein gutes, gesundes Getreide. Und indem er säte, fiel etliches auf den Weg; da kamen die Vögel, die fraßen es auf. (Matth.13,4) Etliches fiel in das Steinige, da es nicht viel Erde hatte, und es ging darum wohl bald auf, weil es nicht viel und nicht schwer Erde über sich hatte; (Matth.13,5) als aber die Sonne aufging mit vieler Glut ihrer Strahlen, da verwelkte alsbald der in der kühlen und feuchten Nacht aufgegangene Keim, da er keine Wurzeln hatte, und ward dürr. (Matth.13,6) Etliches fiel unter die Dornen, und diese wuchsen mächtiger denn das Getreide auf und erstickten es. (Matth.13,7) Und etliches fiel endlich auf gutes Land und trug Frucht, etliches hundertfältig, etliches sechzigfach und etliches dreißigfach. (Matth.13,8) Wer Ohren hat zu hören, der höre!“ (Matth.13,9)

[GEJ.01_191,05] Hier wollte Ich die Rede ohne Unterbrechung weiterführen; aber da die Jünger mehrere dieser Bilder selbst nicht begriffen, so traten sie zu Mir hin und sagten: „Warum redest Du denn nun auf einmal in Gleichnissen zu ihnen? (Matth.13,10) Wir, die wir schon so lange um Dich sind, verstehen sie kaum; wie werden die am Ufer Horchenden sie verstehen?! Siehst Du denn nicht, wie sie mit den Achseln zucken und einige sogar meinen, Du hättest sie entweder zum besten, oder Du redetest der Pharisäer wegen von ganz gleichgültigen Dingen, und das wüßte wohl ein jeder, daß man das Getreide nicht auf den Wegen noch auf Steine und ebensowenig unter die Dornen säen solle! Wir fassen es schon, was Du damit sagen willst; aber die am Ufer meinen im Ernste, Du habest sie zum besten! Oder willst Du sie denn im Ernste in einer Art und Weise lehren, die sie nicht verstehen sollen?“

[GEJ.01_191,06] Sage Ich zu den Jüngern: „Was redet ihr da und störet Mich?! Ich weiß, warum Ich zu diesem Volke in Gleichnissen rede, die es nicht verstehen soll! Euch ist es gegeben, daß ihr verstehet das Geheimnis des Reiches Gottes; diesen aber ist es nicht gegeben (Matth.13,11); denn es steht die Sache also: Wer da hat, wie ihr, dem wird es gegeben, daß er dann in aller Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch genommen, das er hat! (Matth.13,12) Darum rede Ich als Herr mit ihnen durch Gleichnisse; denn mit sehenden Augen sehen sie nicht, und mit hörenden Ohren hören sie nicht; denn sie verstehen es nicht! (Matth.13,13)

[GEJ.01_191,07] Was tat Ich hier, und für was halten sie Mich? Sie sind alle blind und taub. Ihr Gleichnis habt ihr gestern gesehen an dem Blinden und zugleich Stummen, den Ich geheilt habe. Wie dieser war am Leibe, so sind jene an ihrer Seele, und Ich rede darum in Gleichnissen mit ihnen, auf daß an ihnen die Weissagung Jesajas in Erfüllung gehen soll, die also lautet: ,Mit den Ohren werdet ihr es hören und dennoch nicht verstehen, und mit sehenden Augen werdet ihr es schauen und dabei nichts vernehmen! (Matth.13,14)

[GEJ.01_191,08] Denn dieses Volkes Herz ist verstockt und ihre Ohren hören übel, und ihre Augen schlummern, auf daß sie nicht dermaleinst mit den Augen sehen, mit den Ohren hören, mit dem Herzen verstehen und sich bekehren möchten und Ich ihnen dann wahrhaft hülfe!‘ (Matth.13,15)

[GEJ.01_191,09] Aber selig sind eure Augen, die das sehen, und eure Ohren, die das hören! (Matth.13,16) Denn wahrlich, Ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt, das zu sehen und zu hören, was ihr sehet und höret, und haben es dennoch nicht gesehen und gehört! (Matth.13,17)

[GEJ.01_191,10] Ich habe aber euch zuvor gesagt, daß es euch gegeben ist, das Geheimnis des Reiches Gottes zu verstehen; Ich merke aber dennoch, daß im Grunde euer Verständnis nicht viel voraus hat vor jenen am Ufer. So höret denn und vernehmet es, was da besagt das Gleichnis vom Sämann, das also zu verstehen ist (Matth.13,18):

[GEJ.01_191,11] So jemand das Wort vom Reiche Gottes, das Ich rede, wohl hört, aber nicht versteht im Herzen, das vor lauter Welttum ebenso glatt getreten ist wie ein Weg, so ersieht der Arge nur zu bald das nicht ins Erdreich gefallene, sondern auf der abgetretenen, weltglatten Außenfläche des Herzens freiligende Wort, reißt es leicht weg, was da gesät ist eigentlich ins Herz, aber dennoch auf der weltglatten Außenfläche haftete; und sehet, ein solcher Mensch gleicht dem Wege, auf den der Same, das heißt Mein Wort, fiel. (Matth.13,19) Und dort am Ufer stehen viele dieser Art!

[GEJ.01_191,12] Das aber ist es, wo da fiel der Same auf das Steinige: so ein Mensch das Wort hört und es mit vielen Freuden aufnimmt. (Matth.13,20) Da aber ein solcher gleich einem Steine zu wenig Lebensfeuchtigkeit, die da ein rechter Mut des Herzens ist, und auch zu wenig Erdreich, das gleich ist einem festen Willen, in und über sich hat und daher auch gleich einem Steine vom Wetter abhängt, ob es feucht oder trocken sei, also wetterwendisch ist, so wird er, wenn alsdann bei solch einem Menschen um Meines Wortes willen sich erhebt allerlei Trübsal und Verfolgung, voll Ärgers und Zornes (Matth.13,21) und gleicht dann eben darum einem von der Sonne heißgemachten Steine, auf dem natürlich Mein Wort keine Wurzeln fassen kann und am Ende gänzlich verdorren muß.

[GEJ.01_191,13] Und da sehet hin, dort am Ufer stehen viele solche Steine, die nun zwar um Meinetwillen voll Ärgers sind der argen Pharisäer wegen; da sie aber sehen, daß bei Meinen an sie gerichteten Worten von oben sogleich allerlei Trübsal und Verfolgung sich zu zeigen anfangen, so machen sie dadurch, daß sie sich einerseits zu viel ärgern und anderseits zu viel fürchten, Mein Wort in ihrem Herzen tot; denn sie glauben ob all der Zeichen, die sie gesehen, und trotz all Meiner lebendigsten Versicherungen dennoch nicht, daß Ich hinreichend mächtig sei, sie zu schützen vor allen Übeln, und gleichen sonach dem Steine, auf den der Same fiel.

[GEJ.01_191,14] Wo aber der Same fiel unter die Dornen, besagt das: So ein Mensch das Wort hört und es auch annimmt; aber er steckt in allerlei Weltgeschäften und deren Sorgen ob des betrügerischen Gewinnes und des noch mehr betrügerischen Reichtums. Solche nichtigen Sorgen häufen sich von Tag zu Tag, wuchern wie alles Unkraut im Herzen üppig empor und ersticken nur zu leicht und zu bald Mein gesätes Wort. (Matth.13,22)

[GEJ.01_191,15] Und sehet, wieder stehen dort am Ufer viele, die den Dornen gleichen, unter die der Same fiel!

[GEJ.01_191,16] Der aber ins gute Erdreich gesäte Same besagt: So ein Mensch Mein Wort hört, es aufnimmt in die Tiefe seines Herzens, allda es allzeit und allein gültig, recht und lebendig verstanden wird; ein solcher Mensch ist dann gleich einem guten Lande, in das der Same fällt und bringt je nach dem Willen und der Kraft des Menschen bald hundertfache, bald sechzigfache und bald dreißigfache Frucht an guten Werken. (Matth.13,23) Und da ist hundertfach, der alles für Mich tut, und sechzigfach, der vieles für Mich tut, und dreißigfach, der einen guten Teil für Mich tut.

[GEJ.01_191,17] Also aber sind der Himmel in Meinem Reiche drei: der oberste für die hundertfache Frucht, der untere für die sechzigfache und der unterste für die dreißigfache Frucht. Unter die 30 aber wird nicht angesehen, und wer da hat unter die 30, dem wird es weggenommen und dem hinzugelegt werden, der da hat 30, 60 oder 100. Und also wird's dem genommen werden, der da nicht hat, und wird hinzugegeben dem, der da schon hat, auf daß er dann in aller Fülle habe!

[GEJ.01_191,18] Und sehet, dort am Ufer stehen viele, denen es schon jetzt genommen ist, und euch gegeben, die ihr ohnehin schon viel habt, und jene zu wenig oder nichts!

1.2.4. Schon in  der Vorrede zur „Haushaltung Gottes“ unterscheidet Jesus zwischen dem Weltverstand, der Ihn ablehnt, und dem Herzensverstand, der Ihn annimmt:

1.2.4.–1.Jesus durch JL:

1.2.4.–1.1. Text ohne Kommentar:

[HGt.01_000,01a] Der Schreiber des vorliegenden Werkes suchte ernstlich, und er fand, was er suchte.

1.2.4.–1.2. Text mit Kommentar:

[HGt.01_000,01a] Der Schreiber [Jakob Lorber] des vorliegenden Werkes [=der Neuoffenbarung Jesu durch JL] suchte ernstlich [an der richtigen Stelle, nämlich in und mit seinem Herzen, nach dem echten Jesus und Seiner lebendigen Wahrheit], und er fand [in seinem Herzen] was er suchte [nämlich den echten Jesus und Seine lebendige Wahrheit].

1.2.4.–1.3. Weiterer Kommentar:

Diejenigen, welche die Jesustexte durch JL bewusst ablehnen oder gar bekämpfen, haben leider weder an der richtigen Stelle, d.h. nicht in und mit ihrem Herzen, noch nach dem echten Jesus und Seiner lebendigen Wahrheit gesucht, sondern haben nur im Äußeren, in der Materie, in den athëistischen und materialistischen Wissenschaften,  in Theologien und Philosophien nach einer Wahrheit ohne den echten Jesus gesucht. Aber dort ist der echte Jesus und Seine lebendige Wahrheit unmöglich zu finden, wie der echte Jesus es durch Seinen Schreiber JL geoffenbart hat:

1.2.4.–1.3.1. Jesus durch JL:

[HGt.01_001,04] Die Mich suchen, denen sage: Ich bin der wahre Überall und Nirgends. Überall bin Ich, wo man Mich liebt und Meine Gebote hält, – nirgends aber, wo man Mich nur anbetet und verehrt.

1.2.4.–1.3.2. Jesus durch JL:

[HGt.01_004,12] Oder meinet ihr denn, Ich wohne in den Mauern, oder in der Zeremonie, oder im Gebete, oder in der Verehrung? O nein, ihr irret euch sehr, denn da bin Ich nirgends, – sondern nur, wo die Liebe ist, da bin Ich auch; denn Ich bin die Liebe oder das Leben Selbst. Ich gebe euch Liebe und Leben und verbinde Mich nur mit Liebe und Leben, aber niemals mit der Materie oder mit dem Tode.

1.2.4.–1.3.3. Jesus durch JL:

14. Kapitel – „Wenn sie euch da sagen: ‚Siehe, Er ist in der Wüste!‘, so gehet nicht hinaus, – ‚Siehe, Er ist in der Kammer!‘, so glaubet es nicht!“ (Matthäus 24,26) – „Wo ein Aas ist, da werden sich sammeln die Adler.“ (Matthäus 24,28)
12. Januar 1844 abends

[Ste.01_014,01] Schreibet nur hin, was ihr habt!

[Ste.01_014,02] „Wenn sie euch da sagen: ‚Siehe, Er ist in der Wüste!‘, so gehet nicht hinaus, – ‚Siehe, Er ist in den Kammern!‘, so glaubet es nicht!“ – „Wo ein Aas ist, da werden sich sammeln die Adler.“

[Ste.01_014,03] Ihr habt gerade wieder solche Texte gewählt, die das, was wir für unsere Sache brauchen, als ein offenes Schild gerade auf der Nase tragen. Es wäre wirklich hoch zu verwundern, wenn ihr das sogar mit dem bloßen Verstande nicht auf den ersten Blick recht tüchtig wahrnehmen solltet.

[Ste.01_014,04] Was ist denn eine Wüste? Eine Wüste ist ein Boden, da kein Leben ist. Was ist denn aber eine geistige Wüste? Sicher nichts anderes als ebenfalls ein Feld oder ein Boden, auf welchem Ich nicht wandle und daher auch niemals anzutreffen bin.

[Ste.01_014,05] Wo ist aber dieses Feld oder dieser Boden, auf den so häufig hinausgegangen wird, um allda zu finden die Wahrheit und den Grund des Lebens?Es ist dieser Boden und dieses Feld nichts anderes als die gesamte Literatur! Und demnach könnte dieser Text auch also heißen:

[Ste.01_014,06] „Wenn man zu euch sagen wird: ‚Siehe, die wahre Weisheit, die lebendige Wahrheit ist in den Büchern; leset sie, und ihr werdet sie finden!‘, da sage Ich dann darauf: ‚Gehet nicht hinaus in diese Wüste; denn da ist weder Weisheit noch die innere, lebendige Wahrheit zu finden!‘, sondern Ich sage: ‚Gehet in die Liebe zu Mir und zu eurem Nächsten, suchet in der Tat Mein Reich, so wird euch alles andere in der höchsten Überfülle hinzugegeben werden!‘“

[Ste.01_014,07] Ich meine, über diesen Text bedarf es wohl keiner weiteren Erklärung mehr, indem seine Bedeutung nur zu sehr mit den Händen zu greifen ist. So leicht aber der erste Text ist, ebenso leicht ist auch der zweite, demzufolge niemand glauben soll, daß Ich in den Kammern sei, wenn man das von Mir aussagt.

[Ste.01_014,08] Was sind denn diese ‚Kammern‘? – Kammern sind in naturmäßiger Sphäre geheime Gemächer, in denen nicht leichtlich etwas Offenkundiges zum Vorschein kommt. Gewöhnlich sind sie die Werkstätten mehr oder weniger politischer Falschmünzerei. So hat auch ein jeder Mensch ein paar Herzkammern und weiß nie, was in ihnen vorgeht. Nun wüßten wir so ziemlich die naturmäßige Bedeutung einer Kammer. Selbst eine sogenannte Rumpelkammer enthält gewöhnlich Gegenstände, die von der Öffentlichkeit abgesperrt sind; und der Besitzer von einer solchen Rumpelkammer weiß oft selbst kaum, was alles für unnützes Zeug in ihr der Vermoderung und dem Schimmel übergeben ist.

[Ste.01_014,09] Was aber ist nach solchem naturmäßigen Vorbild eine geistige Kammer? Ich brauche euch dafür keine eigene Erklärung zu geben, sondern euch bloß einige solcher Kammern anzuführen, und ihr werdet auf der Stelle auf ein Haar wissen, wie ihr damit daran seid. Diese geistigen Kammern heißen: allerlei Konfessionen, Sekten, klösterliche Vereine, Konklaven, allerlei Mystizismen, Konzilien, Konsistorien. Wir haben genug; denn ihr könnt euch selbst noch eine Menge derlei Vereine, Kongregationen und Brüderschaften hinzudenken. Diese passen alle hierher.

[Ste.01_014,10] Demnach könnte der Text so heißen: „Wenn man euch sagen wird: ‚Das Reich Gottes oder die lebendige Wahrheit oder die reine Lehre Christi ist in dieser oder jener Konfession oder Sekte‘, usw., oder: ‚Das ist die alleinseligmachende Kammer!‘, so glaubet es nicht; denn der Herr ist nur bei denen, die Ihn lieben im Herzen und in Werken!“

[Ste.01_014,11] Wo zwei oder drei in Meinem Namen oder in Meiner Liebe (es versteht sich von selbst) tätig beisammen sind, da bin Ich mitten unter ihnen; aber da sicher nicht, wo man sich statt über Mein Wort und Meine Liebe nur über weltliche, militärische und Geldangelegenheiten beratet, – wo diejenigen, die sich Meine Priester nennen, auch Festungsbau, Maschinenwesen und Eisenbahnen projektieren.

[Ste.01_014,12] Auch hier, meine Ich wieder, daß der Text so klar gegeben ist, daß ihn wohl auch jedermann mit den Händen greifen kann, wie er genau für unsere Sache paßt, in der es ebenfalls nicht genügt, daß man nur in ihr Geheimnis eingeht wie in eine Kammer, sondern daß man danach tätig ist.

[Ste.01_014,13] Das ist alles richtig. Wir haben aber noch einen dritten Text. Wie werden wir diesen hierherbringen, daß er auch passe für unsere Sache? Das wird noch leichter gehen, als wie mit den zwei früheren!

[Ste.01_014,14] „Wo ein Aas ist, da sammeln sich die Adler.“

[Ste.01_014,15] Wer ist denn das ‚Aas‘ nun auf dieser Welt, vor dem sie sich ihre Nüstern verstopft und es sie ekelt, wenn man von diesem Aase spricht? Dieses Aas habe Ich leider die Ehre Selbst zu sein!

[Ste.01_014,16] Wer sind denn die freilich wohl etwas selten gewordenen ‚Adler‘? – Das sind die wenigen ganzen Liebhaber Dessen, der euch hier dieses kundgibt! Diese wenigen Liebhaber haben ein scharfes Gesicht und eine scharfe Nase; oder sie haben ein tiefes lebendiges Gefühl und demzufolge eine untrügliche Urteilskraft, was zusammengenommen ist der lebendige Glaube.

[Ste.01_014,17] Warum versammeln sich denn die Adler, wo ein Aas ist? Weil ihnen ihr Instinktgefühl sagt: „Da gibt's für uns eine lebendige Kost!“ Darum fliegen sie denn auch hin und sättigen sich zur Übergenüge

[Ste.01_014,18] Also wissen es auch Meine wahrhaftigen Verehrer und Liebhaber, daß Ich ein wahres Brot des ewigen Lebens bin, und dieses Brot ist Meine Liebe; diese genießen sie in vollen Zügen und ernähren sich dadurch zu einem Leben, das ewig nimmer von ihnen genommen wird.

[Ste.01_014,19] Also weiß es der Hungrige, daß er essen muß vom wahren Brote, wenn er gesättigt werden will. Wird er aber auch satt, so ihr ihm statt des Brotes ein Kochbuch zu lesen geben möchtet?

[Ste.01_014,20] Oder was würde ein Adler in kurzer Zeit für ein Gesicht machen, so ihr ihn fangen und dann einsperren möchtet in eine Rumpelkammer? Wird er sich wohl sättigen an den verschimmelten und vermoderten Gegenständen? Sicher nicht; er wird darin schwach werden und der Tod wird über ihn kommen!

[Ste.01_014,21] Also gehet auch ihr nicht in die Kammern, darinnen wohl ein Aas des Todes, ein Aas Balaams, ein Aas des Heiden- und Götzentums modert, sondern flieget mit den Adlern hinauf in die Höhe, und ihr werdet leicht gewahr, wo das Aas ist, das euch Leben bringt!

[Ste.01_014,22] Die Höhe ist die reine Erkenntnis Meines Wortes, und das Aas ist das lebendige Wort, das der Welt zum Ekel geworden ist, und die Welt es flieht wie die Pest, wo sie dasselbe wittert. Wollt ihr das erfahren, so fangt nur an, mit einem Weltmenschen, Nummer eins, über die Bibel und dann, Nummer zwei, gar über die Möglichkeit eines inneren, lebendigen Wortes aus Mir zu reden, so wird er euch im besten Falle fürs Narrenhaus zeitig finden; oder wenn es etwas schlimmer geht, so wird er euch sogleich als staatsgefährliche Narren publik machen, und es wird bei euch hoch an der Zeit sein, sich aus seiner Sphäre zu begeben.

[Ste.01_014,23] Aus dem aber geht doch etwa klar hervor, wer nun das ‚Aas‘ ist und wer die ‚Adler‘, und was die ‚Kammern‘, und was die ‚Wüste‘!

[Ste.01_014,24] Gehet daher auch ihr weder in die Wüste noch in die Kammern, sondern suchet in der Freiheit eures Geistes das Aas, so werdet ihr das wahre Leben finden!

[Ste.01_014,25] Ich meine, das wird auch wieder klar sein; aber darum dennoch das nächste Mal wieder um eine Zentralsonne weiter!

1.2.4.–2.Jesus durch JL:

1.2.4.–2.1. Text ohne Kommentar:

[HGt.01_000,01b] Er bat, und es ward ihm gegeben;

1.2.4.–2.2. Text mit Kommentar:

[HGt.01_000,01b] Er [Jakob Lorber] bat [in der richtigen Weise, d.h. in einer wahren Demut, um den echten Jesus als die einzige und alleinige Wahrheit], und es ward ihm  gegeben [nämlich der echte Jesus als  die einzige und alleinige Wahrheit].

1.2.4.–2.3. Weiterer Kommentar:

Diejenigen, welche die Jesustexte durch JL bewusst ablehnen oder gar bekämpfen, haben leider weder in der richtigen Weise, d.h. nicht in der wahren Demut, noch um den echten Jesus als die einzige und alleinige  Wahrheit, gebeten, und daher konnte ihnen der echte Jesus als die einzige und alleinige Wahrheit auch nicht gegeben werden.

1.2.4.–3. Jesus durch JL:

1.2.4.–3.1. Text ohne Kommentar:

[HGt.01_000,01c] ...und da er an die rechte Tür pochte, so ward sie ihm aufgetan und durch ihn auch allen jenen, die eines guten Herzens und Willens sind.

1.2.4.–3.2. Text mit Kommentar:

[HGt.01_000,01c] und da er [Jakob Lorber] an die rechte Tür [in und mit seinem Herzen an den echten Jesus als die einzige Tür zum wahren Heil] pochte, so ward sie [die einzige Tür zum wahren Heil = der echte Jesus] ihm aufgetan und durch ihn [durch Jakob Lorber] auch allen jenen, die eines guten Herzens und Willens sind.

1.2.4.–3.3. Weiterer Kommentar:

1.2.4.–3.3.1. Diejenigen, welche die Jesustexte durch JL bewusst ablehnen oder gar bekämpfen, haben leider noch nicht an die rechte Tür [in und mit ihren Herzen an den echten Jesus als die einzige Tür zum wahren Heil] gepocht, und so ward sie [die einzige Tür zum wahren Heil = der echte Jesus] ihnen auch noch nicht aufgetan.

1.2.4.–3.3.2. Durch die lebendigen Worte, die Jesus Seinem Schreibknecht Jakob Lorber diktiert hat, wird die einzige Tür zum wahren Heil (d.h. zu dem echten Jesus) nur denjenigen aufgetan, die sowohl eines guten (d.h. wahrhaft demütigen) Herzens sind als auch eines guten Willens sind der nur noch  das will, was der echte Jesus will.

1.2.4.–3.3.3. Diejenigen, welche die Jesustexte durch JL bewusst ablehnen oder gar bekämpfen, haben weder ein gutes (d.h. wahrhaft demütiges) Herz noch einen guten Willen, der nur das will, was der echte Jesus will, und daher wird ihnen die einzige Tür zum wahren Heil (d.h. zu dem echten Jesus) nicht eher aufgetan, als bis sie sich freiwillig demütigen, und bis sie ihren Willen völlig dem allein guten Willen des echten Jesus freiwillig unterordnen.

1.2.4.–4. Jesus durch JL:

1.2.4.–4.1. Text ohne Kommentar:

[HGt.01_000,01d] Denen aber, die da nicht mit dem Herzen, sondern allezeit nur mit ihrem vermeintlich reinen Weltverstande suchen und prüfen und kritisieren und statt an den lebendigen Namen des ewigen Gebers aller guten Gaben nur an die harte und tote Schale der Materie klopfen, wird nicht gegeben und aufgetan werden.


1.2.4.–4.2. Kommentar: Entstehung des Sonnenlichts


1.2.4.–4.2.1. Viele setzen ihr ganzes Vertrauen auf die irdischen Wissenschaften und glauben daher fest daran, dass das Sonnenlicht nur durch eine höllische Kernfusion entstehen soll (Wasserstoffatomkerne sollen zu Heliumatomkernen bei 15 – 20 Millionen Grad Hitze verschmelzen, wobei Masse sich in Energie verwandeln soll. [Nach der Einstein-Formel: E = m*c2 ; m= Masse; c = die Lichtgeschwindigkeit: ca.300.000 km/s]

1.2.4.–4.2.2.  Wenn nun der echte Jesus durch JL offenbart,

1.2.4.–4.2.2.–1. dass unsere Planetarsonne nur ein vollkommener Planet ist und von Menschen, Tieren und Pflanzen bewohnt ist,

1.2.4.–4.2.2.–2. dass unsere Planetarsonne das Sonnenlicht nicht selbst erzeugt sondern nur das Licht übergeordneter Zentralsonnen mit Hilfe der spiegelnden Oberfläche ihrer riesigen Lufthülle sammelt und weiterleitet,

1.2.4.–4.2.2.–3. und dass das Sonnenlicht in Wahrheit auf den beiden größten Zentralsonnen durch die Verbrennung eines energiereichsten edelsten Gases erzeugt wird,

dann ist das für diese Gläubigen an die irdischen, in diesen Punkten noch falschen Wissenschaften, der Beweis dafür, dass JL etwas Falsches niedergeschrieben haben soll, und dass daher ein Lügengeist durch JL gesprochen haben soll.

1.2.4.--4.2.3. Aber der echte Jesus will durch die Offenbarung dieser natürlichen Wahrheiten uns von unseren Irrtümern befreien und uns dadurch die Gelegenheit geben, unseren Meinungs-Hochmut zu demütigen, indem wir einsehen und zugeben, dass wir uns in diesen Punkten geirrt haben.

 

1.2.4.–4.3. Kommentar: Existenz der Zentralsonnen

 

1.2.4.–4.3.1. Viele setzen ihr ganzes Vertrauen auf die irdischen Wissenschaften und glauben daher fest daran,

1.2.4.–4.3.1.–1. dass das Sonnenlicht nur durch eine Kernfusion entstehen soll,

1.2.4.–4.3.1.–2. dass es deswegen keine Zentralsonnen geben soll, weil durch deren übergroße Gravitation die Kernfusion unmöglich werden würde,

1.2.4.–4.3.1.–3. dass der SIRIUS nur eine kleine benachbarte Planetarsonne sein soll, die nur ca.8 Lichtjahre (1 LJ = ca. 1013 km) entfernt sein soll,

1.2.4.–4.3.1.–4. dass der REGULUS nur eine etwas weiter entfernte, kleine benachbarte  Planetarsonne sein soll, die nur ca.76 LJ entfernt sein soll.

1.2.4.–4.3.2. Wenn nun der echte Jesus durch JL offenbart,

1.2.4.–4.3.2.–1. dass der SIRIUS eine Zentralsonne 1. Stufe (von unten gezählt) (= Gebiets-Sonne) ist und  einen Durchmesser von 1 Lichtjahr (1 LJ = ca. 1013 km] hat und mindestens 37*106 LJ von uns entfernt ist,

1.2.4.–4.3.2.–2. dass um den SIRIUS insgesamt 200 Millionen Planetarsonnen (einschließlich unserer Planetarsonne) bahnen und mit ihm unseren lokalen Kugelsternhaufen (=Sonnen-Gebiet) bilden,

1.2.4.–4.3.2.–3. dass unsere Planetarsonne in 28.000 Jahren um unsere Gebietssonne SIRIUS bahnt,

1.2.4.–4.3.2.–4. dass der SIRIUS mit unserem gesamten, lokalen Kugelsternhaufen (Sonnengebiet) um das Zentrum unserer, lokalen Galaxis (=Milchstraße= Spiralnebel = Sonnen-All) bahnt,

1.2.4.–4.3.2.–5. dass Millionen Kugelsternhaufen = Sonnen-Gebiete um das Zentrum unserer lokalen Galaxis bahnen und mit diesem Zentrum eine Galaxis bilden,

1.2.4.–4.3.2.–6. dass das Zentrum unserer lokalen Galaxis aus einer Zentralsonne 2.Stufe (von unten gezählt) (= All-Sonne) besteht, die einen Durchmesser von 106 LJ hat, um die Millionen Gebiets-Sonnen (jeweils mit einem ganzen Kugelsternhaufen = Sonnen-Gebiet) sicher zu beherrschen und zu führen,

1.2.4.–4.3.2.–7. dass unsere lokale Galaxis mit Millionen benachbarter Galaxien um eine Zentralsonne 3.Stufe (von unten gezählt) (= All-All-Sonne) bahnt, die einen Durchmesser von  1012 bis 1018 LJ haben muss, um Millionen All-Sonnen (jeweils mit ihrer Galaxis = Sonnen-All) sich zu beherrschen,

1.2.4.–4.3.2.–8. dass diese All-All-Sonne = Zentralsonne 3.Stufe mit den sie umbahnenden Millionen Galaxien einen Super-Galaxienhaufen = Sonnen-All-All bildet,

1.2.4.–4.3.2.–9. dass 7 Millionen solcher All-All-Sonnen (jeweils mit ihrem Super-Galaxienhaufen = Sonnen-All-All) um eine allergrößte und letzte Zentralsonne 4.Stufe (von unten gezählt) (=Urzentral-Sonne) bahnen und mit ihr unser lokales Universum (=Hülsenglobe) bilden,

1.2.4.–4.3.2.–10. dass der REGULUS die Urzentralsonne unseres ganzen lokalen Universums ist,  der mindestens 1048 LJ von uns entfernt ist und einen Durchmesser von 1036 LJ hat,

dann ist das für diese Gläubigen an die irdischen, in diesen Punkten noch falschen Wissenschaften, der Beweis dafür, dass JL etwas Falsches niedergeschrieben haben soll, und dass daher ein Lügengeist durch JL gesprochen haben soll.

1.2.4.–4.3.3. Aber der echte Jesus will durch die Offenbarung dieser natürlichen Wahrheiten uns von unseren Irrtümern befreien und uns dadurch die Gelegenheit geben, unseren Meinungs-Hochmut zu demütigen, indem wir einsehen und zugeben, dass wir uns in diesen Punkten bisher geirrt haben.

 

1.2.4.–4.4. Kommentar: Die innere Struktur der Erde

 

1.2.4.–4.4.1. Viele setzen ihr ganzes Vertrauen auf die irdischen Wissenschaften und glauben daher fest daran,

1.2.4.–4.4.1.–1. dass das Innerste der Erde nur aus einem glühenden Nickel-Eisen-Kern bestehen soll, der von einem großen Mantel aus Silikaten und Oxiden umgeben sein soll, die ganz außen von einer dünnen, festen Erdrinde oder Erdkruste umhüllt wird, auf der sich unsere Häuser befinden,

1.2.4.–4.4.1.–2. dass sich die Erde ganz von alleine ohne einen Antrieb in jeweils 24 Stunden einmal um ihre Achse drehen soll,

1.2.4.–4.4.1.–3. dass sich die Erde ganz von alleine ohne einen Antrieb in jeweils 1 Jahr einmal um unsere Planetarsonne bewegen soll,

1.2.4.–4.4.1.–2. dass Ebbe und Flut hauptsächlich durch den Mond bewirkt werden soll,

1.2.4.–4.4.2. Wenn nun der echte Jesus durch JL offenbart,

1.2.4.–4.4.2.–1. dass die Erde in ihrem Inneren wie ein tierischer Organismus mit Erdherz, Erdmagen, Erdlunge, Erdmilz, Erdleber usw. aufgebaut ist,

1.2.4.–4.4.2.–2. dass die Erde am Nordpol einen Erdmund besitzt, durch den ständig Äthermassen aus dem freien Weltall eingeatmet werden,

1.2.4.–4.4.2.–3. dass die Erde eine Speise-Luft-Röhre vom Nordpol bis zum Erdmagen und zur Erdlunge besitzt,

1.2.4.–4.4.2.–4. dass die Erde vom Erdmagen im Erdzentrum einen schraubenartig gewundenen Entleerungskanal vom Erdmagen bis zum Südpol  besitzt, durch den die unverdaulichen Reste der Äthernahrung ausgeschieden werden und dabei sowohl die Erdrotation als auch der Umlauf um unsere Planetarsonne bewirken,

1.2.4.–4.4.2.–5. dass Ebbe und Flut ausschließlich dadurch bewirkt werden, dass die Erde alle 6 Stunden einatmet und nach weiteren 6 Stunden wieder ausatmet, also in 24 Stunden zweimal einatmet und zweimal ausatmet,

dann ist das für diese Gläubigen an die irdischen, in allen diesen Punkten noch falschen Wissenschaften, der Beweis dafür, dass JL etwas Falsches niedergeschrieben haben soll, und dass daher ein Lügengeist durch JL gesprochen haben soll.

1.2.4.–4.4.3. Aber der echte Jesus will durch die Offenbarung dieser natürlichen Wahrheiten uns von unseren Irrtümern befreien und uns dadurch die Gelegenheit geben, unseren Meinungs-Hochmut zu demütigen, indem wir einsehen und zugeben, dass wir uns in diesen Punkten bisher geirrt haben.

 

1.2.4.–4.5. Kommentar: Bewohnbarkeit der Mondrückseite


1.2.4.–4.5.1. Viele setzen ihr ganzes Vertrauen auf die irdischen Wissenschaften und glauben daher fest daran,

1.2.4.–4.5.1.–1. dass die Mond-Rückseite genauso ohne Wasser und Luft sein soll, und folglich unbewohnbar sein soll wie die uns beständig zugekehrte Mond-Vorderseite,

1.2.4.–4.5.1.–2. dass es daher völlig unmöglich sein soll, dass auf der Mond-Rückseite  Mondmenschen  leben,

1.2.4.–4.5.1.–3. dass es daher auch völlig unmöglich sein soll, dass auf der Mond-Rückseite ein Mond-Schaf lebt, ohne das die Mond-Menschen nicht existieren könnten.

1.2.4.–4.5.2. Wenn nun der echte Jesus durch JL offenbart,

1.2.4.–4.5.2.–1. dass es auf der Mond-Rückseite reichlich Luft und Wasser gibt, weil der Mond keine Eigenrotation besitzt und der Erde immer ein- und dieselbe Mond-Vorderseite zeigt, so dass die Zentrifugalkraft des Systems Erde–Mond alle Luft und alles Wasser nur auf der Mond-Rückseite zulässt,

1.2.4.–4.5.2.–2. dass auf der Mond-Rückseite kleine, zwergengroße Mondmenschen fast ausschließlich in unterirdischen Höhlen leben und nur ganz kurz an die Mond-Oberfläche hinauf steigen, um am Beginn des Mond-Tages Mond-Wurzelgewächse anzupflanzen, und um am Ende des Mond-Tages diese Mond-Wurzelgewächse zu ernten,

1.2.4.–4.5.2.–3. dass auf der Mond-Rückseite ein Mond-Schaf lebt, ohne das die Mond-Menschen nicht existieren könnten,

1.2.4.–4.5.2.–4. dass diese Mondmenschen einen zusätzlichen Windmagen besitzen, der wie eine organische Klimaanlage wirkt, weil in diesem Windmagen ein spezielles Gas bereitet wird, das in der 14-tägigen Mond-Nacht (= die Mond-Vorderseite sehen wir als Halb- und Voll-Mond) die unterirdischen Wohnhöhlen erwärmt, und das in dem 14-tägigen Mond-Tag (die Mond-Vorderseite sehen wir als Halb- und Neu-Mond) die unterirdischen Wohnhöhlen kühlt,

dann ist das für diese Gläubigen an die irdischen, in allen diesen Punkten noch falschen Wissenschaften, der Beweis dafür, dass JL etwas Falsches niedergeschrieben haben soll, und dass daher ein Lügengeist durch JL gesprochen haben soll.

1.2.4.–4.5.3. Aber der echte Jesus will durch die Offenbarung dieser natürlichen Wahrheiten uns von unseren Irrtümern befreien und uns dadurch die Gelegenheit geben, unseren Meinungs-Hochmut zu demütigen, indem wir einsehen und zugeben, dass wir uns in diesen Punkten bisher geirrt haben


1.2.4.–4.6. Kommentar: Bewohnbarkeit des Saturn


1.2.4.–4.6.1. Viele setzen ihr ganzes Vertrauen auf die irdischen Wissenschaften und glauben daher fest daran,

dass der Saturn ein Gasriese sein soll, dessen äußere Schichten aus molekularem Wasserstoff, dessen innere Schichten aus metallischem Wasserstoff bestehen sollen, und der im Innersten einen Eis-Silikat-Kern besitzen soll, so dass jedes pflanzliche, tierische und menschliche Leben auf dem Saturn unmöglich sein soll.

1.2.4.–4.6.2. Wenn nun der echte Jesus durch JL offenbart,

1.2.4.–4.6.2.–1. dass der Saturn eine  große Lufthülle besitzt, die sogar die beiden großen Ringe umfasst,

1.2.4.–4.6.2.–2. dass diese große Saturn-Lufthülle noch so viel Sonnenlicht sammelt, dass es am Saturn-Äquator-Gürtel zu heiß sein würde, wenn nicht die beiden großen Ringe genügend Schatten spenden würden,

1.2.4.–4.6.2.–3. dass es daher im Meer des Saturn-Äquator-Gürtels 77 große, bewohnbare Inseln gibt, die im Durchschnitt so groß sind wie Gesamt-Amerika, während die größten dieser Inseln eine Fläche haben  wie Asien, Europa und Afrika zusammen genommen,

1.2.4.–4.6.2.–4. dass es auf diesen 77 Inseln Saturn-Pflanzen, Saturn-Tiere und Saturn-Menschen gibt, wobei die männlichen Saturnmenschen zwischen 30 und 42 m groß sind,

dann ist das für diese Gläubigen an die irdischen, in allen diesen Punkten noch falschen Wissenschaften, der Beweis dafür, dass JL etwas Falsches niedergeschrieben haben soll, und dass daher ein Lügengeist durch JL gesprochen haben soll.

1.2.4.–4.6.3. Aber der echte Jesus will durch die Offenbarung dieser natürlichen Wahrheiten uns von unseren Irrtümern befreien und uns dadurch die Gelegenheit geben, unseren Meinungs-Hochmut zu demütigen, indem wir einsehen und zugeben, dass wir uns in diesen Punkten bisher geirrt haben.

1.2.4.–4.7. Kommentar: Unzugänglichkeit von Nord- und Südpol


1.2.4.–4.7.1. Viele setzen ihr ganzes Vertrauen auf die irdischen Wissenschaften und glauben daher fest daran,

dass wir angeblich sowohl den Nord- als auch den Südpol unserer Erde genau kennen, und dass es angeblich sogar Touristenausflüge zu beiden Polen gibt, wovon Bilder im Internet veröffentlicht sein sollen.

1.2.4.–4.7.2. Wenn nun der echte Jesus durch JL offenbart,

1.2.4.–4.7.2.–1.

07] Die Gegend des Poles bietet einen großen trichterartigen Krater, der im Durchmesser hundertundachtzig Meilen beträgt (oben am Trichter).

08] Dieser Krater ist ringsherum von den schroffsten Eisbergen und Klippen umlagert, so zwar, daß es nie auch je einem Sterblichen gelingen wird - in diese geheimnnisvolle Gegend der Erde zu dringen, und da soll jeder verwegene Forscher den Tod seines Leibes dreifach finden. ["Naturzeugnisse", S.113, mitte]

1.2.4.–4.7.2.–2.

18] Aus dieser Ursache ist auch der Südpol noch um viele Grade kälter, als der Nordpol, weil die Luft aus Ermanglung des ätherischen Sauer- oder Lebensstoffes noch viel mehr zusammenpressbar ist, ehe es zu irgend einer Entzündung kommt, als wie die des Nordpols; daher auch das Eis des Südpols weiter heraus reicht, als das Eis des Nordpols, und daher auch der Südpol noch viel weniger je von irgend einem verwegenen Landsucher erreicht wird, als selbst der Nordpol.

19] Wenn der Nordpol auch selbst bis zu seinem Klippenrande erklommen würde, so wird aber doch niemand ohne den sicheren Verlust seines Leibeslebens je nur die terra incognita [am Südpol] erreichen, außer er müsste nur auf Mein Geheiß und unter Meinem Schutze hinreisen. - ["Naturzeugnisse", S121, die beiden letzten Absätze]

Dann ist das für diese Gläubigen an die irdischen, in diesem Punkte noch falschen Wissenschaften, der Beweis dafür, dass JL etwas Falsches niedergeschrieben haben soll, und dass daher ein Lügengeist durch JL gesprochen haben soll.

1.2.4.–4.7.3. Aber der echte Jesus will durch die Offenbarung dieser natürlichen Wahrheiten uns von unseren Irrtümern befreien und uns dadurch die Gelegenheit geben, unseren Meinungs-Hochmut zu demütigen, indem wir einsehen und zugeben, dass wir uns in diesen Punkten bisher geirrt haben

1.2.4.–4.7.4. Unser Meinungs-Hochmut meint, dass wir zumindest auf unserer Erdoberfläche ganz genau Bescheid wissen, dass wir also auch ganz genau wissen, dass sowohl der Nordpol als auch der Südpol ständig von Wissenschaftlern und Touristen besucht werden und dass wir jederzeit dorthin reisen könnten. Wenn dieser Meinungs-Hochmut nun auf diese Aussagen des echten Jesus stößt, aus denen hervorgeht, dass der wirkliche Nordpol und der wirkliche Südpol uns noch ganz unbekannt und sogar unerreichbar sind, weil der echte Jesus jede Erforschung dieser gefährlichsten Orte der Erde bis jetzt mit Seiner Allmacht verhindert hat, dann empört sich unser Meinungs-Hochmut gegen diese demütigende Erkenntnis, dass wir selbst auf unserer Erdoberfläche noch längst nicht alles kennen, vor allem den wirklichen Nordpol und den wirklichen Südpol noch nicht kennen. Dann flammt gerade hier unser Meinungs-Hochmut auf, verwirft und bekämpft nun sämtliche Texte durch JL, um sich auf keinen Fall demütigen zu müssen und zuzugeben, dass er sich bisher in Bezug auf die Pole der Erde sehr geirrt hat.

1.2.4.–4.7.5. Wenn der echte Jesus unter dem Nordpol und Südpol andere Punkte anspricht als die irdische Wissenschaft, dann sind unsere Touristen-Ziele: „Südpol“ und „Nordpol“ nicht identisch mit den lebensgefährlichen Nord- bzw. Südpol-Gegenden, von welcher der echte Jesus hier spricht.

1.2.4.–4.7.6. Der echte Jesus kann nämlich mit Seiner Allmacht dafür sorgen, dass alle irdischen Messinstrumente sowie das GPS in den Polargegenden falsche Werte anzeigen, so dass die Wissenschaftler und Touristen zu einem vermeintlichen, gefahrlosen „Nordpol“ und „Südpol“ reisen, und dadurch diese allergefährlichsten Punkte der Erde gar nicht erreichen können, weder auf dem Lande noch mit einem Schiff noch mit Flugzeugen, weil eben der echte Jesus in die Messungen eingreift und dadurch alle Neugierigen und Verwegenen von diesen gefährlichsten Orten der Erde ablenkt! Und jeder Mensch, der es aus Hochmut  trotzdem versucht, diese gefährlichsten Punkte zu erreichen, findet den Tod seines Erdenleibes, es sei denn, dass der echte Jesus sein irdisches Leben erhält und schützt.

1.2.4.–4.7.7. Wenn aber unsere Touristen-Ziele: „Südpol“ und „Nordpol“ identisch sind mit den lebensgefährlichen Nord- bzw. Südpol-Gegenden, von welcher der echte Jesus hier spricht, dann schützt der echte Jesus die heutigen neugierigen und verwegenen Wissenschaftler und Touristen zum Nordpol und Südpol, um ihr irdisches Leben zu bewahren

1.2.4.–4.7.8. Wenn wir später in der geistigen jenseitigen Welt auch das jenseitige Schulhaus für Erdkunde und Erdgeschichte besuchen werden, dann können wir auf den riesigen, den großen, den mittleren, den kleinen und den allerkleinsten Erdgloben, die unsere gegenwärtige Zeit von Tag zu Tag sowie von Stunde zu Stunde lückenlos dokumentieren (siehe: 2.GS 79), genau mit unseren dann geistigen Augen erblicken, dass diese allergefährlichsten  Polgegenden der Erde tatsächlich so beschaffen sind, wie der echte Jesus diese in Seinen Worten: „Nordpol“ (vom 11.10.1840) und „Südpol“ (vom 14.10.1840) sowie in der „Erde“ Seinem Schreibknecht Jakob Lorber diktiert hat. Ferner werden wir jeden Wissenschaftler und Touristen sehen, der jemals in die Polgegenden gereist ist oder diese überflogen hat, und vor allem genau sehen, zu welchem „Nordpol“ bzw. „Südpol“ alle diese Menschen jeweils gereist sind.


1.2.4.–4.8. Kommentar: Das Geheimnis des Vogelfluges


1.2.4.-4.8.1. Viele setzen ihr ganzes Vertrauen auf die irdischen Wissenschaften und glauben daher fest daran,

dass die Vögel und allein durch ihren Flügelschlag und nicht mit Hilfe einer Art von  Wasserstoff-Gas in der Luft gehalten werden, weil diese Art von Wasserstoff-Gas sie nach Oben zieht

1.2.4.–4.8.2. Wenn nun der echte Jesus durch JL offenbart,

1.2.4.–4.8.2.–1.

[HiG.01_40.08.23,22; S.106, V.22] Nun fragt sich, wozu dem Vogel diese mineralische Kost? – Die erste Ursache ist schon angegeben. Die Mineralkost dient aber neben dem Verdauungs-Geschäfte, gleich einer sogenannten voltaischen Säule, auch zur Entbindung des feinsten Wasserstoffgases, welches da alsogleich nach Willkür aus dem häufig in sich aufgenommenen Wasser entwickelt werden kann, und zwar auf dem euch schon bekannten chemischen Wege.

[HiG.01_40.08.23,23; S.106,V.23] Der Sauerstoff nämlich, oder das Herbe des Wassers verbindet sich mit dem gleichartigen Mineralischen aus den Steinen. Auch das eigentümliche schwere Fett des Gases wird abgesondert durch ein außerordentlich feines, organisches Filtrum. Das reinste Gas aber strömt in zahllosen kleinen Organen in die Kiele der Federn, welche vorher durch Nebenorgane aus dem abgesonderten Fett, vermengt mit sonstigen aus dem Blute gehenden Säften, gebildet werden. Allda befindet sich nämlich in dem Kiele eine sogenannte „Seele“ oder „Federmutter“, die aus mehreren aneinandergereihten Bläschen geformt ist.

[HiG.01_40.08.23,24; S.106, V.24 und „Naturzeugnisse“ S.15, Abs.4] Will nun der Vogel fliegen, so füllt er in einem Augenblicke diese Bläschen wie auch seine übrigen Organe mit diesem Gase, welches ihm dann eine solche Leichtigkeit gibt, dass er nach Verhältnis seines Wesens 1, 2, 3 bis 7 Mal leichter wird. Alsdann breitet er sogleich seine Flügel aus, erhebt sich mit großer Leichtigkeit, gibt sich mit seinem Schweife die Richtung und lenkt seine Masse behende mit seinem Flügelpaare. Nur zu Beginn des Fliegens braucht er die Flügel, um sich zu erheben, aber während des Fliegens wird er leichter und leichter, wobei er dann seine Flügel nicht mehr zum Tragen, sondern nur zum Vorwärtsbewegen (gleich Rudern) gebraucht.

[HiG.01_40.08.23,25; S.106,V.25] Will ein Vogel sich nun wieder zur Erde niederlassen, dann läßt er nach Bedarf etwas Gas entströmen und füllt dafür den Kiel mit atmosphärischer Luft.Das ist nun das Geheimnis, wie ein Vogel fliegt und wie dieses alles durch seine innere Einrichtung bewirkt wird.

1.2.4.–4.8.2.–2.

[HiG.01_40.08.16.a,09; S.90, V.9 und „Naturzeugnisse“ S.8, Abs.2] Diese nun so potenzierten vereinten Düngwürmerleben vereinen sich dann wieder – wie schon bekannt – in eines, von welcher Vereinigung freilich wieder keinem Naturforscher je etwas geträumt hat. Ich aber, als der Urheber aller Dinge, weiß wohl alle Wege, die Ich vorgezeichnet habe in Meinen Werken. Und somit sage Ich euch, daß aus der Vereinigung solcher Leben ein anderes Wesen hervorgeht, und das zwar der sogenannte „Seefalk“ oder „fliegende Fisch“.

[HiG.01_40.08.16.a,10; S.90, V.10 ] Dieser Seefalk nährt sich nun teils von den Insekten des Meeres, teils aber auch von den Insekten, die er in einem raschen Fluge in der Luft fängt; daher hat er auch seiner inneren Konstrukion nach eine doppelte Einrichtung, nämlich die eines Fisches und die eines Vogels. Er hat nämlich in seinem Bauche Blasen, die er augenblicklich mit atmosphärischer Luft füllen kann und nach seinem intelligenten Vermögen auch wieder entweder ganz oder zur Hälfte entleeren (kann).

[HiG.01_40.08.16.a,11; S.90, V.11] Aber da ist wieder für die Naturforscher ein unauflöslicher Knoten vorhanden, da sie nicht wissen, wie der Fisch aus der Mitte des Wassers in die  atmosphärische Luft kommt, und woher er sie nimmt. Jedoch so schwer wie den Naturforschern wird es Mir nicht sein, euch auch dieses Rätsel völlig zu lösen. Also merket:

[HiG.01_40.08.16.a,12; S.91, V.12] Der Fisch lässt durch einen eigenen Kanal einige Tropfen Wasser in die Blase hinein dringen. Unter der Blase aber befindet sich ein dunkles, metallisch aussehendes Gewebe. Dieses Gewebe hat die Eigenschaft, daß es alsbald eine über 80 Grad (Hitze) heiße Temperatur annimmt. Sobald sich ein Tropfen Wasser über ihm in der Blase befindet, wird durch diese plötzlich erzeugte Hitze wird das Wasser in einem Augenblicke in einen Dunst aufgelöst und füllt somit die Blase mit atmosphärischer Luft. Diese chemische Handlungsweise ist nach Meinem Willen jedem Fische, je nach seinem Bedürfnisse, so geläufig (instiktiv) eigen, wie euch die Bewegung eurer Hände und Füße.

[HiG.01_40.08.16.a,13; S.91, V.13] Nun, eine solche Einrichtung hat denn also unser fliegender Fisch. – Aber seht, so könnte er noch nicht fliegen, und wären seine Flügel auch ellenweit. Sondern er hat noch nebst dieser Blase durch sein ganzes Körperwesen eine Menge Röhrchen oder Organe gezogen, welche – wenn er fliegen will – sogleich mit einem äußerst leichten Gase gefüllt werden. Diese Füllung geschieht auf folgende Weise:

[HiG.01_40.08.16.a,14; S.91, V.14] Nämlich die atmosphärische Luft wird durch einen eigenen inneren, elektrischen Prozess geteilt, dadurch sinkt das Schwersalzige der atmosphärischen Luft als tropfbare Flüssigkeit in der Blase nieder und wird durch einen eigenen Kanal, der sich nun bei einer solchen Gelegenheit öffnet, alsogleich hinausbefördert. Das sehr leichte Gas aber strömt dann in die erwähnten vielen Röhrchen und benimmt der Fleischmasse des Fisches in gerechtem Verhältnisse dessen natürliche Schwere, so zwar, dass sein Körper annähernd gleichgewichtig wird mit der atmosphärischen Luft. Nun spannt der Fisch seine Flügel aus und kann mittelst dieser auf natürliche Weise fliegen wie ein Vogel. Dabei geben ihm seine Flossen nach seiner Intelligenz die Richtung, und seine Flügel erheben ihn zu der benötigten Höhe.

[HiG.01_40.08.16.a,15; S.91, V.15] Sehet, das ist nun die mechanische Beschaffenheit dieses Tieres.

Dann ist das für diese Gläubigen an die irdischen, in diesem Punkte noch falschen Wissenschaften, der Beweis dafür, dass JL etwas Falsches niedergeschrieben haben soll, und dass daher ein Lügengeist durch JL gesprochen haben soll.

1.2.4.–4.8.3. Aber der echte Jesus will durch die Offenbarung dieser natürlichen Wahrheiten uns von unseren Irrtümern befreien und uns dadurch die Gelegenheit geben, unseren Meinungs-Hochmut zu demütigen, indem wir einsehen und zugeben, dass wir uns in diesen Punkten bisher geirrt haben.

1.2.4.–4.8.4. Unser Meinungs-Hochmut meint, dass wir zumindest auf unserer Erdoberfläche ganz genau Bescheid wissen, dass wir also auch ganz genau wissen, dass die Vögel und die fliegenden Fische nur mit Hilfe ihrer Flügel und nicht mit Hilfe einer Art von Wasserstoffgas fliegen, das sie nach oben zieht und genau so leicht wie die Luft macht! Wenn dieser Meinungs-Hochmut nun auf diese Aussagen des echten Jesus stößt, aus denen hervorgeht, dass die Vögel und die fliegenden Fische durch eine Art Wasserstoffgas, das sie in ihrem Inneren erzeugen, so stark nach oben (entgegengesetzt zur Schwerkraft) gezogen werden, dass sie gleichgewichtig werden mit der umgebenden Luft,  dann empört sich unser Meinungs-Hochmut gegen diese demütigende Erkenntnis, dass wir selbst auf unserer Erdoberfläche noch längst nicht alles kennen, vor allem dieses Geheimnis des Vogelfluges bis heute nicht kennen. Dann flammt gerade hier unser Meinungs-Hochmut auf, verwirft und bekämpft nun  sämtliche Texte durch JL, um sich auf keinen Fall demütigen zu müssen und zuzugeben, dass er sich bisher in Bezug auf den Vogelflug geirrt hat.

1.2.4.–4.8.5. Diese gleich Art eines Wasserstoffgases ist nach den Aussagen des echten Jesus durch JL in jedem  längeren, jungen  Pflanzenhalm (Grashalm, Weizenhalm) enthalten und zieht den jungen  Pflanzenhalm wie einen an der Erde festgebundenen Ballon nach oben:

1.2.4.–4.8.6. Jesus durch JL:

[Er.01_044,05] Dann ist noch in dem Samenkorne eine ganz tüchtige Portion des ganz reinsten und einfachsten Wasserstoffgasspezifikums, welches überhaupt einen Hauptbestandteil des Weizenhalmes, wie auch von allen anderen Pflanzengattungen, ausmacht; denn dieser Stoff oder dieses Spezifikum füllt fortwährend die hohle Röhre des Halmes aus und hält ihn eben aufrecht. Ohne diesen Stoff könnte der Halm nicht in die Höhe wachsen, und so ist demnach der hohle Halm ein an seine in der Erde steckende Wurzeln angebundener Ballon, der das Fleisch der Pflanze aufrecht hält, solange diese nicht die eigene notwendige Festigkeit bekommen hat. Hat aber diese einmal ihre nötige Festigkeit erlangt, dann zieht sich dieses Spezifikum stets mehr und mehr in das reifer und reifer werdende Samenkorn und wird da als ein Grundspezifikum aufbewahrt, um bei der nächsten Aussaat als erste Hauptsache beim Geschäfte des Wachsens in gerechtem Maße vorhanden zu sein.

 

1.2.4.–4.9. Text ohne Kommentar:

[HGt.01_000,01d] Denen aber, die da nicht mit dem Herzen, sondern allezeit nur mit ihrem vermeintlich reinen Weltverstande suchen und prüfen und kritisieren und statt an den lebendigen Namen des ewigen Gebers aller guten Gaben nur an die harte und tote Schale der Materie klopfen, wird nicht gegeben und aufgetan werden.

1.2.4.–4.10. Weiterer Kommentar:

1.2.4.–4.8.2.–4.10.1. Der echte Jesus hat der Menschheit gerade durch JL auch viele Wahrheiten über die materielle, natürliche Wirklichkeit offenbart und zwar gerade über die Punkte, in denen sich unsere Welt-Wissenschaft noch in sehr großen Irrtümern befindet, eben um die Menschheit aus diesen sehr großen Irrtümern zu erlösen:

1.2.4.–4.8.2.–4.10.2. Jesus durch JL:

[GEJ.10_129,01] (Der Herr:) „Seht, ein kleiner Irrtum auch in den Dingen dieser Welt, das heißt dieser Erde, sowie auch der verschiedenen Gestirne des Himmels, zieht notwendig auch nur zu bald eine Menge anderer Irrtümer und Falschheiten nach sich!

1.2.4.–4.8.2.–4.10.3. Wenn wir uns nun auf unsere vermeintlich sicheren Wissenschaften verlassen und deren angeblich so sicheren Ergebnisse nicht mehr von dem echten Jesus  in Frage stellen lassen, weil sich unser selbstsicherer Meinungs-Hochmut nicht demütigen und nicht unterordnen will, dann gehören wir genau zu denjenigen Menschen, die da nicht mit dem Herzen (suchen), sondern allezeit nur mit ihrem vermeintlich reinen Weltverstande suchen und prüfen und kritisieren und statt an den lebendigen Namen des ewigen Gebers aller guten Gaben (des echten Jesus) nur an die harte und tote Schale der Materie klopfen, Und genau diesen Menschen wird der echte Jesus als die einzige und alleinige Wahrheit nicht gegeben und die einzige Tür zum wahren Heil und zu einzigen, absoluten Wahrheit nicht aufgetan.

1.2.4.–5. Jesus durch JL:

1.2.4.–5.1. Text ohne Kommentar:

[HGt.01_000,01e] Denn der Geist des Herrn offenbart sich nie durch den Verstand der Verständigen der Welt, sondern nur in und durch die Einfalt des Herzens denjenigen, die vor der Welt der Verständigen als Toren gelten und bekannt werden; aber der Verstand der Weisen der Welt wird in kurzer Zeit dennoch zunichte vor der Einfalt der Toren.


1.2.5. So wie der junge Saulus ein leidenschaftlicher Feind und Verfolger der ersten Christen war aus Irrtum, so kämpfen heute schon mehrere Menschen leidenschaftlich gegen die NO Jesu durch JL. Ob auch aus Feindseligkeit oder gar aus Hass, das weiß allein der echte Jesus-Jehova, der Sich durch JL geoffenbart hat.


1.2.6. Auch Luzifer und seine Dämonen kämpfen seit unvorstellbar langen Zeiten gegen den allein wahren Herrgott Jehova-Zebaoth, der seit der ersten Heiligen Nacht Jesus-Jehova-Zebaoth heißt. Luzifer und seine Dämonen hassen den allein wahren Herrgott Jesus-Jehova-Zebaoth, weil sie ihren eigenen, freiwilligen Hochmut und ihre eigene, freiwillige  Herrschsucht auf das Gotteszentrum Jesus-Jehova übertragen und daher sich in dem wahnsinnigen Irrtum befinden, dass Jesus-Jehova noch endlos hochmütiger und noch endlos herrschsüchtiger sei als sie selbst, weshalb sie wähnen, dass sie völlig zu Recht diesen vermeintlichen  Hochmut im Gotteszentrum sowie diese vermeintliche Herrschsucht im Gotteszentrum bekämpfen:


1.2.7. Jesus durch JL:

[HiG.03_42.02.20,10; S.138, V.10] Wenn es dann nun heißt: „Jesus wurde vom Geiste in die Wüste geführt“, so wird das etwa doch soviel heißen als: Er wurde, von der allerhöchsten Liebe aus Sich Selbst getrieben, in die öde, wüste Welt der Menschheit hinausgeführt. Wenn es da heißt: „Damit Er versuchet würde vom Satan“, so ist das ja doch mit der Voraussetzung der Liebe überaus leicht zu verstehen und heißt mit anderen Worten nichts anderes, als daß diese ewige unendliche Liebe selbst das Allerverworfenste [=der Satan] aus Sich nicht ausschließt, sondern sie stellet Sich ihm [=dem Satan]  dar, damit auch dieses [=der Satan] erkennen möchte, dass in Gott nicht die allerhöchste Hoffart, wie seine grundirrige Idee ist, sondern nur die allerhöchste Demut wohnt.

 

1.2.8. Der Apostel Johannes im AuftrageJesu durch JL:

[GS.02_107,12] Aus dieser immer größeren Forderung, welche in der stets größeren Unzufriedenheit ihren Grund hat, geht dann der also mehr und mehr wach werdende Geist [= der einst böse gewordene Menschengeist gemäß 3.HiG, S.11,V.6 vom 17.6.1840, der als das Alltags-Ich hier in der 2. und 3.Hölle erneut freiwillig zu einem Teufel wird] in ein sich rächenwollendes Selbstgenugtuungsgefühl über. In diesem Gefühle wird er stets mehr zum „Verächter Gottes“ (Teufel). Er ersieht auch stets mehr seine Unzerstörbarkeit und stärkt sich mit der Idee, daß der Geist sich durch die Erhöhung seiner Begriffe und Forderungen ins Unendliche stärken kann. Aus diesem Gefühle erwächst dann sogar die satanische Idee, daß die Gottheit sich vor der ständig wachsenden Macht solcher Geister fürchte, sich darum verberge, und diese ihre mächtigen Feinde durch gewisse furchtsame und schwache Spitzelgeister in ihrem Tun heimlich beobachten lasse. Sieht es bedenklich aus, ziehe sich die Gottheit wieder tiefer zurück und suche sich auf alle mögliche Weise vor einem übermächtigen Angriffe solcher Kraftgeister zu verwahren.

[GS.02_107,13] Durch diese Idee wird das übermächtige Selbstgefühl des Geistes immer stärker, das Rachegefühl gegen eine vermeintliche Verschmitztheit der Gottheit stets größer. Die Gottheit wird dann natürlich stets ohnmächtiger, ja der Geist geht förmlich in Abscheu vor der Gottheit über, fängt an, sie zu verachten und bitter zu hassen, sich selbst aber als ein höheres Wesen anzusehen!

[GS.02_107,14] Tritt dieser Fall ein, dann ist die dritte Hölle auch schon fertig.


Fortsetzung siehe Teil 2